Main-Echo

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Main-Echo
Main-Echo logo.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG
Erstausgabe 24. November 1945
Verkaufte Auflage 66.650 Exemplare
(IVW 2/2018, Mo–Sa)
Chefredakteur Martin Schwarzkopf
Geschäftsführer Ulrich Eymann, Marco Eisert
Weblink www.main-echo.de

Das Main-Echo gilt als die größte Tageszeitung am Bayerischen Untermain. Die verkaufte Auflage beträgt 66.650 Exemplare, ein Minus von 25,6 Prozent seit 1998.[1] Die Zeitung wird von Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG herausgegeben. Firmensitz und Druckzentrum des mittelständischen Familienunternehmens mit rund 300 Mitarbeitern befinden sich in Aschaffenburg; angegliedert sind sieben weitere Service-Stellen, verteilt über das Mainviereck.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg, den Landkreis Miltenberg, den Main-Spessart-Kreis sowie angrenzende Gebiete in Südhessen und Nordbaden, umfasst also Gebiete in drei Bundesländern. Das Main-Echo erscheint in acht Ausgaben – darunter die Titel Bote vom Untermain, Lohrer Echo und Wertheimer Zeitung.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Main-Echo hat, wie die meisten deutschen Tageszeitungen, seit den 2000er Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 25,6 Prozent gesunken.[2] Gegenwärtig beträgt sie 66.650 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 22.927 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,6 Prozent.

Produkte des Medienhauses Main-Echo

Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Verlagspublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitungen des Medienhauses Main-Echo

Weitere Publikationen des Verlages:

  • Das Magazin top shop hat eine Auflage von weit über 230 000 Exemplaren und informiert wöchentlich alle Haushalte im Main-Echo-Verbreitungsgebiet. In sechs Lokalausgaben berichtet das Magazin in boulevardeskem Stil „übergreifend über Themen, die alle angehen“.
  • Der Main-Echo-Kurier am Wochenende enthält die Anzeigen der Main-Echo-Wochenendausgabe und geht gratis an Nicht-Zeitungsabonnenten am Bayerischen Untermain.
  • Die Zeitschrift Spessart beschreibt jeden Monat in rund 3000 Exemplaren Besonderheit und Historie dieser Kulturlandschaft.
  • Das Telefonbuch für die Bereiche Aschaffenburg und Miltenberg fasst Rufnummern und Adressen der Region zusammen. Die Bände wurden bereits ausgezeichnet mit dem Innovationspreis des Verbands freier Telefonbuch-Verleger.

Online findet man das Main-Echo über den Internetauftritt main-echo.de wieder. Seit mindestens März 2018 werden Nutzer mit aktiviertem Werbeblocker ausgesperrt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausgabe des Main-Echo erschien am 24. November 1945. Die amerikanische Militärverwaltung hatte nach dem Ende des Dritten Reiches dem Chefredakteur August Gräf und Jean Stock die Lizenz erteilt, eine demokratische Zeitung für den Untermain herauszugeben.

Das Unternehmen leiten in der dritten Generation die Nachfahren von Wilhelm Engelhard, der 1946 einen Lizenzanteil erwarb und die Firma über fast vier Jahrzehnte formte und erweiterte.

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Unternehmensverbund der Verlagsgesellschaft gehören MSU Medien-Service Untermain, der ZSU Zustell-Service Untermain und Main-Netz Media.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)