Maltesische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der maltesischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für das Team der Frauen, siehe maltesische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Malta
Logo der Malta Football Association
Verband Malta Football Association
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Givova
Trainer ItalienItalien Pietro Ghedin
Rekordtorschütze Michael Mifsud (36)
Rekordspieler David Carabott (121)
Heimstadion Ta’ Qali-Stadion
FIFA-Code MLT
FIFA-Rang 176. (109 Punkte)
(Stand: 14. Juli 2016)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
354[2] Spiele
45 Siege
59 Unentschieden
250 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Malta 1943Malta Malta 2:3 Österreich OsterreichÖsterreich
(Gżira, Malta; 24. Februar 1957)
Höchster Sieg
MaltaMalta Malta 7:1 Liechtenstein LiechtensteinLiechtenstein
(Ta’ Qali, Malta; 26. März 2008)
Höchste Niederlage
SpanienSpanien Spanien 12:1 Malta MaltaMalta
(Sevilla, Spanien; 21. Dezember 1983)
(Stand: 11. November 2015)

Die maltesische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballnationalmannschaft der Republik Malta.

Im Jahr 1900 gegründet, ist der maltesische Fußballverband einer der ältesten Europas. Er trat 1959 der FIFA bei, trug 1972 erstmals WM-Qualifikationsspiele aus und nimmt seit 1974 regelmäßig an selbigen teil. In der Qualifikation für die WM in Brasilien traf Malta auf Armenien, Bulgarien, Dänemark, Italien und Tschechien. Gegen keine dieser Mannschaften konnte Malta bis dato ein Spiel gewinnen, gegen Armenien gelang dann jedoch am 7. Juni 2013 mit 1:0 ein Auswärtssieg.

Malta nimmt ebenfalls regelmäßig an den Qualifikationsspielen zu Europameisterschaften teil, qualifizierte sich aber noch nicht. Am 23. Februar 1975 erzielte Malta durch ein 2:0 über Griechenland seinen ersten Länderspielsieg in einer EM-Qualifikation. Am 11. Oktober 2006 erreichte die Mannschaft gegen Ungarn einen 2:1-Sieg.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader für das Spiel gegen Bulgarien am 16. November 2014.

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verteidiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelfeldspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angreifer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom maltesischen Verband werden auch einige Spiele gezählt, die von der FIFA nicht berücksichtigt werden. Die Anzahl der von der FIFA berücksichtigten Spiele ist – wenn abweichend – in Klammern angegeben.[3] [4]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum Rekordnationalspieler
01. David Carabott 122 (119) 12 Abwehr 1987–2005 seit 29. März 2003
02. Gilbert Agius 120 8 Mittelfeld 1993–2009
03. Michael Mifsud 114 40 Angriff 2000-
04. Carmel Busuttil 113 (110) 23 Mittelfeld 1982–2001 2. Juni 1996 bis 29. März 2003
05. Joe Brincat 103 (101) 5 Mittelfeld 1988–2004
06. John Buttigieg 97 (95) 1 Abwehr 1984–2000
07. Brian Said 91 5 Abwehr 1996–2009
08. Silvio Vella 90 1 Abwehr 1988–2000
09. Roderick Briffa 89 1 Abwehr 2003-
10. Michael Degiorgio 78 4 Mittelfeld 1980–1993 5. Mai 1990 bis 2. Juni 1996
Luke Dimech 78 1 Abwehr 1999-

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur drei Spieler erzielten mehr als 10 Tore für die Nationalmannschaft. Michael Mifsud ist seit dem 3. März 2010 Rekordtorschütze Maltas, als er im Spiel gegen Finnland mit seinem 24. Tor den Rekord von Carmel Busuttil überbot, der zuvor seit dem 7. Februar 1988 Rekordhalter war, als er seinerseits den 6-Tore-Rekord von Raymond Xuereb überboten hatte.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum
01. Michael Mifsud 40 114 0,35 2000-
02. Carmel Busuttil 23 113 (110) 0,20 1982–2001
03. David Carabott 11 122 (119) 0,09 1987–2005

Spieler im Ausland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Nationalspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedenes, Kurioses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im letzten Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 1984 gewann Spanien gegen Malta mit 12:1. Danach wurde der maltesischen Mannschaft Manipulation vorgeworfen, da Spanien genau einen Sieg mit 11 Toren Unterschied benötigte, um sich für die EM zu qualifizieren.
  • Der 2:1-Sieg (beide Tore durch André Schembri) in der EM-Qualifikation 2008 am 11. Oktober 2006 gegen Ungarn war die letzte Sensation, für die Malta sorgte.
  • Am 26. März 2008 feierte Malta den höchsten Sieg in der Verbandsgeschichte, ein 7:1 gegen Liechtenstein.
  • Am 11. Oktober 2011 wurden die vier maltesischen Spieler David Carabott, Gilbert Agius, Carmel Busuttil und Joe Brincat von der UEFA für mehr als 100 Länderspiele geehrt.[5] Die UEFA orientiert sich bei der Gesamtzahl der Länderspiele an der Zählung des maltesischen Verbandes, die von der FIFA-Zählung abweicht.[6]

Länderspiele gegen BR Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Maltas)

  Datum Ort Ergebnis Anmerkung
1 22. Dezember 1974 Valletta 0:1 (0:1) EM-Qualifikation
2 28. Februar 1976 Dortmund 0:8 (0:4) EM-Qualifikation
3 25. Februar 1979 Valletta 0:0 (0:0) EM-Qualifikation
4 27. Februar 1980 Bremen 0:8 (0:3) EM-Qualifikation
5 16. Dezember 1984 Ta’ Qali 2:3 (1:1) WM-Qualifikation
6 27. März 1985 Saarbrücken 0:6 (0:5) WM-Qualifikation
7 2. September 1998 Ta’ Qali 1:2 (1:1)
8 27. Mai 2004 Freiburg im Breisgau 0:7 (0:4)
9 13. Mai 2010 Aachen 0:3 (0:1) Benefizspiel

Länderspiele gegen die Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Maltas)

  Datum Ort Ergebnis Anmerkung
1 20. Dezember 1970 Gżira 1:2 EM-Qualifikation
2 21. April 1971 Luzern 0:5 EM-Qualifikation
3 15. April 1987 Neuchâtel 1:4 EM-Qualifikation
4 15. November 1987 Valletta 1:1 EM-Qualifikation
5 18. November 1992 Bern 0:3 WM-Qualifikation
6 17. April 1993 Ta’ Qali 0:2 WM-Qualifikation
7 9. Februar 2011 Ta’ Qali 0:0

Länderspiele gegen Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Maltas)

  Datum Ort Ergebnis Anmerkung
1 27. April 1969 Gżira 1:3  
2 30. April 1972 Wien 0:4 WM-Qualifikation
3 25. November 1972 Gżira 0:2 WM-Qualifikation
4 5. Dezember 1976 Gżira 0:1 WM-Qualifikation
5 30. April 1977 Salzburg 0:9 WM-Qualifikation
6 4. Oktober 1989 Ta’ Qali 1:2  
7 7. Februar 2007 Ta’ Qali 1:1  
8 30. Mai 2008 Graz 1:5 EM-Testspiel

Länderspiele gegen Luxemburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus Sicht Maltas)

  Datum Ort Ergebnis Anmerkung
1 4. Januar 1970 Gżira 1:1  
2 22. Februar 1995 Ta’ Qali 0:1 EM-Qualifikation
3 6. September 1995 Luxemburg 0:1 EM-Qualifikation
4 19. August 2003 Esch-sur-Alzette 1:1  
5 2. Juni 2012 Luxemburg 2:0  

Länderspiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Datum Ort Ergebnis Anmerkung
1 26. März 2008 Ta’ Qali 7:1  
2 29. Februar 2012 Ta’ Qali 2:1  

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maltesische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 14. Juli 2016. Abgerufen am 14. Juli 2016
  2. Der maltesische Verband zählt auch Spiele gegen B-, C-, U21 und U23-Mannschaften mit [1]
  3. Quellen: mfa.com: NATIONAL ‘A’ PLAYERS APPEARANCES, fifa.com. Hunderterclub (Stand 20. August 2013) (PDF; 56 kB)
  4. eu-football.info: PLAYERS – played for Malta national team
  5. UEFA.com: UEFA-Auszeichnung für Maltas Hunderterklub
  6. FIFA Hunderterklub