Major Lazer

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Major Lazer
Major Lazer, 2009 (Diplo links & Switch rechts)
Major Lazer, 2009 (Diplo links & Switch rechts)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Electronic, Trap, Moombahton, Dancehall, Reggae Fusion
Gründung 2008
Website majorlazer.com
Gründungsmitglieder
Diplo (Wesley Pentz)
Produzent, DJ
Switch (Dave Taylor; bis 2012)
Aktuelle Besetzung
Produzent, DJ
Diplo (Wesley Pentz)
Produzent, DJ
Jillionaire (Chris Leacock; seit 2012)
Produzent, DJ
Walshy Fire (Leighton Walsh; seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Vocals bei Live-Auftritten
Skerrit Bwoy
(bis 2012)

Major Lazer ist ein US-amerikanisches Musikprojekt im Bereich der elektronischen Musik. Dieses wurde 2008 von Wesley Pentz, auch bekannt als Diplo, gemeinsam mit Dave Taylor alias Switch gegründet. Nach dem Ausstieg Taylors traten die DJs und Produzent Jillionaire und Walshy Fire dem Projekt bei. Große Erfolge feierten sie insbesondere mit den Liedern Watch Out for This (Bumaye) und Lean On.

Biografie[Bearbeiten]

Ende der 2000er schloss sich Diplo mit dem Londoner DJ Dave Taylor, bekannt als Switch, unter dem Namen Major Lazer zusammen. Bereits zuvor arbeiteten sie unter anderem als Produzenten für M.I.A. und Santigold gemeinsam. Nur kurze Zeit später erschien ihr Debütalbum Guns Don’t Kill People… Lazers Do. Es bildete mit Platz 169 in den US-Charts ebenfalls ihr Chartdebüt. In den Electronic-Charts rückte er bis auf Platz 7 vor. Auch die daraus ausgekoppelten Singles brachten erste Erfolge ein. Der Song Keep It Goin’ Louder erreichte Nummer 4 der US-amerikanischen Dance-Charts. Nur ein Jahr später erschien ihre EP Lazers Never Die sowie 2011 Original Don.

Ex-Frontmann Skerrit Bwoy beim Coachella Festival, 2010

Mit der Sängerin Amber Coffman von den Dirty Projectors nahmen sie den Song Get Free auf, der im Sommer 2012 international in mehreren Ländern die offiziellen Single-Charts erreichte und auch für einen Werbespot von Vodafone genutzt wurde. Nach dem Erfolg des Tracks verließ Gründungsmitglied Dave Taylor das Projekt. Auch Skerrit Bwoy, der die DJs auf zahlreichen Auftritten unterstützte, trat aus religiösen Gründen aus der Band aus. Stattdessen traten die beiden DJs und Produzent Jillionaire und Walshy Fire Major Lazor bei. Gemeinsam folgten Auftritte als Trio und sie begannen mit der Arbeit für ihr zweites Studioalbum Free the Universe. Kollaborationen mit Künstlern wie Wyclef Jean, Bruno Mars und Shaggy erfolgten. Das Album erschien im April 2013 und konnte sich international in den Charts platzieren. In den USA und Australien erreichte es Platz 1 der Dance-Charts. Mit Watch Out for This (Bumaye) veröffentlichten sie einen weltweiten Single-Charterfolg. Das Lied konnte in über 10 Ländern in die Top-100 vorrücken und ein Remix des belgischen DJ-Duos Dimitri Vegas & Like Mike erreichte hohe Popularität auf zahlreichen Festivals. Auch der Nachfolger Bubble Butt, der in Zusammenarbeit mit Bruno Mars, Tyga und Mystic entstand, wurde ein kommerzieller Erfolg.

Am 25. Februar 2014 veröffentlichte das Trio die EP Apocalypse Soon, auf der Kollaborationen mit unter anderem Pharrell Williams und Sean Paul zu finden waren. Der Stil der Tracks war Genre-übergreifend und wies sowohl ihren typischen Moombahton-Stil als auch Trap-angelehnte Sounds auf. Mit der 2015 erschienenen Single Lean On, die gemeinsam mit dem DJ und Produzenten DJ Snake und Sängerin entstand, veröffentlichten sie einen ihrer größten Erfolge. Neben dem Erreichen von Platz 2 der Spotify Streaming-Charts mit über 2 Millionen Streams täglich, erreichte Lean On Platz 4 in Deutschland, Nummer 1 in Australien, Dänemark, Niederlande und Luxemburg. Das Lied stellt sowohl die erste Single-Auskopplung, als auch eine Ankündigung für ihr drittes Album Peace Is the Mission dar.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2009 Guns Don’t Kill People… Lazers Do 169
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2009
2013 Free the Universe 88
(1 Wo.)
53
(1 Wo.)
45
(2 Wo.)
34
(2 Wo.)
34
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. April 2013
2015 Peace Is the Mission 40
(1 Wo.)
32
(… Wo.)
11
(… Wo.)
25
(… Wo.)
12
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Mai 2015

EPs[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2014 Apocalypse Soon 137
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2014
  • 2010: Lazers Never Die
  • 2011: Original Don

Singles[Bearbeiten]

Chartplatzierungen

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2012 Get Free
Free the Universe
73
(8 Wo.)
56
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2012
(feat. Amber Coffman)
2013 Watch Out for This (Bumaye)
Free the Universe
27
(21 Wo.)
40
(11 Wo.)
23
(20 Wo.)
56
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2013
(feat. Busy Signal, The Flexican & FS Green)
Bubble Butt
Free the Universe
56
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2013
(feat. Bruno Mars, Tyga & Mystic)
Gold Gold (US)[2]
2015 Lean On
Peace Is the Mission
4
(… Wo.)
3
(… Wo.)
1
(… Wo.)
2
(… Wo.)
17
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. März 2015
(mit DJ Snake; feat. )
Gold Gold (UK)

weitere Singles

  • 2009: Hold the Line (feat. Mr. Lex & Santigold)
  • 2009: Pon de Floor (feat. Vybz Kartel)
  • 2009: Keep It Goin’ Louder (feat. Nina Sky & Ricky Blaze)
  • 2009: Jump Up (feat. Leftside & Supahype)
  • 2011: Original Don (feat. the Partysquad)
  • 2012: Jah No Partial (feat. Flux Pavilion)
  • 2013: Jessica (feat. Ezra Koenig)
  • 2013: Mashup the Dance (feat. the Partysquad & Ward 21)
  • 2014: Aerosol Can (feat. Pharrell Williams)
  • 2014: Come On to Me (feat. Sean Paul)
  • 2014: All My Love (feat. Ariana Grande)
  • 2015: Roll the Bass
  • 2015: All My Love (feat. Ariana Grande & Machel Montano)
  • 2015: Powerful (feat. Ellie Goulding & Tarrus Riley)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Major Lazer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2 US
  2. RIAA Searchable Database. Recording Industry Association of America, abgerufen am 4. April 2015 (englisch).