Maite Kelly

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Maite Kelly (2019)

Maite Star Kelly (* 4. Dezember 1979 in West-Berlin; bürgerlich Maite Star Raimond) ist eine deutsch-irische Sängerin. Sie ist das zweitjüngste Kind der Kelly Family und wurde als einziges der Geschwister in Deutschland geboren. Sie wirkte in ihrer Jugend als Sängerin in der Familienband mit und startete später eine Solo- und Musicalkarriere.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon früh stand Kelly mit ihren Geschwistern auf der Bühne und war in ganz Europa erfolgreich. Sie trug als Sängerin zu der Band bei und mehrere ihrer Stücke, wie zum Beispiel Every Baby, wurden von der Band gespielt und veröffentlicht.

Im Jahr 2007 nahm sie schließlich ihr erstes Soloalbum auf und gab zahlreiche Konzerte, deren Einnahmen zum Teil dem Togo-Projekt (s. u.) zugutekamen. Ende 2009 erschien der Disney-Film Tinkerbell – Die Suche nach dem verlorenen Schatz, bei dem sie mehrere Lieder singt. Von 2009 bis 2010 war sie an der Seite von Uwe Ochsenknecht in der deutschen Version des Musicals Hairspray zu sehen. 2011 nahm sie an der Tanzshow Let’s Dance teil, in der sie sich im Finale gegen Moritz A. Sachs durchsetzen konnte und Dancing Star 2011 wurde. Ihr Profi-Tanzpartner war Christian Polanc. Am 17. November 2011 gewann Maite Kelly 125.000 Euro beim Prominenten-Special von Wer wird Millionär? zugunsten des RTL-Spendenmarathons. 2012 ersetzte Kelly bei Let’s Dance Harald Glööckler in der Jury.[1] Kelly moderierte zusammen mit Theo West von Anfang 2010 bis Ende 2012 die damals neu auf ZDFneo ausgestrahlte Dokutainmentreihe Da wird mir übel. Für diese Sendung bekam sie zusammen mit West 2012 den UmweltMedienpreis. Ihre Nachfolgerin in der Sendung ist Anastasia Zampounidis. Im September 2011 brachte sie ihr Soloalbum Das volle Programm heraus. Die Musik komponierte Martin Lingnau, die Texte schrieb Frank Ramond. Ab dem 5. Oktober 2017 war der Film My Little Pony – Der Film in den deutschen Kinos zu sehen, in dem Kelly die Bösewichtin Tempest Shadow synchronisiert.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maite Kelly und Ex-Ehemann Florent Raimond, 2012

Maite Kelly ist das elfte von zwölf Geschwistern der irischamerikanischen Familien-Band Kelly Family. Ihr spanischer Vorname geht auf die Produzentin Maite Itoiz, die heutige Frau ihres Bruders John zurück. Wie nun bekannt wurde waren es Maite Itoiz’ Eltern, die die Kellys in Gamonal zur spanischen Musik inspirierten und das zweitjüngste der Kelly-Geschwister neben dem Namen Star, da die Familie ja damals bereits ein Star war, deshalb den Namen Maite Star bekam. Um Verwechslungen zu vermeiden wird Johns Frau von allen nur unter ihrem Spitznamen Maiticho gerufen und führt trotz Heirat in die Kelly Family bis heute den Namen Maite Itoiz.

Nach den großen Erfolgen mit ihren Geschwistern machte sie ihren Highschool-Abschluss in den USA. Sie lebt in Köln und war ab dem 27. August 2005 mit dem Model Florent Michel Raimond verheiratet. Das Paar hat drei Töchter (* 2006, * 2008 und * 2014). Am 6. Oktober 2017 gaben Kelly und Raimond auf ihren Facebookseiten ihre Trennung bekannt.[2] Ein Jahr später berichtete Kelly über die im Januar 2018 erfolgte Scheidung. Jedoch wurde die Ehe, wie im Mai 2019 bekannt wurde, nicht geschieden, sondern annulliert, um als praktizierende Katholiken weiterhin Sakramente zu erhalten.[3] Mit ihrem Ex-Mann vertreibt sie weiterhin die Naturkosmetikmarke Aroma Gardens neben ihrer Modekollektion bei Bonprix.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kelly engagierte sich sozial in einem Projekt in Togo, wo sie ein halbes Jahr lebte und auch als Erzieherin arbeitete.[4]

Das erste öffentliche soziale Engagement zeigte Maite Kelly 2011 als Frontfrau der deutschlandweiten Informations-Kampagne „Mit aller Kraft gegen den Krebs“ der Deutschen Krebshilfe.[5] Die Sängerin, die ihre Mutter durch Brustkrebs verlor, setzt sich gemeinsam mit Forschern und Betroffenen für die Arbeit der Stiftung Deutsche Krebshilfe gegen die Volkskrankheit ein. Die Sängerin wird in ihrer Kampagne fachlich von zwei Krebsexperten unterstützt: Rita Schmutzler und Christian Reinhardt (beide Uniklinik Köln).

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[6][7] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2009 The Unofficial Album
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 2009
Wiederveröffentlichung: 1. Oktober 2011
2011 Das volle Programm
23
(5 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: 16. September 2011
2013 Wie ich bin
87
(1 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: 29. März 2013
2016 Sieben Leben für dich
8
DreifachgoldDreifachgold

(76 Wo.)
8
(73 Wo.)
23
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 2016
Verkäufe: + 300.000
2018 Die Liebe siegt sowieso
3
(34 Wo.)
4
(28 Wo.)
4
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2018

Weitere Alben

  • 2015: Die schönsten Kinderlieder mit Maite Kelly

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2014 Warum hast du nicht nein gesagt
Seelenbahnen / Sieben Leben für dich
55
GoldGold

(12 Wo.)
42
(6 Wo.)
81
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2014
Verkäufe: + 200.000; (mit Roland Kaiser)
2016 Sieben Leben für dich
Sieben Leben für dich
60
(1 Wo.)
60
(1 Wo.)
82
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. September 2016
Maite Kelly zusammen mit Roland Kaiser bei Kaisermania am Dresdner Elbufer (2016)

Weitere Veröffentlichungen

  • 2009: Ein Freund, der zu dir steht (TinkerBell – Die Suche nach dem verlorenen Schatz) (Ost)
  • 2012: Wenn ich dich küss
  • 2012: Little Drummer Girl
  • 2013: Du glaubst Du kennst mich
  • 2017: Es war noch nie so schön
  • 2017: Jetzt oder nie
  • 2018: Die Liebe siegt sowieso
  • 2019: Heute Nacht für immer

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: 7 Lieder für euch - Live (nur in der limitierten Fanbox)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maite Kelly – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Seitenwechsel: Die Neue in der Jury"
  2. Facebook-Beitrag vom 6. Oktober 2017, abgerufen am 6. Oktober 2017.
  3. https://www.rtl.de/cms/maite-kelly-hat-sich-nicht-von-ex-mann-florent-raimond-scheiden-lassen-4342510.html
  4. MaiteKelly.de - Charity abgerufen am 17. Dezember 2017.
  5. https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-uns/unsere-botschafter/
  6. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  7. Auszeichnungen: DE
  8. Verleihung des Landesverdienstordens am 24. August 2012. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, 24. August 2012, archiviert vom Original am 12. August 2016; abgerufen am 8. März 2017.
  9. smago! exklusiv: Alle Preisträger der smago! Award Verleihung vom 13.01.2019! smago.de, 13. Januar 2019, abgerufen am 16. Januar 2019.