Mainparksee

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Mainparksee
Der westliche Teil des Mainparksees
Der westliche Teil des Mainparksees
Geographische Lage Deutschland, Bayern
Größere Städte in der Nähe Aschaffenburg
Daten
Koordinaten 49° 59′ 13″ N, 9° 4′ 19″ OKoordinaten: 49° 59′ 13″ N, 9° 4′ 19″ O
Mainparksee (Bayern)
Mainparksee
Höhe über Meeresspiegel 109,5 m
Fläche 24 haf5
Maximale Tiefe 5 mf10
Mainparksee2.JPG
Der südwestliche Teil des Mainparksees
f2

Der Mainparksee ist ein See in Mainaschaff und Kleinostheim im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt im Gemeindegebiet von Mainaschaff und Kleinostheim zwischen Main und der Bundesstraße 8 direkt an der A 3.

Der See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mainparksee hat eine Fläche von 24 Hektar und ist etwa 3 bis 5 Meter tief. Er verfügt über zwei Badestrände, einen großen und einen kleinen Sandstrand auf der Mainaschaffer Seite. Die Badestrände liegen sich gegenüber am See. Die Wasserqualität wurde 1997 von der Stiftung Warentest mit "GUT" bewertet. Der See ist inzwischen an vielen Stellen stark verkrautet. Für die laichenden Fische wurden eigens kleine Biotope und Laichnester im Südteil des Sees angelegt. Der Freizeitpark Mainparksee bietet bis zu ca. 400 Plätze für Dauer-Camper. Seit 2005 ist in Mainaschaff auf dem Gelände des Mainparksees eine der größten Saunalandschaften Deutschlands ansässig. Vom Mainparksee hat man einen Blick auf die Nordausläufer des Odenwaldes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Badesee entstand Mitte der fünfziger Jahre beim Bau der Bundesautobahn 3 von Frankfurt am Main nach Würzburg. Es wurde mit dem Abbau von Sand und Kies begonnen, der zum Bau der Stockstädter Autobahnbrücke und zum Herstellen der damals aus Beton bestehenden Fahrbahn notwendig war. Es wurden insgesamt 850.000 m³ Kies in Mainaschaff ausgebaggert, der auch zum Bau anderer Brücken und der Fahrbahn im Spessart verwandt wurde. Man hatte über eine eigene Feldbahn den Sand und Kies mit Dampfloks nach Hösbach verbracht und von dort mit Lastwagen zu den einzelnen Baustellen transportiert. Dies reichte für den Streckenabschnitt von Stockstadt bis Rohrbrunn[1]. Im Laufe der Jahre füllte sich die Kiesgrube mit Grundwasser und der Mainparksee entstand. 1962 wurde der See wegen des wilden Badens umzäunt.

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mainparksee leben Hechte, Zander und Karpfen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stein und Wasser im Landkreis Aschaffenburg