Mangrove-Darwinfink

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Mangrove-Darwinfink
Camarhynchus heliobates.png

Mangrove-Darwinfink (Camarhynchus heliobates)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Tangaren (Thraupidae)
Unterfamilie: Darwinfinken (Geospizinae)
Gattung: Baumfinken (Camarhynchus)
Art: Mangrove-Darwinfink
Wissenschaftlicher Name
Camarhynchus heliobates
(Snodgrass & Heller, 1901)

Der Mangrove-Darwinfink (Camarhynchus heliobates) ist eine Vogelart aus der Gattung der Baumfinken (Camarhynchus) in der Unterfamilie der Darwinfinken (Geospizinae). Diese werden heute zu den Tangaren (Thraupidae) oder manchmal auch zu den Ammern (Emberizidae) gestellt.

Der Mangrove-Darwinfink ist einer der seltensten Vögel dieser Erde und vom Aussterben bedroht, da nur noch etwa 100 Exemplare dieser Art auf den Galápagos-Inseln zu finden sind. Sein Name stammt von seinem Wohnraum ab (Mangroven-Wald). Diese Singvogelart ist nur auf der Insel Isabella vorzufinden.[1]

Nach Ratten, die inzwischen mit Giftködern dezimiert wurden, ist nun die Fliege Philornis downsi der größte Feind des Mangrove-Darwinfinks. Die Fliege legt ihre Eier in Vogelnester, die Larven befallen dann die frisch geschlüpften Vogeljungen.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bauchseite ist oliv, während die Rückenseite eher gräulich ist. Sperlinge und Finken sind ihm in Körperbau und -größe sehr ähnlich. Der Mangroven-Fink hat eine abgerundete Flügelform und einen abgerundeten Schwanz, der häufig zu einer Seite abgeknickt ist.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mangrove-Darwinfink ernährt sich von großen Insekten, Larven und benutzt manchmal Werkzeuge. Er nimmt sich Zweige oder Dornen in den Schnabel und gräbt damit nach Larven oder Maden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mangrove-Darwinfink (Camarhynchus heliobates) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Roland Knauer: "Der Kampf um die letzten Küken". In: Bild der Wissenschaft. Konradin Medien GmbH, Leinenfelden-Echterdingen September 2017, S. 95.