Maik Priebe

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Maik Priebe (* 1977 in Schwerin) ist ein deutscher Theaterregisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Goethe-Gymnasium Schwerin 1996 arbeitete Priebe unter anderem als Hospitant, Souffleur, Regieassistent und Inspizient am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, bevor er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin sein Regiestudium absolvierte.

Begegnungen unter anderen mit Martin Meltke, Peter Zadek, Christoph Marthaler und Manfred Karge waren prägend für seinen Werdegang. Er gründete das Theater Agon, das zeitweilig seinen festen Spielort in Schwerin hatte. Er realisierte Arbeiten am Staatstheater Kassel, beim Schauspiel Essen, am Theater Ingolstadt, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatstheater Nürnberg, am Neuen Theater Halle, an den Städtischen Bühnen Münster, am dramagraz, am Maxim-Gorki-Theater und am Wiener Burgtheater.

Maik Priebe arbeitet außerdem als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und der Universität der Künste Berlin. Im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2004 nahm er am Forum Junger Bühnenangehöriger teil.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Für seine Diplominszenierung Sallinger von Bernard Marie Koltés am bat-Studiotheater wurde Maik Priebe zur Woche junger Schauspieler der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste Bensheim eingeladen und mit dem Bensheimer Theaterpreis 2008 ausgezeichnet.
  • Für Osbornes Blick zurück im Zorn am Staatstheater Kassel erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis 2008 (der mit dem Eysoldt-Ring verbundene Förderpreis für junge Regisseure) der Akademie Darstellender Künste.
  • Für Zellers Kasper Häuser Meer, entstanden 2010 am Deutschen Nationaltheater Weimar, erhielt er eine Nennung in der Kategorie Inszenierung des Jahres der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne.
  • Publikumspreis 2015 für WERTHER, (Theater Magdeburg) Akademie Darstellender Künste / Woche junger Schauspieler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]