Mama-san

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Der japanische Begriff Mama-san bezeichnet meistens eine mütterliche, geduldige Barfrau, die unermüdlich zuhören kann. [1] Zu ihr kommen die müden Angestellten Sarariman nach dem langen Arbeitstag und erholen sich bei Whisky und Bier. Die Mama-san schenkt ihnen aus ihren eigenen - mit Namen versehenen - Flaschen nach und serviert kleine Happen. Meist einmal im Monat kassiert die Mama-san die Zechen. Viele Unternehmen haben für diesen Zweck sogar eigene Konten eingerichtet.

Mama-san bezeichnet aber auch Frauen mit kontrollierenden Funktionen im Sexgewerbe.

Hinweis: Japanische Kinder bezeichnen ihre Mütter nicht als Mama-san sondern als Okā-san.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schmitt, Uwe: Tokyo Tango - Ein japanisches Abenteuer, Eichborn 1999. S. 249f und S. 253. ISBN 3-8218-4499-X

Verweise[Bearbeiten]

Sarariman - Soziales Verhalten in Japan