Malaysia-Airlines-Flug 17

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Malaysia-Airlines-Flug 17 (MH17)
Malaysia Airlines Boeing 777-200ER PER Koch-2.jpg

Die abgestürzte Maschine 9M-MRD im August 2010

Unfall-Zusammenfassung
Unfallart Abschuss durch Luftabwehrrakete
Ort 48° 8′ 18″ N, 38° 38′ 20″ OKoordinaten: 48° 8′ 18″ N, 38° 38′ 20″ O Hrabowe, nahe Tores, Oblast Donezk, UkraineUkraine Ukraine
Datum 17. Juli 2014
Todesopfer 298
Überlebende 0
Luftfahrzeug
Luftfahrzeugtyp Boeing 777-200ER
Betreiber Malaysia Airlines
Kennzeichen 9M-MRD
Abflughafen Flughafen Amsterdam Schiphol
NiederlandeNiederlande Niederlande
Zielflughafen Flughafen Kuala Lumpur
MalaysiaMalaysia Malaysia
Passagiere 283
Besatzung 15
Listen von Flugunfällen

Der Malaysia-Airlines-Flug 17 (Flugnummer MH17 sowie Codesharing mit KLM Flug KL4103) war ein internationaler Linienflug der Malaysia Airlines von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Am 17. Juli 2014 zwischen 16:20 Uhr und 16:25 Uhr ukrainischer Ortszeit stürzte auf dieser Route ein Flugzeug vom Typ Boeing 777-200ER mit dem Kennzeichen 9M-MRD ab.[1][2] Alle 298 Insassen, darunter 80 Kinder[3] und 15 Besatzungsmitglieder, kamen ums Leben. Die Trümmer gingen nahe der Stadt Tores in der Ostukraine nieder, verstreut über eine Fläche von 35 Quadratkilometern.[4][5]

Nach Erkenntnissen der Strafermittler wurde das Flugzeug durch eine aus Russland stammende Flugabwehrrakete des Typs Buk M1, die im Rahmen des Ukrainekriegs abgefeuert wurde, abgeschossen. Sowohl die Bergungsarbeiten als auch die Ermittlungen wurden durch die Kriegsumstände erschwert. Trümmer der mobilen Lenkwaffe wurden vom russischen Hersteller Almas-Antei am 2. Juni 2015 am Abschussort identifiziert.[6][7][8]

Laut der internationalen Untersuchungskommission stammte die Buk-Rakete von der in Kursk stationierten 53. Luftabwehrbrigade der russischen Streitkräfte.[9][10] Von dort aus wurde die Lenkwaffe in die Ukraine zu einem von prorussischen Rebellen kontrollierten Feld in der Nähe des Dorfs Perwomaiskij[11][12][13] transportiert, dort abgefeuert und der Raketenwerfer am selben Tag zurück nach Russland gebracht. Der Transport und Rücktransport des Raketenwerfers geschah in einem Fahrzeugkonvoi der russischen Streitkräfte.[14][15] Das Untersuchungsteam identifizierte etwa 100 Menschen, die an dem Transport des Raketenträgers und dem Abschuss beteiligt waren.[16][17][18][19]

Die Länder des Gemeinsamen Ermittlungsteams (engl.: Joint Investigation Team JIT) verständigten sich darauf, ein UNO-Tribunal anzustreben.[20] Elf Länder im UNO-Sicherheitsrat stimmten am 29. Juli 2015 für ein UNO-Tribunal; Russland legte dagegen sein Veto ein. Nachdem Russland die Einrichtung eines Sondertribunals blockiert hatte, sollen die mutmaßlichen Täter in den Niederlanden vor Gericht gestellt werden.[21]

Der Vorfall gehört nach Anzahl der Opfer zu den zehn schwersten Katastrophen der Luftfahrt. Zudem handelt es sich sowohl um den opferreichsten Absturz in der Ukraine als auch des Flugzeugtyps Boeing 777. Für Malaysia Airlines war es – nach dem Verschwinden von Malaysia-Airlines-Flug 370 im März 2014 – der zweite Totalverlust innerhalb weniger Monate.

Flugzeug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Flugzeug vom Typ Boeing 777-200ER mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 9M-MRD und der Seriennummer 28411 war die 84. produzierte Boeing 777. Nach seinem Jungfernflug am 17. Juli 1997 wurde es am 29. Juli 1997 an Malaysia Airlines geliefert. Die Maschine war somit bis zu ihrem Absturz 17 Jahre im Dienst. Sie war mit zwei Triebwerken vom Typ Rolls-Royce Trent 892[22] und 282 Sitzplätzen für Passagiere ausgestattet.[23] Die letzte Generalüberholung (D-Check) fand 2013 statt; am 16. November ging das Flugzeug wieder in Betrieb. Die letzte Inspektion erfolgte laut Malaysia Airlines am 11. Juli 2014 auf dem Flughafen Kuala Lumpur, während die niederländische Flugunfalluntersuchungsbehörde OVV den 16. April als Zeitpunkt der letzten kleinen Inspektion (A-Check) nannte. Die nächste Wartung war für den 27. August 2014 geplant. Nach Angaben des Betreibers war das Flugzeug in einwandfreiem Zustand; der Hinflug nach Amsterdam verlief ohne technische Probleme. Insgesamt hatte die Maschine 75.322 Flugstunden bei 11.434 Flügen absolviert.[23]

Passagiere und Besatzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatsangehörigkeit Anzahl
NiederlandeNiederlande Niederlande 192
MalaysiaMalaysia Malaysia 43[A 1]
AustralienAustralien Australien 27
IndonesienIndonesien Indonesien 12
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 9
BelgienBelgien Belgien 4
DeutschlandDeutschland Deutschland 4
PhilippinenPhilippinen Philippinen 3
KanadaKanada Kanada 1
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich +
SudafrikaSüdafrika Südafrika
1
NiederlandeNiederlande Niederlande +
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1

An Bord waren 298 Menschen: 283 Passagiere und 15 malaysische Besatzungsmitglieder.[24] Die vier Piloten der Langstreckenbesatzung waren der 50-jährige Wan Amran Bin Wan Hussin und der 45-jährige Eugene Choo Jin Leong (Kapitäne) sowie der 29-jährige Ahmad Hakimi Bin Hanapi und der 27-jährige Muhamad Firdaus Bin Abdul Rahim (Copiloten).[25]

Sechs der Passagiere, darunter der AIDS-Forscher Joep Lange und seine Partnerin und Mitarbeiterin Jacqueline van Tongeren, waren auf dem Weg zur 20. Welt-AIDS-Konferenz in Melbourne.[26] In dem Flugzeug befanden sich auch der sozialdemokratische niederländische Abgeordnete Willem Witteveen, seine Ehefrau und seine Tochter.[27] Zudem befanden sich unter den Opfern der australische Schriftsteller Liam Davison[28] sowie die malaysische Theater- und Filmschauspielerin Shuba Jaya, die zusammen mit ihrem Ehemann Paul Goes und ihrem Kind starb.[29]

Flugverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf des Malaysia-Airlines-Fluges 17
Flugverlauf von MH17 und SQ351 um 12:55–13:27 UTC mit Luftraum-Sperrzonen

Das Flugzeug war um 10:31 Uhr UTC (12:31 Uhr Ortszeit) auf der Bahn 36C des Flughafens Schiphol in Amsterdam gestartet und überquerte Deutschland und Polen, bevor es den ukrainischen Luftraum erreichte.[30] Die Flugroute war durch Eurocontrol und die Internationale Organisation für Zivilluftfahrt (ICAO) freigegeben worden.[31] Die westliche Ukraine überflog MH17 in einer Höhe von 33.000 Fuß (ca. 10 km).[32] Um 12:53 Uhr UTC fragten die Fluglotsen an, ob MH17 auf die im Flugplan vorgesehene Höhe von 35.000 Fuß steigen könne, auch um Platz für eine von Nordwesten auf 33.000 Fuß herannahende Maschine – Singapore-Airlines-Flug SQ351 – zu machen. Die Piloten lehnten dies jedoch ab, woraufhin SQ351 auf 35.000 Fuß stieg.[33][34]

In der Umgebung der MH17-Flugroute gab es mehrere Gewitter. Gegen 13:00 Uhr genehmigte die Flugverkehrskontrolle eine wetterbedingte Abweichung von der vorgesehenen Route in nördliche Richtung, während sie einen angefragten Anstieg auf 34.000 Fuß ablehnte. Das Flugzeug drehte etwas nach links und erreichte den Luftraum um Donezk, der bis zu einer Höhe von 32.000 Fuß (ca. 9,75 km) gesperrt war. Um 13:20 Uhr befand es sich etwa 7 km nördlich der geplanten Route und nahe der Ortschaft Rossypne, als der Funkkontakt mit den Fluglotsen abbrach. Die Aufzeichnungen des Cockpit-Stimmenrekorders und des Flugdatenschreibers stoppten um 13:20:03 Uhr UTC bei einer Flughöhe von 33.000 Fuß und normaler Reisegeschwindigkeit. Die Maschine setzte keinen Notruf ab, und die Daten- und Tonaufzeichnungen bis zum Ausfall der Systeme zeigten keine Unregelmäßigkeiten. Nur die Mikrofon-Aufzeichnung im Cockpit zeigt in den letzten 20 Millisekunden vor Ende der Aufzeichnung zwei Geräuschausschläge.[33][35] Vom russischen Militär veröffentlichte Radar-Aufzeichnungen zeigen einen plötzlichen Geschwindigkeitsverlust der Maschine kurz nach 13:20 Uhr UTC; sie bewegte sich nun in einer Drehung in nordöstliche Richtung und verschwand 90 Sekunden später mit einer Geschwindigkeit über Grund von 200 km/h vom Radarschirm. Das Radargerät erfasste Objekte oberhalb von 5 km Flughöhe.[2]

Die Haupt-Überreste, das waren der hintere und mittlere Flugzeugteil, wurden beim Dorf Hrabowe aufgefunden, der „Hauptabsturzstelle“ etwa 12 km nördlich von Tores (Oblast Donezk) und 8,5 km ostnordöstlich der letzten bekannten Flugposition.[4] Die übrigen Trümmer verteilten sich über ein langgestrecktes Gebiet, von Hrabowe bis zum 6 Kilometer westlich gelegenen Rossypne – dort lag der Cockpitbereich – und weiter nach Nordwesten, über Petropawliwka und entlang von Orlowo-Iwaniwka (Орлово-Іванівка) bis in die Nähe des 3000-Einwohner-Ortes Olchowatka.[4]

Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete am Abend desselben Tages, dass Milizionäre der "Volksrepublik" per Rakete eine militärische Transportmaschine abgeschossen hätten.[36]

Risiken der Flugroute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Wahl der Flugroute ist die jeweilige Fluggesellschaft verantwortlich. Fluggesellschaften führen eigene Sicherheitsanalysen der von ihnen genutzten Lufträume durch und stützen sich dabei auf international verfügbare Informationen,[37] insbesondere die Mitteilungen der internationalen Luftfahrtorganisationen ICAO, IATA und Eurocontrol, welche sich wiederum auf die Gefahreneinschätzungen der lokalen Mitgliedstaaten verlassen.[38][39][40]

Die MH17-Route verlief über ein Krisengebiet; im Südosten der Ukraine herrscht ein bewaffneter Konflikt. Manche Fluglinien entschieden sich daher bereits Monate vor dem Unglück, diese Region zu umfliegen. Diese Ausweichrouten sind für die Fluggesellschaften mit zusätzlichen Kosten verbunden,[40] während der Ukraine dadurch Überfluggebühren entgingen.[41]

Am 1. Juli sperrte die Ukraine den unteren Luftraum im Osten des Landes: Zivilflugzeuge durften ohne Sondergenehmigung der ukrainischen Armeeleitung nur noch oberhalb von 26.000 Fuß (ca. 7.900 m) verkehren.[42]

Eurocontrol forderte mehrere Tage vor dem MH17-Absturz die ukrainische Regierung inoffiziell („spoken privately“) zur Sperrung des Luftraums über dem Donbass für Zivilflüge auf. Die Eurocontrol-Vertreter begründeten dies damit, dass die Frequenzen, auf denen die Kommunikation zwischen Flugzeugen und der Leitstelle am Boden stattfindet, mehrfach gestört wurden. Außerdem seien bei den Kämpfen bereits etwa 20 Militärmaschinen abgeschossen worden.[43] Eurocontrol betonte, ohne Mandat nicht befugt zu sein, den Landesbehörden offizielle Empfehlungen zu erteilen.[44]

Als drei Tage vor dem Unglück abermals eine Militärmaschine, eine Antonow An-26, abgeschossen worden war – laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Waleri Geletej in 6.500 Metern (ca. 21.300 Fuß) Höhe[45][46] –, wurde eine Teilsperrung des Luftraums in einem kleineren Gebiet verfügt, bis zu einer Höhe von 32.000 Fuß (ca. 9.750 Meter).[47] Da der Transit internationaler Zivilflüge in aller Regel in Höhen über 10.000 Metern erfolgt – MH 17 flog auf 10.050 Metern und damit knapp über der Grenze –, hatte die Teilsperrung keine Auswirkungen auf den Interkontinentalverkehr. Es gab keine darüber hinausgehenden offiziellen Warnungen vor einem Überfliegen des betroffenen Gebiets.[40][37]

Etwa 75 Prozent der normalerweise über die Ostukraine führenden Flüge fanden auch nach der Einrichtung der Luftraumteilsperren weiterhin statt.[48] In den sieben Tagen bis zum Unglück führten rund 900 Linienflüge über die Region Donezk; am häufigsten vertreten waren Aeroflot, Singapore Airlines, Ukraine International Airlines, Lufthansa und Malaysia Airlines.[49]

Zum Zeitpunkt des MH17-Kontaktverlusts befanden sich in der Nähe zwei weitere Verkehrsflugzeuge, die Singapore-Airlines-Maschine etwa 30 km nordwestlich und Air-India-Flug AI113 rund 60 km östlich.[50] Eineinhalb Stunden nach dem Absturz der MH 17 fand eine offizielle Vollsperrung des Luftraums über dem Donbass durch die ukrainische Regierung statt.[47]

Die Wahl der MH17-Flugroute wird von der niederländischen Verkehrssicherheitsbehörde untersucht,[51] während die ICAO den Umgang mit Krisenregionen in der zivilen Luftfahrt überprüft.[52]

Erste politische Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sprach noch am selben Abend von einem „terroristischen Akt“ prorussischer Freischärler.[53] Einen Abschuss des Flugs MH17 durch die Streitkräfte der Ukraine schloss er aus.[54] Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, beschuldigte die Milizen, das Flugzeug mit einem von Russland bereitgestellten Buk-Flugzeugabwehrsystem abgeschossen zu haben.[55][56][57] Auch der australische Premierminister Tony Abbott sprach von einem Abschuss durch „von Russland unterstützte Rebellen“.[58]

Alexander Borodai, damaliger Ministerpräsident der proklamierten Volksrepublik Donezk, warf der ukrainischen Luftwaffe vor, die Maschine als „Provokation“ abgeschossen zu haben. Die Aufständischen besäßen keine Abwehrwaffen, die Flugzeuge in einer Höhe von 10.000 Metern erreichen können.[59] Der russische Präsident Wladimir Putin machte in einer Stellungnahme am 18. Juli die ukrainische Regierung insofern für das Ereignis verantwortlich, als diese sich nicht ausreichend um den inneren Frieden im eigenen Land bemüht hätte, ohne ihr allerdings die Beteiligung an einem Abschuss zu unterstellen.[60] Putin hatte somit auch nicht explizit bestritten, dass es sich um ein russisches System gehandelt hatte.[61] US-Präsident Barack Obama hielt sich mit Schuldzuweisungen zurück, wies jedoch auf Indizien für einen Raketenstart aus von pro-russischen Milizen kontrolliertem Gebiet hin. Die Gewalt in diesem Gebiet beruhe zu einem großen Teil auf russischer Unterstützung.[62][63] Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, forderte Putin in einem Telefongespräch zum Eingreifen auf. Er vermied eine Schuldzuweisung.[64]

In einer von Großbritannien beantragten Sondersitzung am 18. Juli forderte der Weltsicherheitsrat – wie von Großbritannien vorgeschlagen – eine gründliche, unabhängige und internationale Untersuchung des Vorfalls.[65][66] In einer weiteren Sitzung am 21. Juli verurteilte er mit der Resolution 2166 mit der Unterstützung Russlands den mutmaßlichen Abschuss des Flugzeugs und wiederholte die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung, bei der die ICAO – eine UN-Behörde – eine zentrale Rolle spielen solle[67][68] und wonach „alle Staaten in der Konfliktregion bei der Durchführung einer internationalen Untersuchung helfen sollten“.[69]

Am 20. Juli beschuldigte US-Außenminister John Kerry die Aufständischen in der Ostukraine, für den Abschuss verantwortlich zu sein. Die USA seien im Besitz von Bildmaterial, das zum Moment des Abschusses einen Raketenstart in der Gegend belege. Die Route der Rakete zeige, dass diese das Flugzeug getroffen habe.[70]

Bergungsarbeiten und Inspektion der Absturzstelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfängliche Unregelmäßigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet nördlich von Tores ist Teil der im April 2014 ausgerufenen Volksrepublik Donezk und wurde zum Absturzzeitpunkt von Freischärler-Milizen kontrolliert.[71] In der Anfangszeit kam es zu Plünderungen, an denen Rebellenkämpfer beteiligt waren.[72][73][74]

Während der damalige politische Anführer Alexander Borodai bekanntgab, man lasse den Absturzort unberührt, bargen Rebellen die Opfer des vorderen Rumpfabschnittes und brachten sie in ein Leichenhaus in Donezk. Die restlichen Leichen wurden erst nach drei Tagen in Säcke verpackt, am Straßenrand gesammelt und nach Tores transportiert. Ukrainische Regierungsvertreter behaupteten, dass auch Beweismaterial fortgeschafft worden sei. Auch die rasche Bergung der Opfer des Cockpit-Bereichs erschien verdächtig, da diese erwartungsgemäß die meisten Spuren aufweisen würden.[75][72][73][76] Der Untersuchungsbericht bestätigte später den Verdacht und führte aus, dass Versuche unternommen worden waren, den Absturzgrund zu verschleiern.[77]

Internationaler Einsatz unter OSZE-Vermittlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten internationalen Kräfte vor Ort waren Mitglieder der seit April 2014 in der Ukraine anwesenden OSZE-Beobachtermission. Nach Verhandlungen mit den Milizen erhielt das OSZE-Team ab dem 18. Juli Zutritt zu dem Gelände, am ersten Tag jedoch – anders als vereinbart – nur für 75 Minuten und bloß für ein winziges Stück von 200 Quadratmetern, am zweiten Tag nur wenig mehr.[71][78][79] Einheiten des ukrainischen Katastrophenschutzes unterstützten die weiteren Arbeiten, wurden allerdings von den Rebellen daran gehindert, Beweismaterial einzusammeln und mitzunehmen.[72][80] Nach ukrainischen Regierungsangaben wurden die Einsatzkräfte von „bis zu 900“ Kämpfern der Milizen überwacht.[81]

Niederländische und australische Einsatzkräfte untersuchen ein Wrackteil.

Um eine geordnetere Bergung und Untersuchung zu ermöglichen, vereinbarten die Zentralregierung, die Milizen, Russland und die OSZE am 19. Juli eine etwa 20 km² große Sicherheitszone rund um die Absturzstelle.[82] Dies verschaffte dem OSZE-Team mehr Bewegungsfreiheit.[78] Auch ukrainische Flugunfallermittler erhielten Zutritt.[83] Kurz darauf stellten die OSZE-Beobachter fest, dass von Cockpit und Flugzeugrumpf große Teile entfernt worden waren.[84][85] Sie beobachteten auch, wie uniformierte Männer das Cockpit zersägten.[86] Reporter entdeckten später Flugzeugteile, die zum Bau einer Straßensperre verwendet worden waren.[87]

Im weiteren Verlauf trafen niederländische, australische, malaysische und britische Bergungskräfte, Forensiker und Techniker ein,[88][89]; dabei übernahm die OSZE die Vermittlerrolle zwischen ukrainischer Regierung, Milizen und Einsatzkräften.[90] Die Niederlande,[89] Australien[91] und Malaysia[92] entsandten zudem Militärpolizisten und reguläre Polizeieinheiten, zum Schutz ihrer Teams und als Helfer bei den Bergungsarbeiten.[93][92] Sie durften seit Anfang August – nach einer von den Separatisten heftig kritisierten Genehmigung durch Parlament und Präsident der Ukraine – Waffen tragen, versuchten dies jedoch zu vermeiden.[91][79] Ein darüber hinausgehender Militäreinsatz zur Absicherung der Absturzstelle wurde von allen drei Ländern erwogen und wäre durch den ukrainischen Parlamentsbeschluss gedeckt, wurde jedoch wegen der angespannten Lage vor Ort verworfen.[94]

Bergungsarbeiten Juli bis September 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Sarg wird am Flughafen Eindhoven zum Leichenwagen getragen.

Die in Tores gesammelten Leichen wurden in einem Kühlzug gelagert, dessen Kühlung zeitweise ausfiel;[95] auch die zunächst in Donezk aufbewahrten kamen hinzu. Nach Freigabe durch die Milizen[96] fuhr der erste Transport mit etwa 200 Leichen am 21. Juli weiter nach Charkiw.[97][98] Danach fanden australische Ermittler und OSZE-Beobachter weitere Opfer in einem Teil des Flugzeugrumpfes in einem Waldstück.[99] Während sich die internationalen Kräfte um den östlichen Teil des Geländes kümmerten, durchsuchten die Separatistenmilizen mit etwa 800 örtlichen Helfern den westlichen Bereich.[100][101]

Bis zum 26. Juli wurden alle bislang geborgenen Leichen und Leichenteile für forensische Untersuchungen nach Hilversum in den Niederlanden geflogen,[102] in insgesamt 227 Särgen.[103] Ein 228. Sarg wurde am 4. August ausgeflogen.[100][104]

Die Arbeiten vor Ort mussten mehrfach wegen aufflammender Kämpfe unterbrochen werden. Am 7. August stellten die Einsatzkräfte ihre Arbeiten ganz ein;[105][106] die Front verlief zu diesem Zeitpunkt nach Geländegewinnen der ukrainischen Armee direkt über die Absturzstelle.[90] Im September sollte der Einsatz nach einer Waffenstillstands-Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien fortgesetzt werden, aber man gab den Versuch auf, nachdem Unbekannte mehrmals Warnschüsse abgegeben hatten.[107][108]

Wiederaufnahme der Bergungsarbeiten Oktober bis November 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte Oktober, kurz vor dem drohenden Wintereinbruch, setzten auf Druck Malaysias und der Niederlande ukrainische Katastrophenschutz-Einheiten die Bergungsarbeiten fort. Sie wurden von niederländischen Experten angeleitet und wieder von OSZE-Beobachtern begleitet und von bewaffneten Milizen bewacht. Im unmittelbaren Umfeld fanden Kämpfe statt.[109][110] Es wurden persönliche Gegenstände der Opfer geborgen,[111] und Ende Oktober erstmals seit Unterbrechung der Arbeiten weitere menschliche Überreste.[112]

In der zweiten Novemberwoche entdeckten die Einsatzkräfte weitere Leichen. Minen und Granaten-Blindgänger im Absturzgebiet behindern die Arbeiten.[113][114] Fünf Särge mit menschlichen Überresten wurden am 8. November in die Niederlande ausgeflogen.[115] Eine Woche später begann die Bergung des Flugzeugwracks, das zur Untersuchung in die Niederlande transportiert werden soll. Ein Teilbereich des Wracks soll rekonstruiert werden.[116]

Die absichtlich zurückgelassenen Wrackteile sollen die Rebellen gemäß Vereinbarung mit den Niederlanden entsorgen. Diese Vorgehensweise ergab sich aus der Indizienlage, wonach besonders der Vorderrumpf und der linke Flügel ermittlungstechnisch von Bedeutung seien.[117]

Weitere Funde ab Februar 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Februar 2015 bargen niederländische Soldaten Leichenteile, persönliche Gegenstände und Wrackteile, die Bewohner der Absturzregion gefunden hatten. Experten hoffen, unter den menschlichen Überresten Teile der drei letzten nicht gefundenen Todesopfer identifizieren zu können. Die unbewaffneten Soldaten verzichteten angesichts von Winter und Kampfhandlungen in der nahe gelegenen Kleinstadt Debalzewe auf eine eigene Suche.[118] Anfang Mai trafen die letzten sieben Särge in den Niederlanden ein.[119]

Am 11. August 2015 gab die Untersuchungskommission bekannt, dass an der Absturzstelle Fragmente einer Buk-Rakete identifiziert worden seien. Weitere Teile der Rakete waren in das Innere des Flugzeuges katapultiert worden und wurden zusammen mit dem Flugzeugwrack aufgefunden.[120][121]

Anfang Juni 2016 wurde die Antriebsdüse einer Buk-Rakete gefunden.[122]

Untersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organisation der Untersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugunfalluntersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß internationaler Vereinbarungen zur zivilen Luftfahrt lag die Verantwortung für die Untersuchung des Flugzeugabsturzes bei der Ukraine. Zuständig waren das Nationale Büro für Flugunfalluntersuchung der Ukraine (NBAAI) und eine am 17. Juli 2014 eingerichtete Untersuchungskommission der ukrainischen Regierung unter der Leitung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Wolodymyr Hrojsman.[123][124] Das NBAAI begann am 18. Juli zusammen mit internationalen Experten die Unfalluntersuchung.[83] Nachdem der Weltsicherheitsrat eine unabhängige internationale Untersuchung unter der Federführung der ICAO gefordert hatte,[66][67][125] übertrug die Ukraine die Leitung der offiziellen Untersuchungen am 24. Juli an die Niederlande[89] – laut Frans Timmermans, dem Außenminister der Niederlande, ein noch nie dagewesener Vorgang.[37]

Für die Flugunfalluntersuchung war damit die niederländische Behörde Onderzoeksraad voor Veiligheid (OVV, dt. „Untersuchungsrat für Sicherheit“, engl. Dutch Safety Board, DSB) zuständig.[51] Sie koordinierte ein 25-köpfiges Team, dem neben Experten von ICAO und Eurocontrol auch Ermittler aus der Ukraine, Malaysia, Australien, Frankreich, Deutschland, den USA, Großbritannien und Russland angehörten. Russland hatte eine Teilnahme zunächst abgelehnt und schloss sich erst später an.[100] Auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit[126] und die Flugsicherheitsbehörden Indonesiens und Italiens waren beteiligt, ebenso wie das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee der GUS und der Flugzeughersteller Boeing.[127] Mit forensischen Untersuchungen – insbesondere zur Identifizierung der Opfer – wurde das niederländische Nationale Team forensischer Ermittlungen der Polizei (LFTO) beauftragt. Es wurde unterstützt durch das Niederländische forensische Institut (NFI, zuständig für DNA-Analysen) und weitere Einrichtungen wie das deutsche Bundeskriminalamt und Scotland Yard.[128][129][130]

Die Arbeiten für den Abschlussbericht umfassten die Untersuchung der Flugdaten- und Stimmenrekorder- sowie Radar-Aufzeichnungen sowie die Datenaufzeichnungen weiterer Fluginstrumente und des Funkverkehrs der Flugverkehrskontrolle (Fluglotsengespräche). Ferner wurden Wetterbedingungen, Wrackteile (soweit sie geborgen werden konnten), und eventuelle Fremdobjekte untersucht. Dazu kamen die Ergebnisse der pathologischen Untersuchungen sowie der Nachvollzug des Ablaufs des Flugzeug-Auseinanderbrechens, schließlich wurde noch der Umgang der Fluglinien beim Überfliegen einer Konfliktregion betrachtet.

Strafuntersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unabhängig von diesen Unfalluntersuchungen wurden bereits kurz nach dem Absturz nationale Strafverfolgungsbehörden mit dem Ziel aktiv, die Verantwortlichen für die Katastrophe zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Mit Unterstützung der EU-Justizbehörde Eurojust entstand ein internationales Team für die Kriminalermittlungen (Joint Investigation Team, JIT), an dem die Niederlande, Australien, Belgien, Malaysia und die Ukraine beteiligt waren.[37][100][131] Obwohl die Strafverfolger keinen Zutritt zum Absturzort hatten,[100] war es für die Niederlande der größte Kriminalfall in der Geschichte des Landes.[132]

Die Untersuchungen fanden unter größten Sicherheitsvorkehrungen statt; so wurden die von den Ermittlern in der Ostukraine verwendeten Geräte, welche Kontakt zu lokalen Telefonnetzen hatten, anschließend zerstört. Damit sollte verhindert werden, dass der russische Geheimdienst, der auch Daten der Ermittler zu erhalten trachtete,[133] in die Computersysteme eindrang.[134] Die Geheimhaltung wurde auch bei der weiteren Untersuchung aufrecht erhalten; so hatte die kurz vor der Präsentation des Abschussortes durch das JIT in einer eigenen Präsentation mit einer "eigenen Variante" durch Russland den Verdacht nahegelegt, dass Russland diese durchgeführt hätte möglicherweise aufgrund erfolgreicher Spionage möglicherweise in Malaysia.[135] Die Niederländischen Behörden hatten bei im April 2018 festgesetzten Russischen Agenten einen Computer mit Hinweisen dazu konfisziert, dass die russischen Sicherheitsdienste versucht hatten, Ermittlungsdaten zu stehlen[136] sowie versucht hätten, Zugang zu den Daten des malaysischen Generalstaatsanwalts zu erhalten.[137]

Am 28. September 2016 stellte die Untersuchungskommission die Ergebnisse der strafrechtlichen Ermittlungen im niederländischen Nieuwegein unter anderem auf Basis von mitgeschnittener Kommunikation und Radardaten vor. Demnach war das beim Abschuss verwendete Buk-System im Juli 2014 in die Ostukraine gebracht worden. Die Rakete wurde von einem Acker in der Nähe des Dorfes Perwomaiskij abgefeuert, das südlich von Snischne und östlich von Donezk liegt und im Juli 2014 von Separatisten und ihren russischen Unterstützern kontrolliert wurde.[11] Nach dem Abschuss von Flug MH17 wurde das Buk-System zurück nach Russland gebracht. In einem Aufruf wurden Zeugen gesucht, die anhand der aufgezeichneten Telefonstimmen weitere Personen identifizieren könnten.[138][16] Seit April 2017 wurde Sergei Dubinski als einer der mutmaßlichen Koordinatoren der Verschiebung des Buk-Systems genannt.[139][69] Der malayische Transportminister sagte im Juli 2017, dass es sich abzeichnen würde, dass mehrere der Anzuklagenden Russen wären.[140] Ein lokaler Kommandant der DNR, Wadim Pogodin, der als einer von Dreien der Folter und Ermordung eines Jugendlichen verdächtigt wird,[141] wurde auf Ersuchen der Ukraine auf der Krim vorübergehend festgenommen. Die Nowaja Gaseta interpretierte dessen Wiederfreilassung[142] mit einem Zusammenhang mit dem Abschuss des Fluges MH17; er sei einer derjenigen gewesen, die wussten, was bei Torez geschehen war. Der selber involvierte Alexander Borodai hatte vorausgesagt, dass Pogodin trotz mutmaßlicher Beteiligung an der kriminellen Ermordung eines Jugendlichen nicht an die Ukraine ausgeliefert würde.[143] Im Dezember 2017 wurde der Name des mutmaßlich höchsten direkt Beteiligten, dem Angehörigen der russischen Streitkräfte im Generalsrang Nikolai Fjodorowitsch Tkatschow genannt, wozu das JIT wie üblich vor Abschluss der Untersuchung keinen Kommentar geben wollte.[144]

Am 20. September 2017 unterzeichneten die Regierungen Australiens, Belgiens, Malaysias, der Niederlande und der Ukraine ein Memorandum of Understanding über die Zusicherung von politischer Unterstützung zur Ermittlung der Verantwortlichen des Abschusses. Die Ermittlungen werden von den Niederlanden geleitet.[145] Gemäß niederländischem Ankläger ist zweifellos mit einer Anklage zu rechnen.[69]

Im Frühjahr 2018 ordnete die JIT den in die Ukraine verbrachten Raketenwerfer definitiv und gerichtsverwertbar[146] der 53. Flugabwehrraketen-Brigade der Russischen Streitkräfte aus Kursk zu.[147] Daraufhin veröffentlichte das JIT am 24. Mai 2018 einen weiteren Zeugenaufruf. Er wurde explizit an die Öffentlichkeit gerichtet, weil die russischen Behörden seit dem 15. Oktober 2014 nicht alle möglicherweise erforderlichen Informationen gemäß der Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrates lieferten. Zur Ermittlung der Beteiligten wurden zusätzliche Informationen gesucht zu den vier Fragen "Wer war beteiligt?", "Wie lautete der Auftrag und durch wen?", "Wer war an diesem Tag verantwortlich?" und zur Kommandostruktur der 53. Brigade. Der Untersuchungsleiter erklärte, dass dies nicht eine Verzweiflungstat sei, sondern die Untersuchung auf gutem Wege sei und in eine neue Phase eintrete.[146] Ein weiterer Aufruf zum Beibringen von Informationen erfolgte in Bezug auf die verwendete Lenkwaffe mit der Seriennummer 9032. Die Nowaja Gaseta stellte dazu die Frage, ob man mit dieser Seriennummer beim Verteidigungsminister Russlands, Sergei Schoigu, vorstellig werde.[148] Auf Nachfrage des Korrespondenten der Nowaja Gaseta bestätigte der Untersuchungsleiter nochmals, mehr Informationen zu haben, als öffentlich zugänglich seien.[149] Bellingcat ermittelte als zweiten Hauptverantwortlichen neben dem russischen General Nikolai Tkatschow den Oberst des Militärgeheimdienstes GRU Oleg Iwannikow.[150]

Der französische Präsident Macron war bei Präsident Putin zu einem Besuch, als der Zeugenaufruf initiiert wurde, und erklärte, er sei der Meinung, dass es Russlands Aufgabe sei, konstruktiv an der Aufklärung der Wahrheit mitzuwirken, wie es der Präsident (Putin) auch gerade angedeutet hätte.[151] Putin bestritt allerdings ausdrücklich, dass das Flugzeug von einer russischen Rakete abgeschossen worden sei.[152] Im September verlautete das russische Verteidigungsministerium öffentlich mehrere Vorwürfe, darunter ein Versuch, den Weg des Lenkwaffenwerfers zu falsifizieren, gleichzeitig aber auch die Seriennummer der Lenkwaffe den ukrainischen Streitkräften zuordnend. Die angeblich gelieferte Lenkwaffe gehöre laut einer Medienrecherche von The Insider zu einer Lenkwaffe des älteren, nicht modifizierten Typs 9M38, welcher nicht dem von Almas-Antei als für den Absturz verantwortlich festgestellten modifizierten Typ 9M38-M1 entsprach.[153] Die Nowaja Gaseta fragte, warum eigentlich ein vorgezeigtes Dokument, das laut Vorschriften eigentlich bei der Rakete (in der Ukraine) sein sollte, sich in Russland befinde.[154] Eine weiterer Vorwurf des Ministeriums war, dass aufgrund eines (gemäß The Insider jedoch faktisch leicht nachvollziehbaren) Schattenwurfs eines Videos vom Transport der Buk dieses gefälscht sei. Zudem solle nach russischer Sichtweise eine Einzige, von Russland "aus dem Zusammenhang gerissene" Aussage eines ukrainischen Offiziers versuchen, "hunderte von abgefangenen Telefongesprächen" betreffend der Lieferung der Buk aufzuwiegen, wo doch laut The Insider klar sei, dass Russland den gesamten Funkverkehr der Ukraine abhöre.[153][155] Das JIT nahm die russischen Aussagen "zur Kenntnis". Gleichzeitig erwähnte das JIT erneut das Versagen Russlands, die UNO-Resolution 2166 aus dem Jahr 2014 zu erfüllen; Russland habe in den Jahren 2016/2017/2018 zu genau diesen Fragen keine substantiellen Antworten geliefert. Russland habe im August 2018 gar verlauten lassen, das JIT solle keine weiteren Anfragen stellen.[156]

Technische Flugunfalluntersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sicherung von Beweismaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzte Aufzeichnungen des Flugdatenschreibers

Der Flugdatenschreiber war noch am Absturztag von den Separatisten geborgen worden.[157] Die malaysische Regierung nahm Verhandlungen mit der politischen Vertretung der Separatisten auf; beide Seiten vereinbarten den Abtransport und Übergabe der Leichen, Übergabe der Flugschreiber und sicherer Zugang zur Absturzstelle für unabhängige Untersucher.[158] Die Rebellen übergaben daraufhin den Flugdatenschreiber zusammen mit dem Cockpit-Stimmenrekorder an Vertreter Malaysias.[159] Die Geräte waren leicht beschädigt, wiesen aber keine Zeichen von Manipulation auf.[160] Die Daten wurden anschließend im Auftrag des OVV und unter Anwesenheit internationaler Ermittler vom Air Accidents Investigation Branch (AAIB), der britischen Behörde für Flugunfalluntersuchung, ausgelesen.[161] Der AAIB ist neben dem französischen Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’aviation civile (BEA) eine von zwei Einrichtungen in Europa, die über die nötige Technik zur Wiedergabe der Stimmenrekorder-Aufzeichnungen verfügen.[162]

Ermittler des NBAAI untersuchten in den ersten Tagen nach dem Absturz die Unfallstelle, machten Fotos und sicherten Borddokumente der Boeing; diese Daten wurden dem OVV-Untersuchungsteam zur Verfügung gestellt.[83] Die Mitschnitte des Funkverkehrs zwischen den MH17-Piloten und den ukrainischen Fluglotsen wurden laut Presseberichten vom ukrainischen Geheimdienst beschlagnahmt.[163] Der Botschafter der Ukraine in Malaysia dementierte dies.[164]

Die verschiedenen vom OVV gesammelten Materialien wurden zur Erstellung von Untersuchungsberichten verwendet und dort auszugsweise wiedergegeben, werden jedoch nicht im Original veröffentlicht werden.[126]

Ende Juni 2015 berichteten die niederländischen Ermittler, dass Vertreter der Volksrepublik Lugansk die Nachforschungen in der Ostukraine so erheblich behindert hätten, dass sie abgebrochen werden mussten, ohne dass man die Mobilfunksendeanlagen und Mobilfunknetze in der Region hätte untersuchen können.[165]

Vorläufiger Untersuchungsbericht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. September 2014 veröffentlichte der OVV einen 34-seitigen vorläufigen Untersuchungsbericht. Das vom OVV geleitete Untersuchungsteam hatte die Absturzstelle bis dahin nicht besichtigt. Als Grund wurde die Befürchtung von Terrorismus-Experten genannt, dass die Anwesenheit von Flugunfall-Ermittlern die Opfer-Bergungsarbeiten gefährden könnte;[132][166] zudem sah man besondere Sicherheitsrisiken für die Ermittler.[126] Als Daten standen Stimmenrekorder- und Flugdatenschreiber-Aufzeichnungen sowie Wartungsprotokolle von Malaysia Airlines zur Verfügung. Neben den verfügbaren Daten wurden Fotos ausgewertet, sowohl öffentlich verfügbare als auch die von ukrainischen und malaysischen Ermittlern und von australischen Polizisten aufgenommenen Bilder. Im Weiteren wurden Informationen zum Flugbetrieb wie NOTAMs, die Flugpläne sowie Wetterdaten und Crewstatus überprüft. Dazu kamen in den Tagen nach dem Absturz aufgenommene Satellitenbilder, die ukrainischen und russischen Radarüberwachungsdaten sowie Aufzeichnungen der Fluglotsengespräche mit dem Flug MH17.

Der Bericht kam zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise auf technisches Versagen oder Pilotenfehler gebe. Die auf den Fotos von Cockpit- und vorderen Rumpfteilen zu sehenden Schäden entsprächen dem, was nach dem Einschlag zahlreicher „Objekte mit hoher Geschwindigkeit“ von außen und aufgrund der Geometrie von leicht oberhalb zu beobachten sei. Wahrscheinlich führten diese Beschädigungen zu einem Strukturversagen und zum Auseinanderbrechen des Flugzeuges. Zudem weise die Endlage der abgestürzten Teile darauf hin, dass das Cockpit zuerst abgebrochen sei. Der Bericht machte keine Aussagen zu Art oder Ursprung der „Objekte mit hoher Geschwindigkeit“.[167] Nach Recherchen des WDR, des NDR, der Süddeutschen Zeitung und des niederländischen Investigativteams ARGOS wurde der vorläufige Untersuchungsbericht um einen Satz zur nicht kompletten Sperrung des Luftraums, aus dem eine Mitschuld der Ukraine an dem Unglück hätte gelesen werden können, bereinigt.[168]

Untersuchungen der Wrackteile in den Niederlanden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mitte Februar 2015 arbeiteten die internationalen Ermittler auf einer niederländischen Luftwaffenbasis, um Brüche und Einschläge in den Wrackteilen zu inspizieren und das Flugzeug dreidimensional zu rekonstruieren. Ein Sprecher betonte, dass das niederländische Team unter keinen Umständen den Bericht abändern werde, auch wenn andere Länder den Schlussfolgerungen des DSB radikal widersprechen würden.[169]

Abschlussbericht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video der Rekonstruktion des Raketeneinschlags des niederländischen Untersuchungsrates für Sicherheit (Onderzoeksraad voor Veiligheid)

Der Bericht erschien am 13. Oktober 2015.[170] Er hatte zuvor entsprechend den ICAO-Vorschriften allen beteiligten Seiten für 60 Tage zur Kommentierung vorgelegen, bevor er – nach Einarbeitung der Kommentare – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.[126]

Laut dem Ergebnis des Abschlussberichts explodierte unmittelbar links über dem Cockpit eine Buk-M1-Flugabwehrrakete; drei Personen im Cockpit starben dabei unmittelbar und der Frontteil des Flugzeugs riss ab. Alle anderen Insassen des Flugzeugs verloren innerhalb weniger Momente das Bewusstsein. Der Bericht trifft keine Aussagen über die Verantwortlichen des Raketenstarts. Er bezeichnet ein etwa 320 km² großes Gebiet als wahrscheinlichen Ort des Raketenstartes.[171] Dieses Gebiet umfasst auch alle möglichen Standorte, welche die russischen Spezialisten von Almas-Antei und das ukrainische Kyiv Research Institute for Forensic Expertise errechnet hatten. Den Startort genauer zu ermitteln, lag nicht im Aufgabenbereich des technischen Unfallberichtes.[172]

Russland äußerte zum Bericht insgesamt 74 Änderungswünsche, die sich im Ausmaß deutlich von denjenigen der anderen Beteiligten unterschieden. Bei den Plenarsitzungen vom 25. Februar 2015 und 6./7. Mai 2015 hatte Russland mit unterschrieben, dass „das Flugzeug am wahrscheinlichsten von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde“. Im Mai war darüber hinaus nur über die Flugbahn der Buk diskutiert worden, nicht mehr aber über die Art der Waffe.[173][174] Bei den Änderungswünschen zum Abschlussbericht fand sich dann trotzdem der Wunsch, „andere Szenarien“, also zum Beispiel einen Abschuss mit einer Luft-Luft-Lenkwaffe, nicht auszuschließen. Dieser Änderungsvorschlag wurde nicht berücksichtigt, der Bericht betonte, dass alle anderen Erklärungen ausgeschlossen werden konnten. (Other possible scenarios that could have led to the disintegration and crash of the [airplane] were considered, analyzed, and excluded.)[175][176]

Gegenüber dem Volkskrant erklärte der Leiter der Untersuchung Tjibbe Joustra, er habe den Eindruck, Russland versuche den Bericht womit auch immer zu unterminieren, darüber hinaus änderten die Russen andauernd ihre Meinung. Der niederländische Außenminister sprach davon, dass Russland am Schlussbericht nicht interessiert sei, sondern nur daran, „Verwirrung zu säen“.[177][178]

Der Bericht regt eine Verbesserung der Risikoabschätzung für den zivilen Flugverkehr über Konfliktgebieten gemäß Chicagoer Abkommen an, da das bestehende System keine ausreichenden Mittel bereitstelle (The current system of responsibilities for safeguarding civil aviation does not provide sufficient means to adequately assess the risks associated with flying over conflict areas).[179] Nach Ansicht der Untersuchungskommission hätte es genügend Gründe für eine Sperrung als Vorsichtsmaßnahme gegeben, der Bericht äußert darum Kritik an den ukrainischen Behörden, die nur eine Teilsperrung vorgenommen hatten.[176]

Identifizierung und Heimführung der Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Identifizierungsarbeiten fanden in einer Kaserne in den Niederlanden statt;[180] auch persönliche Gegenstände der Passagiere wurden dort den Besitzern zugeordnet. Bis Anfang August kamen 176 Leichen und 527 Leichenteile in der Korporaal Van Oudheusdenkazerne in Hilversum an,[181] 289 Personen konnten dort bis Ende Oktober 2014 identifiziert werden.[182] Ende Juni 2015 waren 296 von 298 Opfern identifiziert; die letzten beiden Fälle (Niederländer) bleiben vermutlich ungeklärt. [183]

Kriminal- und Privatermittlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anonyme Auslobung einer Belohnung 2014–2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen September 2014 und Ende Mai 2015 suchte eine deutsche Wirtschaftsdetektei für einen anonymen Auftraggeber Informanten zu den Verantwortlichen des Abschusses. Insgesamt waren 47 Mio. US-Dollar für entsprechende Hinweise ausgelobt und in der Schweiz hinterlegt. Der für den Flugzeugabsturz zuständige Chefermittler der niederländischen Staatsanwaltschaft warnte davor, sich auf dieses Angebot einzulassen, niemand wisse, wer die Leute seien und welche Absichten sie verfolgten. Nach Angaben der Detektei wurde ein mutmaßlicher Informant vermittelt und der Auftrag somit abgeschlossen, Genaueres ist nicht bekannt.[184][185] Im Juni 2016 war bekannt geworden, dass die Wohnung des Detektivs in Deutschland sowie ein Schließfach in der Schweiz polizeilich durchsucht worden waren.[186]

Nowaja-Gaseta-Recherche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die unabhängige russische Nowaja Gaseta veröffentlichte im April 2017 einen Namen eines für den Transport des Buk-Werfers Verantwortlichen, eines pensionierten Generalmajors, der letztmals 2002 bis 2004 für die russischen Streitkräfte in Tschetschenien war und in der Ostukraine für den dort aufgebauten militärischen Geheimdienst tätig war.[187]

Kritik und Klageerhebung durch Hinterbliebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwanzig Opferangehörige aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden und den USA forderten vom niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte, ein spezieller UN-Beauftragter solle internationale Ermittlungen zu dem Abschuss aufnehmen, da die niederländischen Behörden Sachaufklärung und juristische Aufgaben „völlig verpfuscht“ hätten.[188] Die Regierung lehnte den Vorschlag ab, da bereits elf Länder an den Ermittlungen beteiligt seien.[189]

Angehörige deutscher Opfer reichten beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte über ihren Anwalt Elmar Giemulla Klage gegen den ukrainischen Staat ein; sie sehen im Offenhalten des umkämpften Luftraums in erster Linie monetäre Motive der Ukraine und erheben den Vorwurf des Totschlags durch Unterlassung.[190][191]

Zum dritten Jahrestag übergaben Angehörige der Opfer der russischen Vertretung in Den Haag einen Sammelbrief mit der Aufforderung, Russland solle wahrheitsgetreue Informationen zur Tragödie liefern.[192] Sie beschuldigten Russland, die Strafverfolgung zu behindern.[193]

Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland veröffentlichten Opferangehörige einen Brief, in dem sie dem russischen Volk erklärten, dass es nicht verantwortlich sei, hingegen werde immer klarer, dass es der russische Staat und seine Führer seien. Mit ihnen seien russische staatliche Medien sowie private Medienkanäle, die mit den Behörden zusammenarbeiten, an einer „abscheulichen und betrügerischen Kampagne“ beteiligt.[194] Anfang Juni 2018 wurden aus Protest vor der Russischen Botschaft in Den Haag 298 weiße Stühle aufgestellt.[195] [196]

Kriegsverbrechen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Bundesanwaltschaft leitete im Oktober 2014 Ermittlungen gegen Unbekannt wegen eines möglichen Kriegsverbrechens ein.[197]

Mitte Juli 2015 gab die niederländische Staatsanwaltschaft bekannt, dass eine Anklage wegen Mordes und möglicherweise Kriegsverbrechen möglich sei. Am 29. Juli 2015 blockierte Russland mit seinem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Einsetzung eines unabhängigen internationalen Tribunals. Elf Ja-Stimmen standen gegen das russische Veto, während sich China, Angola und Venezuela der Stimme enthielten.[198][199] Die Regierungschefs der am meisten betroffenen Länder waren empört, die Niederlande seien entschlossen, die Verantwortlichen vor ein Gericht zu bringen. Da sich die russische Begründung auf den noch fehlenden Abschlussbericht der Flugunfalluntersuchung berief, wollen fünf Staaten die Resolution nach dessen Vorliegen wieder einbringen.[200][201]

Mutmaßungen vor dem Vorliegen des technischen Untersuchungsberichts und der Strafuntersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor den offiziellen Untersuchungsergebnissen gab es auch Indizien und Aussagen, die von Dritten veröffentlicht worden waren. Diese Quellen wurden von den Ermittlern der Strafuntersuchung mit ausgewertet. Der niederländische Ermittlungsleiter sprach von insgesamt rund 750 zu sichtenden Videos, 20.000 Fotos und 350 Millionen Internetseiten.[202]

In den Medien veröffentlichte Varianten eines Abschusses [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lenkwaffensystem Buk M1 (Beispielfoto)

Verschiedene Informationen wurden als Hinweis darauf gewertet, dass separatistische Einheiten die Boeing 777 für eine ukrainische Militärmaschine gehalten und daher abgeschossen haben könnten. So meldeten russische Medien am selben Nachmittag den Abschuss einer AN-26 zur fraglichen Zeit im fraglichen Gebiet.[203][157][204]

Zuvor erschienen Meldungen in sozialen Netzwerken, insbesondere eines dem Separatistenführer Igor Girkin (alias Strelkow) zugeschriebenen vk.com-Nutzerkontos. Für das Gebiet bei Tores wurde dort mit der Zeitangabe 17:37 Moskauer Zeit (13:37 Uhr UTC, etwa 15 Minuten nach dem Absturz) der Abschuss einer An-26-Militärtransportmaschine bekanntgegeben. Eine zweite Meldung des gleichen Benutzerkontos zeigte kurz darauf Videoaufnahmen einer aufsteigenden Rauchfahne, mit dem Kommentar: „Wir haben euch doch gewarnt, nicht durch ‚unseren Himmel‘ zu fliegen“ (Предупреждали же – не летать в ‚нашем небе‘).[205][206] Die Meldungen wurden kurz darauf wieder gelöscht;[207][208] Kopien davon blieben jedoch in der Wayback Machine erhalten.[205] Strelkow bestritt, dass der Eintrag von ihm stamme.[203] Auch der russische Fernsehsender LifeNews, der als regierungsnah gilt,[209] meldete auf seiner Website um 18:34 Uhr Moskauer Zeit (14:34 Uhr UTC) unter Berufung auf „einen der Milizionäre“ (по словам одного из ополченцев), gegen „17:30 Uhr Ortszeit“ sei bei Tores eine An-26 von einer Rakete abgeschossen worden (17:30 Uhr ukrainischer Ortszeit entsprechen 14:30 Uhr UTC; möglicherweise war 16:30 Uhr Ortszeit gemeint).[210][157] Wenige Stunden nach dem Absturz meldete auch der Radiosender „Stimme Russlands“, Augenzeugen in Tores hätten kurz nach 16 Uhr Ortszeit den Abschuss einer Antonow An-26 mittels Rakete durch die „Volksmilizen“ beobachtet.[211]

Noch am selben Tag veröffentlichte der ukrainische Geheimdienst SBU Mitschnitte von drei Telefongesprächen, die einen Abschuss durch Separatisten nachweisen könnten.[212] In einem davon berichtet der Rebellenführer Igor Besler einem Oberst der russischen Nachrichtendienstleitung GRU: „Wir haben ein Flugzeug abgeschossen. … Es fiel nicht weit von Jenakijewo.“[213] Besler bestätigte, dass dieses Gespräch tatsächlich stattgefunden hatte, bestritt aber einen Zusammenhang mit Flug MH17. Jenakijewo sei 100 km von der Absturzstelle entfernt; so weit würden seine Waffen nicht reichen (die tatsächliche Entfernung beträgt etwa 30 km; um 13:18 Uhr UTC überflog MH17 Jenakijewo).[214] Alexandr Kofman, ein Sprecher der Separatisten, bezweifelte die Echtheit der Aufnahmen und sprach von einer „plumpen Collage“.[215] Der Corriere della Sera und die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitierten am 22. Juli 2014 Aussagen, die von Mitgliedern einer Rebelleneinheit stammen sollen. Sie hätten kurz nach dem Absturz den Befehl erhalten, die Piloten eines abgeschossenen ukrainischen Militärflugzeugs festzunehmen, von denen man wohl annahm, sie hätten sich durch Fallschirme noch retten können. Laut FAZ zeigten diese Aussagen Übereinstimmungen mit den Tonaufnahmen, denen zufolge man von Separatistenseite aus von einem abgeschossenen ukrainischen Militärflugzeug ausging.[204][216] Einen Tag später zitierte Reuters den Separatistenkommandeur Alexandr Chodakowski mit einer Äußerung, die Rebellen hätten über eine Buk-Einheit verfügt.[217] Chodakowski dementierte diese Darstellung umgehend; er habe „keine Kenntnis davon, dass die Aufständischen eine solche Waffe besitzen“.[218] Im November bestätigte er, dass er im Reuters-Interview den Besitz eines Buk-Systems durch Rebellen der sogenannten Volksrepublik Lugansk eingeräumt hatte. Es sei zur fraglichen Zeit unterwegs in Richtung des MH17-Absturzgebiets gewesen, und man habe es nach dem Bekanntwerden des Absturzes schnell wieder zurückgezogen, um nicht fälschlich beschuldigt zu werden.[219][220]

Die Tatsache, dass die Trümmer der nun aufgefundenen Zivilmaschine über ein großes Gebiet verstreut wurden, sprach dafür, dass das Flugzeug bereits in großer Höhe auseinandergebrochen war.[208] Die durchsiebten Teile von Cockpit und vorderem Rumpf werteten Experten als Hinweise auf Schrapnelleinschläge durch einen Raketen-Sprengkopf, der vermutlich vorne links neben dem Flugzeug detonierte.[221][222] Auch Tragflächenteile zeigten Löcher und Streifspuren. Das Auseinanderbrechen in der Luft sprach gegen eine Luft-Luft-Lenkwaffe, da eine solche gemäß Expertenmeinung eine Boeing 777 vorerst nur hätte beschädigen können.[223]

Im Gespräch waren seit dem Absturztag vor allem Lenkflugkörper des Typs Buk M1 (NATO-Code SA-11 Gadfly), wie sie sowohl das ukrainische als auch das russische Militär besitzt.[203] US-Geheimdienstbeamte hatten am Absturztag zusätzlich die S-300PMU-1 (NATO-Code SA-20 Gargoyle) erwähnt.[224] Bald wurde nur noch von der Lenkwaffe Buk berichtet, deren Reichweite je nach Modell 24 oder 50 km beträgt. Sie verfügt über einen Aufschlagzünder und einen Annäherungszünder; letzterer ist so konstruiert, dass der Gefechtskopf bei der Annäherung an ein Ziel detoniert, was ein Flugzeug durch die Schrapnellwirkung schwer beschädigt.[225] Satellitenaufnahmen hätten Hinweise auf den Raketenstart geliefert.[226] Russland forderte von den USA eine Herausgabe der Daten, auf welche sich die Aussagen stützten.[227] Auch der bekannte militärwissenschaftliche Informationsdienst IHS Jane's vermutete, dass es sich um einen Abschuss durch eine Buk M1 handelte.[228]

In Medien und sozialen Netzwerken kursierten Fotos und Videos, die den Transport von Teilen eines Buk-Systems entlang der N 21 in westlicher Richtung durch das von Rebellen kontrollierte Territorium zeigen sollten. Weitere Bilder entstanden in der Nähe des Absturzgebiets bei Snischne und Tores sowie beim Abtransport des Systems nach Osten am selben Tag.[229][230][231] Augenzeugen wollen einen Konvoi der Separatisten mit einer Buk in Tores gesehen haben.[232] Einige Stunden vor dem Absturz beobachteten Reporter der Associated Press (AP) ein Buk-System in Snischne.[233] Schon am 18. Juli veröffentlichte das ukrainische Innenministerium ein Video, das am Abend des Vortags in Luhansk gefilmt worden sein soll und ein Buk-System mit einem unvollständigen Raketensatz zeigt.[234] Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete es am 21. Juli 2014 als Fälschung, die im von der ukrainischen Armee kontrollierten Krasnoarmijsk aufgenommen worden sei.[235] Blogger im Internet sowie später auch das Investigativ-Blog Bellingcat kam hingegen zu dem Schluss, dass sich das Video in Luhansk lokalisieren lasse und die bei der russischen Präsentation hervorgehobene Adresse in Krasnoarmijsk auf einem Plakat ihrerseits eine Fälschung des russischen Verteidigungsministeriums sei.[236][237] Zudem konstatierte Bellingcat Übereinstimmungen dieser und anderer Aufnahmen mit Fotos, die einen Ende Juni in Russland aufgenommenen, aus Beständen der russischen Armee stammenden Buk-Starter zeigen.[238][237][239] Am 19. März 2015 veröffentlichte die BBC Videoaufnahmen und Fotos eines Raketenwerfers, die anhand von Landmarken in der Umgebung dem Ort Suhres östlich von Donezk zugeordnet werden konnten. Die Fotos wurden der BBC von der ukrainischen Regierung zur Verfügung gestellt. Auf allen diesen Aufnahmen war die besondere Nummer des Raketenträgers zu sehen. Ob auch die Separatisten über eine (funktionsfähige) Buk-Einheit verfügten, ist umstritten. Am 29. Juni 2014 hatten russische Staatsmedien gemeldet, einen ukrainischen Luftverteidigungs-Stützpunkt mit Buk-Systemen übernommen zu haben;[240][241] keine der Meldungen verfügte über ein aktuelles Bild und ukrainische Behörden dementierten den Sachverhalt.[203] Später sagte der ukrainische Geheimdienstchef Witalij Najda, man sei nicht beunruhigt gewesen wegen dieser Berichte, weil die ukrainische Armee bereits im März die Buk-Systeme in der Region unbrauchbar gemacht habe; die Gefechtsköpfe seien entfernt worden.[242] Je ein Experte der NATO und des International Institute for Strategic Studies stellten infrage, ob die Rebellen solche komplexen Boden-Luft-Abwehrraketensysteme schon nach kurzer Zeit bzw. ohne Unterstützung Dritter bedienen könnten.[243][244] Der Bundesnachrichtendienst kam hingegen zu dem Schluss, Flug MH17 sei von Separatisten mit einem aus ukrainischen Beständen erbeuteten Buk-System abgeschossen worden.[197][245]

Spätere Recherchen

Investigativreporter von CORRECT!V in Zusammenarbeit mit dem „Spiegel“ und dem Algemeen Dagblad waren im Januar 2015 aufgrund von Indizien und Zeugenhinweisen der Ansicht, dass der Abschuss durch eine durch das russische Militär aus dem Raum nördlich von Snischne abgefeuerte Rakete stattgefunden habe. Fotos und Videos, vornehmlich von Bellingcat, sollen den Weg des Raketenwerfers 3x2 einer Flugabwehrbrigade aus der in der Nähe liegenden Stadt Kursk in Russland, hin zum Abschussort mit Rakete und zurück nach Russland ohne die abgeschossene Rakete, schlüssig dokumentieren.[246][247] Jedoch trug das Rechercheteam Correctiv auf seiner Landkarte zwischen Luhansk und Russland „Teilweg unklar“ ein.[248] Daniel Romein von Bellingcat kritisierte, dass die Investigativreporter von Correctiv die Fotos von Tores falsch verortet hätten, und ermittelte mit Hilfe anderer Quellen, aber derselben Fotos von Tores, einen mutmaßlichen Startort der Rakete nicht nördlich, sondern südlich von Snischne. Zur These von Correctiv, der Raketenabschuss sei durch das russische Militär erfolgt, äußerte er sich nicht.[249] Der Correctiv-Bericht wurde von Spiegel.Online aus Anlass des Jahrestages des Abschusses am 17. Juli 2015 erneut in vollem Umfang ins Netz gestellt.

Der investigative niederländische Journalist Jeroen Akkermans, der die Absturzstelle mehrfach absuchte, präsentierte mehrere Metallfragmente, die durch Experten einem Gefechtssprengkopf einer Buk-Rakete zugeordnet wurden.[250] Almas-Antei als Hersteller der Lenkwaffe spezifizierte den Typ aufgrund der Splitterfragmente im Juni 2015 als BUK-M1.[251][252] Schon am 5. Mai 2015 hatte die Nowaja Gaseta einen russischen Untersuchungsbericht veröffentlicht, laut dem das Flugzeug von einer Buk-Rakete russischer Bauart abgeschossen wurde, der Startplatz der Rakete jedoch etwa 30 Kilometer weiter westlich vermutet wurde als es die Beobachtung des verdächtigten Raketen-Werfers zuvor vermuten ließen.[6][7] Verschiedentlich wurde darauf hingewiesen, dass auch dieser Startsektor wohl im von den Separatisten kontrollierten Gebiet lag[253] und im Weiteren, dass die nun neu im Bericht verwendeten Satellitenbilder wieder nicht mit den öffentlich zugänglichen übereinstimmten.[254][255] Ein weiterer russischer Raketenexperte sprach kurz darauf wiederum von einem Kollisionskurs der Rakete, nicht von dem auch später von Russland behaupteten seitlichen Anflug.[256]

Ein Team von RTL News hatte bei Recherchen Zugang zu Fotos und Satellitenbildern erhalten, die Stellungen, Rauchwolken und Brandflecken auf Feldern zeigen. Diese sollten den Abschussort durch Boden-Luft-Raketen belegen. Das betreffende Gebiet soll zum Abschusszeitpunkt von pro-russischen Rebellen kontrolliert worden sein.[257]

Die Nowaja Gaseta veröffentlichte im Oktober 2015 die Kampfnamen derjenigen Rebellen, welche den Buk-Werfer in Empfang genommen hatten.[258] Laut Correctiv-Bericht[246] könnte zuvor auch das Personal des Werfers, einschließlich des Befehlshabers der Einheit, aus dem russischen Militärdienst entlassen und offiziell in den Dienst der Separatisten übergetreten sein.

Am 24. Februar 2016 veröffentlichte das Recherchenkollektiv Bellingcat einen neuen Bericht, wonach russische Soldaten des 2. Bataillons der 53. Luftabwehrbrigade Raketen vom Typ Buk-M1 und mobile Startrampen zwischen dem 23. und 25. Juni 2014 aus Kursk in das ukrainisch-russische Grenzgebiet verlegt hatten. Eine dieser Buk-Raketen wurde laut dem Bericht später im Donezker Separatistengebiet, bei Snischne, abgefeuert. Darauf aufbauend ermittelte Stratfor den Standort einer für den Abschuss in Frage kommenden Bukeinheit fünf Stunden vor dem Abschuss.[259] Bellingcat legt sich nicht fest, ob russische Soldaten oder prorussische Separatisten das Buk-System bedienten, allerdings sei das Waffensystem teuer und sehr komplex und es brauche mindestens ein halbes Jahr Schulung, um damit umgehen zu können. Der Bericht grenzt erstmals den Personenkreis möglicher Täter ein. Die Entscheidung, ein Buk-M1-System in das Kriegsgebiet zu verlegen, sei auf der obersten Ebene der russischen Luftabwehr getroffen worden. Die Entscheidung, überhaupt militärisches Gerät in die Ukraine zu schicken, sei vom Verteidigungsminister oder vom Oberkommandierenden Wladimir Putin getroffen worden.[260]

Am 28. September 2016 veröffentlichte das unter niederländischer Führung stehende offizielle Untersuchungskomitee seinen Bericht. Er deckte sich weitgehend mit den obigen Angaben. Juristisch klare Verantwortlichkeiten konnten jedoch nicht gemacht werden (siehe oben).

Ende Mai 2018 veröffentlichten Bellingcat-Aktivisten ihre Belege zu einem vermeintlich Verantwortlichen. Ein russischer Staatsbürger und möglicher GRU-Offizier mit dem Namen Oleg Wladimirowitsch Iwannikow (russ.: Олег Владимирович Иванников), geboren im April 1967 in Chemnitz, der nach dem Kaukasuskrieg 2008 in Südossetien von 2006 bis 2008 unter dem Pseudonym "Andrei Laptew" als "Verteidigungsminister" aufgetreten sein soll. Als nächstes sei Iwannikow in der Ost-Ukraine aufgetaucht und nannte sich dort unter anderem "Andrei Iwanowitsch". Er soll es demnach gewesen sein, der am 14. Juli 2014 in einem Telefonat mit Oleg Bugrow, damals Verteidigungsminister der Volksrepublik Lugansk, erwähnt habe, dass "man" eine Buk beschafft habe und ukrainische Flugzeuge abschießen werde. Weiter legten Recherchen und Zeugenaussagen nah, dass Oleg Iwannikow zum Zeitpunkt des Abschusses von MH-17 das Kommando über Teile der militärischen Verbände der pro-Russen, darunter den Kämpfern der Gruppe Wagner in der Ost-Ukraine hatte.[261]

Russische Sichtweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Satellitenfoto wurde vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlicht. Es soll am 17. Juli 2014 nahe dem Dorf Saroschtschenske (Зарощенське) einige Stunden vor dem Abschuss aufgenommen worden sein und zwei Buk-M1 und ein gepanzertes Fahrzeug zeigen. Der ukrainische Geheimdienst bezeichnete das Foto als Fälschung, eine digitale Bildanalyse im Mai 2015 ergab, dass die Fahrzeuge ins Bild eingefügt worden waren.[262]

Während der Pressekonferenz des russischen Verteidigungsministeriums am 21. Juli 2014 wurden den Journalisten zwei Varianten präsentiert, welche ausschließlich die gegnerischen ukrainischen Streitkräfte mit dem Abschuss in Verbindung brachten.

Bewegungen von Buk-Raketen des ukrainischen Militärs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom russischen Militär veröffentlichte Satellitenbilder, die ukrainische Buk-Einheiten in der Nähe der Absturzstelle zeigen sollen, wies der ukrainische Geheimdienst als Fälschung zurück.[263]

Am 1. Juni 2015 veröffentlichte die investigative Journalistengruppe Bellingcat ihre Analyse der von russischer Seite veröffentlichten Satellitenfotos vom 21. Juli 2014. Nach Bellingcat zeigten inhaltliche Details auf diesen Fotos deutliche Diskrepanzen zu den Behauptungen von offizieller russischer Seite. Das angebliche Datum der Aufnahmen, der 14. Juli 2014 könne nicht korrekt sein, wie an der Vegetation zu erkennen sei. Die Fotos müssten bereits Wochen zuvor aufgenommen worden sein. Die veröffentlichten Fotos seien zudem digital mit Adobe Photoshop CS5 nachbearbeitet worden und damit in dieser Form als objektives Beweismaterial untauglich.[264][265][266] Betreffend der Bildbearbeitung wurde Bellingcat unter anderem von Bildforensiker Jens Kriese in Bezug auf die angewendete „Error Level Analyse“-Methode kritisiert.[267] Später benannte Bellingcat zusätzlich die Unterschiede im direkten Vergleich der russischen, angeblich am 17. Juli erstellten Bilder, mit kommerziellen Bildern von DigitalGlobe vom 17. Juli.[268]

Mutmaßliche Anwesenheit eines ukrainischen Kampfflugzeuges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Su-25 (Beispielfoto)

Das russische Militär behauptete am 21. Juli 2014 erstmals, dass während des Malaysia-Airlines-Absturzes ein ukrainisches Kampfflugzeug des Typs Su-25 anwesend gewesen sei.[269] Als Beleg dafür wurde eine Radaraufnahme gezeigt, auf der um 13:21:35 UTC ein weiteres, unbewegtes und nicht gekennzeichnetes Radarecho nahe dem von MH17 auftauchte.[2] Die Ukraine dementierte, dass zu diesem Zeitpunkt eigene Kampfflugzeuge in der Luft gewesen seien.[269][270] Der ehemalige Kommandant der russischen Luftwaffe Peter Deinekin erklärte später, auf Radaraufnahmen seien vielmehr mehrere Teile der auseinandergebrochenen Boeing zu sehen gewesen.[271]

Spekulationen über einen Abschuss durch ein anderes Flugzeug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die malaysische Tageszeitung New Straits Times (NST) griff Theorien auf, die auf Überlegungen des Journalisten Robert Parry und ein Zitat von Michael Bociurkiw, Sprecher der OSZE-Beobachtermission, zurückgingen.[270] Bociurkiw – nach eigener Aussage „kein Experte für so etwas“[272] – hatte gesagt, zwei oder drei Flugzeugteile hätten „pockennarbig, also durchsiebt wie von anhaltendem („very, very strong“) Maschinengewehr-Feuer“ ausgesehen.[273] Parry hielt diese Darstellung Bociurkiws für bedeutsam und glaubte, auf Fotos von Wrackteilen auf beiden Seiten des Flugzeugs Einschusslöcher von 30-mm-Projektilen zu erkennen,[270] wie sie zum Beispiel bei Su-25 im Einsatz sind. Zwei malayische Minister warnten nach den NST-Veröffentlichungen vor Spekulationen und Gerüchten im Netz.[274][275] Die Theorie fand Verbreitung auf verschiedenen Internetseiten abseits der Massenmedien. Die Süddeutsche Zeitung sprach von „wilden Verschwörungstheorien“ im Internet.[166]

Der russische Chefentwickler der Su-25, Wladimir Babak, schloss in einem Interview mit verschiedenen deutschen Medien (NDR, WDR, SZ) am 10. März 2015 einen Abschuss durch eine Su-25 aus. Dies sei technisch nicht denkbar; die Wrackteile am Boden würden belegen, dass MH-17 noch in der Luft auseinandergebrochen und daher von einer Buk-Rakete abgeschossen worden sei.[223]

Nachdem Russland in der Pressekonferenz vom 21. Juli 2014 die Herausgabe aller Daten der USA gefordert hatten, wurde das Narrativ gepflegt, Russland hätte alle Daten geliefert. Mit dem Erscheinen des Zwischenberichts wurde klar, dass dem nicht so war: Die primären Rohdaten des russischen Radars waren der Untersuchungskommission nicht zur Verfügung gestellt worden. Im Mai 2015 wurde erklärt, die Daten seien nicht mehr vorhanden und Russland sagte dazu, dass „diese Informationen nicht gespeichert worden seien, da sie (Russland) dazu nicht verpflichtet waren, weil der Absturz nicht auf russischem Territorium stattfand.“ Der Untersuchungsbericht nennt dies ein Nichterfüllen der ICAO Standards. Ohne das Vorliegen der Rohdaten war es Russland weiterhin möglich zu behaupten, es wäre möglicherweise ein ukrainisches Flugzeug ohne eingeschalteten Transponder in der Nähe gewesen.[173]

Im Bericht vom 28. September 2016 wurde festgehalten, dass auch Russland die Anwesenheit eines anderen Flugzeuges verneine:[276] Kurz bevor die niederländischen Ermittler am 28. September 2016 erste Resultate der Kriminaluntersuchung bekannt gaben,[277] sollen in Russland unvermittelt die zuvor erklärtermaßen nicht vorhandenen Primärdaten des Überwachungsradars aufgetaucht sein.[278] Nun wiederum behauptete der russische Hersteller Almas-Antei, eine Rakete hätte auf dem Radar sichtbar sein müssen,[279] während voneinander unabhängige Experten dem JIT bestätigten, dass es mehrere Gründe gebe, welche das Nichterscheinen der Lenkwaffe auf dem Radar erklärten.[280]

Russische Propaganda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein bezeichnen Medienbeobachter die Berichterstattung staatsnaher russischer Medien als „propagandistisch“ und „unwahr“. Im Falle von MH17 erfolgte ein "Bombardement von Propaganda und Desinformation"[281] mit dem Ziel der Ablenkung von den Schuldigen[281] sowie um „Verwirrung zu stiften mit multiplen Erklärungs-Petarden“, sodass die Leute aufgäben, nach der Wahrheit zu suchen.[282][283]

Laut einer Studie des Lewada-Zentrums, eines unabhängigen russischen Meinungsforschungsinstituts, glaubten in der Woche nach dem Absturz und nach einer sofortigen Flut von russischen Verschwörungstheorien [61] 46 Prozent der russischen Bevölkerung an einen Raketenabschuss durch die ukrainischen Streitkräfte und weitere 36 Prozent an einen Abschuss durch ein ukrainisches Kampfflugzeug; nur 4 Prozent hielten die Separatisten für verantwortlich. Die öffentliche Meinung in Russland sei stark durch das staatlich kontrollierte Fernsehen beeinflusst, das eine „andere Realität“ erzeugt habe.[284] Die letzte als regierungsunabhängig und -kritisch geltende Fernsehsendung in Russland lief bei dem Privatsender REN und wurde zwei Wochen nach dem MH17-Absturz eingestellt.[285][286]

Zur Untermauerung der These eines Abschusses durch eine ukrainische Buk-Stellung hatten russische Staatsmedien Robert Parry mit der Aussage zitiert, eine „in der Vergangenheit zuverlässige Geheimdienstquelle hätte gesagt“, es gäbe Informationen, welche darauf hindeuteten.[287]

Später wurde in den russischen Medien die Information lanciert, es könne sich um eine fehlgegangene Buk-M1-Rakete während einer ukrainischen Flugabwehrübung gehandelt haben, in Anlehnung an den versehentlichen Abschuss von Sibir-Flug 1812 im Jahr 2001.[288]

Im September 2014 verbreitete der Verband der Ingenieure Russlands eine Studie, die – ausgehend von dem im Juli veröffentlichten Material des russischen Militärs – einen Abschuss durch ukrainische Kampfflugzeuge des Typs Su-25 oder MiG-29 nachzuweisen versuchte. Dabei hätten nach dem Bericht zwei Anflüge geflogen werden müssen und das Flugkontrollsystem der Boeing wäre erst beim zweiten Angriff ausgefallen.[289][184]

Im November 2014 veröffentlichte der staatliche russische Fernsehsender Perwy kanal sogar ein Bild, bei dem es sich um eine Satellitenaufnahme der Malaysia-Airlines-Maschine handeln sollte, die von einem Kampfflugzeug angegriffen wird – nun des Typs Mig-29 oder Su-27. Quelle des Bildes war wiederum der schon genannte Verband der Ingenieure Russlands, dem es „zugespielt worden“ sei.[290][291] Blogger in Russland und anderen Ländern analysierten das Bild und wiesen innerhalb von Stunden auf zahlreiche Ungereimtheiten hin; es handelte sich rein aufgrund der Größenverhältnisse um eine eindeutige Fälschung.[292][293][294]

Auch noch im Sommer 2015, ein Jahr nach dem Abschuss, wurden in russischen Staatsmedien immer neue Theorien verbreitet, so die Variante, dass beim Abschuss eine Luft-Luft-Lenkwaffe israelischer Bauart verwendet worden sei. Der Bericht behauptete, ein wärmesuchender Infrarot-Suchkopf sei auf die Strahlung des Wetterradars der Malaysia-Airlines-Maschine zu geflogen und darum im Cockpit-Bereich explodiert. Zusätzlich wurde diese angeblich von Georgien beschaffte Lenkwaffe des israelischen Typs Python mit der sowjetischen Wympel R-60 verglichen.

Am gleichen Tage wurde von demselben russischen Medium eine andere Variante publiziert, wonach für einen ukrainischen BUK-Abschuss gar nicht die ukrainische Armee, sondern ein Freiwilligen-Bataillon verantwortlich gewesen sei, und auch eine Bombe an Bord des Flugzeuges als Ursache des Absturzes wurde genannt, inklusive eines Augenzeugen.[295]

Um diese Zeit hatte Präsident Putin eine Geschichte zu einem längstens entlarvten Fake eines „Spanischen Fluglotsen“ in der Ukraine wiederholt,[296] welche einer der am längsten kursierenden Hoaxes gewesen war. Nachdem schon lange klar war, dass der Mann nie Lotse gewesen war, kamen recherchierende Journalisten ab Herbst 2017 dem Ursprung des Hoax auf die Spur.[297]

Im Besonderen konzentrierte sich die Berichterstattung russischer Staatsmedien seit Frühjahr 2015 jedoch darauf, die niederländische Untersuchung grundsätzlich in Frage zu stellen und eine „unabhängige Untersuchung“ zu fordern.[298] Gleichzeitig machte sie bis zum russischen Veto am 29. Juli 2015 Stimmung gegen ein internationales Tribunal, mit der Begründung, der eben noch kritisierte Untersuchungsbericht sei ja noch nicht fertig.

Just am Tag der Präsentation des Abschlussberichtes der internationalen Untersuchungskommission wurde in Russland eine Pressekonferenz des Lenkwaffenherstellers Almas-Antay abgehalten. Die NZZ stellte fest, dass die Aussagen den Aussagen vom Juni 2015 widersprachen, und meinte, Russland selbst habe abermals „mehr zur Verwirrung als zur Klärung“ beigetragen. Die Frage der Novaya Gazeta, ob der neue Bericht den Strafermittlern zur Verfügung gestellt wurde, wurde damit beantwortet, dass man in Eile gewesen sei, die Daten der Experimente vor dem Erscheinen des Abschlussberichts der Flugunfalluntersuchung auszuwerten. Wenn aber das Untersuchungskomitee „danach fragen würde“, werde man diese sicher zur Verfügung stellen.[299]

Insgesamt folgte das Narrativ der vom Kreml kontrollierten Medien der Strategie des Abstreitens, Verwirrens und Beschuldigens, so die Experten Luke Harding, Ben Nimmo und Peter Pomerantsev, wobei letzterer die Vorfälle um MH17 als „bestes Beispiel für Propaganda“ bezeichnet.[300][301][302]

Andere Mutmaßungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2014 verbreitete der ukrainische Geheimdienst SBU die Theorie, die Rebellen hätten eigentlich eine Aeroflot-Maschine (Flug AFL-2074 bzw. SU2074 von Moskau nach Zypern) abschießen wollen, um eine Invasion Russlands in der Ukraine zu provozieren.[303][304][305]

Eine andere Verwechslungsgeschichte erschien am 18. Juli 2014 auf russischen Nachrichtenseiten: Demnach habe die Ukraine die Präsidentenmaschine von Wladimir Putin abschießen wollen, die sich ungefähr zur selben Zeit im ukrainischen Luftraum befunden habe. Tatsächlich befand sich die russische Präsidentenmaschine nie im ukrainischen Luftraum und die Kurse beider Maschinen kreuzten sich im polnischen Luftraum nahe Warschau.[306][307]

Der Separatistenoffizier Igor Girkin war nur einen Tag nach seiner mutmaßlichen Triumphmeldung eines Abschusses einer der Verbreiter der Theorie, wonach „der amerikanische Geheimdienst“ ein Flugzeug voller Toter in die Ukraine geschickt habe.[308]

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sie von einer Mitverantwortung Russlands für den Flugzeugabsturz ausgingen, verschärften die Europäische Union und die Vereinigten Staaten ihre während der Krimkrise und der Krise in der Ukraine 2014 verhängten Sanktionen gegen Russland und erließen am 22. Juli 2014 weitere Einreiseverbote und Kontensperrungen.[309]

Malaysia Airlines stellte nach dem Unglück die Flugnummer MH17 ein; die Route AmsterdamKuala Lumpur wird seitdem als MH19 fortgeführt.[310] Die bereits finanziell angeschlagene Fluglinie wurde durch die zwei Flugzeugverluste im Jahr 2014 zum Sanierungsfall. Das mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Unternehmen soll nun vollständig verstaatlicht, von der Börse genommen und „komplett umgebaut“ werden.[311]

Die Familien der Opfer erhielten von Malaysia Airlines neben persönlicher Unterstützung jeweils eine Zahlung von 5000 US-Dollar.[312] Darüber hinaus bot die Fluglinie eine Entschädigung von 50.000 US-Dollar an, die mit späteren, gerichtlich festgestellten Ansprüchen verrechnet werden soll. Das Montrealer Übereinkommen zu Haftungsfragen im zivilen Luftverkehr sieht eine Entschädigung von bis zu 183.000 Dollar pro Opfer vor; diesen Betrag zahlte Malaysia Airlines bei Flug 370.[313]

In der Luftfahrtbranche änderte sich der Umgang mit Krisenregionen. Viele Fluglinien entschieden sich, auch das vom Bürgerkrieg in Syrien betroffene Gebiet sowie den Irak zu umfliegen.[314] Die ICAO setzte im August 2014 eine Arbeitsgruppe ein, die die Rollen und Abläufe bei der Handhabung von Luftfahrtrisiken in Krisenregionen überprüfte.[52] Eine erste Maßnahme war der Beschluss, eine Datenbank mit Informationen über aktuelle Konfliktregionen einzurichten, auf die alle Fluglinien Zugriff haben; zudem wird in NOTAMs ein spezieller Code für kriegerische Auseinandersetzungen eingeführt.[314]

Gedenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. November 2014 fand im Amsterdamer Vorort Haarlemmermeer, unweit des Flughafens Schiphol, eine nationale Gedenkfeier für die Opfer statt.[315]

Am 17. Juli 2017, dem dritten Jahrestag des Abschusses, wurde in Vijfhuizen (Haarlemmermeer) das Nationaal Monument MH17 als Gedenkstätte für die Opfer unter reger öffentlicher Anteilnahme eingeweiht.[316][317][318][319][320]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Malaysia-Airlines-Flug 17 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Offizielle Verlautbarungen

Andere Quellen

Video-Dokumentationen in den Medien

Anmerkung

  1. darunter sämtliche (15) Besatzungsmitglieder

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Malaysia Airlines Flight 17 (MAS17/MH17) crashes in Ukraine (Memento vom 25. Juli 2014 im Internet Archive) auf de.flightaware.com, 18. Juli 2014, abgerufen am 25. Juli 2014.
  2. a b c Брифинг Минобороны России по катастрофе Boeing 777 около Донецка. (russisch/englisch): Vom russischen Militär am 21. Juli 2014 veröffentlichte Radaraufnahmen der südöstlichen Ukraine am 17. Juli 2014 um 13:19 bis 13:25 Uhr UTC; YouTube-Kanal des Außenministeriums der Russischen Föderation, 22. Juli 2014, abgerufen am 15. Mai 2015. Die Korrektheit mancher während dieser Pressekonferenz gemachten Aussagen ist umstritten.
  3. 80 Kinder unter den 298 Toten. In: n-tv. Abgerufen am 18. Juli 2014.
  4. a b c Map MH17 air desaster. (PDF) Karte des Absturzgebiets auf www.government.nl, 10. August 2014, abgerufen am 14. Februar 2016.
    Map of a Tragedy: How MH17 Came Apart Over Ukraine. auf graphics.wsj.com, Juli 2014, abgerufen am 31. Juli 2014.
  5. Sam Webb:First aerial images emerge showing the 8 square miles of devastation caused by shot down MH17. In: Daily Mail, 21. Juli 2014 (englisch).
  6. a b Russen bestätigen Raketenabschuss. In: Neue Zürcher Zeitung, 6. Mai 2015.
  7. a b Это был «Бук-М1». In: Novaya Gazeta, 5. Mai 2015.
  8. MH17: Bildbearbeitungsvorwürfe gegen Russland. In: heise online (09:55h: „Traces of Buk 9M38M1 missile fragments found on remains of MH17 Boeing – manufacturer“).
  9. Investigators identify Russian military unit in downing of flight MH17. In: Reuters, 24. Mai 2018.
  10. MH17-Abschuss: Ermittler machen russische Armee für Flugzeugabschuss verantwortlich. In: Zeit Online, 24. Mai 2018.
  11. a b Ermittlungen zum Abschuss über der Ostukraine MH17: Die Rakete kam aus Russland. In: Tagesspiegel, 28. September 2016.
  12. Tagesschau, abgerufen am 29. September 2016.
  13. Video der Pressekonferenz (Memento des Originals vom 30. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zeit.de, abgerufen am 30. September 2016.
  14. Flight International, 5. Juni 2018 (englisch), Untersuchungsbericht, S. 22.
  15. MH17 missile owned by Russian brigade, investigators say. In: BBC, 24. Mai 2018.
  16. a b MH17-Abschuss: Rakete stammte laut Ermittlern aus Russland. bei zeit.de, 28. September 2016 (abgerufen am 28. September 2016).
  17. Tim Hume und Claudia Rebaza: MH17 shot down by Buk missile brought from Russia, say investigators. In: BBC, 28. September 2016.
  18. Toby Sterling und Anthony Deutsch: Malaysian flight MH17 downed by Russian-made missile: prosecutors. In: Reuters, 28. September 2016.
  19. Eva Hartog: A 'Long Haul' Still Ahead for Russia and Flight MH17 Crash. In: Moscow Times, 28. September 2016.
  20. Christian Weisflog: «Wir haben Tausende von Telefonmitschnitten». In: Neue Zürcher Zeitung, 17. Juli 2015 (Interview mit Fred Westerbeke).
  21. Toby Sterling: Trials over downing of flight MH17 to be held in Netherlands. In: Reuters, 5. Juli 2017.
  22. Malaysia Airlines 9M-MRD (Boeing 777 – MSN 28411) | Airfleets aviation. Abgerufen am 17. Juli 2014.
  23. a b Friday, July 18, 01:30 PM GMT +0800 Media Statement 3: MH17 Incident. In: malaysiaairlines.com. Malaysia Airlines, 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014 (englisch).
  24. Malaysia Airlines: Media Statement 2: MH17 Incident. 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014 (englisch).
  25. IB Times: Malaysia Airline Updated Passenger List: Three Infants Among 298 Dead. 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014 (englisch).
  26. MH17: AIDS conference organisers name six delegates killed in crash. auf theguardian.com, 19. Juli 2014, abgerufen am 16. September 2014.
    In memoriam Joep Lange en Jacqueline van Tongeren. / In Memory of Joep Lange and Jacqueline van Tongeren. (Memento des Originals vom 16. September 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aidsfonds.nl auf aidsfonds.nl, abgerufen am 16. September 2014.
  27. Benjamin Dürr, Claus Hecking: "Plötzlich ist alles so nah". In: Spiegel Online. 18. Juli 2014, abgerufen am 27. Juli 2014.
  28. Victorians among those killed in MH17 crash: Premier. auf www.bendigoadvertiser.com.au, 18. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  29. Malaysian actress, Dutch hubby and baby die with MH17. (Memento des Originals vom 22. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.themalaysianinsider.com auf www.themalaysianinsider.com, 19. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  30. Full flight information and flight history for Malaysia Airlines aircraft 9M-MRD (Memento vom 20. Juli 2014 im Webarchiv archive.is) auf www.flightradar24.com, archiviert vom Original am 20. September 2014.
  31. Emma Rapaport: Malaysia Airlines responds to criticism of MH17 flight path. 18. Juli 2014, archiviert vom Original am 20. Juli 2014; abgerufen am 18. Juli 2014 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nltimes.nl
  32. Nach Angaben von Malaysia Airlines sah der Flugplan für die Westukraine eine Höhe von 35.000 Fuß vor, die Fluglotsen hätten jedoch 33.000 Fuß zugewiesen (siehe Media Statement 4: MH17 Incident. auf malaysiaairlines.com vom 18. Juli 2014). Laut vorläufigem Untersuchungsbericht des OVV, Seite 11, sah der Flugplan hingegen 33.000 Fuß vor.
  33. a b Preliminary report; Crash involving Malaysia Airlines Boeing 777-200 flight MH17; Hrabove, Ukraine – 17 July 2014. auf onderzoeksraad.nl, 9. September 2014, abgerufen am 9. September 2014 (PDF).
  34. Full flight history for Singapore Airlines flight SQ351. auf flightradar24.com, abgerufen am 9. September 2014. Archiv (Memento vom 9. September 2014 im Webarchiv archive.is) vom 20. September 2014.
  35. Rapport van eerste bevindingen wijst op externe oorzaak crash MH17. auf onderzoeksraad.nl, 9. September 2014, abgerufen am 9. September 2014 (niederländisch).
  36. Eyewitnesses claim Donbass militia downed Ukrainian An-26 plane - 17. Juli 2014
  37. a b c d Summary report of a committee debate about: Current situation surrounding Flight MH17 disaster. auf www.houseofrepresentatives.nl, 29. Juli 2014, abgerufen am 14. August 2014 (MS-Word-Format). Aussagen von Sicherheits- und Justizminister Ivo Opstelten zur Flugsicherheit auf Seite 11.
  38. Weiße Flecken auf der Flugkarte. In: Die Zeit. Seite 2, 24. Juli 2014.
    Malaysian Airlines MH17 flying above perceived danger level. auf www.airtrafficmanagement.net, 18. Juli 2014, abgerufen am 11. August 2014.
  39. Fluggesellschaften zwingen Piloten zu gefährlichen Flugrouten. In: n-tv.de. 19. Juli 2014, abgerufen am 19. Juli 2014.
    Christoph Seidler, Rainer Leurs: Warum flog der Pilot durch ein Kriegsgebiet? In: Spiegel Online, 18. Juli 2014.
  40. a b c Ausweichrouten eine Frage der Kosten. In: ORF-Online. 18. Juli 2014, abgerufen am 19. Juli 2014.
  41. Ukraine Plays Outsized Role as Global Aviation Crossroad. auf online.wsj.com, 18. Juli 2014, abgerufen am 5. August 2014.
    Ukraine responsible for airspace safety: IATA. auf www.smh.com.au, 20. Juli 2014, abgerufen am 5. August 2014.
    Ukraine gets $200 million a year for allowing overflights auf www.washingtonpost.com, 23. Juli 2014, abgerufen am 5. August 2014.
  42. List of valid NOTAM (Memento vom 15. September 2014 im Internet Archive) auf aisukraine.net, 1. Juli 2014, abgerufen am 15. September 2014 (PDF): NOTAM A1383/14.
  43. Bojan Pancevski: MH17: Kiev defied warning on airspace, The Sunday Times am 7. Dezember 2014. Abgerufen am 20. Dezember 2014
  44. Response to Sunday Times article of 7 December 2014. In: Eurocontrol, 8. Dezember 2014 (englisch).
  45. Kiew spricht von Abschuss „von russischem Boden“ aus. In: N24. 14. Juli 2014, abgerufen am 20. Juli 2014.
  46. Экипаж сбитого Ан-26 вышел на связь с Генштабом ВС Украины. In: lenta.ru, 14. Juli 2014 (russisch).
  47. a b NOTAMs and Malaysia Airlines MH17. auf blog.wandr.me, 17. Juli 2014, abgerufen am 14. September 2014.
  48. Netz von Luftstraßen – Wie Flugrouten festgelegt werden. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Juli 2014.
  49. Lufthansa flog zuletzt 56-mal über Kriegsgebiet. In: Spiegel Online, 18. Juli 2014.
  50. Full flight history for Air India flight AI113. auf flightradar24.com, abgerufen am 13. September 2014. Archiv vom 20. September 2014.
  51. a b Dutch Safety Board heads investigation: investigation effort in full swing, black boxes currently being read out., Pressemitteilung der niederländischen Untersuchungsstelle OVV vom 23. Juli 2014, abgerufen am 28. Juli 2014.
  52. a b ICAO Launches ‘Conflict Zone’ Projects As MH17 Investigation Continues. auf aviationweek.com, 27. August 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
    Flight MH 17 and state responsibility for ensuring safety and security of air transport. auf link.springer.com, 2. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  53. 70 Minuten bis zur ersten Schuldzuweisung. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Juli 2014.
  54. The President Initiated an Emergency State Commission to Investigate Malaysia Airlines Boeing 777 Tragedy together with ICAO and International Experts. (Memento vom 2. August 2014 im Internet Archive) auf www.president.gov.ua, 17. Juli 2014, abgerufen am 2. August 2014.
  55. Passagiermaschine stürzt im Kriegsgebiet ab. In: Die Welt, 17. Juli 2014.
  56. Ukraine – Verkehrsflugzeug über Ostukraine abgeschossen. In: Reuters, 17. Juli 2014.
  57. Ukraine says Malaysian airliner shot down, 295 dead: agency. In: Reuters, 17. Juli 2014 (englisch).
  58. Malaysian airlines flight MH17: Tony Abbott says 'Russian-backed rebels' likely to blame on 'grim day' for Australia. In: Australian Broadcasting Corporation, 18. Juli 2014 (englisch).
  59. Ukraine und Separatisten werfen sich gegenseitig Abschuss vor. In: Süddeutsche Zeitung, 17. Juli 2014.
  60. Совещание по экономике началось с минуты молчания в память о погибших в авиакатастрофе над территорией Украины. kremlin.ru, 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014 (russisch).
  61. a b Paul R. Gregory:Is Putin Preparing To Admit Guilt For MH17?, Forbes, 15. März 2017
  62. Michael Remke: Obama will internationale Untersuchungskommission. In: Die Welt, 18. Juli 2014.
  63. Transcript: President Obama’s July 18 statement on Ukraine and Gaza. In: The Washington Post, 18. Juli 2014 (englisch).
  64. Thomas Kirchner: Ende einer engen Beziehung. In: Süddeutsche Zeitung, 20. Juli 2014.
  65. U.N. Security Council to meet on Friday on Ukraine auf reuters.com, 17. Juli 2014, abgerufen am 16. September 2014.
  66. a b Pressemeldung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vom 18. Juli 2014, abgerufen am 16. September 2014.
  67. a b UN-Sicherheitsrat fordert Zugang zu Absturzstelle. In: Die Zeit, 21. Juli 2014
  68. Security Council condemns downing of Malaysian airliner, calls for international probe. UN News Centre vom 21. Juli 2014.
  69. a b c „Die Herausforderung besteht darin, den Fall von MH17 vor Gericht zu bringen“. Interview mit Fred Westerbeke. Nowaja Gaseta, 17. Oktober 2017.
  70. Dominic Rushe, Shaun Walker: MH17 crash: Kerry lays out evidence of pro-Russia separatists' responsibility. In: the Guardian. 20. Juli 2014, archiviert vom Original am 20. Juli 2014; abgerufen am 9. Juni 2016.
  71. a b OSZE-Beobachter werden häufig behindert auf www.deutschlandradiokultur.de, 24. Juli 2014, abgerufen am 7. August 2014.
    Schweizer OSZE-Botschafter erhebt Vorwürfe gegen Separatisten auf www.tagesanzeiger.ch, 20. Juli 2014, abgerufen am 7. August 2014.
  72. a b c Anton Zverev, Peter Graff: „Ukraine, rebels argue over wreck; Europeans give Putin 'last chance“ vom 19. Juli 2014, abgerufen am 19. Juli 2014
  73. a b Empörung über den Umgang mit den Toten von Flug MH17 auf www.zeit.de, 20. Juli 2014, abgerufen am 2. August 2014.
  74. Damning evidence of looting at MH17 crash site grows: Relatives claim victims' phones are answered by eastern Europeans, as rebel leader Igor orders troops to hand over seized jewellery for 'defence fund' auf www.dailymail.co.uk, 23. Juli 2014.
  75. Le Massacre Des Innocents, Parismatch, 24. Juli 2014, Ausgezeichnet am 16. April 2015.
  76. Kühlzug kühlt nicht – Experten sehen Unbeschreibliches auf www.n-tv.de, 21. Juli 2014, abgerufen am 11. August 2014.
  77. MH17 report suggests efforts were made to cover up causes of disaster, The Guardian, 13. Oktober 2015.
  78. a b MH17: Timeline of a tragedy auf www.osce.org, 21. Juli 2014, Update vom 23. Juli 2014; „returned on 19th July, and gained only a little more access.“.
  79. a b Russland: Ukraine lügt über MH17-Absturz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. August 2014.
  80. Schreckliche Bilder des MH17-Todes-Wracks. In: Focus, 21. Juli 2014.
  81. Respektlosigkeit im Trümmerfeld auf www.sueddeutsche.de, 21. Juli 2014, abgerufen am 11. August 2014.
  82. Nina Jeglinski, Matthias Meisner: OSZE-Mission beklagt chaotische Zustände am Absturzort. In: Der Tagesspiegel, 19. Juli 2014.
    Kiew und Volkswehr vereinbaren Sicherheitszone an Absturzstelle malaysischer Boeing. In: RIA Novosti, 19. Juli 2014.
  83. a b c Розслідування катастрофи літака Boeing 777 (Untersuchung des Boeing-777-Absturzes) auf nbaai.gov.ua, 18.–25. Juli 2014, abgerufen am 21. September 2014.
  84. Special Monitoring Mission (SMM) in Ukraine based on information received until 18:00 hrs, 22 July (Kyiv time) auf www.osce.org, 23. Juli 2014, abgerufen am 24. Juli 2014.
  85. Cockpit of MH17 found sawed in half at crash site auf www.usatoday.com, 23. Juli 2014, abgerufen am 24. Juli 2014.
  86. Julia Smirnova: Löcher am Rumpf sollen Schrapnell-Spuren zeigen. In: Die Welt, 22. Juli 2014.
  87. Flight MH17 wreckage being used as roadblock auf nypost.com, 6. August 2014, abgerufen am 8. August 2014.
  88. MH17 plane crash: Dutch experts examine bodies auf www.bbc.com, 21. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014.
    MH370 search coordinator to lead Australia’s MH17 probe Panel auf news.biharprabha.com, 21. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014.
    Live: Malaysia Airlines MH17 crash updates as British experts fly to Ukraine to join probe into disaster (Memento vom 12. August 2014 im Internet Archive) auf www.nationalheadlines.co.uk, 19. Juli 2014
  89. a b c Summary Report of a Briefing at Civil Service Level. auf www.houseofrepresentatives.nl, 28. Juli 2014, abgerufen am 16. August 2014 (MS-Word-Format): Die entsprechende Vereinbarung zwischen der Ukraine und den Niederlanden wurde am 24. Juli 2014 unterzeichnet (vgl. nbaai.gov.ua). Der OVV übernahm die Verantwortung für die Flugunfalluntersuchung nach eigenen Angaben bereits am 22. Juli; formal festgeschrieben worden sei dies am 23. Juli onderzoeksraad.nl.
  90. a b „Front verläuft über der MH17-Absturzstelle“ auf www.tageblatt.lu, 9. August 2014, abgerufen am 11. August 2014.
  91. a b MH17: International investigators reach Malaysia Airlines crash site amid shelling auf www.abc.net.au, 1. August 2014, abgerufen am 9. August 2014.
  92. a b Malaysia secures agreement for international police deployment to MH17 crash site auf www.malaysiaairlines.com, 27. Juli 2014, abgerufen am 17. August 2014.
  93. Summary report of a committee debate about: Current situation surrounding Flight MH17 disaster auf www.houseofrepresentatives.nl, 25. Juli 2014, abgerufen am 17. August 2014.
  94. MH17 crash: Dutch PM rules out military mission to secure site auf www.bbc.com, 27. August 2014, abgerufen am 10. August 2014.
    Australia days away from sending 'non-threatening' force into MH17 crash site auf www.smh.com.au, 27. Juli 2014, abgerufen am 10. Juli 2014.
    Malaysia rules out military mission to secure MH17 crash site (Memento vom 18. September 2014 im Internet Archive) auf www.channelnewsasia.com, 7. August 2014, abgerufen am 10. August 2014; Archivierte Version vom 18. September 2014.
  95. Schwarze Müllsäcke im Zugwaggon auf taz.de, 22. Juli 2014, abgerufen am 16. September 2014.
  96. Nach dem Abschuss von MH17 – Separatisten verweigern Zugang zu Opfern. FAZ vom 20. Juli 2014, abgerufen am 27. Juli 2014.
  97. Separatisten übergeben Blackbox an malaysische Experten. In: Spiegel Online. 22. Juli 2014, abgerufen am 22. Juli 2014.
  98. Dossier: Flugzeugabsturz in der Ukraine. auf bazonlone.ch, 23. Juli 2014, 22:45 Uhr, abgerufen am 27. Juli 2014.
    MH17 bodies leave Ukraine rebel area and reach Kharkiv. auf www.bbc.com, 22. Juli 2014, abgerufen am 2. Juli 2014.
  99. MH17: Australian investigators find new sections of aircraft, human remains, The Age, 25. Juli 2014
  100. a b c d e Summary report of a briefing at civil service level auf www.houseofrepresentatives.nl, 13. oder 14. August 2014, abgerufen am 15. August 2014 (docx).
  101. MH17: Dutch prime minister calls halt to search for victims auf www.theguardian.com, 6. August 2014, abgerufen am 10. August 2014.
  102. Niklaus Nuspliger: Land in Trauer. In: Neue Zürcher Zeitung, 25. Juli 2014.
    Letzter Flug mit MH17-Leichen (Memento vom 18. März 2015 im Internet Archive) auf www.tagesschau.de, 26. Juli 2014, abgerufen am 6. August 2014; archivierte Version vom 18. März 2015.
  103. Ausländische Polizei darf zum Absturzort (Memento vom 21. März 2015 im Internet Archive) auf www.tagesschau.de, 27. Juli 2014, abgerufen am 27. Juli 2014; Archivversion vom 21. März 2015.
  104. Arbeiten an MH17-Absturzstelle eingestellt auf www.fr-online.de, 6. August 2014, abgerufen am 15. August 2014.
  105. Kämpfe behindern Bergung von MH17-Opfern in der Ukraine auf www.derwesten.de, 28. Juli 2014, abgerufen am 9. August 2014.
  106. Christian Neef: Frust im Trümmerfeld. In: Spiegel Online, 6. August 2014.
    MH17 crash: search for remains halted as Australia begins day of mourning auf www.theguardian.com, 7. August 2014, abgerufen am 10. August 2014.
  107. Malaysia dismayed over Ukraine’s empty MH17 promise auf worldbulletin.net, 26. September 2014, abgerufen am 13. Oktober 2014.
  108. Additional MH17 crash investigators return to Netherlands auf oneindia.in, 20. September 2014, abgerufen am 21. September 2014.
  109. Liow: MH17 investigators have less than a month to gather evidence. In: thestar.com.my, 29. September 2014, abgerufen am 1. Oktober 2014.
  110. Ukrainian teams to resume MH17 crash site search: report. In: smh.com.au, 13. Oktober 2014, abgerufen am 13. Oktober 2014.
    Dutch Experts Help Recover MH17 Crash Items Despite Nearby Clashes. In: newsweek.com, 13. Oktober 2014, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  111. North west of MH17 crash site not yet searched. In: dutchnews.nl, 14. Oktober 2014, abgerufen am 31. Oktober 2014.
  112. New human remains found at MH17 crash site. In: smh.com.au, 1. November 2014, abgerufen am 20. April 2015.
  113. Dutch Safety Board commissions the recovery of MH17 wreckage. In: onderzoeksraad.nl, 6. November 2014, abgerufen am 9. November 2014.
  114. Ukraine Rebels Say More Remains Found at MH17 Site. In: abcnews.go.co, 7. November 2014, abgerufen am 9. November 2014.
  115. Slachtoffers MH17-ramp terug in Nederland. (Memento des Originals vom 9. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rijksoverheid.nl In: rijksoverheid.nl, 8. November 2014, abgerufen am 9. November 2014.
  116. Recovery wreckage MH17 started. OVV, 16. November 2014, abgerufen am 20. November 2014.
  117. Shards of Truth in MH17 Investigation. In: The Daily Beast, 4. März 2015.
  118. Weitere Überreste der Absturzopfer von Flug MH17 geborgen. In: Spiegel Online. 2. Februar 2015, abgerufen am 20. April 2015.
  119. Letzte Särge in den Niederlanden angekommen. Deutschlandfunk, 2. Mai 2015.
  120. MH17: 'Russian missile parts' at Ukraine crash site. BBC News, 11. August 2015, abgerufen am 11. August 2015 (englisch).
  121. Film zum Abschlussbericht, herausgegeben vom OVV
  122. MH17 investigators reveal an exhaust of a Russian-built BUK missile was found at the crash site. In: NewsComAu. Abgerufen am 12. Juni 2016.
  123. Ukraine Requests ICAO Assistance in MH17 Accident Investigation. auf www.icao.int, 18. Juli 2014, abgerufen am 27. Juli 2014. Archiv vom 26. Juli 2014.
  124. Press-release: Position of Ukraine regarding the catastrophe of Malaysia airlines flight MH 17. Pressemeldung des ukrainischen Außenministeriums vom 24. Juli 2014, abgerufen am 27. Juli 2014.
  125. Bundeskanzlerin Merkel telefonierte mit dem russischen Präsidenten Putin. Pressemeldung der Deutschen Bundesregierung auf www.bundesregierung.de, 19. Juli 2014, abgerufen am 28. Juli 2014.
  126. a b c d Questions and answers concerning the investigation into flight MH17. OVV vom 21. August 2014, gesichtet am 21. August 2014.
    Vragen en antwoorden over het onderzoek naar het neerstorten van vlucht MH17. OVV vom 20. August 2014, abgerufen am 22. August 2014.
  127. Crahs du vol MH17 : 4 questions sur l'enquête internationale. Le Nouvel Observateur vom 21. Juli 2014
  128. Identifizierung der Opfer. auf www.welt.de, 22. Juli 2014, abgerufen am 14. August 2014.
  129. Internationale Kooperation bei Absturzuntersuchung von Flug MH17. auf www.aerointernational.de, abgerufen am 10. August 2014.
  130. Families of Malaysia Airlines MH17 passengers will be asked a horrifying question. auf www.news.com.au, 10. August 2014, abgerufen am 12. August 2014.
  131. MH17: Stop speculative reporting, says Ukraine envoy. In: New Straits Times, 21. November 2014, abgerufen am 28. November 2014.
  132. a b MH17: Netherlands wrestles with huge criminal case. auf www.bbc.com, 17. August 2014, abgerufen am 17. August 2014.
  133. Trojanischer Wurm des Zweifels. In: Nowaja Gaseta, 12. Dezember 2017.
  134. Fünf Fragen zur MH17-Ermittlung. nos.nl, 2. März 2015.
  135. MH17: So haben die Niederlande und Australien in tiefster Geheimhaltung gegen Russland gearbeitet, RTL, 23. Juni 2018
  136. Russian spies targeted MH17 files, says Dutch Defence Minister, news.com.au, 5. Oktober 2018
  137. Versagen, weiterhin Versagen, Nowaja Gaseta, 5. Oktober 2018
  138. Flight MH17 Call for witnesses. Zeugenaufruf der niederländischen Polizei
  139. Das waren die Missgeburten aus Moskau. NZZ, 27. April 2017.
  140. Schwierige Suche nach den Schuldigen. General-Anzeiger Bonn, 16. Juli 2017.
  141. Sie schlugen ihm die Zähne ein, danach fünf Schüsse in den Kopf. Nowaja Gaseta, 28. Juli 2017
  142. Russia to answer to Strasbourg for shielding Donbas militant killer of Ukrainian schoolboy Stepan Chubenko, Kharkiv Human Rights Protection Group, 1. August 2017
  143. Wie der “Held”, der einen Teenager erschoss, mit MH17 verbunden ist. Nowaja Gaseta, 1. August 2017.
  144. MH17 MH17-verdachten vol in beeld. De Telegraaf, 7. März 2018.
  145. The Ministers of Foreign Affairs of 5 states signed the Memorandum on the prosecuting the perpetrators of the downing of flight MH17. Ministry of Foreign Affairs, 21. September 2017.
  146. a b MH17 downed by Russian military missile system, say investigators, The Guardian, 24. Mai 2018
  147. Buk-raket die MH17 neerhaalde was van 53e brigade van Russische strijdkrachten, NOS, 24 Mai 2018
  148. Beweismaterial 9032, Nowaja Gaseta, 25. Mai 2018
  149. https://www.novayagazeta.ru/news/2018/05/24/141925-sledstvie-buk-sbivshiy-mh17-byl-dostavlen-iz-53-y-zenitnoy-kurskoy-brigady "Es gibt mehr Beweise, aber wir werden die Karten nicht offenlegen." – Die "Buk", die MH17 abgeschossen hat, stammt von der 53. Flak Kursk Brigade, Nowaja Gaseta, 24. Mai 2018
  150. Kampfnamen Delfin und Orion, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Mai 2018, S. 3.
  151. Hoch fliegender Pragmatismus - Das bemerkenswerteste Ergebnis der Treffen zwischen Putin und Macron ist die Reaktion auf die Nachricht über die Untersuchung der Tragödie MH17, Nowaja Gaseta, 28. Mai 2018
  152. Kampfnamen Delfin und Orion, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Mai 2018, S. 3.
  153. a b Ministerium der Ausreden. 6 Fälschungen von der Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums über die abgestürzte "Boeing", The Insider 17. September 2018
  154. Formalisierte Form, Standard, Nowaja Gaseta, 21. September 2018
  155. Restaurierter Glaube?, Nowaja Gaseta, 17. September 2018; Zitat: "Und die Aufzeichnung eines Telefongesprächs, von General Konashenkov "direkter Beweis" genannt, beweist weder direkt noch indirekt irgendetwas."
  156. Reactie JIT op persconferentie Russische ministerie van Defensie, Stellungnahme JIT beim Openbaar Ministerie, 17. September 2018
  157. a b c Benjamin Bidder: Erste Spuren führen zu den Separatisten. In: Spiegel Online, 17. Juli 2014.
  158. malaysiaairlines.com
  159. Black Box von MH17 wird nach London gebracht. In: Die Zeit, 22. Juli 2014.
  160. Data Flight Data Recorder MH17 downloaded. (PDF) Pressemeldung des OVV (englisch DSB) vom 24. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014.
    Flugschreiber sind beschädigt – Daten aber offenbar intakt. In: Spiegel Online, 25. Juli 2014.
  161. Aircraft accident experts in UK lab to analyze Boeing black boxes. ITAR-TASS vom 23. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014.
    Was Sie zur MH17-Untersuchung wissen müssen. In: Spiegel Online, 8. August 2014.
  162. MH17 plane crash: UK experts to retrieve flight data. auf www.bbc.com, 22. Juli 2014, abgerufen am 18. August 2014.
  163. Ukrainischer Geheimdienst prüft Funkverkehr der abgestürzten Maschine. auf www.faz.net, 23. Juli 2014, abgerufen am 9. August 2014.
  164. Malaysia wants the ‘missing’ Ukrainian ATC tapes. auf www.nst.com.my, 8. August 2014, abgerufen am 13. August 2014.
  165. David M. Herszenhorn:„Dutch Say Inquiry Into Malaysia Jet Crash Is Being Blocked in Ukraine“ New York Times vom 28. Juni 2015.
  166. a b Thomas Kirchner: Absturz von MH17 – Wilde Verschwörungstheorien. In: Süddeutsche Zeitung, 8. August 2014.
  167. Preliminary report points towards external cause of MH17 crash. auf onderzoeksraad.nl, 9. September 2014, abgerufen am 9. September 2014: „… broke up in the air probably as the result of structural damage caused by a large number of high-energy objects that penetrated the aircraft from outside.“
  168. tagesschau.de (Memento vom 23. Dezember 2014 im Internet Archive)
  169. reuters.com
  170. Niederländische Ermittler bestätigen Abschuss des Flugs MH17. In: Spiegel Online, 13. Oktober 2015.
  171. Niederländische Ermittler bestätigen Abschuss durch Buk-Rakete. In: Spiegel Online, 13. Oktober 2015.
  172. Schlussbericht (Memento vom 13. Oktober 2015 im Internet Archive), Seite 146 (PDF; 30 MB).
  173. a b Quantum of Obfuscation. Bellingcat, 16. Oktober 2015.
  174. Änderungswünsche zum Abschlussbericht im Anhang des Berichtes. (Memento des Originals vom 14. Oktober 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cdn.onderzoeksraad.nl (PDF).
  175. How Dutch Investigators Rebuffed Russia’s Alternative MH17 Theories. RFERL, 13. Oktober 2015.
  176. a b Russische Buk-Rakete brachte MH17 zum Absturz. NZZ, 14. Oktober 2015.
  177. Media: Russia ‘sowing confusion’ on MH17, says Dutch foreign minister. AFP, 16. Oktober 2015.
  178. Joustra: Russland will den Bericht, koste es, was es wolle, umstürzen. Volkskrant, 16. Oktober 2015.
  179. Crash: Malaysia B772 near Donetsk on Jul 17th 2014, aircraft was shot down from separatist controlled ground. The Aviation Herald, update 13. Oktober.
  180. FAQ Special Operations Flight MH17. (Memento vom 15. September 2014 im Internet Archive) Häufig gestellte Fragen zum Ablauf auf politie.nl, Punkt 3
  181. Der Ring um Donezk wird enger. auf www.faz.net, 10. August 2014, abgerufen am 14. August 2014.
    127 Opfer von Flug MH17 identifiziert. auf orf.at, 15. August 2014, abgerufen am 15. August 2014.
  182. In totaal 289 slachtoffers rampvlucht MH17 geïdentificeerd. (Memento vom 1. November 2014 im Internet Archive) auf rijksoverheid.nl, 31. Oktober 2014, abgerufen am 1. November 2014.
  183. Twee slachtoffers MH17 waarschijnlijk nooit geïdentificeerd, rtlnieuws.nl, 30. Juni 2015
  184. a b Rainer Leurs: „Wissen die Russen womöglich mehr?“ In: Spiegel Online, 27. Oktober 2014.
  185. Jens Brambusch: Informant zu MH 17 packt aus. In: Capital vom 15. Juni 2015.
  186. Razzia im Fall des MH17-AbsturzesWas weiß der deutsche Privatdetektiv? n-tv, 7. Juni 2016
  187. «Hmuriy’s» voice. Nowaja Gaseta, 24. April 2017 (englisch am 26. April 2017)
  188. news.yahoo.com
  189. Dutch reject MH17 relatives' request for U.N.-led crash inquiry. Reuters, 9. Dezember 2014
  190. Schwere Vorwürfe gegen ukrainische Flugsicherung. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Dezember 2014, abgerufen am 9. März 2015.
  191. MH17: Wie viel Schuld trägt die Ukraine? auf www.dw.de, 17. Dezember 2014, abgerufen am 22. März 2015.
  192. Wir erwarten Strafverfolgung und volle Klarheit. Nowaja Gaseta, 17. Juli 2017
  193. MH17 Survivors Call on Russia to „Stop Playing Games“ with Investigation. NLTimes, 17. Juli 2017
  194. "Wir sind versucht, mit Hass zu reagieren, aber wir werden nicht nachgeben.", Nowaja Gaseta, 22. Mai 2018
  195. Angehörige der Opfer der MN17 protestierten unter der russischen Botschaft in Den Haag, Prawda UA, 9. Juni 2018
  196. Vor der Botschaft der Russischen Föderation in den Niederlanden wurden leere Stühle zum Gedenken an die über den Donbas abgeschossene "Boeing" installiert, Fontanka.ru, 9. Juni 2018
  197. a b BND macht Separatisten für MH17-Absturz verantwortlich. In: Spiegel Online, 19. Oktober 2014.
  198. Roland Oliphant: One year on, MH17 evidence against separatists appears overwhelming. (englisch). The Telegraph vom 17. Juli 2015. Abgerufen am 17. Juli 2015.
  199. Resolution im Sicherheitsrat: Russland blockiert MH17-Tribunal. bei tagesschau.de, 29. Juli 2015 (abgerufen am 30. Juli 2015).
  200. MH17-Tribunal: Moskau legt Veto ein – Unverständnis des Westens. SRF, 30. Juli 2015.
  201. Five nations will try again for downed plane tribunal. Ukrainian Foreign Minister, Censor.net, 31. Juli 2015.
  202. MH-17-Ermittler: Ein Angriff vom Boden aus das „wahrscheinlichste Szenario“. In: faz.net, 12. September 2014, abgerufen am 12. September 2014.
  203. a b c d Fragen und Antworten zum Absturz: Was geschah mit Flug MH17? In: tagesschau.de, 18. Juli 2014.
  204. a b Lorenzo Cremonesi: «Così è stato colpito l’aereo». In: Corriere della Sera. 22. Juli 2014 (italienisch)
  205. a b Archiv der Meldung auf vk.com (Memento vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)
  206. Christian Weisflog: Erste Spuren führen zu Separatisten. In: Neue Zürcher Zeitung, 18. Juli 2014.
  207. Julia Smirnova: Flugzeug-Katastrophe: Haben sich die Separatisten mit den Videos selbst verraten? In: Die Welt. 17. Juli 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  208. a b Passagierjet möglicherweise abgeschossen: Boeing 777 in Ostukraine abgestürzt. In: tagesschau.de, 17. Juli 2014.
  209. Julian Hans: Russischer TV-Sender LifeNews – Diener seines Herrn. In: Süddeutsche Zeitung, 22. Mai 2014.
  210. Ополченцы сообщили о сбитом Ан-26 на востоке Украины. In: LifeNews, 17. Juli 2014.
  211. Ostukraine: Laut Augenzeugen erneut Militärflugzeug abgeschossen (Memento des Originals vom 27. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.sputniknews.com, Stimme Russlands vom 17. Juli 2014, abgerufen am 16. September 2015.
  212. Absturz in der Ukraine: „Es waren die Jungs von der Straßensperre Tschernuchin“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2014.
  213. «Warum sind die hier geflogen? Es ist Krieg.». In: Tages-Anzeiger, 18. Juli 2014.
  214. Entfernung laut Google Earth von Jenakijewo bis Rossypne, Flugroute laut Flightradar24
  215. Бес отверг обвинения в уничтожении «Боинга». In: Lenta.ru, 18. Juli 2014.
  216. Konrad Schuller: Ostukraine: Separatisten am Abschussort sollten Piloten festnehmen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juli 2014.
  217. Exclusive: Ukraine rebel commander acknowledges fighters had BUK missile. Reuters. 23. Juli 2014.
  218. Separatistenführer dementiert Aussagen über „Buk“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Juli 2014.
  219. Bert Lanting: Wij hadden raket, maar haalden MH17 niet neer. In: de Volkskrant, 4. November 2014.
  220. Separatisten geben Besitz von Luftabwehrrakete zu. In: Die Presse, 4. November 2014.
  221. MH17 crash: FT photo shows signs of damage from missile strike. auf ft.com, 21. Juli 2014, abgerufen am 19. September 2014.
    Analysis: what these signs on the wreckage tell us about the missile strike that downed MH17. auf www.theaviationist.com, 24. Juli 2014, abgerufen am 6. August 2014.
    Shrapnel Damage to MH17 Wreckage Supports U.S. Theory: Expert. auf www.nbcnews.com, 2. August 2014, abgerufen am 6. August 2014.
    Ein Angriff vom Boden aus das „wahrscheinlichste Szenario“. auf faz.net, 12. September 2014, abgerufen am 21. September 2014.
  222. Experten sehen Beweise für Raketentreffer. In: Spiegel Online, 22. Juli 2014.
    Experten-Bericht: Flug MH17 in der Luft durchlöchert. auf www.focus.de, 9. September 2014, abgerufen am 10. September 2014.
    Experts: Military Weapons Used to Down MH17 Plane in Ukraine, Third Party Likely Involved. auf en.ria.ru, 10. September 2014, abgerufen am 10. September 2014.
  223. a b Russischer Chefentwickler der Su-25 „MH17 nicht von Kampfjet abgeschossen“. In: tagesschau.de. 10. März 2015, abgerufen am 11. März 2015.
  224. U.S. Officials Say They Suspect SA-11 or SA-20 Missiles Brought Down Malaysia Jet, The New York Times. 17. Juli 2014, abgerufen am 22. Juli 2014 (englisch).
  225. Experten analysieren Fotos. In: orf.at, 22. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  226. U.S. scrambles to determine who fired Russian-made missile at jet. In: reuters.com, 19. Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
  227. Russland fordert Beweise gegen Separatisten. In: Spiegel Online, 24. Juli 2014.
  228. MH017 mostly likely downed by Russian-backed separatists. In: IHS Jane's 360, 20. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  229. Julian Borger & Josh Halliday: MH17: missile launcher was in towns near crash site, videos suggest. In: The Guardian, 20. Juli 2014.
  230. MH17-Absturz: Diese Bilder sollen das Buk-Raketensystem zeigen. Die Welt. 21. Juli 2014 (Video; 1:48 min).
  231. Alfred de Montesquiou: Crash du MH17 – Un camion volé pour transporter le lance-missiles. In: Paris Match. 25. Juli 2014, aktualisiert am 29. Juli 2014.
  232. Shaun Walker: Ukrainians report sightings of missile launcher on day of MH17 crash. In: The Guardian. 22. Juli 2014.
  233. Yuras Karmanau & Peter Leonard: What happened? The day Flight 17 was downed. In: Associated Press. 25. Juli 2014.
  234. Бойовики вивозять ракетний комплекс „БУК“ до кордону із РФ. In: YouTube. 18. Juli 2014.
  235. 10 more questions Russian military pose to Ukraine, US over MH17 crash. In: RT. 21. Juli 2014, aktualisiert am 23. Juli 2014.
  236. Eliot Higgins: Caught in a Lie – Compelling Evidence Russia Lied About the Buk Linked to MH17. In: Bellingcat, 24. Juli 2014. (englisch)
  237. a b Bastian Berbner: Die Spur des Raketenwerfers. In: Die Zeit., Nr. 47, 13. November 2014.
  238. Charlotte Mcdonald-Gibson: MH17 crash report: Clues mounting into cause, but answers are few. In: The Independent. 9. September 2014.
  239. MH17: Herkunft der Separatisten Buk – Eine Bellingcat-Untersuchung. auf bellingcat.com, November 2014 (PDF).
  240. Ополченцы ДНР взяли под контроль воинскую часть ПВО с зенитно-ракетными комплексами „Бук“. TASS, 29. Juni 2014.
  241. Donetsk militia takes control of Ukrainian anti-air installation. In: The Voice of Russia, 29. Juni 2014.
  242. Margaret Coker, Andam Entous, Robert Wall & Alan Cullison: USA sehen Verbindung Russlands zum Abschuss von MH17. In: The Wall Street Journal, 20. Juli 2014.
  243. Brooks Tigner: NATO officials believe missile attack behind MH17 crash. In: IHS Jane’s 360, 17. Juli 2014.
  244. Julia Bast: Absturz MH-17: Wie funktionieren Boden-Luft-Raketen? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2014.
  245. BND macht Separatisten für MH17-Absturz verantwortlich. In: Die Zeit, 19. Oktober 2014.
  246. a b Marcus Bensmann, Cordt Schnibben, David Crawford: Wer warum schoss. In: Spiegel Online, Kooperation Der Spiegel, Algemeen Dagblad, CORRECT!V, 9. Januar 2015 (Multimedia-Dokumentation zum Print-Artikel im Spiegel und zur separaten Information auf correctiv.org).
  247. Wer schoss warum? In: Spiegel TV Magazin vom 11. Januar 2015 (Video, 9 Minuten)
  248. Der Weg der BUK-Einheit. In: correctiv.org, 9. Januar 2015.
  249. Daniel Romein: Is this the Launch Site of the Missile that Shot Down Flight MH17? A Look at the Claims and Evidence. In: bellingcat.com, 27. Januar 2015.
  250. MH17 crash: My revealing fragments from east Ukraine. BBC News, 16. April 2015, abgerufen am 16. April 2015 (englisch).
  251. Russian arms producer ready to stage experiment to prove Buk-M1 missile hit flight MH17. TASS, 2. Juni 2015 ; „bear unmistakable traces of fragments from a Buk-M1 air defense missile (9M38M1)“
  252. Russian President Putin blames Malaysian plane tragedy on Ukraine, CNBC. 17. Juli 2014, abgerufen am 17. Juli 2014 (englisch).
  253. Auch Saroschtschenske (russ. Saroschtschenskoje) lag mit einer Marge von 6-7 km in der von der DNR kontrollierten Zone. Novaya Gazeta 16. Juni 2015.
  254. MH17-rapport is ommekeer in Russisch standpunt. (niederländisch), NOS, 8. Mai 2015.
  255. BILD entlarvt falsche Satellitenaufnahme. Bild, 8. Mai 2015.
  256. Die Rakete flog aus dem Nordosten und explodierte auf einem Kollisionskurs. Nowaja Gaseta, 18. Mai 2015.
  257. Hoe onderzocht RTL Nieuws de nieuwe MH17-foto's? RTL, 5. Juni 2015.
  258. NZZ, 14. Oktober 2015, Titelseite
  259. Examining the Evidence of Russia's Involvement in a Malaysia Airlines Crash. In: Stratfor. Abgerufen am 17. Mai 2016.
  260. Daniel Wechlin: Neuer Bericht zum Abschuss von MH17: Die Spur nach Russland wird deutlicher. In: Neue Zürcher Zeitung, 24. Februar 2016.
    Oliver Kühn: Abschuss von MH17: „Die russische Führung ist schuld“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Februar 2016.
    Julian Hans: Absturz von MH 17: Immer weniger Verdächtige. In: Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2016.
    Bellingcat: MH17 – Potential Suspects and Witnesses from the 53rd Anti-Aircraft Missile Brigade. (PDF).
  261. "MH17 – Russian GRU Commander ‘Orion’ Identified as Oleg Ivannikov" bellingcat.com vom 25. Mai 2018
  262. Bellingcat Forensische Analyse von Satellitenbildern des russischen Verteidigungsministeriums. Analyse des russischen Bildes Nummer 5 ab Seite 19 und Seite 29; zudem war das Bild auf dem Blog „KAVKAZPRESS.RU“ vor der Veröffentlichung des Verteidigungsministeriums veröffentlicht worden
  263. SSU: so called 'Russian evidence' of the terrorist attack in the sky over Donetsk is a great fake (video). (Memento des Originals vom 13. September 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sbu.gov.ua auf sbu.gov.ua, 30. Juli 2014, abgerufen am 13. September 2014.
    Ukraine stellt die Angriffe an der Absturzstelle von MH17 ein. Telepolis, 31. Juli 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  264. Bericht über MH17-Absturz. Russland soll Fotos gefälscht haben. In: tagesschau.de vom 1. Juni 2015.
  265. MH17 – Forensic Analysis of Satellite Images Released by the Russian Ministry of Defence. In: bellingcat.com vom 31. Mai 2015.
  266. Forensische Analyse von Satellitenbildern des russischen Verteidigungsministeriums. Bellingcat, abgerufen am 2. Juni 2015 (PDF).
  267. Benjamin Bidder: Satellitenbilder: Bellingcat betreibt Kaffeesatzleserei. In: Spiegel Online, 3. Juni 2015 (Interview mit Jens Kriese).
  268. New July 17th Satellite Imagery Confirms Russia Produced Fake MH17 Evidence. Bellingcat, 12. Juni 2015.
  269. a b Ukrainischer Kampfjet soll auf MH17 zugeflogen sein. In: zeit.de, 21. Juli 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  270. a b c US analysts conclude MH17 downed by aircraft. In: nst.com.my, 7. August 2014, abgerufen am 11. September 2014.
    Shameful neglect of evidence. In: nst.com.my, 16. August 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  271. Es könnten sich Fragmente der Buk-Rakete in den Körpern der Piloten finden., RIA Novosti. 10. September 2014, abgerufen am 16. September 2014.
  272. MH17-Schuldfrage wird mit Schweigen beantwortet. In: welt.de, 6. September 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  273. Investigating MH17. CBC-Interview mit Michael Bociurkiw auf YouTube, 28. Juli 2014, abgerufen am 13. August 2014. Ab 6:00 Min.
  274. Flight MH17 unlikely shot down by fighter jets: Hishammuddin. NST, 9. August 2014; “Hence, he advised the people not to be easily influenced by speculation and rumours being spread in the media social.”
  275. nst.com.myen.ria.ru.
  276. JIT: Flight MH17 was shot down by a BUK missile from a farmland near Pervomaiskyi Niederländische Strafverfolgungsbehörde, 28. September 2016
  277. MH17: Dutch criminal investigation results ready Sept. 28. nltimes.nl, 22. August 2016
  278. "Almas-Antei" gab Informationen über die Verkehrssituation im Bereich des Absturzes MH17 bekannt. RIA, 22. September 2016
  279. Die Niederlande erklärte das Fehlen einer Lenkwaffe auf den Radarbildern bei der Katastrophe mit der Boeing-777, Nowaja Gaseta, 3. April 2018
  280. om.nl (Memento des Originals vom 1. Mai 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.om.nl Radar experts confirm previous conclusion of the JIT, JIT, 3. April 2018
  281. a b Fiona Hill, Clifford G. Gaddy: Mr. Putin: Operative in the Kremlin Geopolitics in the 21st Century, Brookings Institution Press, 2015 ISBN 978-0-8157-2618-0, Seite 391; "a barrage of propaganda and misinformation to confuse the issue, saw doubt and deflect attention away from who might actually have shot down the plane and why"
  282. The Guardian view on Russian propaganda: the truth is out there. The Guardian, 2. März 2015; „confuse those who would seek out the truth with multiple expressions of distracting PR chaff.“
  283. „Die meisten Leute sind naiv“, TAZ, 27. Juli 2015; „Das Ziel ist, zu signalisieren: Es gibt keine Wahrheit, alles ist möglich.“
  284. MH17: vast majority of Russians believe Ukraine downed plane, poll finds. auf www.theguardian.com, 30. Juli 2014, abgerufen am 9. Juli 2014.
    Russian response to MH17 report muted. auf telegraph.co.uk, 9. September 2014, abgerufen am 15. September 2014.
    Катастрофа „Боинга“ под Донецком. auf www.levada.ru, 30. Juli 2014, abgerufen am 9. August 2014.
  285. Letzte unabhängige Fernsehshow in Russland abgesetzt (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive), AFP, 3. August 2014, abgerufen am 20. August 2014; Archivversion vom 6. Oktober 2014.
  286. Russisches TV stoppt letzte unabhängige Sendung. In: Spiegel Online, 2. August 2014.
    «Вместе с самолетом разбилась последняя программа, которая могла себе позволить сеять какие-то сомнения». („Gemeinsam mit dem Flugzeug ist das letzte Programm, das es sich leisten konnte, einige Zweifel zu säen, abgestürzt“) In: slon.ru, 4. August 2014, abgerufen am 20. September 2014.
  287. Journalist: USA haben Belege für Boeing-Abschuss durch ukrainisches Militär. auf de.ria.ru, 22. Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
    4 missile batteries near tragedy site. auf www.nst.com.my, 25. Juli 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  288. Fehler bei Fla-Übung in Ukraine als Ursache des Boeing-Unglücks? auf de.ria.ru, 25. Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
    Источник: причиной крушения Boeing могла быть нештатная ситуация на учениях ПВО Украины. auf kommersant.ru, 25. Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
  289. Russian Union Of Engineers Point To Ukraine Airforce As Responsible For MH17 Crash. (Memento vom 19. September 2014 im Internet Archive) In: ibtimes.com, 19. September 2014, abgerufen am 19. September 2014.
  290. Russia’s Channel One show satellite photo evidencing MH17 was downed by fighter jet. TASS. 14. November 2014, abgerufen am 15. November 2014.
  291. Gibt es jetzt ein Foto vom Abschuss der MH-17? In: Telepolis, 15. November 2014.
  292. Russische Blogger enttarnen MH17-Bild als Fälschung. In: Die Welt, 15. November 2014, abgerufen am 15. November 2014.
  293. Russia says MH17 was shot down by plane missiles. In: telegraph.co.uk, 14. November 2014, abgerufen am 15. November 2014.
  294. Russian State Television Shares Fake Images of MH17 Being Attacked. In: Bellingcat, 14. November 2014, abgerufen am 15. November 2014.
  295. Russia’s propaganda machine revs up ahead of UN’s MH17 vote, kyivpost.com, 29. Juli 2015.
  296. Putin erinnerte Oliver Stone an den "spanischen Dispatcher", als er die Frage nach dem Absturz von MH17 beantwortete, Doschd, 31. August 2017; ""Soviel ich weiß, hat unmittelbar nach dieser schrecklichen Katastrophe einer der ukrainischen Fluglotsen, ich meine ein Spezialist spanischen Ursprungs, mitgeteilt, dass er im Flugkorridor des Zivilflugzeugs ein Kampfflugzeug gesehen hat. Es gab keine Möglichkeit einer anderen Kampfmaschine als einer Ukrainischen", sagte Putin zu Stone während eines Gesprächs am 4. Juli 2015."
  297. Catch Carlos If You Can, RFERL, 18. März 2018
  298. Russland fordert unabhängige Untersuchung, Handelsblatt, 6. Juni 2015.
  299. NZZ Titelseite, 14. Oktober 2014.
  300. 'Deny, distract and blame': how Russia fights propaganda war, The Guardian, 3. Mai 2018.
  301. How MH17 Gave Birth to the Modern Russian Spin Machine, Foreignpolicy, 29. September 2016; "a veritable case study" ... "the discrediting of all those who claimed that Russia had played some part in the attack"
  302. Peter Pomerantsev, Autor des Buches “Nothing Is True and Everything Is Possible” auf Echo der Zeit: Russische Propaganda II: Nicht Fakten zählen, sondern Emotionen, SRF.ch, 27. März 2014, Minute 2:30
  303. Terrorists and militants planned cynical terrorist attack at Aeroflot civil aircraft. (Memento des Originals vom 12. September 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sbu.gov.ua The Security Service of Ukraine. 7. August 2014.
  304. Will Stewart: MH17 rebels meant to down Aeroflot plane… to justify invasion: Astonishing claim by respected head of Ukraine intelligence service. In: Daily Mail, 9. August 2014, aktualisiert am 10. August 2014.
  305. Full flight history for Aeroflot flight SU2074. auf flightradar24.com, abgerufen am 12. September 2014. Archiv (Memento vom 20. September 2014 im Webarchiv archive.is) vom 20. September 2014.
  306. Reports that Putin flew similar route as MH17, presidential airport says 'hasn't overflown Ukraine for long time'. In: RT International. (rt.com [abgerufen am 29. Mai 2018]).
  307. Interfax erklärt Putin zum Ziel der Ukraine-Rakete, Die Welt, 18. Juli 2014
  308. Putins Interpretation des MH17-Unglücks, Die Zeit, 18. Juli 2014
  309. Kommt nun der Kalte Wirtschaftskrieg? auf www.zeit.de, 24. Juli 2014, abgerufen am 25. Juli 2014.
  310. Malaysia Airlines said Sunday that it will retire the flight number MH17 for the route from Amsterdam to Kuala Lumpur. CNN, 19. Juli 2014, abgerufen am 19. Juli 2014.
  311. Sascha Zastiral: Malaysia Airlines verschwindet von Börse. In: Neue Zürcher Zeitung, 8. August 2014.
  312. Saturday, August 09, 03:40 PM GMT +0800 Media Statement 14 : MH17 Incident. auf www.malaysiaairlines.com, 9. August 2014, abgerufen am 9. August 2014.
  313. MH17 victims’ families face lengthy battle for compensation. auf theguardian.com, 14. Oktober 2014, abgerufen am 15. Oktober 2014.
    MH17: Malaysia Airlines could be sued over flight path. auf news.com.au, 21. September 2014, abgerufen am 20. September 2014.
  314. a b Jens Flottau: Risiken minimieren – Flug MH17 und die Folgen. In: Aero International Heft 11/2014, S. 24.
  315. ‘Er is alleen de harde realiteit van 298 doden’. auf nu.nl, 10. November 2014, zuletzt abgerufen am 11. November 2014.
    Niederlande gedenken der MH17-Opfer (Memento vom 12. November 2014 im Internet Archive) auf tagesschau.de, 10. November 2014, zuletzt abgerufen am 12. November 2014.
  316. MH17: Niederlande weihen Gedenkstätte für Opfer ein – SPIEGEL ONLINE. Abgerufen 18. Juli 2017, von spiegel.de.
  317. „Flug MH17: Aufarbeitung in den Niederlanden – ‚Wir werden jeden Stein umdrehen‘“. Zugegriffen 17. Juli 2017. deutschlandfunk.de.
  318. „MH17-Katastrophe: 298 Bäume für 298 Opfer|tagesschau.de“. Zugegriffen 17. Juli 2017. tagesschau.de.
  319. „Jahrestag des Attentats: Nizza trauert um die Anschlagsopfer|tagesschau.de“. Zugegriffen 14. Juli 2017. tagesschau.de.
  320. spiegel.de: Ein Denkmal für MH17.