Manfort

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Manfort ist ein Leverkusener Stadtteil im Stadtbezirk I.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Manfort in Leverkusen

Manfort grenzt an Köln-Dünnwald, Schlebusch, Küppersteg, Alkenrath und Wiesdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1050 wurde der in Manfort gelegene Hemmelrather Hof erstmals erwähnt. Der Name leitet sich von einer alten Furt über den Rhein ab, der sogenannten Mannesfurt, die von Menschen durchwatet, nicht aber von Wagen passiert werden konnte. Der Hauptarm des Rheins verlief einst weiter östlich als heute.

Im 19. Jahrhundert war Manfort ein Teil der Gemeinde Wiesdorf, die 1920 in Bürgermeisterei Wiesdorf umbenannt und im Jahr darauf die Stadtrechte erhielt. Wiesdorf gehörte zum Landkreis Solingen. Seit 1930 ist Manfort mit Wiesdorf ein Teil von Leverkusen.

Nach dem Bau der Eisenbahn siedelten sich bedeutende Industrien in Manfort an: das Wuppermann-Stahlwerk sowie das aus der 1869 gegründeten Sprengstoff-Fabrik Kaiser & Edelmann hervorgegangene Werk Schlebusch von Dynamit Nobel. Die Hamburger Alfred Nobel u. Co. (ab 1876 Dynamit AG, DAG) übernahm Anfang der 1870er Jahre die Fabrik und benannte sie nach der benachbarten Bahnstation Schlebusch.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Kindertagesstätte
  • Städtischer Kindergarten
  • katholischer Kindergarten St. Joseph
  • Gemeinschaftsgrundschule Regenbogenschule
  • Theodor-Wuppermann-Hauptschule [1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfort ist über die Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum der Bundesautobahn 3 erreichbar.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Manfort befindet sich der Bahnhof Leverkusen-Schlebusch an der Bahnstrecke Gruiten–Köln-Deutz. Der Bahnhof ist nach dem benachbarten Stadtteil Schlebusch benannt, da es den Stadtteil Manfort zum Zeitpunkt seiner Errichtung noch nicht gab.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Manfort verkehren mehrere Buslinien der wupsi. Sie binden vor allem die Bahnhöfe Schlebusch und Mitte an, darüber hinaus weitere Teile Leverkusens.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leverkusener Informationen 2004, Herausgeber: Stadt Leverkusen, Leverkusen 2004.
  • Dr. Dieter Froitzheim: Manfort im Wandel der Zeit

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Manfort – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leverkusener Schulverzeichnis http://www.leverkusen.com/daten/Bildung.php?view=B0302

Koordinaten: 51° 2′ N, 7° 0′ O