Maisach

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck. Zu weiteren Bedeutungen siehe Maisach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Maisach
Maisach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Maisach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 514 m ü. NHN
Fläche: 53,44 km²
Einwohner: 13.608 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 255 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82216
Vorwahlen: 08141, 08142, 08135
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 134
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 1
82216 Maisach
Webpräsenz: www.maisach.de
Bürgermeister: Hans Seidl (CSU)
Lage der Gemeinde Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck
Ammersee Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Starnberg Landkreis München Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Dachau München Adelshofen (Oberbayern) Alling Althegnenberg Egenhofen Eichenau Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck) Fürstenfeldbruck Germering Grafrath Gröbenzell Hattenhofen (Bayern) Jesenwang Kottgeisering Landsberied Maisach Mammendorf Mittelstetten (Oberbayern) Moorenweis Oberschweinbach Olching Puchheim Schöngeising TürkenfeldKarte
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Maisach ist eine Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck, Regierungsbezirk Oberbayern und liegt etwa 4 km nördlich von Fürstenfeldbruck bzw. 25 km westlich von München. Flächenmäßig ist Maisach die größte Gemeinde des Landkreises.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Maisach liegt am gleichnamigen Fluss Maisach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Maisach stammt aus dem Jahr 806. Auch für die anderen Ortsteile bis auf Gernlinden sind Urkunden aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts bzw. der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts vorhanden. Der Name Gernlinden wird erstmals 1436 erwähnt.

1818 erfolgte die Gemeindebildung. Die Siedlung Gernlinden wurde nach dem Ersten Weltkrieg gebaut. Die Zusammenlegung der Ortsteile der heutigen Gemeinde erfolgte 1978.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Maisach

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 25. Mai 1987).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2007 2012 2013
Einwohner 1600 2198 3886 5970 7024 7778 10.007 12.086 12.815 12.805 13.164

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Malching eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen die bis dahin selbständigen Gemeinden Germerswang, Rottbach und Überacker hinzu.[2]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ortsteile in Fettschrift sind Hauptortsteile bzw. ehemals selbstständige Gemeinden)

  • Maisach (5053 Einwohner)
    • Anzhofen (10 Einwohner)
    • Diepoltshofen (71 Einwohner)
  • Gernlinden (4719 Einwohner)
    • Fußberg (14 Einwohner)
    • Fußbergmoos (23 Einwohner)
    • Gernlinden-Ost (147 Einwohner)
  • Überacker (902 Einwohner)
    • Loderhof (13 Einwohner)
    • Pöcklhof (12 Einwohner)
    • Thal (22 Einwohner)
  • Rottbach (268 Einwohner)
    • Deisenhofen (50 Einwohner)
    • Kuchenried (6 Einwohner)
    • Oberlappach (114 Einwohner)
    • Prack (25 Einwohner)
    • Unterlappach (17 Einwohner)
    • Weiherhaus (13 Einwohner)
    • Zötzelhofen (19 Einwohner)
  • Germerswang (783 Einwohner)
    • Frauenberg (123 Einwohner)
    • Stefansberg (124 Einwohner)
  • Malching (310 Einwohner)
    • Obermalching (19 Einwohner)
    • Galgen (22 Einwohner)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Der Gemeinderat von Maisach hat 24 Mitglieder:

CSU SPD Freie Wähler Maisach Die Grünen Einigkeit Gernlinden Bürgerforum Gesamtgemeinde Maisach Gesamt
2002 10 6 3 1 3 1 24 Sitze
2008 10 3 6 3 2 0 24 Sitze
2014 10 4 5 3 2 0 24 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2014)

2. Bürgermeister Roland Müller, 3. Bürgermeisterin Waltraut Wellenstein

(Stand: 1. Mai 2014)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Vitus

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mittelalter-Folk-Rock-Band Schandmaul und die Pagan Metal-Band Equilibrium wurden im Ortsteil Gernlinden gegründet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Maisach findet jährlich Ende August bis Anfang September ein Volksfest statt.

Im Ortsteil Gernlinden findet seit Jahren ein Faschingszug statt. Fußgruppen und Wagen erhalten eine getrennte Bewertung.

Alle zwei Jahre wird ebenfalls in Gernlinden ein Brunnenfest mit Mittelaltermarkt vom Fanfarenzug Gernlinden veranstaltet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): 1200 Jahre Maisach – ein Dorf mit Zukunft hat Geschichte, Selbstverlag, Maisach 2006
  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): Meisaha – Hefte zur Gemeindegeschichte, Band 1 (2009), Band 2 (2010), Band 3 (2011), Band 4 (2012). Selbstverlag, Maisach
  • Peter Fahrenholz: Ein altes Dorf in Aufbruchstimmung, in: Süddeutsche Zeitung 21./22. August 2010, Seite R4

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 576 und 577.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maisach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien