Malstatt

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Malstatt
Wappen von Malstatt-Burbach
Koordinaten: 49° 14′ 31″ N, 6° 58′ 26″ O
Einwohner: 29.349 (31. Jan. 2018)[1]
Eingemeindung: 1909
Postleitzahlen: 66113, 66115
Vorwahl: 0681
Malstatt (Saarland)
Malstatt

Lage von Malstatt im Saarland

Wilhelm-Meyer-Brücke in Malstatt
Wilhelm-Meyer-Brücke in Malstatt

Malstatt ist ein Stadtteil im Stadtbezirk "Mitte" von Saarbrücken im Saarland. Hier leben rund 28.000 Menschen,[2] darunter rund 5.000 Ausländer.[3] Malstatt ist von hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen betroffen. Rund 30 % der Einwohner beziehen SGB-II-Leistungen.[4] Dennoch gibt es erste Anzeichen von Gentrifizierung: gerade die Nähe zur Innenstadt, die günstigen Mieten und die gute Verkehrsanbindung durch die Saarbahn machen das Stadtviertel attraktiv für junge Menschen und Kreative, wodurch ein Anstieg der Mieten befürchtet wird.[5] Beispielhaft sei hierfür das Kulturprojekt Breite 63 genannt.[6]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malstatt liegt im Nordwesten der Landeshauptstadt Saarbrücken. Südliche Begrenzung ist die Saar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname rührt von einer gleichnamigen Gerichtsstätte (Malstätte) her.[7] In der lokalen Mundart lautet er Mòòlschd. (Das ò steht für das lange, offene "o", das es im Hochdeutschen nicht gibt. Es entspricht ungefähr einem länger gesprochenen "o" in "noch".)

Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malstatt, die Wiese vor der evangelischen Kirche markiert den Ort der alten Malstatter Thingwiese

Funde aus keltischer und römischer Zeit bezeugen eine frühe Besiedelung des Ortes. Sein Name stammt vermutlich aus dem 6. Jahrhundert und bezeichnet den Versammlungsort (Thing) der Landgemeinde. Mit dem Übertritt des fränkischen Königs Chlodwigs I. zum Katholizismus endeten auch an der Malstatt über der Saar allmählich die heidnischen Opfer und eine Kirche wurde an der überkommenen Mal-Stätte errichtet.[8]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banngrenzen

Malstatt verfügte über einen großen Bannkreis, der sich auf beiden Ufern der Saar erstreckte. Er reichte im Westen bis an den Alsbach, im Norden bis an den Steinbach, im Osten bis an den Sulzbach und die Rennstraße, im Süden bis an die Saar bzw. den Saarhafen (heute Gelände des Bürgerparkes) und auf dem linken Saarufer bis zu den Spicherer Höhen. Hier, auf der linken Saarseite grenzte der Bann im Osten an den Saarbrücker und den St. Arnualer Bann und im Westen an den Forbacher und Gersweiler Bann, wobei der Willerbach die Grenze zwischen Gersweiler und Malstatt war. Im Jahr 1460 verkaufte die Gemeinde Malstatt der Bürgerschaft von (Alt-)Saarbrücken das Weiderecht auf dem linken Saarufer. Im Jahr 1662 erwarb Saarbrücken das linke Saarufer für 200 Gulden vollständig, da Malstatt durch den Dreißigjährigen Krieg finanziell am Boden lag. Das Malstatter Gebiet zwischen Sulzbach und römerzeitlicher Rennstraße (heute Grühlingstraße)[9] schlug Graf Graf Ludwig Crato dem St. Johanner Bann zu und übertrug als Ausgleich der Gemeinde Malstatt den Helmerswald.[10][11][12] Der Bann gehörte vermutlich zum Völklinger Königshof, dessen Königsgut sich vom Köllertal bis zum Scheidter Tal ausdehnte.[13][14] Der Völklinger Königshof wurde im Jahr 999 von Kaiser Otto III. an das Bistum Metz geschenkt und ging später in den Lehensbesitz der Saarbrücker Grafen über. Wann Malstatt in den Besitz des Saarbrücker Grafen überging, ist urkundlich nicht belegt.[15]

Urkundliche Ersterwähnungen
Benediktinerinnenkloster St. Peter, Metz – Eigentümer des Malstatter Kirchenpatronates

Malstatt wurde im Jahr 960 zum ersten Mal in einer in Köln ausgestellten Urkunde (heute im Departementsarchiv Metz)[16] König Ottos I. hinsichtlich seiner Dorfkirche (ecclesia de Mathalstatt) erwähnt, die sich im Besitz des zu dieser Zeit bedeutenden Metzer Benediktinerinnen-Klosters Sankt Peter auf der Zitadelle befand. Die Malstatter Dorfkirche lag allerdings im Gebiet des trierischen Dekanates Merzig. In der Malstatter Urkunde von 960 erscheinen auch maßgebliche Politiker der Zeit: Der Metzer Bischof Adalbero I. von Bar, dessen Bruder Herzog Friedrich von Lothringen, der Bruder König Ottos, der Kölner Erzbischof Brun sowie der Kanzler König Ottos, Liudolf. Die Malstatter Besitzverhältnisse werden nochmals in einer Urkunde Ottos II. aus dem Jahr 977 erwähnt. Hier wird Dudweiler als Filialkapelle von Malstatt genannt (Madalstatt cum capella Duodonivillare). Im Jahr 993 wird dies urkundlich von Otto III. bestätigt. Auch in den beiden späteren Malstatter Urkunden tauchen maßgebliche Politiker auf: Herzog Friedrich von Lothringen, Bischof Theoderich von Metz, Erzbischof Egbert von Trier, Erzbischof Willigis von Mainz und die Kaiserinmutter und byzantinische Prinzessin Theophanu.[17][18][19] In der unmittelbaren Nähe der Kirche auf dem Malstatter Kirchberg befand sich weiterhin eine germanische Gerichtsstätte (ahd. mahalstat), die für die gesamte Umgebung zuständig war. Die Malstatter Pfarrerbestellung geschah im Wechsel zwischen dem Merziger St. Peterskloster und den Saarbrücker Grafen, die im Jahr 1561 das Patronat aufkauften.[20][21][22] Kirchlich gesehen blieb Malstatt als einer der ältesten Kirchorte an der mittleren Saar bis zur Reformation südlichste Grenzspitze des Erzbistums Trier und war an drei Seiten seines Bannes vom Bistum Metz umgeben. Anders als die Nachbargemeinden St. Johann, Saarbrücken, Gersweiler, Sulzbach, Güdingen, Bübingen und Fechingen war Malstatt nie in Abhängigkeit vom Stift Sankt Arnual geraten. Die Gründung der Dudweiler Kapelle als Filialkapelle von Malstatt dürfte im Zusammenhang mit der Klosterreform von Gorze, an der das Metzer Kloster St. Peter auf der Zitadelle einen Anteil hatte, zu sehen sein. Der Verkauf der Patronatsrechte Malstatts durch das Metzer Kloster an das Haus Nassau-Saarbrücken steht im Zusammenhang mit der Besetzung der Trois-Évêchés (deutsch: ‚Drei Bistümer‘), der Fürstbistümer (Hochstifte) Metz, Toul und Verdun in der Kirchenprovinz Trier im Jahr 1552 durch Frankreich unter dessen König Heinrich II. Dabei wurde das alte Peterskloster zu einer Zitadelle umgebaut und die Klosterkirche profaniert.[23]

Hof und Jahrgedinge zu Malstatt

Die Verwaltung des Malstatter Hofes leitete ein Meier, während ein Förster die zugehörigen Waldungen des Malstatter Bannes verwaltete. Teile des Hofgutes waren in Parzellen (Vogteien) an unfreie Bauern ausgegeben worden. Diese Malstatter Bauern waren frondienstpflichtig und außerdem dem Saarbrücker Grafen abgabenpflichtig. Abgabetage ("Schatzung" oder "Schaft") in Malstatt waren Ostern und der Remigiustag (1. Oktober). Der Saarbrücker Graf übergab dieses Verwaltungsrecht im Lauf des Mittelalters an verschiedene Ritter und Burgmannen.

Außer den Eigenleuten des Malstatter Hofes hatte auch ein freies Geschlecht in Malstatt seinen Sitz. Die urkundlich frühest erwähnten Mitglieder dieser Familie waren Godelo und Simon von Malstatt, die im 13. Jahrhundert mit Gütern in Alsweiler und Malstatt belehnt wurden. Das Geschlecht der Herren von Malstatt starb vermutlich zu Beginn des 15. Jahrhunderts mit Friedrich von Malstatt, der noch im Jahr 1405 als Statthalter des Saarbrücker Grafen genannt wird, aus.

Die Jahrgedinge wurden im Hof zu Malstatt durch den Amtmann (Schultheiß) des Saarbrücker Grafen abgehalten. Zu dem Hof Malstatt gehörte auch das Dorf Burbach, das zum ersten Mal im Jahr 1313 urkundlich erwähnt wurde. Durch mehrere Ankäufe von kleineren Adeligen (von Heringen, von Kerpen, von Sötern, von Kronenburg) gehörte bis zum Jahr 1663 ganz Burbach dem gräflichen Haus Saarbrücken.[24]

Zerstörung Malstatts in der Fehde von 1471

Im Februar des Jahres 1471 wurden Malstatt und Burbach im Rahmen einer Fehde zwischen dem Saarbrücker Grafen Johann III. und dem Pfalzgrafen und Herzog Ludwig I., genannt der Schwarze, niedergebrannt, da Ludwig die Stadt St. Johann nicht erobern konnte.[25]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reformation

Malstatt teilte in seiner Geschichte die Geschicke der nahen Städte Saarbrücken und St. Johann. So musste die Dorfbevölkerung Malstatts im Zuge der Nassauer Reformation im Jahr 1575 zum protestantisch-lutherischen Bekenntnis wechseln.[19]

Dreißigjähriger Krieg

Wie in den Nachbargemeinden kam es im Gefolge des Dreißigjährigen Krieges zu schweren Plünderungen und Verwüstungen sowie dem Ausbrechen von Seuchen in Malstatt. So meldet am 7. Oktober 1635 Rentmeister Klicker, dass die Malstatter Kirche zerstört worden sei und von den Einwohnern Malstatts nur noch fünf überlebt hätten.[14] Infolge der Kriegswirren war Malstatt derartig geschwächt, dass der Ort in den Jahren 1673–1679 pfarrlich von Dudweiler und anschließend von St. Johann übernommen werden musste. Die alte Malstatter Filiale Gersweiler wurde von Gymnasialrektoren betreut. Erst im Jahr 1738 wurde Malstatt wieder selbständig und erhielt die Zuständigkeit für die umliegenden Ortschaften Burbach, Rußhütte, Großwald, Luisenthal, Neudorf, den Rastpfuhl und die alte Filiale Gersweiler mit Ottenhausen, Klarenthal und Krughütte.[26]

Vermutlich im Dreißigjährigen Krieg untergegangen ist auch der Malstatter Kolbenhof an der Grenze des Malstatter Bannes östlich der Straße Richtung Köllertal. Graf Johann II. hatte im Jahr 1371 die Witwe Jeanette von Berris des Burgmannes zu Saarbrücken, Heinrich des Wilden, mit dem Anteil ihres Mannes an dem Hof "obwendig Malstatt" belehnt. Später war ein Teil dieses Hofes im Besitz des Ritters und Burgmannes Dietrich von Geispitzheim, genannt Kolbe. Dieser war im Jahr 1436 von Gräfin Elisabeth von Lothringen, Gräfin von Nassau-Saarbrücken "mit seinem lehnbar belegten Eigentum des Teils seines Hofes genannt Kolbenhof, gelegen uf jener Seite von Malstatt, gegen dem breiten Kreuz ab, nahe der Fischbach" belehnt worden.[27]

Malstatt im 18. Jahrhundert

Im Jahr 1740 wurde die Poststraße von Malstatt nach Saarlouis gebaut. Während der alte Heerweg, die Römerstraße, mitten durch das Malstatter Dorfzentrum und dann über die Saarwiese nach Burbach geführt hatte, wurde jetzt die Straße durch den oberen Teil von Malstatt in der Richtung eines früheren Feldweges nach Burbach geleitet.

Nach dem Bericht des fürstlichen Amtmannes und Rates Christian Lex aus dem Jahr 1756 waren zu dieser Zeit nahezu alle Einwohner Malstatts leibeigene Bauern der Nassau-Saarbrückischen Landesherrschaft. Malstatt hatte eine Kirche, die auch von den Burbacher Einwohnern mitbenutzt wurde und 18 Häuser, von denen nur fünf mit Ziegeln gedeckt und die übrigen strohgedeckt waren. Weiterhin gehörte das Dorf Burbach zur Meierei Malstatt, ebenso der Fischbacher Hof (heutiger Ortsteil Rußhütte) und der Hof auf dem Rastpfuhl. In den Malstatter Gewässern Saar, Fischbach und Weyerbach (auch Burbach genannt) konnte man Fische fangen. Im Weyerbach wurde auch Krebsfang betrieben.

Fürst Wilhelm Heinrich (1718–1768), Gründer des Malstatter Ortsteiles Rastpfuhl
Graf Friedrich Ludwig von Nassau-Ottweiler, Gründer des Rastpfuhler Schafhofes

Der Rastpfuhl-Hof war ursprünglich ein Torhaus am Wildzaun des Malstatter Waldes. (Das Torhaus am Ludwigsberg und das Stuhlsatzenhaus bei Scheidt haben denselben Ursprung.) Im Jahr 1756 ließ Fürst Wilhelm Heinrich (Nassau-Saarbrücken) den Wald abholzen und einen Hof hier anlegen. Dazu kaufte Wilhelm Heinrich das Haus des Rastpfuhler Torhüters und Holzhauers König, das anschließend dem herrschaftlichen Hofmann als Dienstwohnung diente. Bereits unter Graf Friedrich Ludwig, dem Vorgänger Wilhelm Heinrichs, war auf dem Rastpfuhl eine Schäferei angelegt worden. Die beiden landwirtschaftlichen Betriebe wurden in der Folgezeit an verschiedene Pächter vergeben. Im Jahr 1767 verfügte der Rastpfuhler Hof über 7 Morgen Hofbering und Gärten, 50 Morgen Wiesen, 306 Morgen Ackerland und 127 Morgen ausgehauenen Forstwaldes. In der Schäferei wurden 250 Schafe bzw. 300 Hammel gehalten. Seit dem Jahr 1776 wurde auf dem Rastpfuhl von den Kindern des ehemaligen Torhüters König eine Gastwirtschaft angelegt. Im Jahr 1843 wohnten auf dem Rastpfuhl und der nahen Ziegelhütte 44 Menschen. Die Anlage hatte damals sechs Häuser. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Abriss des Fachwerkgebäudes der fürstlichen Zehntscheuer auf dem Rastpfuhl das letzte Zeugnis an den Rastpfuhler Hof abgerissen.

Fürst Wilhelm Heinrich ließ im Jahr 1763 den alten Rodenhof, der der Versorgung der Saarbrücker Hofhaltung mit landwirtschaftlichen Produkten gedient hatte, an die Saarbrücker Bürgerschaft verkaufen. Den neuen Rodenhof ließ der Fürst anschließend auf einer Waldrodung an der Rennstraße anlegen. Die zugehörige Ackerfläche wurde wenige Jahre später verkauft. Das Hofhaus diente allerdings bis zum Ende der Feudalherrschaft im Jahr 1793 dem herrschaftlichen Förster als Dienstwohnung.[28]

Die meisten Bewohner waren lutherischer Konfession, wenige waren katholisch (Zuordnung zur kath. Pfarrei St. Johann) und nur ein Einwohner gehörte zur reformierten Konfession (Zuordnung zur reformierten Pfarrei Saarbrücken). Ein von der Dorfgemeinschaft betriebenes Schulgebäude war bereits vorhanden und wurde auch von den Burbacher Kindern mitbenutzt.[29]

Malstatt in der Französischen Revolution

Mit dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen im Oktober 1792 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben. Im Sommer 1793 verbrannten französische Soldaten das gesamte Inventar der Malstatter Kirche. Im September desselben Jahres besetzten die Preußen unter Oberst von Blücher das Malstatter Lustschloss auf dem Ludwigsberg. Bei einem Rückeroberungsversuch der Franzosen ging das gesamte Schloss in Flammen auf. Auch Malstatt selbst wurde beschossen und komplett ausgeplündert. Die Malstatter Einwohner flüchteten durch den Wald in die benachbarten Dörfer und konnten erst nach Wochen in das zerstörte Malstatt zurückkehren. Anfang November 1793 kam es ebenfalls zu Kämpfen zwischen Preußen und Franzosen, die in Malstatt lagernde preußische Futterlager rauben wollten.

Im Jahr 1797 wurden Malstatt und Burbach, ebenso die gesamte Grafschaft Saarbrücken, von Frankreich annektiert. Die Dörfer Malstatt und Burbach wurden verwaltungsmäßig dem Kanton Saarbrücken zugeordnet. Seit 1810 gehörten die beiden Dörfer zur Mairie Saarbrücken. Die Bevölkerung stieg wieder an: Im Jahr 1809 hatten Malstatt und der Ortsteil Rußhütte zusammen 450 Einwohner, Burbach 269. Im Jahr 1810 hatte Malstatt 499, Rußhütte 57 und Burbach 278 Einwohner.

Erster und Zweiter Pariser Frieden

Im Ersten Pariser Frieden im Jahr 1814 blieben Malstatt und Burbach unter König Ludwig XVIII. französisch und wurden erst im Zweiten Pariser Frieden im Jahr 1815 mit dem Königreich Preußen unter der Herrschaft König Friedrich Wilhelms III. vereinigt. Bei der Erstürmung St. Johanns durch bayerische Truppen am 23. Juni 1815 wurden Malstatt und Burbach wiederum vollständig ausgeplündert und die Einwohner mussten flüchten. Der durch die bayerischen Truppen entstandene Schaden wurde im Jahr 1820 durch französische Kriegsentschädigungen beglichen, die zur Erneuerung der Malstatter Kirche verwendet wurden.[30]

Übergang zum Königreich Preußen

Nach der Nassauer Zeit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Malstatt bis zum Jahr 1815 Teil des französischen Staates. Auf dem Wiener Kongress wurde Malstatt wie alle umliegenden Saartalorte Teil der preußischen Rheinprovinz im Königreich Preußen.

Heinrich Böcking (1785–1862), Initiator des Übergangs der Saartalorte an das Königreich Preußen, Gemälde von Louis Krevel, ca. um 1830, Katalogbestand des Saarland-Museums

Nach der Rückkehr Napoleons und dessen endgültiger Niederlage bei Waterloo am 18. Juni 1815 sowie seiner Verbannung auf die Insel St. Helena wurden im Zweiten Pariser Frieden die Orte des Saartales von Frankreich abgetrennt und an das Königreich Preußen (Rheinprovinz) übergeben. Dabei hatten mehrere Bittschriften von Kaufleuten aus Saarbrücken und St. Johann und eine Unterschriftenaktion unter Federführung des Saarbrücker Bürgermeisters Heinrich Böcking, die den Anschluss der Saartalorte an das Königreich Preußen zum Ziel hatten, einen nicht unerheblichen Anteil.

Als im Zuge der Befreiungskriege 1814/15 die Frage der künftigen staatlichen Zugehörigkeit der Saartalorte diskutiert wurde, war Böcking neben Philipp Fauth der herausragendste Verfechter einer Angliederung an Preußen. So gehörte Böcking verschiedenen Delegationen an, insbesondere der im Sommer 1815 zur Pariser Friedenskonferenz entsandten Deputation. Mit dem Unterhändler Preußens in den Pariser Friedensverhandlungen im Jahre 1815, Karl August Freiherr von Hardenberg, stand man in engstem Kontakt.

Am 30. November 1815 erfolgte durch einen offiziellen Festakt der preußischen Regierung in der Saarbrücker Ludwigskirche die feierliche Besitzergreifung Malstatts und der übrigen Saartalorte durch den königlich-preußischen Kommissarius Mathias Simon im Auftrag König Friedrich Wilhelms III.[31]

Lage Malstatts innerhalb der Rheinprovinz, Regierungsbezirk Trier, Karte von 1905

Nach der preußischen Besitznahme blieben die Ortschaften Malstatt, Burbach und Rußhütte in einer Bürgermeisterei mit St. Johann und Saarbrücken vereinigt. Die Verwaltung wurde durch den Bürgermeister von Saarbrücken geleitet, Malstatt hatte einen Gemeindevorsteher, Burbach und Rußhütte je einen Ortsvorsteher. Die männliche Einwohnerschaft setzte sich weitgehend aus Bauern und Bergleuten zusammen.[32]

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bezug auf die Steinkohle, die im Fürstentum Nassau-Saarbrücken an zahlreichen Stellen offen zu Tage trat und von den Bauern im Tagebau gefördert wurde, konnte sich Fürst Wilhelm Heinrich auf das herrschaftrechtliche Regal des Bergrechtes stützen. Um die Einkünfte des kleinen Fürstentums zu verbessern, erließ Wilhelm Heinrich im Jahr 1754 eine Verordnung, die alle Kohlegruben praktisch verstaatlichte – eine Verordnung, die im Saarland bis in die Gegenwart ihre Gültigkeit behalten sollte.

In Malstatt kam es im späteren Ortsteil Rußhütte zu einem lebhaften Kohleabbau an der Stelle, an der im Jahr 1721 durch den Glasmachermeister August Guthmann mit Erlaubnis von Graf Karl Ludwig von Nassau-Saarbrücken eine Glashütte angelegt worden war (Kohlglashütte). Die Glashütte wurde nach Friedrichsthal verlegt und man gewann ab dem Jahr 1757 in Rußhütte durch einen Erhitzungsvorgang Ruß, den man zur Herstellung von Druckerschwärze, Wagenschmiere und Schiffsteer verwendete. Der hier hergestellte Ruß gab dem Malstatter Ortsteil seinen Namen. Mit dem Ende der Saarbrücker Feudalherrschaft ging die Rußhütte in der Französischen Revolution in den Besitz der Französischen Republik über. Mit dem Übergang an Preußen wurde der Betrieb auf der Rußhütte im Jahr 1823 eingestellt, was zu einer Verarmung der dortigen Bevölkerung führte. Erst die Eröffnung der Grube Von der Heydt im Jahr 1850 und der Aufschwung des Verkehrswesens durch den Eisenbahnbau brachte wieder bessere Erwerbsverhältnisse. Der Rußhütter Hof war mit seinen 93 Morgen Land im Jahr 1804 dem Saarbrücker Hospital als Entschädigung übergeben worden. Das Hospital verkaufte den Hof dann stückweise zu Teilen an die dortigen Bewohner.[33][34]

Grubenbahnhof Von der Heydt (1865)

Schon vor dem Dreißigjährigen Krieg war im Fischbachtal in der Nähe von Rußhütte an den bewaldeten Berghängen der linken Bachseite Eisenerz gefunden worden und unmittelbar vor Ort verhüttet worden. Das Schmelz- und Hüttenwerk ging vermutlich in den Kriegswirren unter.[35]

Nachdem die kleine Steinkohlengrube bei Burbach um das Jahr 1780 wegen geringer Ausbeute schließen musste und auch die Grube in Rußhütte ihren Betrieb im Jahr 1823 eingestellt hatte, entstanden in der Nähe Malstatts neue ertragreiche Gruben. Im Jahr 1821 wurde die Gerhard-Grube bei Luisenthal (Benennung nach dem preußischen BerghauptmannJohann Carl Ludewig Gerhard) angelegt, die im Jahr 1830 30.000 Fuder, im Jahr 1840 bereits 85.000 Fuder Kohle jährlich förderte und im Jahr 1850 mehr als 1.000 Bergleute beschäftigte. Infolgedessen stieg die Einwohnerzahl der Dörfer Malstatt und Burbach von 822 im Jahr 1818 auf 2395 im Jahr 1850. Im Jahr 1852 wurde die Eisenbahnlinie von Neunkirchen nach Forbach vollendet, die durch eine das Burbachtal hinaufführende Zweiglinie mit der neuen Grube Von der Heydt verbunden wurde.

Im Jahr 1850 war im Norden des Malstatter Gemeindegebietes die nach dem Bankier und preußischen Handels- und Finanzminister August Freiherr von der Heydt benannte Steinkohlengrube Von der Heydt entstanden, die bis zum Jahr 1932 als selbständiges Bergwerk betrieben und im Jahr 1965 endgültig stillgelegt wurde. In der Grube Von der Heydt, die etwa vier Kilometer vom Burbacher Ortszentrum entfernt lag, arbeiteten im Jahr 1855 bereits 1583 Bergleute.[32]

Im Jahr 1922 hatte man im Malstatter Ortsteil Rastpfuhl einen weiteren Wetterschacht, den Pasteur- oder Südschacht abgeteuft. Bereits im Jahr 1852 hatte die Grube einen Bahnanschluss nach St. Johann-Saarbrücken erhalten.[36][37]

Der Bau der Eisenbahnlinie von Saarbrücken nach Trier wurde im Jahr 1856 in Angriff genommen. Die Linie wurde durch Malstatter und Burbacher Gemeindegebiet gelegt. Am 16. Dezember 1858 wurde die Strecke Saarbrücken-Merzig und am 26. Mai 1860 die Linie Merzig-Trier dem Verkehr übergeben. Im Jahr 1861 wurde die Strecke mit der Luxemburgischen Wilhelmsbahn verbunden.[38]

Einen großen Aufschwung erhielt Malstatt mit der Gründung der Eisenhütte im Nachbarort Burbach am 22. Juni 1856 (Saarbrücker Eisenhütten-Gesellschaft) und der Eröffnung der Hütte am 15. Juni 1857. Die Burbacher Hütte wurde "auf der grünen Wiese" von einer belgisch-luxemburgischen Kommanditgesellschaft gegründet. Für den Standort sprach hinsichtlich des Produkt- und Rohstofftransports der Anschluss an die Eisenbahnlinie Saarbrücken-Trier-Luxemburg (Einweihung des Bahnhofes an der Gemeindegrenze zwischen Malstatt und St. Johann im Jahr 1852, heute Hauptbahnhof Saarbrücken). Die Arbeiterzahl betrug im Jahr 1876 bereits 1292. Die Roheisenproduktion betrug im Jahr 1861 15.121 Tonnen und wurde im Jahr der Deutschen Reichsgründung 1871 auf etwa 47.000 t gesteigert.[39][40]

Im Jahr 1864 wurde in unmittelbarer Nähe zur Burbacher Hütte der Bahnhof Burbach eröffnet. In der Nähe von Malstatt entstand die Eisenbahn-Hauptwerkstätte. Eine Kanalisierung der Saar wurde im Jahr 1865 vollendet und der Saarkohlehafen auf Malstatter Gemeindegebiet (heute Gelände des Bürgerparkes) angelegt, der bahnmäßig mit den Bahnhöfen Burbach und St. Johann verbunden war.

Infolge des wirtschaftlichen Auschwunges von Malstatt und Burbach siedelten sich zahlreiche größere Wirtschaftsunternehmen vor Ort an: Im Jahr 1866 die Zementfabrik Böcking & Dietzsch, die Zementwarenfabrik Krutina & Möhle, die Koksanlage der Lothringer Eisenwerke, die Maschinenwerkstätte Gebrüder Lüttgens, die Maschinenfabrik Ehrhard & Sehmer. Malstatt und Burbach wuchsen bevölkerungsmäßig im Jahr 1866 auf mehr als 6000 Einwohner an. Der Bevölkerungswachstum bot nun die Gelegenheit sich im Jahr 1862 von St. Johann und Saarbrücken verwaltungsmäßig zu trennen und selbständig zu werden.

Deutsch-Französischer Krieg

Im Deutsch-Französischen Krieg wurden Malstatt und Burbach von französischen Truppen, die in Gersweiler Stellung bezogen hatten, massiv beschossen. Die französische Beschießung reichte bis zum Rastpfuhl, wo am 2. August 1870 der junge Soldat Traugott Roemer von einer Granate zerfetzt wurde. Ein Mahnmal an der Lebacher Straße erinnert heute noch daran. Einige Häuser in Malstatt wurden durch französisches Geschützfeuer in Brand geschossen, sodass zahlreiche Einwohner Malstatts vor den Gefechten Richtung Von der Heydt flohen. Eine Evakuierung hatte es nicht gegeben und die anwesende Bevölkerung musste die zahlreichen preußischen Truppen mit Nahrung versorgen. Weiteren Kriegstoten wurde im Jahr 1901 auf dem Malstatter Friedhof ein Denkmal gesetzt.

Nach dem Krieg von 1870/71 und dem Anschluss des Reichslandes Elsaß-Lothringen an das neugegründete Deutsche Reich stieg die Bevölkerung von Malstatt und Burbach auf über 10.000 Einwohner an, sodass eine Erhebung von der Landgemeinde zur Stadtgemeinde angemessen erschien.[41]

Vereinigung Malstatts mit Burbach und Stadterhebung
Malstatt, Ortszentrum am Ende des 19. Jahrhunderts in Blickrichtung von Markt und evangelischer Kirche (Stadtarchiv Saarbrücken)

Durch Allerhöchste Kabinetts-Order aus Mainau vom 10. Juni 1874 wurde genehmigt, dass die Gemeinde Malstatt auf dem Provinziallandtag als Stadt vertreten werde. Zusammen mit dem Nachbarort Burbach vereinigt, wurde der neuen Stadtgemeinde Malstatt-Burbach durch Allerhöchste Kabinett-Order aus Babelsberg vom 3. Juni 1875 die Städteordnung verliehen. Die Einführung der Städteordnung erfolgte am 2. August 1875.

In den Jahren 1879 bis 1881 wurde als neue Verkehrslinie nach Neunkirchen die Fischbachbahn gebaut und der Bahnhof Schleifmühle bei Malstatt angelegt.[42]

Malstatt-Burbach war um 1900 Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Saarbrücken-Malstatt, Malstatt-Saarhafen und Schleifmühle-Malstatt, hatte 2 evangelische und 2 katholische Kirchen, eine elektrische Straßenbahn, ein großes Eisenwerk (4200 Arbeiter), Maschinenbauanstalt, Gußstahlwerk, Portlandzement-, Eisenbahnwaggon-, Kessel- und Kassenschrankfabrikation, Eisengießerei, Phosphatmühlen, Ziegeleien, Eisensteinbergbau und (1900) 31.195 Einw., davon 10.625 Evangelische und 92 Juden.[43] Im Jahr 1905 überstieg die Einwohnerzahl der Stadt Malstatt-Burbach 38.000. Im Jahr 1909 vereinigten sich die drei Saarstädte Malstatt-Burbach, Saarbrücken und St. Johann zur Großstadt Saarbrücken.

Konfessioneller Umschwung durch die Industrialisierung

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Malstatt mehrheitlich evangelisch-lutherisch, zahlreiche evangelische Gemeindemitglieder gehörten dem preußischen Beamten- und Verwaltungsapparat an. Mit der Saarbrücker Union im Jahr 1817 erfolgte ein Zusammenschluss von lutherischen und reformierten Gemeinden im Saarland zu einer gemeinsamen Kirche.[44][45] Mit dem Beginn der Industrialisierung (Bergbau und Hüttenindustrie) setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine enorme Zuwanderung von Arbeitskräften aus der Eifel, dem Hunsrück und Lothringen ein, so dass bereits am Ende des 19. Jahrhunderts in Malstatt nicht mehr der Protestantismus, sondern der Katholizismus die Mehrheitskonfession darstellte. Um das Jahr 2000 waren etwa 20 % der Malstatter evangelisch, 70 % katholisch, der Rest gehört anderen Konfessionen und Religionen an (vor allem Muslime) oder war konfessionslos.[19]

Einwohnerentwicklung Malstatt-Burbachs im 19. Jahrhundert
  • 1802: 719 Einwohner
  • 1820: 1181 Einwohner
  • 1830: 1349 Einwohner
  • 1841: 1930 Einwohner
  • 1849: 2395 Einwohner
  • 1856: 2728 Einwohner
  • 1858: 3145 Einwohner
  • 1861: 4488 Einwohner
  • 1864: 5769 Einwohner
  • 1869: 6920 Einwohner
  • 1871: 9615 Einwohner
  • 1875: 12.487 Einwohner
  • 1880: 13.157 Einwohner
  • 1885: 14.950 Einwohner
  • 1890: 18.379 Einwohner
  • 1895: 23.677 Einwohner
  • 1900: 31.200 Einwohner
  • 1905: 38.554 Einwohner
  • 1910: 46.031 Einwohner

Der größte Arbeitgeber war dabei die Burbacher Hütte.[46]

Sportgeschichte

In der industriell geprägten Zeit waren auch die Sportvereine sehr erfolgreich: 1927 stiegen die Sportfreunde 05 Saarbrücken, die in den 1960er Jahren von Jupp Derwall trainiert wurden, in die Erste Klasse auf. Auch der 1. FC Saarbrücken, der 1907 als „FV Malstatt-Burbach“ gegründet wurde, steht in der Tradition der Arbeiterfußballvereine.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühere Gemeinde Malstatt wurde im Jahr 1874 zur Stadt erhoben. Erst am 4. Oktober 1897 wurde ihr zusammen mit Burbach durch den preußischen König Wilhelm II. ein Wappen verliehen. Es ist geteilt: Oben in blauem, von silbernen Fußwiderspitzenkreuzen besäten Feld ein steigender silberner Löwe mit goldener Krone der Grafen von Saarbrücken-Commercy. Unten schwarz in silbernem Feld Hammer und Schlägel gekreuzt, die Stielenden belegt mit einer schwarzen, gestürzten offenen Zange (Symbole der Industrie Malstatt-Burbachs). Bekrönt war der Wappenschild mit einer gezinnten Stadtmauer und drei gezinnten Türmen. Die Stadtfarben Malstatt-Burbachs waren blau-weiß-schwarz.

Das am 21. Juni 1911 durch den preußischen König Wilhelm II. der neuen Großstadt Saarbrücken verliehene Wappen integriert die beiden Wappenbestandteile des Wappens der ehemaligen Stadt Malstatt-Burbach.[47][48]

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus in Malstatt um 1900 (Stadtarchiv Saarbrücken)

Das heutige Technisch-Gewerbliche-Berufsbildungszentrum II der Stadt Saarbrücken in der Paul-Schmook-Straße (vormals Rathausstraße) wurde im Jahr 1874 als Rathaus der ehemals selbständigen Stadt Malstatt-Burbach erbaut. Die Gesamtkosten betrugen nach einer Aufstellung des Jahres 1879 etwa 50.000 Mark. Bis dahin war von der Stadt eine Wohnung als Verwaltungssitz angemietet.[49] Von 1906 bis 1907 sind bauliche Veränderungen kleineren Ausmaßes am Rathaus nachweisbar. Hierbei handelt es sich um einen Dachfensteraufbau, Fenstereinbauten im Treppenhaus und an der Rückfront des Gebäudes, sowie einen zweigeschossigen Anbau im rechten Gebäudeteil. Da das Gebäude schon bald für die Verwaltungsgeschäfte nicht mehr ausreichte, wurde in der Nachbarschaft ein Haus angekauft, das als "Stadthaus II" bezeichnet wurde. Der Bau eines großen repräsentativen Rathauses wurde zwar erwogen, aber nicht realisiert.[50] Nach der Städtevereinigung wurde das Rathausgebäude zwischen 1909 und 1910 zur Schule umgebaut.

Ursprüngliche Gestaltung

Das Rathaus war mit seiner architektonisch hervorgehobenen Hauptfassade, der den Haupteingang aufnehmenden Nordfassade, längs zum Rathausplatz angeordnet und besaß die Anschrift Breitestraße Nr. 12. An den alten Rathausplatz grenzten die Rathaus- und die Breitestraße an. Der im Rahmen des Umbaus ab dem Jahr 1909 beseitigte Rathausplatz war über eine zweiläufige Freitreppe von der höher gelegenen Breitestraße aus zugänglich. Den dreigeschossigen historistischen Rathausbaau bestimmten antikisierende, klassizistische Formdetails. Das Kellergeschoss war an den Giebelseiten geböscht und wegen des nach Süden abfallenden Geländes in der Rückansicht des Gebäudes als Vollgeschoss ausgebildet. Die Nordfassade, zugleich Hauptfassade, war architektonisch in Form eines Mittelrisalits hervorgehoben, der wie das übrige Gebäude mit einem Satteldach eingedeckt war und den Haupteingang aufnahm. Der Haupteingang selbst besaß eine von Wangen eingefasste Freitreppe mit Wandpfeilern, die ein Gebälk, bestehend aus Dreifazienarchitrav, Fries und Gesims, trugen. Das Gesims setzte sich hierbei als gliedernde Horizontale über den gesamten Baukörper fort. Das Sockelgeschoss aus Ziegelsteinen wies niedrige querrechteckige Fensteröffnungen mit Klappläden auf, während Erd- und erstes Obergeschoss hochrechteckige Sprossenfenster mit profilierten Gewänden besaßen. Die Sohlbänke der Obergeschossfenster und der zweigeteilten Fenster des Mezzaningeschosses waren als umlaufende Sohlbankgesimse ausgebildet. Gebälk und Gesimse waren im Bereich des Mittelrisalits verkröpft. Die Fensterstürze zeigten sich im zweiten Obergeschoss nach Art des antiken Architravs in Faszien gegliedert. Eine weitere Betonung bezüglich der Fenstergestaltung stellte das mit Faschen ("Ohren") ausgestattete Fenster des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits dar. Der gesamte Baukörper erfuhr durch umlaufende, profilierte Gesimse eine starke horizontale Gliederung und Gewichtsetzung, der die Vertikale des überhöhten Mittelrisalits an der Nordfassade ausgleichend entgegenwirkte, so dass ein ausgewogener und harmonischer Gesamteindruck erzielt wurde. Der im Jahr 1906 ausgeführte zweigeschossige Anbau mit Attikaausbildung schloss sich gestalterisch an den alten Rathausbau an.

Umbau zum Schulgebäude

Der Umbau des Rathauses in ein Schulhaus umfasste die Verlegung des Treppenhauses, das Entfernen von Zwischenwänden und das Einziehen neuer Wände, sowie die Verbreiterung der die Schulsäle und das Treppenhaus belichtenden Fenster. Das Raumprogramm beinhaltete im Erd- und Obergeschoss je vier Schulsäle, ein Direktorenzimmer im Obergeschoss, sowie im Dachgeschoss durch Höherlegung der Decke zwei Säle für den Zeichen- und Gesangsunterricht, ein Lehrer- und ein Lehrmittelzimmer. Im Kellergeschoss befand sich die Wohnung des Schuldieners. Die Abortanlagen waren im Anbau untergebracht.

Gebäudenutzung

Bis zum Jahr 1913 diente das Gebäude übergangsweise als erste Unterrichtsstätte für das neu gegründete städtische Reformrealgymnasium, das dann in einen Jugendstil-Neubau in der Otto-Straße, heute Klausener Straße, umzog. Anschließend wurde das ehemalige Rathausgebäude zur Erziehung von lernschwachen Kindern genutzt. Im Pestalozzigedenkjahr 1927 wurde dem Schulhaus auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu Ehren des im Jahr 1827 verstorbenen Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi der Name "Pestalozzischule" verliehen.

Im Jahr 1935, nach der Rückgliederung der Saar an das Deutsche Reich, mussten die sogenannte Hilfsschule das Gebäude verlassen. Fortan nutzt die NSDAP das Schulhaus. Die Breite Straße vor dem Gebäude wurde in Jakob-Johannes-Straße umbenannt. Jakob Johannes (1877–1919) war Eisenbahnschlosser in Malstatt-Burbach gewesen. Nach seiner Verhaftung und Hinrichtung durch die französische Besatzungsbehörde wegen unerlaubten Waffenbesitzes während der Völkerbundszeit wurde er von den Nationalsozialisten zur antifranzösischen Symbolfigur im Saarabstimmungskampf 1935 stilisiert. Die Umbenennung währte bis 1945.[51][52] Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus wurde die Straßenadresse nach Paul Schmook benannt. Schmook, seit dem Jahr 1900 Bürgermeister der Gemeinde Malstatt-Burbach, bekleidete sein Amt bis zum 1. April 1909, dem Tag des Zusammenschlusses der Gemeinden St. Johann, Saarbrücken und Malstatt-Burbach zur Großstadt Saarbrücken, den der Bürgermeister als eine der treibenden Kräfte unterstützt hatte.

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Wie bereits im Ersten Weltkrieg, diente die Pestalozzischule auch im Zweiten Weltkrieg als Unterkunft für Truppen. Durch den Fliegerangriff vom 30. Juli 1942 wurde das Schulhaus an der Jakob-Johannes-Straße durch Bomben schwer beschädigt und brannte aus.

Wiederaufbau

In der unmittelbaren Nachkriegszeit herrschte in Malstatt verschärfte Schulraumnot, der man zunächst mit dem Wiederaufbau bestehender und noch zu rettender kriegszerstörter Schulhäuser begegnete. Im Falle der Pestalozzischule wurde im Jahr 1947 zunächst eine vorhandene Holzbaracke von knapp 229 Quadratmetern zur Wiedereinrichtung einer Hilfsschule für die Stadt Saarbrücken auf dem Gelände des Schulhauses aufgestellt. Eine Begutachtung und Prüfung der Standfestigkeit der noch bestehenden Bausubstanz des ehemaligen Malstatt-Burbacher Rathauses hatte ergeben, dass das Bruchsteinmauerwerk der Außen- und Innenwände noch gut erhalten war, so dass auf den Grundmauern des zerstörten Gebäudes wiederaufgebaut werden konnte.

In den zwei Systemen der Pestalozzischule, einer pädagogischen Fürsorgestätte für schwach begabte Kinder, für die der Besuch von Volksschulen nicht möglich war, war die Aufnahme von circa 350 Kindern vorgesehen. Als Zentralschule sollte sie diesen Kindern eine Spezialausbildung bieten, damit diese im späteren Leben selbstständig bestehen können. Der Unterricht bestand in erster Linie in der Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten wie Malen, Basteln, Handwerken, Kochen und Gartenarbeit. Der Wiederaufbau trug dieser Unterrichtsform durch Spezialeinrichtungen Rechnung, wie etwa Werkräumen (Bastel- und Handwerksräumen), Küche und Gartenanlage, sowie großzügigen Wandtafeln und zu Gruppen verschiebbaren Schulmöbeln in den Klassenräumen.

Das Bauvorhaben zum Wiederaufbau der Pestalozzischule wurde am 29. September 1949 genehmigt. Der Wiederaufbau, der eine Umgestaltung des Vorgängerbaus bedeutet, erfolgt in der vom Städtischen Hochbauamt vorgeschlagenen verbesserten Form. Um im Dachgeschoss unzulängliche Klassenräume an den Giebelseiten zu vermeiden, wurde auf den Kniestock des Vorgängerbaus verzichtet. Stattdessen erhielt das Gebäude ein zweites Ober- und damit ein weiteres Vollgeschoss. Das dreigeschossige, 12 Klassenräume aufnehmende, wieder aufgebaute Schulhaus ist seither ein massiver Mauerwerksbau mit Decken aus Stahlbetonfertigbalken und Massivbeton. Die Außenwände bestehen aus Bruchsteinmauerwerk, die tragenden Innenwände aus Ziegelsteinmauerwerk. Nach den Abbrucharbeiten im Dezember 1949 war das Gebäude bereits im Juni 1950 im Rohbau fertiggestellt und der Unterricht konnte am 16. Oktober wieder aufgenommen werden. Im Jahr 1951 wurde der Schulhof gestaltet und eingefriedet.

Gestaltung der unmittelbaren Nachkriegszeit

In der Außenansicht zeigt sich der Wiederaufbau als klar gegliederter schmuckloser Baukörper. Charakteristisch für Peter Paul Seeberger ist das durch eine zurückversetzte Fußpfette gegen den Baukörper abgesetzte Dach, so dass die einzelnen Bauglieder als eigenwertig gekennzeichnet werden. Pointierte Farbsetzungen an den Sohlbänken, sind typisch für die Fassadengestaltung des Architekten und tragen zur Belebung er Fassade bei. Maßgebendes Gestaltungselement des Außenbaus sind die Fenstergruppierung und -anordnung, die sich stark an den Vorgängerbau anlehnt.

Bei der Nordfassade wurde auf den Mittelrisalit und das Mezzaningeschoss verzichtet. Die Fensterachsen des Vorgängerbaus wurden beibehalten. Die zweigeteilten Mezzaninfenster des Altbaus wurden zu beiden Seiten des ehemaligen Risalits zu je einer Vierergruppe erweitert. Die ursprüngliche Trennung von Rathaus und einachsigem Anbau im Westen wurde beibehalten. Auch der zweigeschossige Anbau wurde um ein Vollgeschoss aufgestockt. Hochrechteckige Sprossenfenster gliederten nun die Nord-, Süd- und Westansicht. An der Ost- und Südfassade traten vertikale Fensterbänder hinzu. Die stärkste Veränderung zeigte die Südfassade. Hier findet sich die mittige Achse mit Tür zum Schulhof hinsichtlich Fenster- und Türgestaltung zur Gänze überarbeitet. Die Einzelfenster wurden auf eine maximale Größe von 4,65 m vergrößert.

Umbau in den 1980er und 1990er Jahren

Das heutige Erscheinungsbild bestimmen die Nutzungsänderung und der Umbau des Jahres 1983/84 sowie der im Jahr 1990 in Angriff genommene Erweiterungsbau im Süden des Schulgeländes. Im Jahr 1983 wurde das mittlerweile als kaufmännische Berufsschule genutzte Gebäude in Folge stetig steigender Schülerzahlen unter Johann Peter Lüth, Leiter des Saarbrücker Bauamtes, umgebaut und saniert. Bauherr war der Stadtverband Saarbrücken, der das Gebäude im Januar 1974 als Schulträger von der Stadt Saarbrücken übernommen hatte. Am 16. August 1978 war das Gebäude dem Stadtverband Saarbrücken grundbuchmäßig übertragen und einer neuen Nutzung zugeführt worden. Der Umbau der Paul-Schmook-Schule umfasste den Um- und Ausbau, sowie die Reorganisation des Schulstandortes als Außenstelle des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums II der Stadt Saarbrücken, kurz TGBBZ II. Dieses gehört als Außenstelle zum 1952 bis 1962 nach Plänen Peter Paul Seebergers errichteten Komplex des Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum "Am Mügelsberg" (kurz Mügelsbergschule).

Im Jahr 1990 begannen die Planungsphase für den im Norden an das Schulhaus und im Osten an den noch bestehenden Bunker anschließenden zweigeschossigen Erweiterungsbau mit quadratischem Grundriss. Ab dem Jahr 1992 erfolgt die Realisierung des Bauprojektes nach Entwürfen der Planungsgruppe Bernhard Focht und Partner. Der Neubau ordnet sich in seiner Gesamthöhe dem Altbau unter und ist mit diesem über eine Eingangshalle verbunden, zugleich aber auch bewusst als spätere Erweiterung gekennzeichnet. Der Erweiterungsbau ist eine Hoflösung, bei der alle Schulräume zum Innenhof liegen. Es liegt eine einhüftige Bauweise vor, bei der den Unterrichtsräumen nur einseitig ein Flur vorgelegt ist. In der Verwendung hochrechteckiger Fenster und deren Unterteilung und Anordnung zu Fensterbändern zeigt sich die Bezugnahme auf den Altbau. Das Richtfest fand am 16. Februar 1993 statt.[53][54][55][56]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der einzige Ehrenbürger der ehemaligen Stadt Malstatt-Burbach ist Otto von Bismarck. Ihm wurde im Jahr 1895 im Rahmen einer Initiative anderer Städte der preußischen Rheinprovinz die Ehrenbürgerschaft Malstatt-Burbachs verliehen.[57]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Malstatt ist die Bahnstrecke Saarbrücken–Trier sowie die weniger bedeutsame Fischbachtalbahn geführt.

Etwa parallel zur Bahnstrecke Saarbrücken-Trier und zur Saar verläuft die Bundesstraße 51, die ebenfalls in Richtung Trier führt und eine der beiden Hauptverkehrsachsen des Stadtteils darstellt. Die B 268 ist die zweite Hauptstraße von Malstatt und führt über Lebach ebenfalls nach Trier. Durch Malstatt, vorbei am Distrikt Rodenhof, verläuft zudem die verkehrsreiche Camphauser Straße, die an der Grenze zum Saarbrücker Stadtteil Jägersfreude in die Bundesautobahn 623 übergeht.

Ebenfalls in Richtung Lebach führt auch die Linie 1 der Regionalstadtbahn Saarbahn, die in Malstatt überwiegend entlang der B 268 verläuft.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1719 wurde auf Initiative des Dudweiler Pfarrers Barthels ein erstes Schulhaus in Malstatt errichtet und ein Schulmeister aus Burbach eingestellt. Vorher hatten die Malstatter Pfarrer die Kinder schulmäßig unterrichtet. Unterricht fand nur im Winterhalbjahr statt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Malstatter Schule auch von Kindern aus Burbach, Rußhütte, Rockershausen, Neudorf und Großwald besucht. Die erste Schule in Burbach wurde im Jahr 1822 gegründet. In Malstatt entstand im Jahr 1834 eine katholische Schule, im Jahr 1854 eine evangelische Schule in Burbach. Im Folgejahr 1855 wurde in Burbach eine katholische Schule eingeweiht.[58]

In Malstatt gibt es aktuell folgende Schulen:[59]

Grundschulen
  • Grundschule Rodenhof
  • Grundschule Rußhütte – Maria-Montessori-Schule
  • Ganztagsgrundschule Rastpfuhl
  • Grundschule Rastpfuhl
  • Grundschule Wallenbaum
  • Ganztagsgrundschule und Grundschule Kirchberg
Förderschulen
  • Förderschule Lernen, Schule am Ludwigsberg
  • Förderschule Geistige Entwicklung, Friedrich-Joachim-Stengel-Schule, Rastpfuhl
Berufsschulen
  • Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum, TGBBZ II Saarbrücken, Außenstelle Malstatt[60]
  • Schulzentrum St. Hildegard, Zentrum für Gesundheitsfachberufe[61]
Gemeinschaftsschulen
  • Gemeinschaftsschule Ludwigspark

Medizinische Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caritasklinik St. Theresia, ehemaliges "Rastpfuhl-Krankenhaus"

Im Jahr 1900 wurde das heutige CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia als „Krankenhaus Rastpfuhl“ gegründet. Es ist heute eines der ältesten, noch am Gründungsort bestehenden Krankenhäuser der saarländischen Landeshauptstadt.[62]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter

Seit dem Mittelalter gehört Malstatt zum Bistum Trier und war Eigenbesitz des Metzer Nonnenklosters St. Peter. Seit dem 16. Jahrhundert waren auch die Saarbrücker Grafen an der Pfarrerbesetzung beteiligt. Eine religiöse Bruderschaft in Malstatt förderte kirchliche Zwecke.

Reformation

Mit der großen Kirchenvisitation von 1575 wurde in Malstatt die lutherische Konfession zwangsweise eingeführt. Die Maßnahmen begannen am 1. Januar 1575 auf Anordnung des Grafen Philipp III. von Nassau-Saarbrücken im gesamten Herrschaftsbereich. Mit der Durchführung wurde der Saarbrücker Hofprediger Gebhard Beilstein aus Wetzlar beauftragt. Katholische Priester wurden aus dem Amt entfernt oder auf die neue Lehre verpflichtet, Kirchengüter eingezogen, Schulen eingerichtet und das Kirchenpatronat übernommen, das Feiern althergebrachter „heidnischer Bräuche“ wie das Johannesfeuer und das Tanzen an Sonntagen wurde bei Strafe verboten. Graf Philipp erließ hierfür eine umfangreiche Kirchenordnung. Der Einsatz für die Reformation verschärfte den Streit mit dem Herzogtum Lothringen, das weiterhin katholisch blieb.

Zerstörungen und Wiederaufbau
Johann Friedrich Köllner, (1764–1853), evangelischer Pfarrer von Malstatt, 1816–1823 Bürgermeister von (Alt-)Saarbrücken (Stadtarchiv Saarbrücken)

Mit der Zerstörung Malstatts im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1635 durch kroatische Truppen Kaiser Ferdinands II. und im Jahr 1641, als lothringische Truppen die Malstatter Kirche in Brand steckten, hörte Malstatt als Pfarrei praktisch auf zu bestehen. Die überlebenden Einwohner wurden in den nächsten Jahrzehnten von Gersweiler, St. Johann und Dudweiler aus seelsorgerisch betreut. Erst im Jahr 1738 wurde Malstatt als Pfarrei wieder selbständig. Nach den Zerstörungen der Pfarrkirche in der Französischen Revolution konnte das Kirchengebäude erst im Jahr 1815 durch finanzielle Zuwendungen aus der französischen Kriegsentschädigung unter der Leitung von Pfarrer Johann Friedrich Köllner, der von 1816 bis 1823 auch Oberbürgermeister von Saarbrücken und St. Johann war, wiederhergestellt werden.

Kirchenneubauten in preußischer Zeit

Im Jahr 1846 wurde Gersweiler zur selbständigen Pfarrei erhoben. In Malstatt selbst errichtete man im Jahr 1868 eine neue Evangelische Kirche. Auf dem Burbacher Weyersberg errichtete man von 1891 bis 1898 eine neue evangelische Kirche (heute Matthäuskirche). Für die zahlenmäßig stark angewachsene Gruppe der katholischen Einwohner wurde in den Jahren 1869–1873 in Burbach die St. Eligius-Kirche errichtet. Infolge des Kulturkampfes blieb diese Pfarrei bis 1884 unbesetzt und wurde von St. Johann aus betreut. In Malstatt wurde in den Jahren 1888/1889 eine katholische Notkirche St. Josef bis zur Fertigstellung eines steinernen Neubaus errichtet. Der neogotische Großbau der St. Josefskirche wurde im Jahr 1910 eingeweiht. Nachdem die Zahl der Katholiken im Jahr 1905 die der Evangelischen um das Doppelte übertroffen hatte (Katholiken: 25.424; Evangelische: 12.969), begann man im Jahr 1912 mit dem Bau der Burbacher Herz-Jesu-Kirche, der im Jahr 1914 abgeschlossen werden konnte.[63]

Kirchenneubauten im 20. Jahrhundert
  • Katholische Kirche St. Marien, Malstatt-Rußhütte, (1926–1927)
  • Katholische Kirche St. Antonius von Padua (ehemalige Franziskaner-Klosterkirche), Rastpfuhl, (1929)
  • Evangelische Kirche Malstatt-Rußhütte, (1936–1937)
  • Katholische Kirche St. Albertus Magnus auf dem Rodenhof (1938/39; Kriegszerstörung 1944, kompletter Neubau 1952–1954)
  • Katholische Kirche St. Paulus, Malstatt-Rastpfuhl, (1959–1961)
  • Evangelisches Gemeindezentrum Knappenroth, Malstatt-Rastpfuhl, (1995)
  • Katholische Kirche St. Albertus Magnus auf dem Rodenhof, (1952–1954)

In Malstatt gibt es aktuell folgende Kirchen:

Im Jahr 1732 kam es zum Neubau eines rechteckigen Saalbaues auf den Ruinen der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten alten Malstatter Dorfkirche. Der barocke Saalbau wurde im Jahr 1868 wegen Baufälligkeit abgerissen und in den Jahren 1868–1870 ein historistischer Neubau durch den Saarbrücker Bauinspektor Friedrich Seyffarth unter Nutzung einer Planskizze des Berliner Oberbaurates Friedrich August Stüler errichtet. Die örtliche Bauleitung oblag Hugo Dihm aus Saarbrücken. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte in den Jahren 1952–1954 ein stark verändernder Wiederaufbau. Dabei kam es zu einer Erweiterung der Kirche um ein Querhaus und ein weiteres Geschoss. Ebenso wurden die ehemals neogotischen Fensteröffnungen alle verändert. Architekt des Wiederaufbaus war Rudolf Krüger aus Saarbrücken. In den Jahren 1996–1998 mussten Mauerwerk und Turm der Kirche restauriert werden. Die Kirchenfenster stammen von György Lehoczky (3 Fenster im Altarraum 1953, 2 kleine Fenster im Eingangsbereich unter der Orgelempore 1954). Das Altarkreuz wurde von Bildhauer Häuser angefertigt. Die Textil-Künstlerin Kathrin Niemeyer schuf die Paramente auf dem Altar und der Kanzel. Aus der neogotischen Epoche hat sich noch das Kreuzrippen-Gewölbe im Eingangsbereich, das im Krieg nicht zerstört wurde, erhalten.[64][65][66][67] Die Kirche ist der Evangelischen Kirche im Rheinland zugeordnet.

Evangelische Kirche Malstatt auf dem Malstatter Kirchberg, dem Ort der alten Thingstätte
  • Evangelische Kirche Malstatt-Rußhütte

Die Pfarrkirche im Malstatter Ortsteil Rußhütte wurde in den Jahren 1936–1937 nach Plänen des Saarbrücker Architekten Rudolf Krüger errichtet. Nach Kriegszerstörungen wurde im Jahr 1947 eine von Schweizer Kirchen gestiftete Notkirche in der Rheinstraße eingeweiht. Der Wiederaufbau der Rußhütter Kirche begann im Jahr 1949 durch den Saarbrücker Architekten Rudolf Krüger. Die Glasmalereien wurden durch die Künstler György Lehoczky (Saarbrücken) und Oberberger ausgeführt. Das Gemälde an der Nordwand entstand als Kopie der Auferstehunggruppe des Isenheimer Altares.[64][68][69]

Ev. Kirche Malstatt-Rußhütte
  • Evangelisches Gemeindezentrum Knappenroth, Malstatt-Rastpfuhl

Bereits in den 1950er Jahren gab es Pläne der evangelischen Kirche, auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei im Knappenroth ein evangelisches Gemeindezentrum zu errichten, das eine Kirche mit Pfarrhaus, einen Kindergarten sowie eine Schwesternstation mit Küsterwohnung umfassen sollte. Davon wurden bis zum Jahr 1960 der Kindergarten (mit provisorischem Gottesdienst- und Unterrichtsraum im Keller) und das Pfarrhaus in der Hochwaldstraße erbaut. Im Jahr 1995 erweiterte man den Kindergarten um das jetzige evangelische Gemeindezentrum. Der Gottesdienstraum befindet sich in einer Rotunde und bietet ca. 60 Gottesdienstbesuchern Platz.[70]

  • Katholische Kirche St. Marien, Malstatt-Rußhütte
Portal der kath. Kirche St. Marien, Malstatt-Rußhütte

Bis zur Errichtung der Pfarrei St. Josef in Malstatt im Jahre 1887 wurde die Rußhütte, die im Jahr 1721 durch den Glasbläsermeister August Guthmann, der hier mit Erlaubnis des Grafen Karl Karl Ludwig von Nassau-Saarbrücken eine Glashütte errichtet und acht Familien ansiedelt hatte, wie die übrigen Teile der heutigen Großstadt Saarbrücken von der Pfarrei St. Johann aus pastoral betreut. Problematisch für die Ausübung der Seelsorge war die recht weite fußläufige Entfernung (3/4-stündiger Fußweg) zwischen der Rußhütte und St. Johann. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte Rußhütte mit Malstatt zusammen 75 Haushaltungen mit 450 Einwohnern. Bis zum Jahre 1880 hatte sich die Einwohnerzahl der Rußhütte auf 778 Einwohnern erhöht. Ab dem Jahr 1887 wurde Malstatt mit Rußhütte von St. Johann abgetrennt und zur selbständigen Pfarrei St. Josef erhoben. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Katholiken der Rußhütte durch Kapläne von St. Josef aus seelsorglich betreut. Im Jahr 1893 wurde in Rußhütte ein Kirchbauverein unter der Initiative des Pfarrers von St. Josef, Matthias Metzdorf,[71] gegründet. Der plötzliche Tod von Pfarrer Metzdorf und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges setzten den Planungen ein vorzeitiges Ende. Erst nach dem Ersten Weltkrieg konnte im Jahr 1919 eine Notkirche in Dienst genommen werden. Schließlich erfolgte im Jahr 1922 die Errichtung der selbstständigen Pfarrei St. Marien in Rußhütte seitens des bischöflichen Generalvikariates in Trier. Die katholische Kirche St. Marien (Patrozinium Mariä Himmelfahrt) wurde in den Jahren 1926–1927 durch die Mainzer Architektengemeinschaft Ludwig Becker und Anton Falkowski in einem abstrahierenden Neo-Barockstil erbaut. Konsekriert wurde sie am 10. Oktober 1929 durch den Trierer Weihbischof Antonius Mönch. Im Jahr 1938 wurde ein Teil der Pfarrei St. Marien wieder zur Mutterpfarrei St. Josef umgepfarrt. Bei einem Luftangriff im Jahr 1945 wurde die Rußhütter Kirche zerstört und in den Jahren 1947–1949 wieder aufgebaut. Heute besteht die Pfarrei St. Marien in einer Seelsorgeeinheit mit St. Albert.[72]

St. Josefskirche in Malstatt mit kriegszerstörtem Hauptturm
Malstatt-Rastpfuhl, Kath. Kirche St. Paulus

Da durch den Zweiten Weltkrieg die Josefsbrücke, die das obere mit dem unteren Malstatt verband, zerstört war, errichtete man für die Pfarrangehörigen von St. Josef im oberen Malstatt eine Holzbarackenkirche auf dem Pariser Platz gegenüber der heutigen St. Paulus-Kirche. Im Jahr 1959 wurde auf Initiative von Pfarrer Johannes Pütz (Pfarrei St. Josef) die neue Pfarrei St. Paulus aus Gemeindeteilen von St. Josef, St. Antonius und Herz Jesu gebildet. Die Kirche sollte auch als Seelsorgestelle für die italienischen Gastarbeiter und deren Familien dienen. Der moderne Kirchbau entstand in den Jahren von 1959 bis 1961 nach den Plänen des Trierer Architekten Fritz Thoma. Die sich bewusst an den Formschemata der Industriearchitektur orientierende große Hallenkirche sollte an die Arbeitswelt der Menschen des Wohngebietes erinnern. Der ungewöhnlich weiträumige Kirchenbau war einer der ersten mit durchhängendem Spannbetondach in Europa. Da sich im Laufe der Zeit am Baukörper große Schwierigkeiten ergaben, veränderte man in den Jahren 1978 bis 1982 unter Pastor Beils nach Plänen des Architekten Van Stipelen das Aussehen der Kirche im Innern vollkommen. Der ursprünglich helle Innenraum wurde verklinkert, um einen einladenderen Eindruck zu erzielen. Das durchhängende Flachdach wurde durch ein Zeltdach ersetzt. Wegen weiterer baulicher Mängel musste im Jahr 2006 der Glockenturm abgerissen werden. Die Glocken von St. Paulus wurden verkauft und läuten heute in Remagen. Anstelle des Glockenturms machen heute vier Kirchenfahnen auf das Gotteshaus aufmerksam.[73]

Im Jahre 1920 kaufte der Franziskanerorden am damaligen Ortsende des oberen Malstatt das Haus Rastpfuhl 12. In den Folgejahren wurden die heutige Kirche St. Antonius von Padua und die Klostergebäude errichtet. Die Einweihung fand im Jahr 1929 statt. Der Trierer Bischof Franz Rudolf Bornewasser errichtete den Seelsorgebezirk St. Antonius ohne eigene Vermögensverwaltung in Abhängigkeit von der Mutterpfarrei St. Josef in Malstatt. Einem Mitglied des Klosters vertraute er die Seelsorge der jungen Gemeinde auf dem Rastpfuhl an. Nach Kriegsschäden und veränderndem Wiederaufbau wurde im Jahr 1953 ein Pfarrheim mit Kindergarten in der Lebacher Straße gebaut. Im Jahr 1954 wurde St. Antonius offiziell von einer Vikarie zur Pfarrei erhoben. Die Franziskanermönche verkauften im Jahr 1965 die Klosterkirche und das Kloster dem Bistum Trier bzw. der Kirchengemeinde und errichteten im nahegelegenen Rhönweg, eine franziskanische Bildungsstätte. Die Pfarrgemeinde eröffnet einen Kindergarten und ein Pfarrbüro. Das Pfarrheim mit Kindergarten in der Lebacher Straße wurde im Jahr 1981 an die Caritas vermietet und im Jahr 1997 verkauft. Daraufhin wurden am früheren Klostergebäude umfangreiche Umbaumaßnahmen eingeleitet und die Katholische Fachhochschule für Soziale Arbeit begann hier ihre Tätigkeit. Die Fachhochschule wurde im Jahr 2008 geschlossen. Der Studiengang wurde an die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Saarbrücken verlagert. Im Jahr 1999 gab der Franziskanerorden seine Bildungsstätte im Rhönweg auf und beendete seine seelsorgerische Tätigkeit in Saarbrücken. Im Jahr 2002 errichtet die Pfarrei mit dem Umbau von Pfarrbüro und Pfarrräumen eine neue Begegnungsstätte für die Gemeinde auf dem Malstätter Rastpfuhl.[74][75]

Ehemalige Klosterkirche St. Antonius, Malstatt-Rastpfuhl
Malstatt-Rodenhof, Kirche St. Albert

Parks und Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Parkanlage Schloss Ludwigsberg in Malstatt
Malstatt, Ludwigspark, Standort des ehemaligen barocken Lustschlosses mit Blickachse zur Ludwigskirche in Alt-Saarbrücken; Das Oval markiert die Lage des ehemaligen barocken Brunnenbassins vor dem Schloss.

Auf dem Gelände zwischen den Malstatter Ortsteilen Rodenhof und Rußhütte war im Jahr 1763 eine Pulvermühle, dann eine Krapp- und Farbmühle, eine Schleifmühle, eine Lohmühle uns schließlich eine Mahlmühle eingerichtet worden.[76] Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken ließ sich in den Jahren 1769 bis 1791 auf dem Gelände auf einem eigens hierfür aufgeschütteten Plateau ein kleines Lustschloss mit einem weitläufigen Englischen Landschaftsgarten errichten. In ihm sollte sich das Prinzip einer natürlichen Landschaft widerspiegeln, die durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Eindrücke im Sinne des Ideals eines „begehbaren Landschaftsgemäldes“ dem Auge des Betrachters Vergnügen bereiten sollte.

Das Schloss Ludwigsberg war eingebunden in die Blickachsen der barocken Residenzstadt Saarbrücken. Planung und Gestaltung der Anlage sind der späten Schaffensperiode von Friedrich Joachim Stengel zuzuordnen. Erst dessen Sohn Balthasar Wilhelm Stengel vollendete das Gartenkunstwerk.

Der Hofgärtner des Fürsten, Johann Friedrich Christian Köllner d. Ä. (1733–1809), gestaltete zunächst eine durch verschlungene Wege, zahlreiche Figuren und kleine Architekturen gekennzeichnete Gartenanlage hinter dem kleinen Lustschlösschen.

Ab dem Jahr 1788 entstand unter dessen Sohn Heinrich Ludwig Köllner (1862–1724) die westliche Erweiterung der Gartenanlage um das Schönthal. In den Jahren 1781 bis 1791 nahm man die Anlage eines Dianenhains in Angriff, dessen sternförmiges Wegenetz einen Tempel der römischen Jagdgöttin Diana und ein Waldtheater miteinander verband. An Staffagebauten des Gartens waren zu sehen: ein gotischer Bau, eine Moschee mit zwei kleinen Minaretten, künstliche Ruinen mit einem Burgturm, eine Einsiedelei, eine Affenkaserne, eine chinesische Pagode (genannt Adolphsfreude nach dem Sohn des Fürsten mit Katharina Kest), ein mittelalterlich anmutendes Mauertorhaus, ein Nachbau des Grabes von Jean-Jacques Rousseau in Ermenonville bei Paris, ein kleiner Weiler mit Kapelle, der auch als Kulisse bei Freilichttheateraufführungen diente, ein Bauernhof für die Fürstin sowie ein Holzstoß und ein Heuhaufen, die zur Überraschung der Besucher in ihrem Inneren reich ausgestaltete Räume enthielten. Darüber hinaus gab es scherzhaft gemeinte Grabmonumente für damals lebende Personen.

Im Zuge der Französischen Revolution wurde die gesamte Anlage am 7. Oktober 1793 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Mauerreste wurden im Jahr 1804 auf Abbruch verkauft und von dem Material acht Häuser in der Nähe errichtet.

Ludwigspark
Malstatt, Park Ludwigsberg, Postkartenausschnitt um 1900 (Stadtarchiv Saarbrücken)

Der Ludwigsberg blieb im 19. Jahrhundert ein beliebter Naherholungsort. Die Stadtgemeinde Malstatt-Burbach pachtete das Gelände und ließ ab dem Jahr 1895 hier für 175.000 Mark einen öffentlichen Park mit Spazierwegen, Spielplätzen, einem Schützenhaus mit Schießständen und einem großen Gastwirtschaftsgebäude mit Biergarten anlegen. Die Anlage wurde im Jahr 1897 eröffnet. Im Jahr 1908 wurde der Park von der Stadt Malstatt-Burbach zum Preis von 283.000 Mark gekauft und zählte damals zu den Naherholungsattraktionen der Umgebung.[76]

Maltitz-Pavillon auf dem Ludwigsberg

Der eingeschossige barocke Gartenpavillon mit übergiebeltem zweibahnigem Mittelrisalit und Walmdach wurde um 1780 für Hofrat Karl Heinrich Franz von Maltitz erbaut.[77] Es ist das letzte erhaltene Beispiel für die barocken Gartenhäuser der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die sich reiche Saarbrücker Bürger und Hofbeamte in ihren Gärten nach dem Vorbild von fürstlichen Parkbauten errichten ließen. Das ehemalige Gartenhaus wurde in den 1980er Jahren restauriert und dient seither als Wohnhaus (Saargemünder Straße).[78][79][80][81][82][83][84][85][86][87][88]

Alter Malstatter Friedhof

Der Alte Malstatter Friedhof am Jenneweg war in den Jahren 1880 bis 1912 der Friedhof von Malstatt. Er ist entwidmet und dient als Grünanlage. Seither dient der Burbacher Waldfriedhof als Bestattungsstätte Malstatts.

Eingangsportal des alten Friedhofes Malstatt
Bürgerpark Saarbrücken
Bürgerpark in Malstatt, Wasserarkaden
Bürgerpark in Malstatt, Brücke mit Wasserlandschaft

Zeitgleich mit der Planung der Stadt Saarbrücken für die zwischen Malstatt und St. Johann gelegene Westspangen-Brücke entwickelte man Mitte der 1980er Jahre Ideen für die Verwirklichung einer Parklandschaft für das auf beiden Seiten der Brücke gelegene Brachgelände des alten Hafengeländes. Seit dem späten 17. Jahrhundert war von hier die im Saarbrücker Umland geförderte Steinkohle gewogen (Kohlwaage), gelagert und verschifft worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war im Rahmen von Neuplanungen zum Aufbau der Großstadt Saarbrücken der nahe an der Innenstadt gelegene Hafen aufgegeben und zugeschüttet worden. Die ersten Überlegungen der Nachkriegszeit zur Neuordnung Saarbrückens hatte der französische Architekt Georges-Henri Pingusson erarbeitet. Pingusson hatte bereits für diesen Bereich eine Brücke, eine Grünanlage, eine Kongresshalle sowie Verwaltungsgebäude vorgesehen, die seinerzeit wegen finanzieller Probleme in der Wiederaufbauphase Saarbrückens jedoch nicht zur Ausführung kamen. Die Kongresshalle wurde erst im Jahr 1967 nach einem Entwurf von Dieter Oesterlen Wirklichkeit. Unter der Leitung von Landschaftsarchitekt Peter Latz entstand in den 1980er Jahren unter Mitarbeit von Studierenden, Auszubildenden und Saarbrücker Bürgerinnen und Bürgern auf einer Fläche von 9 ha das Konzept eines „Bürgerparks“. Hier sollten industrielle Vergangenheit und Gegenwart Malstatts gestalterisch aufeinandertreffen. Der Industrieort des Hafens, aus dem Brachland geworden war, sollte sich zum Ort der Erholung wandeln und die gesellschaftliche Bewusstmachung der Bedeutung der industrielle Vergangenheit des Saarlandes fördern helfen. Der im Jahr 1989 eröffnete Bürgerpark sollte auch den im Saarland vollzogenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel sichtbar dokumentieren. Der Park wurde mit modernen Skulpturen geschmückt und mit Wasserflächen bereichert.[89][90][91]

Kunst im öffentlichen Raum und Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückseite der Brunnenanlage "Mutter Saar und ihre Kinder" am Malstatter Markt mit Blick auf die Evangelische Kirche auf dem Kirchberg
Detail der Brunnenskulpturen am Malstatter Markt "Mutter Saar und ihre Kinder"
  • Brunnenskulptur "Mutter Saar und ihre Kinder"

In den Jahren 1990/91 schuf der aus Ensdorf stammende und in Ihn lebende Künstler Oswald Hiery am architektonisch neugestalteten Malstatter Markt den Skulpturenbrunnen "Mutter Saar und ihre Kinder". Die bronzene Brunnenskulpturengruppe sollte volksnah erscheinen und an die historische Einwohnerschaft Malstatts aus Handwerkern und Industriearbeitern, also die "kleinen Leuten", erinnern. Die gesamte Skulpturengruppe ist in einem Brunnenbecken platziert. Die lässig auf einem Sofa liegende nackte Frauenskulptur schüttet eine Weinflasche aus, "damit kein Saarbrücker meint, in ´Molschdt` ginge es zu wie bei Fissels hinterm Sofa." Hinter ihr erhebt sich ein überdimensionierter Tisch mit Geschirr. Sprudelndes Brunnenwasser quillt aus Töpfen, Terrinen und Tellerstapeln hervor und fließt nach dem Motto "Immer auf die Kleinen" auf die unter dem Tisch umhertollenden fünf nackten Kinder herunter. Die gesamte Installation sollte auch Assoziationen an die häufigen Hochwässer der Saar hervorrufen.[92][93][94]

  • Skulptur „Wanderung eines Caspar David“, Bildhauer: Michel Gérard,[95] 1991, 12-teilige Skulptur, Gusseisen, geschmiedet, Höhe 4 m, Durchmesser 12 m, Saarbrücken, Malstatt, Bürgerpark, Hafeninsel

Die Skulptur wurde auf der Freifläche in der Nähe der Saarbrücker Kongresshalle aufgestellt. Das Ziel des Künstlers war es nicht, die Industriewüstungen des alten Hafengeländes wegzudekorieren, sondern deren Charakteristika zu betonen: „Ich versuche, an noch aktiven oder erst vor kurzem stillgelegten Industriestandorten einen Sinn zu erfassen, der mir eine andere Erkenntnis dieser industriellen Geschichte vermitteln könnte. Ich bin der Zeuge des Untergangs, des Endes des Industriezeitalters, der ihre Geschichte als existenzielle Erfahrung darstellt“, schrieb Gérard über seine Arbeit, der er einen Tagebucheintrag des Malers Caspar David Friedrich voranstellte: „Fördere dunkel Erahntes aus den Tiefen der Nacht ans Licht des Tages.“ Gérard hat mit der 12-teiligen Skulptur, die an bergbauliche Arbeitsgeräte erinnern soll, ein begehbares Bild geschaffen, in dem er an die Geschichte des Ortes erinnert.[96][97][91]

Der Kunstgarten zeigt Skulpturen von Bildhauern wie Seiji Kimoto, Sigrún Ólafsdóttir, Georg Zimmermann, Bertrand Ney, Paul Schneider, Leo Kornbrust, Jo Enzweiler und Werner Bauer.[98]

  • Traugott-Roemer-Mahnmal, Malstatt-Rastpfuhl
Traugott-Roemer-Mahnmal von 1884

Das Mahnmal befindet sich am Malstatter Rastpfuhl an der Lebacher Straße. Es erinnert an Traugott Roemer vom Rheinischen Feldartillerie-Regiment Nr. 8 aus Koblenz. Traugott Römer war am 5. Mai 1846 in Stolberg geboren worden und wurde während der Kämpfe des Deutsch-Französischen Krieges an der ungefähren Stelle seines Mahnmals am 2. August 1870 im Alter von 24 Jahren von einer Granate zerfetzt. Die Errichtung des Mahnmals mit Grablege wurde im Jahr 1884 durch Spenden ermöglicht.[99]

Kultur und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malstatt, Ludwigsparkstadion

Das Sportstadion wurde am 2. August 1953 im Malstatter Ludwigspark eröffnet und ist mit einem Fassungsvermögen von ca. 35.000 Zuschauern (davon 8303 Sitzplätze) das aktuell größte Fußballstadion des Saarlandes.

Die Saarlandhalle wurde im Jahr 1967 als Multifunktionshalle innerhalb des Malstatter Ludwigsparkes errichtet und bietet Platz für Veranstaltungen bis zu 5.500 Personen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Friedrich Köllner (1764–1853), evangelischer Pfarrer (sprichwörtlich "de Paff vun Molschd"), Pädagoge, Lokalhistoriker, Kommunalpolitiker in Malstatt und von 1816 bis 1823 Bürgermeister von (Alt-)Saarbrücken
  • Wilhelm Meyer (1835–1900), Bürgermeister von Malstatt-Burbach (1866–1900)
  • Georg Heckel (1839–1899), Kaufmann und Wohltäter
  • Carl von Fidler (1856–1927), preußischer Verwaltungsjurist, Polizeidirektor von Malstatt-Burbach[100]
  • Paul Schmook (1860–1921), Jurist, Bürgermeister von Malstatt-Burbach (1900–1909), Mitinitiator der Städtevereinigung von Malstatt-Burbach, St. Johann und Saarbrücken
  • Hubert Nold (1861–1935), evangelischer Pfarrer und Superintendent in Malstatt-Burbach, Erbauer der Matthäuskirche (Saarbrücken-Burbach) auf dem Weyersberg
  • Johann Adam Rüppel (1864–1930) Baumeister der Malstatter Kirche St. Josef.
  • Franz-Josef Bungarten (1876–1965), katholischer Pfarrer in Malstatt (St. Josef (Saarbrücken)), NS-Gegner und saarländischer Politiker[101]
  • Jakob Johannes (1877–1919), Eisenbahnschlosser in Malstatt-Burbach, Verhaftung am 7. Oktober 1919 in der Malstatter Gaststätte "Zur Erholung" wegen unerlaubten Waffenbesitzes während des Ausnahmezustandes im Jahr 1919, Verurteilung am 8. Oktober zum Tode, Hinrichtung am 20. Oktober 1919 durch ein französisches Kriegsgericht, Stilisierung zur antifranzösischen Symbolfigur im Saarabstimmungskampf ("Schlageter Saarbrückens" bzw, "Schlageter des Saargebietes"),[102][103] 1935 Umbenennung der Breite Straße in Malstatt in „Jakob-Johannes-Straße“ (bis 1945), Die Stadt Saarbrücken unterhält seit dem 1. November 1933 bis heute ein "Ehrengrab" für Jakob Johannes auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof (Grabstätte in Feld 4) und führt ihn als "Verdiente Persönlichkeit" der Stadt. Reliefs mit einem Schwert im Siegeskranz und einer geknickten gesenkten Fackel im Siegeskranz schmücken als Reliefs seine Grabstätte. Die Glorifizierung von Jakob Johannes war maßgeblich durch den Wirt des alten Saarbrücker Hofbräuhauses, Mathias Biehler, initiiert worden. Biehler hatte sich nach eigenen Aussagen bei Joseph Louis Marie Andlauer, dem damaligen Chef[104] der französischen Militärverwaltung im Saargebiet („Administrateur supérieur de la Sarre“) für den verurteilten Johannes eingesetzt. Andlauer habe ihn an das Kriegsministerium in Paris verwiesen, das allerdings ein Gnadengesuch abgelehnt habe. In mehreren Zeitungsartikeln wurde nach der Hinrichtung von Jakob Johannes von Biehler auf den seiner Darstellung nach "verabscheuungswürdigen verbrecherischen Mord der französischen Militärs" hingewiesen. Einem größeren Publikum wurde der Fall Jakob Johannes erst aber durch die Saarkundgebung „Heimkehr des Saarlandes“ am Niederwalddenkmal am 28. August 1933 mit Adolf Hitler als Hauptredner bekannt.[105] Nun folgten propagandistische Schilderungen des Falles in mehreren Pressepublikationen. Der gleichgeschaltete Westdeutsche Rundfunk Köln sendete diesbezüglich ein Hörspiel des Dramaturgen Willi Schäferdiek, der später seit dem Jahr 1937 beim Reichssender Saarbrücken tätig war. Biehler bat Gauleiter Josef Bürckel am 11. April 1935 um die Schaffung eines Denkmals für Jakob Johannes. Allerdings wurde das erbetene Denkmal von Bürckel bereits auf eine projektierte Gedenktafel an der Malstatter Gaststätte "Zur Erholung" reduziert und im Jahr 1939 das Projekt kriegsbedingt zurückgestellt.[106][107][108][109][110][111][51][52] Das erste Grabmal für Jakob Johannes wurde von seinen Arbeitskollegen im Jahr 1920 errichtet.[112] In Anbetracht der französischen Besatzung des Saargebietes wurde in der ersten Grabinschrift von einem "tragischen ums Leben Kommen" des Jakob Johannes gesprochen. Laut Bericht des städtischen Gartenamtes[113] war das Grab sogar schon seit dem Jahr 1931 in Dauerpflege aus städtischen Mitteln. Im Juni 1937 wurde auf Kosten der Stadt der Sockel des Grabmales erhöht und die Inschrift des Grabsteines lautete nun in bronzenen Lettern: HIER RUHT / JAKOB JOHANNES / DAS FRANZÖSISCHE / KRIEGSGERICHT VER- / URTEILTE IHN, OBWOHL / UNSCHULDIG, WIDER- / RECHTLICH ZUM TODE. / ER STARB FÜR DEUTSCH- / LAND AM 20. 10. 1919. Ebenfalls wurde eine Treppenanlage zum Grabmal hin geschaffen.[107] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Inschrift bis auf den Namen, wohl auf Veranlassung der französischen Militärregierung, wieder entfernt. Die Spuren der Entfernung sind im heutigen Grabstein sichtbar. Die Jakob-Johannes-Straße in Malstatt wurde wieder in Breite Straße umbenannt.
  • Philipp Bleek (1878–1948), evangelischer Geistlicher und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Pfarrer in Malstatt[114]
  • Franz Hofer (1882–1945), Filmregisseur[115][116]
  • Anton Wendling (1891–1965), Maler und Schöpfer der Kirchenfenster in der Malstatter Kirche St. Josef[117]
  • Heinrich Barth (1895–1949), Kranführer, Verfolgter des NS-Systems, Politiker (SPS), Abgeordneter des saarländischen Landtages und ehrenamtlicher Bürgermeister von Saarbrücken
  • Fritz Zolnhofer (1896–1965), Maler, wohnhaft auf dem Malstatter Rastpfuhl[118]
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  • Gustav Simon (1900–1945), NSDAP-Gauleiter des Gaus Moselland, gleichzeitig von 1940 bis 1944 Chef der Zivilverwaltung (CdZ) in Luxemburg[119][120]
  • Edgar Jené (1904–1984), deutsch-französischer Maler, Grafiker und Surrealist
  • Peter Schlicker (1909–1945), Kath. Kaplan, Verfolgter des NS-Regimes[121][122]
  • Käthe Limbach, geb. Westenburger (1915–2003), Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der KPD
  • Ferdi Hartung (1931–2014), Sportfotograf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christof Trepesch: Der englische Landschaftsgarten am Ludwigsberg in Saarbrücken anhand unbekannter Zeichnungen und Entwürfe. In: Die Gartenkunst 8 (1/1996), S. 1–10.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Malstatt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlen, Daten und Fakten. Landeshauptstadt Saarbrücken. Landeshauptstadt Saarbrücken, abgerufen am 12. Februar 2018.
  2. Stadtbezirk Mitte bei www.saarbruecken.de (abgerufen 2. Dezember 2013)
  3. Statistische Daten der Stadt Saarbrücken (Stand: 31. Oktober 2013) PDF, Online (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) (abgerufen 2. Dezember 2013)
  4. Stadtteilentwicklungskonzept Malstatt bei www.unser-malstatt-online.de (Memento vom 26. Oktober 2012 im Internet Archive) (abgerufen 2. Dezember 2013)
  5. Büro für Selbstorganisation und Beteiligung. buergergesellschaft.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  6. BREITE63. breite63.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  7. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 13. Leipzig 1908, S. 105: Mahlstatt. Online
  8. Wilhelm Engel (Hrsg.): 375 Jahre Evangelische Kirche an der Saar, 1575–1950, Saarbrücken 1950, S. 63.
  9. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 23.
  10. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 150–153, 166.
  11. Gerhard Bauer: Die Flurnamen der Stadt Saarbrücken, Bonn 1957, 63.
  12. Hans Ried: Die Siedlungs- und Funktionsentwicklung der Stadt Saarbrücken, Saarbrücken 1958, S. 201.
  13. Heinrich Kuhn: Tausend Jahre Kirche in Malstatt 960–1960, Evangelisches Pfarramt Malstatt, Saarbrücken 1960, S. 4–5.
  14. a b Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, Nachdruck der 2. Auflage von 1914, St. Ingbert 1979, S. 154.
  15. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 154.
  16. Evangelisches Pfarramt Malstatt (Hrsg.): Tausend Jahre Kirche in Malstatt 960–1960, Saarbrücken 1960, S. 3.
  17. Walter Zimmermann: Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Saarbrücken, 2. Auflage, unveränderter Nachdruck der Ausgabe Düsseldorf 1932, Saarbrücken 1975, S. 58.
  18. Heinrich Kuhn: 1000 Jahre Malstatt, Die drei Kaiserurkunden von 960, 977 und 993 für die Abtei St. Peter in Metz, in: Saarbrücke Hefte 11/1960, S. 32–45.
  19. a b c Kurze Geschichte der ev. Kirchengemeinde Malstatt (PDF) evangelischmalstatt.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  20. Albert Rosenkranz (Hrsg.): Das Evangelische Rheinland, Ein rheinisches Gemeinde- und Pfarrbuch, Teil I, Die Gemeinden, Düsseldorf 1956.
  21. Wilhelm Engel (Hrsg.): 375 Jahre Evangelische Kirche an der Saar, 1575–1950, Saarbrücken 1950, S. 68.
  22. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, Nachdruck der 2. Auflage von 1914, St. Ingbert 1979, S. 166.
  23. Heinrich Kuhn: Tausend Jahre Kirche in Malstatt 960–1960, Evangelisches Pfarramt Malstatt, Saarbrücken 1960, S. 5–6.
  24. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 154–160.
  25. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 161.
  26. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, Nachdruck der 2. Auflage von 1914, St. Ingbert 1979, S. 203.
  27. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 192.
  28. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 192–195.
  29. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 173–181.
  30. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 179–181.
  31. Fritz Kloevekorn: Saarbrückens Vergangenheit im Bilde, Saarbrücken 1933, S. 142.
  32. a b Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 182.
  33. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 112.
  34. Norbert Scherer: Die Glashütte auf der Fischbach, 250 Jahre Stadtteil Rußhütte. in: Festschrift zur 650jährigen Verleihung des Freiheitsbriefes an Saarbrücken und St. Johann, (= Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, XIX), Saarbrücken 1971, S. 220–229.
  35. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 195–196.
  36. Hans-Jürgen Serwe: »Diese Leute gehen Sonnabend in ihre Heimath …« Bergmannsleben in Von der Heydt, in: Klaus-Michael Mallmann (Hrsg.): Richtig daheim waren wir nie, Entdeckungsreisen ins Saarrevier 1815–1955, 2. Auflage, J.H.W.Dietz Nachfolger, Berlin 1988.
  37. Delf Slotta: Der Saarländische Steinkohlenbergbau, Hrsg.: RAG Aktiengesellschaft (Herne) und Institut für Landeskunde im Saarland e. V. (Schiffweiler), Dillingen/Saar 2011.
  38. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 182–183.
  39. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 210–211.
  40. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 183.
  41. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 185–187.
  42. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 187.
  43. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 13. Leipzig 1908, S. 189: Malstatt-Burbach. Online
  44. Joachim Conrad: »Das Band der Vereinigung immer fester knüpfen«, in: Ders., Stefan Flesch, Nicole Kuropka, Thomas Martin Schneider (Hrsg.): Evangelisch am Rhein. Werden und Wesen einer Landeskirche, Schriften des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bd. 35; Düsseldorf 2007, S. 178–181.
  45. Johann Friedrich Gerhard Goeters: Die Einführung der Union im Bereich der alten Kreissynode Saarbrücken, in: Helmut Franz, Hans Walter Herrmann: Die Evgl. Kirche an der Saar gestern und heute, Saarbrücken 1975.
  46. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 189–190.
  47. Kurt Hoppstädter: Die Wappen des Saarlandes, Teil 1, hrsg. v. Historischer Verein für das Saarland e. V. in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Regierung des Saarlandes, Saarbrücken, 1953, S. 77–79.
  48. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 187–188.
  49. Stadtarchiv Saarbrücken, Malstatt-Burbach, Nr. 286.
  50. Rolf Wittenbrock: Die drei Saarstädte (1860–1908): Kommunale Selbstverwaltung und politische Kultur, in: Rolf Wittenbrock: Geschichte der Stadt Saarbrücken, Bd. 2, Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, Saarbrücken 1999, S. 11–38, hier S. 35–36.
  51. a b Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 47 (1999), S. 346–349.
  52. a b Johannes Jakob. saarland-biografien.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  53. Karl August Schleiden: Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/Saar 2009, S. 325 und S. 367–368.
  54. Jeanette Dillinger: Peter Paul Seeberger (1906–1993), Werke aus drei Jahrzehnten seiner Saarbrücker Architektur (1949–1977), Saarbrücken 2007, unveröffentlichte Magisterarbeit im Fach Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes.
  55. Jeanette Dillinger: Peter Paul Seeberger, Drei Jahrzehnte Architektur in Saarbrücken (1949–1977), Ausstellungskatalog Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum I, Saarbrücken 2007.
  56. Stadtverband Saarbrücken: Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum II Saarbrücken, Außenstelle Malstatt, Tradition und Fortschritt, Festschrift zur Einweihung des Erweiterungsbaus, o. J.
  57. Rolf Wittenbrock: Die drei Saarstädte (1860–1908): Kommunale Selbstverwaltung und politische Kultur, in: Rolf Wittenbrock: Geschichte der Stadt Saarbrücken, Bd. 2, Von der Zeit des stürmischen Wachstums bis zur Gegenwart, Saarbrücken 1999, S. 11–38, hier S. 36.
  58. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 211–213.
  59. Schulen. regionalverband-saarbruecken.de. Archiviert vom Original am 6. September 2014. Abgerufen am 5. April 2016.
  60. Homepage des Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrums II , abgerufen am 12. Juni 2016.
  61. cts-Schulzentrum St. Hildegard – Zentrum für Gesundheitsfachberufe. cts-schulzentrum.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  62. Gesundheit für Generationen – die Geschichte der Caritasklinik St. Theresia 1900–2010, S. 35.
  63. Albert Ruppersberg: Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, Geschichte der Städte Saarbrücken und St. Johann 1815–1909, der Stadt Malstatt-Burbach und der vereinigten Stadt Saarbrücken bis zum Jahre 1914, Band III, Teilband 2, 2. Auflage von 1914, Saarbrücken 1914, S. 199–210.
  64. a b Joachim Conrad und Erwin Klampfer: Die Kirchen des Kirchenkreises Saarbrücken, Ein kurzer historischer Abriss, Festschrift zum 90. Geburtstag von Pfarrer i. R. Eduard Heinz, Saarbrücken 1983.
  65. György Lehoczky 1901–1979, Saarbrücken 2010.
  66. Kristine Marschall: Sakralbauwerke des Klassizismus und des Historismus im Saarland, Institut für Landeskunde im Saarland, Saarbrücken 2002.
  67. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Saarbrücken, evangelische Pfarrkirche Malstatt (Dossier K 893)
  68. György Lehoczky 1901–1979, Saarbrücken 2010.
  69. Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand Saarbrücken, evangelische Pfarrkirche Rußhütte (Dossier K 398)
  70. Evangelisches Gemeindezentrum Knappenroth. evangelischmalstatt.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  71. Metzdorf Matthias. saarland-biografien.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  72. Willkommen in der Pfarrei St. Marien Rußhütte in Saarbrücken. st-marien-russhuette.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  73. St. Paulus. stjosef-saarbruecken.de. Abgerufen am 5. April 2016.
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