Mainila-Zwischenfall

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Karte mit Vorkriegs-Grenze

Der Mainila-Zwischenfall war ein Angriff der Sowjetarmee auf ein sowjetisches Dorf, eine Operation unter falscher Flagge und der Casus Belli für den sowjetisch-finnischen Winterkrieg.

Am 27. November 1939 beschoss die Artillerie der Roten Armee den sowjetischen Grenzort Mainila (russisch Майнило). Die Sowjetunion kündigte am folgenden Tag den bestehenden Nichtangriffspakt von 1932, beendete am 29. November die diplomatischen Beziehungen mit Finnland und begann einen Tag später den Winterkrieg.

Ähnlich wie beim von Deutschland fingierten Überfall auf den Sender Gleiwitz, der Deutschland als Vorwand zum Polenfeldzug diente, wurde von der Sowjetunion behauptet, der Beschuss sei von finnischer Seite ausgegangen.

Literatur[Bearbeiten]

  • William R. Trotter: The Winter war: The Russo-Finnish War of 1939–1940. ISBN 1-85410-881-6

60.25222222222229.853333333333Koordinaten: 60° 15′ N, 29° 51′ O