Maisbach (Nußloch)

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Maisbach
Gemeinde Nußloch
Koordinaten: 49° 19′ 40″ N, 8° 43′ 43″ O
Höhe: 200 m
Einwohner: 100
Postleitzahl: 69226
Vorwahl: 06224

Maisbach ist ein Ortsteil von Nußloch im Rhein-Neckar-Kreis südlich von Heidelberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Maisbach am Talende kurz vor der Mündung in den Gauangelbach

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in einem Tal, welches sich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckt. Maisbach hat Anteil an verschiedenen Naturräumen und bietet ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Im Norden und Westen finden sich die Ausläufer des Kleinen Odenwalds, im Südosten die des Nördlichen Kraichgaus. Maisbach wird von dem gleichnamigen Bach Maisbach durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benachbarte Gemeinden sind, im Uhrzeigersinn im Norden beginnend, Leimen, Ochsenbach, Schatthausen, Baiertal, Wiesloch und Nußloch.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nußloch hat viele Ortsteile. Neben den Häusern der Erzwäsche, dem Fischweiher und der Mühle gibt es noch Maisbach. Aus den bei der Eingemeindung im Jahr 1937 vorhandenen, im Jahre 1945 aber leider verbrannten Akten war noch manches aus der Vergangenheit Maisbachs zu entnehmen. Schon 1369, 1475, 1480 und 1504 wurde es mit den anderen Orten als zur Neckargemünder Zent gehörig erwähnt.

Ein auf der Gemarkung Maisbach liegender Nußlocher Hof wird von der Gemeinde Nußloch im Jahre 1646 an den Hungenotten Jean Pière penan von Maux verkauft. Es ist anzunehmen das Maisbach im Dreißigjährigen Krieg und den orleanischen Raubkriegen auch nicht besser ging als Nußloch, das wiederholt 1689, 1693 und 1695 bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde.

1937 wird Maisbach der Gemeinde Nußloch eingegliedert.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schule, Kirche, Gemeindeamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maisbach hatte 1844 − wahrscheinlich wegen der schlechten Wegverhältnisse nach den Nachbarorten – schon seine eigene Schule. Da aber noch kein eigener Schulraum vorhanden war, musste die Schulstube gemietet werden. 1871 kaufte Maisbach am „Krixenrain“ oder am Eck ein Wiesengelände als Bauplatz für ein Schulhaus. Als das Neue Schulhaus im Jahr 1873 eingeweiht wurde, läuteten vom Dachreitertürmchen zwei Bronzeglocken, die von Landwirt Johann Georg Sickmüller unter der Bedingung gestiftet worden waren, dass das Schulhaus zugleich die fehlende Kirche ersetzt und das Schulzimmer als Betsaal benützt werden darf. Seitdem werden die Gottesdienste in Maisbach im Schulhaus gehalten. Die beiden Glocken stammen aus Dilsberg, wo sie wegen des Umbaus der Kirche zum Verkauf angeboten waren.

Gasthäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1951 eröffnete Georg Hessenauer in seinem Haus in der Ortsstraße 5, ein Gasthaus „Zum Maisbacher Tal“. Damit die Maisbacher Ortseinwohner ihre Haushaltwaren und Lebensmittel nicht mehr auswärts einkaufen mussten, schloss er an seine Gaststätte noch ein Ladengeschäft an.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Adam Müller. Nach Müller ist seit 1986 der Dorfplatz von Maisbach in Johann-Adam-Müller-Platz umbenannt

Brunnen zu Ehren von Johann Adam Müller, genannt Hannadl, in Meckesheim, seinem Geburtsort
Brunnen zu Ehren von Johann Adam Müller, genannt Hannadl, in Meckesheim, seinem Geburtsort