Manic Pixie Dream Girl

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Ein Manic Pixie Dream Girl (MPDG) ist ein Typus in Filmen. Der Filmkritiker Nathan Rabin, der den Begriff prägte, nachdem er Kirsten Dunsts Figur in Elizabethtown (2005) gesehen hatte, sagte, dass das MPDG „nur in der fiebrigen Vorstellung sensibler Autoren und Regisseure“ existiere, „um nachdenklichen, schmachtenden jungen Männern beizubringen, das Leben und seine unendlichen Geheimnisse und Abenteuer zu umarmen“.[1]

Das Manic Pixie Dream Girl ist mit einem anderen Typus vergleichbar, dem Magical Negro – einer schwarzen Figur, die nur zu existieren scheint, um dem weißen Retter-Protagonisten geistigen und moralischen Beistand zu leisten. In beiden Fällen hat die Hauptfigur kein erkennbares Seelenleben und dient in der Regel nur dem Zweck, dem Protagonisten wichtige Lebenslektionen zu erteilen.[2]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MPDGs sind in der Regel statische Figuren, die exzentrische Eigenarten haben und ungeniert mädchenhaft sind. Sie dienen immer als Objekt der Begierde für einen (meist nachdenklichen oder depressiven) männlichen Protagonisten. Beispiele für eine MPDG werden im Folgenden beschrieben:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Bataan Death March of Whimsy Case File #1: Elizabethtown. Abgerufen am 4. Dezember 2021 (amerikanisches Englisch).
  2. Wild things: 16 films featuring Manic Pixie Dream Girls. Abgerufen am 4. Dezember 2021 (amerikanisches Englisch).
  3. Roger Ebert: Garden State movie review & film summary (2004) | Roger Ebert. Abgerufen am 4. Dezember 2021 (englisch).
  4. Wild things: 16 films featuring Manic Pixie Dream Girls. Abgerufen am 4. Dezember 2021 (amerikanisches Englisch).
  5. Maya Phillips: The 10 Best Anime Shows to Watch on Netflix. 10. Oktober 2017, abgerufen am 4. Dezember 2021 (amerikanisches Englisch).
  6. Processing Grief Through Anime Part One: Your Lie in April. In: The Otaku Exhibition. 10. Juni 2021, abgerufen am 4. Dezember 2021 (englisch).