Manfred Rebhandl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Manfred Rebhandl

Manfred Rebhandl (geboren 1966 in Windischgarsten)[1] ist ein österreichischer Autor von Kriminalromanen und Zeitungsreporter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Rebhandl wuchs in Oberösterreich auf und machte die HAK-Matura in Liezen. Nach dem Zivildienst bei der Lebenshilfe studierte er Soziologie und Komparatistik, jobbte und brach das Studium ab.[2] Ab 1995 schrieb er vier Drehbücher, darunter die Folge Abgründe des ORF für die Krimiserie Polizeiruf 110.[2]

Sein erster Kriminalroman erschien 2005, dieser und die folgenden drei waren in Rebhandls ländlicher Heimat angesiedelt. Seit 2012 ist Rock Rockenschaub aus dem Milieu Ottakrings Rebhandls Protagonist.[2]

2012 erhielt Rebhandl für Das Schwert des Ostens den Leo-Perutz-Preis. Neben seiner belletristischen Tätigkeit schreibt er als Reporter für Die Welt.[3]

Rebhandl hat eine Tochter. Der Journalist Bert Rebhandl ist sein Bruder.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lebensabende und Blutbäder. Ein Biermösel-Krimi. Wien: Czernin, 2005
  • Löcher, noch und nöcher. Noch ein Biermösel-Krimi. Wien: Czernin, 2006
  • Scheiß dich nicht an - Lebe!: Der dritte Biermösel-Krimi. Wien: Czernin, 2007
  • 56,3° im Schatten: Der vierte Biermösel-Krimi. Wien: Czernin, 2008
  • Das Schwert des Ostens. Wien: Czernin, 2012
  • Dürre Beweise. Wien: Czernin, 2012
  • In der Hölle ist für alle Platz. Wien: Czernin, 2013
  • Töpfern auf Kreta. Wien: Czernin, 2015
  • Der König der Schweine. Innsbruck: Haymon, 2016
  • Heiß ist die Liebe, kalt ist der Tod: Ein Kitty-Muhr-Krimi, Haymon-Verlag, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7099-7890-0
  • Sommer ohne Horst: Rockenschaub löst auf alle Fälle alle Fälle. Krimi, Haymon-Verlag, Innsbruck 2020, ISBN 978-3-7099-7929-7
  • Erster Mai: Rock Rockenschaub löst auf alle Fälle alle Fälle. Krimi, Haymon-Verlag, Innsbruck 2022, ISBN 978-3-7099-7946-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Schachinger: Die Provinz gebiert Monster. Der Standard, 7. Oktober 2005
  2. a b c Matthias Matussek: Wiener Blut, in: Literarische Welt, 26. April 2014, S. 6
  3. Manfred Rebhandl. Welt online vom 8. August 2015