mairisch Verlag

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mairisch Verlag ist ein deutscher Verlag mit Sitz in Hamburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mairisch Verlag, in dem Bücher, Hörspiele und Musik erscheinen[1] [2], wurde 1999 von Peter Reichenbach, Blanka Stolz und Daniel Beskos gegründet. Der Name mairisch geht auf den hessischen Ausdruck für 'Unkraut' zurück. Der Verlag gehört zur Gruppe der Independent-Verlage und tritt gemeinsam mit anderen dieser Verlage (z.B. Kookbooks, Verbrecher Verlag, Salis und Luftschacht) bei den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig auf, u.a. als Veranstalter der jährlichen Party der jungen Verlage.

Der Schwerpunkt des Verlags liegt auf zeitgenössischer Prosa (Romane, aber v.a. auch Erzählbände) junger deutscher Autoren, darunter viele Debüts. Einen ersten überregional großen Erfolg konnte 2007 der Autor Finn-Ole Heinrich mit seinem Roman Räuberhände verzeichnen. Das führte dazu, dass das Buch 2013 und 2014 Abiturthema an Hamburger Schulen ist.

Große Beachtung[3] [4] [5] fanden aber auch die Hörspielanthologien pressplay, in der erstmals in Deutschland Produktionen aus der freien Hörspielszene gebündelt veröffentlicht wurden.

Zu den Produktionen des Verlages kommen noch ca. 200 Literatur-Veranstaltungen pro Jahr, etwa die Lesereihen TRANSIT (2003–2008) und PILOTEN (2013-) in Hamburg, aber auch Lese-/Konzertreisen der im Verlag erscheinenden Autoren und Musiker.

2009 war der mairisch Verlag Mitinitiator der Hotlist, dem jährlich vergebenen Buchpreis der Independent-Verlage. 2013 initiierte der mairisch Verlag den Indiebookday, einen jährlich stattfindenden Aktionstag für Bücher aus unabhängigen Verlagen.[6]

Autoren des Verlags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autoren des mairisch Verlags sind u.a. Stefan Beuse, Finn-Ole Heinrich, Dagrun Hintze, Hannes Köhler, Lisa Kreißler, Benjamin Maack, Kolja Mensing, Stevan Paul, Donata Rigg, Lee Rourke, Spaceman Spiff, Dorian Steinhoff, Andreas Stichmann, Florian Thalhofer, Florian Wacker und Michael Weins.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 Verlagsprämie der Hamburger Kulturbehörde für besonders engagierte Verlagsprogramme
  • 2014 Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung
  • 2015 K.H. Zillmer-Verlagspreis[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der DNB
  2. Eintrag im KVK
  3. http://www.zeit.de/2008/52/D-Aufmacher Vorstellung "pressplay", ZEIT, 26. Dezember 2008
  4. http://www.tagesspiegel.de/zeitung/wundertuete-fuer-die-ohren/1363612.html Vorstellung "pressplay", Tagesspiegel, 6. November 2008
  5. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hoerspielkalender/809602/ Vorstellung "pressplay", Deutschlandradio, 12. Juli 2008
  6. http://www.buchmarkt.de/content/54370-indiebookday-voller-erfolg.htm Meldung zum Indiebookday, Buchmarkt.de, 24. März 2013
  7. http://www.buchmarkt.de/content/62764-auszeichnungen.htm Meldung zum K.H. Zillmer-Verlagspreis, Buchmarkt.de, 19. Juni 2015