Maliq (Albanien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Maliq
Maliqi
Maliq (Albanien) (Albanien)
Paris plan pointer b jms.svg

40.70833333333320.7830Koordinaten: 40° 42′ N, 20° 42′ O

Basisdaten
Qark: Korça
Gemeinde: Maliq
Höhe: 830 m ü. A.
Einwohner: 41.757 (2011[1])
Telefonvorwahl: (+355) 0861
Postleitzahl: 7005
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Gëzim Topçiu (PS)

Maliq (albanisch auch Maliqi; deutsch Malik) ist eine kleine Stadt mit ungefähr 4290 Einwohnern (2011)[1] im Qark Korça Osten Albaniens unweit der Grenze zu Mazedonien und Griechenland.

Geographie[Bearbeiten]

Blick über die Devoll-Brücke zum Stadtzentrum

Die Stadt Maliq liegt am westlichen Rand der Ebene von Korça rund zwölf Kilometer nördlich von Korça. Der die Ebene entwässernde Fluss Devoll fließt durch die Stadt, bevor er auf dem Weg zum Meer die Berge im Westen durchbricht.

Bis 2015 umfasste die Gemeinde neben dem Hauptort noch die Dörfer Bicka, Gjyras, Goça, Maliq Fshat und Plovisht-Bos, die im Devoll-Tal und in den Bergen westlich des Städtchens liegen. Dann ist Maliq mit den übrigen Gemeinden im Westen des aufgelösten Kreise Korça zusammengelegt worden. Die neue Gemeinde hat 41.757 Einwohner (Stand 2011).

Ehemalige Gemeinden der Bashkia Maliq
Name Einwohner (2011)[1] Gemeindeart
Maliq 000000000004290.00000000004.290 Bashkia
Gora 000000000001565.00000000001.565 Komuna
Libonik 000000000008922.00000000008.922 Komuna
Moglica 000000000000951.0000000000951 Komuna
Pirg 000000000007652.00000000007.652 Komuna
Pojan 000000000010864.000000000010.864 Komuna
Vreshtas 000000000007513.00000000007.513 Komuna

Geschichte[Bearbeiten]

Östlich von Maliq wurden bedeutende Überreste aus der Steinzeit gefunden, die der Malik-Kultur ihren Namen gaben. Diese befanden sich rund um den Maliq-See, der nach dem Zweiten Weltkrieg trockengelegt wurde. Große Gebiete der Ebene von Korça waren bis dahin Sumpfgebiet.

Zur kommunistischen Zeit war Maliq ein Agrarzentrum, insbesondere des Zuckerrüben-Anbaus. In den Bergen im Westen wurde Bergbau betrieben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c  Ines Nurja, INSTAT (Hrsg.): Censusi i popullsisë dhe banesave / Population and Housing Census – Korçë 2011. Rezultatet Kryesore/Main Results. Pjesa/Part 1, Adel Print, Tirana 2013 (Dokument als PDF).