Mammillaria klissingiana

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Mammillaria klissingiana
Mammillaria klissingiana

Mammillaria klissingiana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria klissingiana
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria klissingiana
Boed.

Mammillaria klissingiana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den Gärtnereibesitzer Carl Ludwig Klissing aus Barth, der die Reisen von Hugo Baum in Mexiko finanzierte.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria klissingiana wächst einzeln und manchmal verzweigt. Die kugeligen bis kurz zylindrischen Triebe haben einen gerundeten Scheitel. Sie werden bis zu 16 Zentimeter hoch und erreichen dabei einen Durchmesser von 9 Zentimeter. Die Warzen sind gerundet-pyramidal bis konisch geformt. Sie enthalten Milchsaft. Die Axillen sind mit zahlreichen, 1 Zentimeter langen Borsten versehen, die in der Blühzone stärker wollig werden. Die 2 bis 4 Mitteldornen sind pfriemlich, weiß mit einer dunkelbraunen Spitze und 0,2 Zentimeter lang. Die 30 bis 35 Randdornen sind ausgebreitet, gerade, weiß und bis zu 0,5 Zentimeter lang.

Die rosa farbenen Blüten sind bis zu 1 Zentimeter lang und messen 0,8 Zentimeter im Durchmesser. Die keuligen Früchte sind 0,5 bis 0,6 Zentimeter groß. Sie enthalten dunkelrötlich-braune Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria klissingiana ist in den mexikanischen Bundesstaaten Tamaulipas bei Ciudad Viktoria und Calabazos (870–2300 Meter hoch), in Nuevo León und in San Luis Potosí verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1927 durch Friedrich Bödeker.[2] Synonyme für Mammillaria klissingiana sind: Mammillaria brauneana Boed. (1933), Mammillaria formosa var. klissingiana (Boed.) E.Kuhn (1981, nom. inval. ICBN-Artikel 33.3) und Mammillaria hahniana var. klissingiana (Boed.) E.Kuhn (1981, nom. inval. ICBN-Artikel 33.3).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 125.
  2. Friedrich Bödeker: Mammillaria klissingiana spec. nov. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Band 3, 1927, S. 123.
  3. Mammillaria klissingiana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Fitz Maurice, B, Fitz Maurice, W.A., Hernández, H.M., Sotomayor, M. & Smith, M., 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria klissingiana – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien