Manfred Chobot

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Manfred Chobot (2008)

Manfred Chobot (* 3. Mai 1947 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Mitglied der Grazer Autorenversammlung. In seinen Büchern behandelt er vor allem Themen peripherer Kulturwahrnehmung. Seine Texte lassen sich wie Jahresringe zum aktuellen Zeitgeschehen lesen. Die Beschäftigung mit Dialektliteratur, biographischen Fiktionen, Alltagsliteratur und Essayismus in Randlagen markieren wesentliche Positionen der österreichischen Gegenwartsliteratur seit 1970.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chobot als Delphin (1965)

Manfred Chobot (Aussprache wie Kobot) war in seiner Jugend erfolgreicher Wettkampfschwimmer, u. a. Staatsjugendmeister über 200 m Delphin (1965). Seine sportlichen Erfahrungen fanden Eingang in den Gedichtband Sportgedichte (1989).

Kurz vor dem Abschluss brach er das Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft ab, da er inzwischen freier Mitarbeiter des ORF geworden war (u. a. Musikbox, Feature-Redaktion, Radiokolleg, ex libris, die Donauwelle). Von 1971 bis 1975 Mitglied im Arbeitskreis österreichischer Literaturproduzenten und erste Buchveröffentlichung in der Edition Literaturproduzenten im Verlag Jugend & Volk (mit Marie-Thérèse Kerschbaumer und Thomas Losch). Bekanntschaft mit Elfriede Jelinek, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Michael Scharang, Heidi Pataki, Elfriede Gerstl, Peter Henisch, Gustav Ernst, Friedrich Hahn, Reinhard Wegerth, Thomas Northoff, Reinhard Priessnitz, Wilhelm Pevny u. a. Gründung der Literaturzeitschrift astma, die aufgrund von Problemen mit den Behörden nach sechs Ausgaben eingestellt wurde (Geldstrafe, weil astma kein eingetragener Verein war; Anklage wegen angeblicher Pornographie eines Gedichts).

Mit Dagmar Chobot 1971 Gründung der Galerie Yppen, später in Galerie Chobot umbenannt und 1984 Übersiedlung in die Domgasse.

Redakteur der Zeitschrift des Theaters der Jugend, „neue wege“, von Herbst 1977 bis Mai 1982, für die er auch Rezensionen von Schallplatten verfasste. Von Alois Vogel übernahm Manfred Chobot 1991 die Reihe Lyrik aus Österreich im Verlag Grasl, Baden bei Wien, er war Herausgeber der Bände 51 bis 100, bis der Verlag 2004 die Reihe einstellte. Mehrere Fotoausstellungen eigener BildGedichte. Langjährige Mitarbeit als Buchrezensent bei der Zeitschrift Buchkultur. Er engagierte sich 1982 in der Initiative „Künstler für den Frieden“. Mit Rolf Schwendter und anderen 1990 Mitbegründer des „Ersten Wiener Lesetheaters und Zweiten Stegreiftheaters“. Von 1984 bis 2005 Herausgeber des jährlich erscheinenden Flugblatts zum „Tag der Lyrik“, das vom Literaturkreis Podium initiiert und in hoher Auflage gratis verteilt bzw. an Schulen versandt wurde. Von Jänner 1994 bis April 2005 Obmann des Literaturkreises „Podium“.

Zwischen 1995 und 2002 regelmäßige längere Aufenthalte auf Hawaii (Maui). In der Folge entstanden zwei Bücher Maui fängt die Sonne – Mythen aus Hawaii (2001) und Aloha – Briefe aus Hawaii (2008).

Manfred Chobot ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, der Kogge und der Literaturvereinigung Podium.

Seit 1968 ist er mit der Galeristin Dagmar Chobot verheiratet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1972: Förderungspreis des Wiener Kunstfonds
  • 1974: Arbeitsstipendium der Gemeinde Wien
  • 1976: Förderungspreis des Theodor Körner-Stiftungsfonds
  • 1977: Nachwuchs-Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
  • 1977: Förderungspreis des Wiener Kunstfonds
  • 1978: Arbeitsstipendium der Gemeinde Wien
  • 1979: Dramatikerstipendium des Bundesministeriums
  • 1979: Stipendium zur Produktion von Fernsehspielen
  • 1979: Arbeitsstipendium des Landes Niederösterreich
  • 1981: Preis der Arbeiterkammer Oberösterreich
  • 1982: Arbeitsstipendium der Gemeinde Wien
  • 1982: Dramatikerstipendium des Bundesministeriums
  • 1985: Dramatikerstipendium der Gemeinde Wien
  • 1985: Buchprämie für Krokodile haben keine Tränen
  • 1986: Staatsstipendium
  • 1987: 2. Preis beim BEWAG Literaturwettbewerb
  • 1989: Buchprämie für Sportgedichte
  • 1991: Anerkennungspreis beim Wettbewerb zum Max-von-der-Grün-Preis
  • 1991: Buchprämie für Ich dich und du mich auch
  • 1992: Förderungspreis des Landes Niederösterreich
  • 1996: Staatsstipendium
  • 1998: Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes
  • 2000: Buchprämie für Römische Elegien
  • 2006: Literaturpreis des Landes Burgenland
  • 2007: Projektstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2007: 3. Preis beim BEWAG-Literaturpreis für Lyrik
  • 2017: Kathak Literary Award (Dhaka, Bangladesch)
  • 2019: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien
  • 2022: Preisträger der Burgenland-Stiftung Theodor Kery

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik / Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Hortschie-Tier und die Lurex-Frau. Hyper-Texte. Mit Zeichnungen von Walter Schmögner. Edition Lex Liszt, Oberwart 2022. ISBN 978-3-99016-217-0.
  • Hawaiʻi – Mythen und Götter. Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2022. ISBN 978-3-99029-497-0.
  • In 116 Tagen um die Welt. Ein Logbuch. Löcker Verlag, Wien 2019. ISBN 978-3-85409-953-6.
  • Franz – Eine Karriere. 13 Erzählungen. Mit einem Vorwort von Ulf Birbaumer. Löcker Verlag, Wien 2017. ISBN 978-3-85409-846-1
  • nur fliegen ist schöner. Ausgewählte Gedichte, Hg. und mit einem Vorwort von Beppo Beyerl. Löcker Verlag, Wien 2017. ISBN 978-3-85409-847-8
  • Gedichte von Manfred Chobot. Deutsch / Bangla. Übersetzung ins Bangla von Aminur Rahman. Adorn Books, Dhaka 2017. ISBN 978-984-20-0526-8
  • Die Briefe der Hausmeisterin Leopoldine Kolecek. Illustrationen von Alfred Hrdlicka. Löcker Verlag, Wien 2015. ISBN 978-3-85409-772-3.
  • Das Killer-Phantom. 36 Mini-Krimis. Löcker Verlag, Wien 2015. ISBN 978-3-85409-768-6.
  • Doktor Mord. 52 Mini-Krimis. Löcker Verlag, Wien 2015. ISBN 978-3-85409-749-5.
  • Libůstka sí libuke (gefallen gefällt). Gedichte in tschechischer Übersetzung (Překlad) Tereza Semotamová. Větrné mlýny, Brno (Brünn) 2015. ISBN 978-80-7443-121-0.
  • Straßen des vergänglichen Ruhms. Dichter auf dem Wiener Stadtplan (mit Beppo Beyerl). Löcker Verlag, Wien 2014. ISBN 978-3-85409-709-9.
  • Mich piekst ein Ameisenbär. Weltgeschichten. Löcker Verlag, Wien 2013. ISBN 978-3-85409-688-7.
  • Der Wiener Brunnenmarkt oder wie man in der eigenen Stadt verreist. Fotos von Petra Rainer. Metroverlag, Wien 2012. ISBN 978-3-99300-079-0.
  • Lebenslänglich Wichtelgasse. Erkundungen aus Wien. Löcker Verlag, Wien 2012. ISBN 978-3-85409-633-7.
  • gefallen gefällt. Gedichte. Art Science, St. Wolfgang 2012. ISBN 978-3-902864-08-6.
  • Versuch den Blitz einzufangen. Roman. Limbus Verlag, Innsbruck 2011. ISBN 978-3-902534-51-4.
  • Der Tag beginnt in der Nacht. Eine Erzählung in Träumen. Sonderzahl Verlag, Wien 2011. ISBN 978-3-85449-346-4.
  • Der Bart ist ab. SMS-Roman (ca. 700 SMS, als pdf per Download). Limbus, Innsbruck 2010.
  • Reise nach Unterkralowitz. Roman. Limbus, Hohenems 2009, ISBN 978-3-902534-29-3.
  • Blinder Passagier nach Petersburg. Essays und Interviews. Edition Lex Liszt, Oberwart 2009. ISBN 978-3-901757-90-7.
  • Schwarze Lava / Lava noire. Gedichte, deutsch und französisch, illustriert von Henri Michaux. Art & Print, Brunn am Gebirge 2009.
  • Aloha! Briefe aus Hawaii. Sonderzahl Verlag, Wien 2008. ISBN 978-3-85449-289-4
  • Wolfgang Müller-Funk, Karin Zogmayer: Chobot bleibt. Portrait – Bilder und Texte. Bibliothek der Provinz, Weitra 2007.
  • Die Ernte der Stachelbeeren. Text-Clips. Illustrationen von Regina Hadraba. Edition Thurnhof (oxohyph 53), Horn 2007. ISBN 3-900678-88-X.
  • Die Erinnerung preisgeben. Gedichte. Bilder von Helga Cmelka. Art & Print, Brunn am Gebirge 2007.
  • Ausgewählte Gedichte. Podium-Porträt 29. Wien 2007. ISBN 978-3-902054-49-4
  • nach dirdort. Gedichte und BildGedichte. St. Pölten 2005. ISBN 978-3-901117-78-7.
  • sólo volar es más hermoso / nur fliegen ist schöner. Gedichte. Brunn am Gebirge 2005
  • Reisegeschichten. Erzählungen. Weitra 2003
  • Der Wiener Brunnenmarkt. Foto-Textbuch. Wien 2003
  • Maui fängt die Sonne. Mythen aus Hawaii. Wien 2001
  • Kumm haam in mei Gossn. Dialektgedichte. Weitra 2000. ISBN 978-3-85252-341-5.
  • römische elegien – 69 und 6 ein/stellungen zur liebe. Gedichte. Wien 2000
  • Stadtgeschichten. Erzählungen. Weitra 1999
  • ansichtskarten. statt/stadt-bilder. Gedichte. St. Pölten 1997
  • Der ertrunkene Fisch. Erzählungen. Weitra 1996 ISBN 978-3-85252-125-1.
  • Der Hof. Text-Fotobuch mit Jindrich Streit. Weitra 1995
  • Ziegelschupfen oder die Genüßliche Mühe der Bewegung. Erzählung. Weitra 1994. ISBN 978-3-85252-031-5.
  • Die Enge der Nähe. Erzählungen. Wiener Neustadt 1994
  • Dorfgeschichten. Prosa. Weitra 1992
  • Ich dich und du mich auch. Liebesgedichte. Baden bei Wien 1990
  • Sportgedichte. Wien 1989
  • Spreng-Sätze. Satiren und Gegen-Sätze. Wiener Neustadt 1987
  • Chobot-Lesebuch Wien 1987
  • Krokodile haben keine Tränen. Gedichte. Baden bei Wien 1985
  • 49 getrennte Eintragungen. Wien 1980
  • reform-projekte. Satiren. Wien 1980
  • Waunst in Wean. Dialektgedichte. München 1978
  • Der Gruftspion. Prosa. Wiener Neustadt 1978
  • projekte. Illustrierte Prosa. Gersthofen/Augsburg 1973
  • Neue Autoren I. Wien 1972

Kinder- und Jugendliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Florian Floh. Kinderbuch. Illustrationen von Ernst Zdrahal. Edition Lex Liszt, Oberwart 2014. ISBN 978-3-99016-069-5.
  • Atlantis – Staat der Kinder. Kinderbuch. Wien 1992

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard C. Bünker: Olle im Doaf. Erzählungen, Satiren und Gedichte. Herausgegeben von Manfred Chobot und Axel Karner. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt/Celovec 2020. ISBN 978-3-7084-0645-9.
  • Bernhard C. Bünker: Wos ibableibt. Dialektgedichte. Herausgegeben und mit Begleittexten von Manfred Chobot und Axel Karner. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt/Celovec 2018. ISBN 978-3-7084-0620-6.
  • Über den Umgang mit Wienern. Wiener Satire und Humor. Hrsg. mit Gerald Jatzek: Edition Mokka, Wien 2012. ISBN 978-3-902693-34-1.
  • Der Hund ist tot. Grätzelgeschichten aus 24 Wiener Bezirken. Hrsg. mit Beppo Beyerl, Gerald Jatzek. Löcker Verlag, Wien 2012. ISBN 978-3-85409-617-7.
  • Die Wunderwelt, durch die ich schwebte. Literarische Träume. Hrsg. mit Dieter Bandhauer. Sonderzahl Verlag, Wien 2011.
  • Schmäh ohne, aber echt, Wiener Satire und Humor aus 100 Jahren, hrsg. von Gerald Jatzek und Manfred Chobot, Edition Mokka, Wien 2011, ISBN 978-3-902693-27-3.
  • Tat.Wort. Krimigeschichten und Mördergedichte, hrsg. von Paul Eisenkircher, Horst Hahn und Maximilian Huber. Verein Alltag, Wien 2011. ISBN 978-3-902282-51-4.
  • Der Jaguar im Spiegel. Eine Kogge Anthologie. Hg. mit Charlotte Ueckert, Pop Verlag, 2010.
  • Genie & Arschloch. Licht- und Schattenseiten berühmter Persönlichkeiten. Wien 2009. ISBN 978-3-85485-234-6.
  • Karl Anton Fleck. hinter jedem gesicht verbirgt sich gott. Gedichte, Kochrezepte, Filmmontagen. art&print, Brunn am Gebirge 2005.
  • Lyrik aus Österreich. Band 51–100. Grasl, Baden bei Wien 1991–2004.
  • Auslese. Gedichte aus 100 Bänden Lyrik aus Österreich. Grasl, Baden bei Wien 2004.
  • Mord vor Ort. Kriminalgeschichten. (mit Sylvia Unterrader). Illustrationen von Ernst Zdrahal. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1994.
  • Erleichterung beim Zungezeigen. Lyrik gegen den Frust, hrsg. von Gerald Jatzek und Manfred Chobot, Jugend & Volk, Wien 1989, ISBN 3-224-11446-0
  • Essen und Trinken. Kulturjahrbuch Nr. 7. (mit Hubert Christian Ehalt und Rolf Schwendter). Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1988.
  • Das Wiener Donaubuch. (mit Hubert Christian Ehalt und Gero Fischer). Wien, Edition S, Wien 1987.
  • Schmäh ohne. Satire und Humor aus 100 Jahren. (mit Gerald Jatzek). Fotos von Peter Dressler. Verlag Jugend und Volk, Wien 1987.
  • Friedensmarsch der 70.000. Dokumentation. (Mitherausgeber).Löcker Verlag, Wien 1982.
  • Dialekt-Anthologie 1970–1980. (mit Bernhard C. Bünker). Internationales Dialektinstitut, Wien 1982.
  • Cara Compagna – Liebe Kollegin. Lieder aus Südtirol. (Mit Hans Haid und Bernhard C. Bünker). Internationales Dialektinstitut (IDI-TON 4), Wien 1980.
  • Mit’m Schmäh. Liederbuch. Mit Illustrationen von Tone Fink. davids-drucke (Singbare Texte 3), Göttingen 1980.
  • Reibflächenmultiple. Alfred Hrdlicka und die Öffentlichkeit. Dokumentation. Galerie Yppen, Wien 1977.
  • Endlich was Neues. Jahrbuch für neue Dichtung. Dokumentation eines literarischen Prozesses. (Mit Jochen Gerz und Rolf Nörtemann). edition endlich was neues, Gießen 1972.

Kabarett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Salto morale. Freie Bühne Wieden. Wien 1980.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Unger: Porträt Manfred Chobot. ORF 2, Ö-Bild, 21. Juli 1994.
  • Ferdinand Karl: Honolulu-Walzer, BRalpha, 17. Mai 2004.
  • Monica Ladurner über das Österreich-Festival in Guadalajara, Mexiko: Sachertorte und Tequila. 3sat, 29. Mai 2005.
  • Eva Hillinger: Ausgezeichneter Schriftsteller Manfred Chobot. ORF 2, Burgenland heute, 5. Januar 2007.
  • Feri Tschank interviewt Manfred Chobot. BKF, Kultur pur, 20. Februar 2007.
  • Ferdinand Karl: Kunst und Kultur in Hawaii. BRalpha, 23. März 2009.
  • Evropa jedna báseň (Europa as one poem). Regie: Ladislav Cmíral, Tschechisches Fernsehen, 26. Juli 2012.
  • Thomas Rottenberg spricht mit Manfred Chobot über seinen SMS-Roman Der Bart ist ab. Servus TV, LiteraTOUR, 15. Februar 2011; WH: 16. Februar 2011 und 9. Januar 2013.
  • Schöner Wohnen in Wien. Gemeinsam mit Peter Henisch, Gustav Ernst, Werner Bodingbauer. ORF 1972

Hörspiele und Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In 116 Tagen um die Welt. Feature in zwei Teilen. ORF Ö1, Ambiente. 9. und 16. Dezember 2018.
  • Zigeunerleben oder Welche Farbe hat deine Seele? – Roma in Wien. Feature. ORF Ö1, Hörbilder, 15. März 1997.
  • Josef Haninger, Biobauer – Nicht was wollen, sondern was machen. Feature. ORF Ö1, Menschenbilder, 3. Dezember 1995; WH: 4. Dezember 1995; ORF Ö3, Gedanken, 14. März 1996.
  • Wolf Vostell im Gespräch mit Manfred Chobot. ORF Ö1, Im Gespräch, 9. Dezember 1993.
  • Ziegelschupfen oder die genüssliche Mühe der Bewegung. Funkmonolog. ORF Ö1, 3. Januar 1993.
  • Der Brunnenmarkt. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 24. April 1992.
  • Die Bronnens – zwei Väter, eine Tochter und drei Schriftstellergenerationen. Feature. ORF Ö1, Tonspuren, 16. Februar 1992.
  • Richard Weihs – Drunter & drüber. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 17. November 1991.
  • Lakis & Achwach – griechisch-türkische Freundschaft in Musik. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 5. Mai 1991.
  • Der Müll. Biographie eines Problemkindes. Ein Anfall und eine Abfuhr. Feature in zwei Teilen. ORF Ö1, Hörbilder, 4. und 13. April 1991.
  • An Kindes-Statt: Adoption. Die leiblichen Eltern. Das Anstatt-Kind. Die Stellvertreter-Eltern. Feature in drei Teilen. ORF Ö1, Radiokolleg, 21. bis 23. Mai 1990.
  • Straßen des vergänglichen Ruhms. Musiker. Dichter (Wien um 1900). Dichter (Aufklärer und Biedermeier). Feature in drei Teilen. ORF Wien, Donauwelle, 3. Mai, 6. Mai, 8. Juli 1990.
  • Alois Vogel – Von Durchbruch zu Durchbruch. Feature. ORF Ö1, Tonspuren, 18. März 1990; WH: 19. August 1990.
  • Anselm Glück – Ich muß immer daran denken. Feature. ORF Ö1, Tonspuren, 21. Mai 1989.
  • H. C. Artmann – Die Sonne ist ein grünes Ei. Feature. ORF Ö1, Tonspuren, 4. Mai 1989; WH: 8. Juni 1991; 6. August 1997; 7. August 1997; 8. Dezember 2000.
  • Domizil Wohnwagen. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 10. September 1988; WH: ORF Ö3, Hörbilder, 12. März 1989.
  • Meine junge Alte oder Er könnte mein Sohn sein. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 16. April 1988; WH: 20. Januar 1991.
  • Von Ardistan nach Dschinnistan – Die Karl May-Tagung in Wien. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 23. Januar 1988.
  • Hermann Hakel – Die Wahrheit will niemand wissen. Feature. ORF Ö1, Tonspuren, 17. Januar 1988.
  • Hausen – Wohnen – Residieren.Feature. ORF Wien, 22. August 1987; WH: 17. September 1989.
  • Grand Prix. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 21. Februar 1987; WH: ORF Ö3, Hörbilder, 11. September 1988.
  • Shopping City Ost. Feature, ORF Burgenland, 4. Februar 1986; WH: ORF Ö3, Hörbilder, 15. März 1987.
  • Peter Schleicher – Ein Unangepasster. Feature, ORF Ö3, Kopfhörer, 21. September 1986.
  • Die bunte Donau Feature. ORF Wien, Donauwelle, 24. April 1986; WH: 20. August 1988.
  • Investitionen oder Schlußmachen zu dritt. Hörspiel. Regie: Fritz Zecha, ORF Ö1, 7. März 1986.
  • Vereinsmeier. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 15. Februar 1986; WH: 4. November 1992; ORF Ö3, Kopfhörer, 7. Februar 1988 und 6. Januar 1991.
  • Franz Jung – Blinder Passagier nach Petersburg. Feature. ORF Ö3, Musikbox, 15. Januar 1986.
  • Das Wasser, mit dem die Wiener gewaschen sind. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 11. Januar 1986.
  • Wie neu – Stadterneuerung. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 21. September 1985.
  • Totemtürme & Tabu – Flaktürme in Wien. Feature (mit Wolfram Beyer). ORF Wien, Donauwelle, 13. April 1985.
  • Erleben Sie einen herrlichen Tag mit Werbeverkaufsveranstaltung. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 23. Februar 1985.
  • 100 Prozent reduziert. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 9. Februar 1985; WH: ORF Ö3, Kopfhörer, 16. Februar 1986.
  • Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Korrektur eines Dichterbildes. Wo liegt die Tarockei?. Fritz von Herzmanovsky-Orlando und Alfred Kubin. Original und Bearbeitung. Kauz oder Menschenverächter. Feature in vier Teilen. ORF Ö1, 26. bis 29. November 1984.
  • Beim Branntweiner. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 2. Juni 1984; WH: ORF Ö1, Hörbilder, 7. Juli 1984.
  • Von drei Millionen Drei. Funk-Erzählung nach Leonhard Frank. ORF Ö1, 19. Februar 1984.
  • Illmitz – Porträt eines Ortes. Feature., ORF Burgenland, Radio Pannonien, 15. Dezember 1983.
  • Wer nicht schweigt, wird verbrannt. Dichter als Propheten. Alles ist hin. Es wäre doch gelachty. Feature in drei Teilen. ORF Ö1, 14. bis 16. September 1983.
  • Auf der Suche nach den verlorenen Sekunden. Feature. Regie: Alfred Treiber, ORF Ö1, Hörbilder, 11. Juni 1983; WH: ORF ÖR/Wien, 16. August 1983; Teil-WH: ORF Ö3, Kopfhörer, 11. März 1984.
  • Franz Jung – Blinder Passagier nach Petersburg. Feature. ORF Wien, 11. März 1983.
  • Lebenslänglich Wichtelgasse. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 6. September 1982; WH: ORF Ö1, 29. Januar 1983 und ORF Wien, 4. August 1984.
  • Vom Geben und vom Nehmen. Hörspiel. Regie: Paul Demetz, RAI Sender Bozen, 19. Mai 1983; WH: RAI Sender Bozen, 14. Juli 1988 und 7. März 2002.
  • Straßenkriegszustand. Kurzhörspiel. SDR 2, 18. Juni 1981.
  • Vom Geben und vom Nehmen. Hörspiel. Regie: Peter Weihs, ORF Ö1, 11. März 1981.
  • Duell auf der Brücke. Hörspiel. Regie: Herwig Seeböck, ORF Ö1, 14. Dezember 1980; WH: ORF Ö2, 2. November 1997.
  • Rechtssprechung oder Vorbereitung die Demokratie in Blut zu baden. Hörspiel. Regie: Axel Schanda, ORF Ö1, 16. November 1980.
  • Inventur. O-Ton-Hörspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ö1, 27. Februar 1977.
  • Sonntag nach der Mess’. O-Ton-Hörspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ö1, 18. November 1975.
  • Living Street. O-Ton-Hörspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ö1, 19. Januar 1975.
  • Partygesellschaft. Hörspiel. Regie: Hans Rochelt, ORF Ö1, 27. August 1974.
  • Interviews kurz vor der Hinrichtung. Sechs Kurzhörspiele (mit Rolf Nörtemann). HR 3, Funk für Fans, 1974.
  • a day in a life. O-Ton-Kurzhörspiel. Regie: Alfred Treiber, ORF Ö1, Beispiele, 28. Januar 1972.

Tonträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • i wüü net alaane sei. Kassette mit Liedern und Textbuch. Wien 1983.
  • entschuidigns. Dialektgedichte. Musik: Marwan Abado. CD. Extraplatte, Wien 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]