Malberg (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Malberg
Malberg (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Malberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Betzdorf-Gebhardshain
Höhe: 390 m ü. NHN
Fläche: 4,31 km2
Einwohner: 976 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 226 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57629
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 066
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hellerstraße 2
57518 Betzdorf
Webpräsenz: www.vggebhardshain.de
Ortsbürgermeister: Albert Hüsch
Lage der Ortsgemeinde Malberg im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Malberg mit den Ortsteilen Hommelsberg und Steineberg

Malberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain an. Malberg ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malberg liegt im Westerwald, etwa 8 km nördlich von Hachenburg und 18 km östlich der Kreisstadt Altenkirchen. Nachbargemeinden sind Steinebach/Sieg im Norden, Rosenheim im Osten, Luckenbach im Süden und Kundert im Westen.

Der Ort besteht aus den beiden, baulich zusammengewachsenen, Ortsteilen Hommelsberg und Steineberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Steineberg als „Steinthenbergh“ ist aus dem Jahr 1366. Der Ort Hommelsberg wurde erstmals als „Hummelßbergh“ in einer marienstätter Urkunde genannt.

Die Gemeinde Malberg wurde am 7. Juni 1969 aus den aufgelösten und bis dahin selbständigen Gemeinden Hommelsberg (523 Einwohner) und Steineberg (336) neu gebildet. Der neue Gemeindename wurde in Anlehnung an eine historische Gerichtsstätte auf dem Hommelsberg gewählt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Malberg bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 202
1835 234
1871 328
1905 466
1939 605
1950 643
Jahr Einwohner
1961 765
1970 851
1987 888
1997 1.018
2005 1.080
2015 976

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Malberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1989 eingeführte Wappen zeigt eine goldene Waage auf blauem Grund. Dazu unten eine halbe silberne Spitze, darin ein schwarzes siebenspeichiges Förderrad. Die Waage symbolisiert die namensgebende historische Gerichtsstätte. Das Förderrad stehen für den Bergbau, der in den beiden Ortsteilen von Bedeutung war. Die Spitze symbolisiert die Endsilbe „-berg“, die in den Namen der früheren Gemeinden wie auch im heutigen Gemeindenamen enthalten ist.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barbaraturm

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Barbaraturm ist ein 2014 errichteter 22 Meter hoher Aussichtsturm auf der Steineberger Höhe nördlich von Malberg. Bei dem Turmgerüst handelt es sich um einen ehemaligen Förderturm eines stillgelegten Bergwerks in Bad Grund (Harz), der aus den 1930er Jahren stammt, später von engagierten Freunden des historischen Bergbaus erworben und in Malberg neu errichtet wurde. Der Barbaraturm steht unmittelbar am Prädikatswanderweg Druidensteig und bietet von seiner auf 18 Meter Höhe liegenden Aussichtsplattform einen guten Rundumblick.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Fuchs: Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain. 1815–1970, Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Malberg (Westerwald) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 186 (PDF; 2,03 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Barbaraturm auf der Steineberger Höhe auf vggebhardshain.de