Manfred Stefes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Manfred Stefes
Personalia
Geburtstag 28. März 1967
Geburtsort KorschenbroichDeutschland
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–1985 Borussia Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985–1988 Borussia Mönchengladbach II
1988–1992 Borussia Mönchengladbach 46 (1)
1992–1993 Fortuna Düsseldorf 6 (0)
1994–1996 Düsseldorfer SV 04
1996–1997 Germania Teveren 18 (0)
1998 Rheydter SV
1999 SCB Viktoria Köln
Stationen als Trainer
Jahre Station
1998–2000 Borussia Mönchengladbach (Rehatrainer)
1999 Borussia Mönchengladbach (interim)
2000–2003 Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer)
2003–2004 Borussia Mönchengladbach II
2005–2008 MSV Duisburg (Co-Trainer)
2008 MSV Duisburg II
2009–2017 Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer)
2018– Borussia Dortmund (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Manfred Stefes (* 28. März 1967 in Korschenbroich) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Trainer. In seiner Zeit als aktiver Spieler war er unter anderem für Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf tätig. Während seiner Zeit als Co-Trainer von Hans Meyer gelang Borussia Mönchengladbach in der Saison 2001/02 der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga. Seit 2018 ist Stefes Co-Trainer unter Lucien Favre bei Borussia Dortmund, dem er zuvor bereits bei Mönchengladbach assistierte.

Mit erfolgreichem Abschluss des DFB-Fußball-Lehrer-Lehrgangs ist Manfred Stefes seit 2003 staatlich anerkannter Fußball-Lehrer.[1]

Aktive Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Stefes durchlief alle Jugendmannschaften von Borussia Mönchengladbach und spielte ab 1985 für Borussias Amateurmannschaft. Am 20. April 1989 gab der Abwehrspieler im Hamburger Volksparkstadion sein Profidebüt für die Elf vom Niederrhein unter dem damaligen Trainer Wolf Werner. Es folgten fünf weitere Einsätze in der Saison 1988/89, die Mönchengladbach auf dem sechsten Tabellenplatz beendete.In der folgenden Spielzeit gehörte Stefes zum Stammaufgebot der Profimannschaft und konnte insgesamt 18 Bundesligaeinsätze, sowie eine Teilnahme im DFB-Pokal verbuchen. Direkt am ersten Spieltag der Saison 1990/91 gelang dem gebürtigen Korschenbroicher im Heimspiel gegen den VfL Bochum sein erstes und einziges Bundesligator. Unter Trainer Jürgen Gelsdorf kam Stefes in der Spielzeit 1991/92 nur noch auf sechs Einsätze in der Bundesliga und wechselte am Ende der Saison zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, für die er insgesamt sechs Einsätze in der zweiten Bundesliga verbuchen konnte. 1996 beendete Stefes seine Profikarriere und war fortan im Amateurbereich für Germania Teveren, den Rheydter SV und SCB Preußen Köln aktiv. Ende der 1990er Jahre beendete er seine Spielerkarriere.

Trainerlaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er bereits zuvor als Rehatrainer für Borussia Mönchengladbach arbeitete, wurde Manfred Stefes im jähr 2000 Co-Trainer von Rainer Bonhof.

Nach einer dreijährigen Zwischenstation beim MSV Duisburg war er seit 2009 Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem mit Hans Meyer, Lucien Favre und André Schubert zusammen.[2]

Von Januar 2017 bis Juni 2018 war Stefes im Nachwuchszentrum von Borussia Mönchengladbach beschäftigt, wo er Talente entdecken und fördern sollte.

Seit Juli 2018 ist er bei Borussia Dortmund, wieder unter dem Cheftrainer Lucien Favre, als Co-Trainer tätig. Am 21. Spieltag der Saison 2018/19 betreute Stefes aufgrund einer Grippe Favres die Mannschaft als Cheftrainer.[3]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sporthochschule verabschiedet 27 Neue mit der "Lizenz zum Trainieren". Abgerufen am 13. November 2020.
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.euregio-aktuell.eu(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Stefes neuer Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach)
  3. Spektakel in Dortmund - Belfodil hat das letzte Wort, kicker.de, abgerufen am 9. Februar 2019.