Manfred Papst

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Manfred Papst (* 1956 in Davos) ist ein Schweizer Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Papst studierte von 1975 bis 1983 Sinologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Zürich, was er mit einer Arbeit zur Übersetzbarkeit chinesischer Lyrik abschloss. Danach absolvierte er bis 1987 noch ein Zusatzstudium in Geschichte. Er war freiberuflich als Korrektor, Lektor, Übersetzer und Herausgeber für verschiedene Verlage tätig und wirkte als Deutschlehrer. Er arbeitete beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) bei der Edition der Werke und Briefe Friedrich Glausers mit. Von 1989 bis 2001 war er Programmleiter des NZZ-Buchverlags, seit 2002 ist Papst Ressortleiter Kultur der NZZ am Sonntag.

Papst erhielt 2005 den Zürcher Journalistenpreis und 2015 den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik.[1]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Jadehumpen. Chinesische Gedichte in deutschen Übertragungen. Lizentiatsarbeit. Ostasiatisches Seminar der Universität Zürich, Zürich 1983.
  • mit Julia Papst (Hrsg.): Die schönsten jüdischen Liebesgeschichten, von Heinrich Heine bis Isaac Bashevis Singer. Diogenes, Zürich 1984.
  • (Hrsg.): Über George Orwell. Übersetzt von Matthias Fienbork. Diogenes, Zürich 1984.
  • Remedur der Ruhelosigkeit. Reflexion zu: Johann Sebastian Bach: Was frag ich nach der Welt, Kantate BWV 94. Anlässlich der Aufführung in der reformierten Kirche Trogen am 15. August 2015.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alfred-Kerr-Preis an Schweizer Kritiker Papst, bei focus, 13. März 2015.
  2. Publikationsseite der J. S. Bach-Stiftung, abgerufen am 1. Mai 2015.