Mammillaria matudae

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Mammillaria matudae
Mammillaria matudae.jpg

Mammillaria matudae

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria matudae
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria matudae
Bravo

Mammillaria matudae ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den mexikanischen Botaniker japanischer Abstammung Eizi Matuda.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria matudae wächst zunächst einzeln. Die einzelnen Triebe sprossen im Alter von der Basis her und bilden größere Gruppen aus. Die Pflanzenkörper sind zylindrisch und werden 10 bis 20 Zentimeter hoch und nur 3 Zentimeter im Durchmesser groß. Die Axillen sind kahl. Die 18 bis 20 Randdornen sind nur zwischen 2 und 3 Millimeter lang und nadelig. Sie sind lichtdurchlässig weiß, am Fuße gelblich. Ein Mitteldorn erscheint nach oben gerichtet, nadelmäßig, ein bisschen glatt, bräunlich im Alter und ist 5 Millimeter lang. Die Warzen sind fest und konisch.

Kleine trichterförmige und nur bis zu 12 Millimeter große Blüten strahlen förmlich purpurrot. Die Früchte sind rot gefärbt mit grünen Punkten. Sie sind bis zu 12 Millimeter groß. Die Samen sind hellbraun gefärbt.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria matudae ist in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Mexiko und Michoacán beheimatet und kommt in Höhenlagen zwischen 700 und 1250 Metern vor.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1956 durch Helia Bravo Hollis.[2]

Synonyme sind folgende beschriebenen Arten, Varietäten und Formen:
Mammillaria matudae f. duocentralis Fittkau (1971), Mammillaria matudae var. serpentiformis Fittkau (1971) und Mammillaria compacticaulis Repp. (1987).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Data Deficient (DD)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 395.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 140.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 149.
  2. Helia Bravo Hollis: Cactus and Succulent Journal of Great Britain. Band 18, Nummer 4, London 1956, S. 83–84 und 98.
  3. Mammillaria matudae in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Goettsch, B.K., 2013. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria matudae – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien