Manfred Lauermann

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Manfred Lauermann (* 22. April 1947 in Hannover) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler, Ideengeschichtler und Linksintellektueller, der als Privatgelehrter in Hannover lebt und seine Ursprünge in der deutschen 68er-Bewegung hat. Er war Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und bekennt sich auch heute noch öffentlich als (Alt)-Achtundsechziger. Als Publizist ignoriert er die Lagergrenzen: obwohl u.a. Mitglied der Historischen Kommission der Partei Die Linke,[1] schrieb er in dem neurechten Theorieorgan Etappe.[2]

Manfred Lauermann

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lauermann ist seit 1978 als philosophisch und methodologisch interessierter Soziologe freiberuflich in Lehre und Forschung im In- und Ausland tätig, ohne jemals das von Pierre Bourdieu kritisierte „Lebensziel“ der meisten (Sozial-)Wissenschaftler, ihre Festanstellung oder Verbeamtung (tenure), zu erreichen: Lauermann lehrte in Deutschland, hier unter anderem an den Universitäten Bochum, Dresden und Bielefeld, in den Arbeitsfeldern Soziologie, Politische Ideengeschichte und Philosophie. 1999 hatte er eine DAAD-Professur an der UFG (Brasilien). Lauermann ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (Sektion Kultursoziologie), der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft sowie der deutschen und der niederländischen Spinoza-Gesellschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der Mitglieder der Historischen Kommission der Partei Die Linke
  2. Manfred Lauermann: Hommage à Panajotis Kondylis (1943–1998). Fünfzehnte Etappe, Oktober 2000, S. 65–99.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]