Malnate

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Malnate
Wappen
Malnate (Italien)
Malnate
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Lokale Bezeichnung Malnàa
Koordinaten 45° 47′ N, 8° 53′ OKoordinaten: 45° 47′ 8″ N, 8° 52′ 40″ O
Höhe 355 m s.l.m.
Fläche 8 km²
Einwohner 16.847 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 2.106 Einw./km²
Postleitzahl 21046
Vorwahl 0332
ISTAT-Nummer 012096
Volksbezeichnung Malnatesi
Schutzpatron Martin von Tours
Website Malnate
Malnate vom Campanile der Martinskirche aus betrachtet

Malnate ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 16.847 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Varese in der Lombardei. Die Gemeinde liegt etwa 3 Kilometer südöstlich von Varese und grenzt an die Provinz Como.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malnate liegt zwischen dem Monte Morone (494 m) und dem Monte Casione (452 m) im Tal des Rio Lanza bzw. Gaggiolo. Hier mündet er in die Olona. Zahlreiche Höhlen gibt es im nahegelegenen Parco Valle del Lanza.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malnate liegt an der Staatsstraße 342. Westlich der Gemeinde verläuft die ehemalige Staatsstraße 233 Richtung Mailand. An das Schienennetz ist Malnate mit einem Bahnhof an der Bahnstrecke Saronno–Laveno angebunden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brüder Antonio Maria und Pietro Comerio (* um 1710 In Malnate; † nach 1776 ebenda), Glockengieser tätig im Kanton Tessin[2]
  • Ferruccio Francesco Frisone (* 1909 in Malnate; † 1973 in Mailand), Maler, Graphiker[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, ad vocem.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Malnate (italienisch) auf books.google.ch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Malnate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Brüder Antonio Maria und Pietro Comerio auf archive.org/stream (abgerufen am 31. Dezember 2016).
  3. Ferruccio Francesco Frisone auf deutsche-biographie.de (abgerufen am 4. Januar 2017).