Mammillaria maritima

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Mammillaria maritima
Mammillaria maritima

Mammillaria maritima

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria maritima
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria maritima
(G.E.Linds.) D.R.Hunt
Mammillaria maritima (ältere Pflanze)

Mammillaria maritima ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton bedeutet 'zum Meer gehörig'.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria maritima bildet bis zu ein Meter im Durchmesser große Gruppen aus. Die festen bis zu 50 Zentimeter hoch werdenden, zylindrischen Körper sind blaugrün und stehen aufrecht, dabei sind sie 3 bis 7 Zentimeter im Durchmesser. Auf den glatten konisch geformten Warzen sitzen etwa 10 bis 15 weiße mit schwarzen Punkten versehenen Randdornen, die eine Länge bis zu 4 Zentimeter erreichen. Die rötlich braunen 4 Mitteldornen erreichen bis zu 5 Zentimeter Länge. Sie sind wie Angelhaken gebogen. Die zygomorphen Blüten sind trompetenförmig mit leicht aufgerollten Blütenhüllblättern. Sie sind bis zu 3 Zentimeter lang und scharlachrot. Die Früchte sind kugelförmig und rot. Die Samen sind schwarz.

Mammillaria maritima wird im englischen Original noch als Cochemiea behandelt. Lüthy (1995) betrachtet dieses Taxon als Synonym von Mammillaria pondii.[1]

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria maritima ist in dem mexikanischen Bundesstaat Baja California verbreitet und kommt entlang der Pazifikküste westlich von Punta Prieta vor.[1]

Die Erstbeschreibung erfolgte 1937 durch den amerikanischen Botaniker George Edmund Lindsay zunächst als Cochemiae maritima.[2] Durch David Richard Hunt erfolgte 1971 die Einbeziehung zu Mammillaria.[3]

Synonyme sind folgende beschriebenen Arten und Varietäten: Cochemiea maritima G.E.Linds. (1937), Mammillaria setispina var. maritima (G.E.Linds.) E.Kuhn (1982) (nom. inval. ICBN-Artikel 33.3), Mammillaria pondii subsp. maritima (G.E.Linds.) D.R.Hunt (1997) und Cochemiea pondii subsp. maritima (G.E.Linds.) U.Guzmán (2003).

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 394.
  2. G. E. Lindsay: Cactus and Succulent Journal. Band 8, Nummer 9, 1937, S. 143–144.
  3. D. R. Hunt: British Cactus and Succulent Journal. Band 33, Nummer 3, 1971, S. 58.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria maritima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien