Maing

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Maing
Maen
Wappen von Maing
Maing (Frankreich)
Maing
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Valenciennes
Kanton Aulnoy-lez-Valenciennes
Gemeindeverband Valenciennes Métropole
Koordinaten 50° 19′ N, 3° 29′ OKoordinaten: 50° 19′ N, 3° 29′ O
Höhe 24–90 m
Fläche 11,68 km2
Einwohner 4.074 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 349 Einw./km2
Postleitzahl 59233
INSEE-Code
Website http://www.maing.fr/

Rathaus von Maing

Maing ist eine französische Gemeinde mit 4074 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Gemeindeverband Valenciennes Métropole, zum Arrondissement Valenciennes und ist Teil des Kantons Aulnoy-lez-Valenciennes. Die Einwohner heißen Maingeois.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maing liegt im Norden Frankreichs an der kanalisierten Schelde. Umgeben wird Maing von den Nachbargemeinden Trith-Saint-Léger im Norden, Famars im Osten, Quérénaing im Süden, Monchaux-sur-Écaillon im Südwesten, Thiant im Westen sowie Prouvy im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner[1]
1806 1.229
1831 1.467
1901 2.758
1931 2.952
1946 2.866
1962 3.354
1968 4.244
1975 4.483
1982 4.445
1990 4.183
1999 3.845
2006 3.941
2011 4.010

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Maing

  • Reste der Zisterzienserabtei von Fontenelle, begründet 1212, 1566 zerstört
  • Kirche Saint-Géry, im 14. Jahrhundert erbaut, Teile des Interieurs sind als Monument historique eingetragen
  • Kapelle Notre-Dame du Saint Cordon
  • Donjon aus dem 14. Jahrhundert, Monument historique seit 1989
  • Rathaus, 1847 errichtet
  • Britischer Soldatenfriedhof

Die Riesenfigur Tiot Mitt repräsentiert die Gemeinde.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1992 und 2017 bestand eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Hohen Neuendorf.

Die Partnerschaft wurde durch die Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorfs gekündigt, da die Beziehungen schon seit Jahren brach lagen. Ein letzter Wiederbelebungsversuch wurde durch den französischen Bürgermeister Phillipe Baudrin abgelehnt „...er sehe keine Perspektive der Kontakte mehr...“. Das französische Partnerschaftskomitee hatte sich bereits 2014 aufgelöst.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johanna von Valois (1294–1352), Prinzessin, Schwiegermutter des Schwarzen Prinzen, in der Abtei von Fontenelle verstorben

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1657–1659.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maing. In: cassini.ehess.fr. Abgerufen am 25. August 2014 (französisch).
  2. Stadt lässt sich vor Silberhochzeit scheiden. In: maz-online.de, 26. Februar 2017, abgerufen am 17. April 2017.