Bezirk Maloja

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Bezirk Maloja
Distretto di Maloggia
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Hauptort: Samedan
BFS-Nummer: 1827
Fläche: 973.61 km²
Einwohner: 18'550[1] (31. Dezember 2016)
Bevölkerungsdichte: 19.1 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk MalojaDistretto di Maloggia

Der Bezirk Maloja (rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel District da Malögia?/i, italienisch Distretto di Maloggia) war bis am 31. Dezember 2015 eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden. Am 1. Januar 2016 wurde er durch die Region Maloja ersetzt.

Gemeinden des Bezirks Maloja[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Bezirk Maloja gehörten folgende Kreise und Gemeinden:
Stand: 31. Dezember 2015

Kreis Bergell
Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2016)
Fläche
in km²
Bregaglia Bregaglia 1537 251.45
Kreis Oberengadin
Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2016)
Fläche
in km²
Bever Bever 616 45.75
Celerina/Schlarigna Celerina/Schlarigna 1499 24.02
La Punt-Chamues-ch La Punt-Chamues-ch 745 63.27
Madulain Madulain 216 16.28
Pontresina Pontresina 2197 118.19
St. Moritz St. Moritz 5084 28.69
Samedan Samedan 2980 113.80
S-chanf S-chanf 694 138.03
Sils im Engadin/Segl Sils im Engadin/Segl 714 63.57
Silvaplana Silvaplana 1054 44.77
Zuoz Zuoz 1214 65.79


Veränderungen im Gemeindebestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ständigen Wohnbevölkerung im Bezirk Maloja (also diejenigen nicht mitgezählt, die lediglich als in Zweitwohnungen wohnhaft gemeldet sind) zeigt sich in puncto internationale Wanderungsbewegungen in den letzten Jahren Folgendes [2]: Während 2000 die Anzahl der international zugezogenen etwa gleich hoch war wie die Anzahl der international weggezogenen, erreichten die internationalen Zuzüge im Jahre 2005 nahezu die doppelte Anzahl (von 366 auf 736), während die internationalen Wegzüge im selben Zeitraum nur um 23 % gestiegen sind (von 348 auf 451). Für 2006 wird ein Rückgang der internationalen Zuzüge um 7 % verzeichnet (von 736 auf 686), während die internationalen Wegzüge um 10 % gestiegen sind (von 415 auf 497). Im Vergleich zum Durchschnitt der Bezirke der Schweiz liegt das totale Wanderungssaldo des Bezirks Maloja (also inklusive der interkantonalen und intrakantonalen Zuzüge und Wegzüge in der ständigen Wohnbevölkerung) in jedem der Jahre zwischen 2000 und 2006 um 3 bis 12 Punkte höher oder tiefer. Im Total der Wanderungsbewegungen der ständigen Wohnbevölkerung zeigt sich der Bezirk Maloja also als weitgehend untypisch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bezirk Maloja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/data/02.Document.67507.xls