Manuela Uhl

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Manuela Uhl als Violetta in Verdis La traviata

Manuela Uhl (* 7. März 1971 in Ravensburg) ist eine deutsche Konzert- und Opernsängerin (Sopran). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Partien der deutschen Spätromantik und der klassischen Moderne. Seit 2015 ist sie Professorin an der Musikhochschule Lübeck.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manuela Uhl wuchs in Ravensburg auf. Sie studierte in Salzburg, Zürich und Freiburg im Breisgau. Nach Gastverträgen in Freiburg und Essen und ersten Festengagements im Badischen Staatstheater Karlsruhe und bei den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel gehörte Manuela Uhl von 2006 bis 2011 dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an.

Seit 2011 ist die Sängerin freischaffend international tätig, doch weiterhin der Deutschen Oper Berlin als regelmäßiger Gast verbunden.

Sie hatte Auftritte an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Colón Buenos Aires, am Nationaltheater München, am Teatro Real Madrid, bei den Festspielen Baden-Baden, bei der Nederlandse Opera, in der Königlichen Oper Kopenhagen, in der Semperoper Dresden, am Theater an der Wien, am Teatro Massimo Palermo, an der Staatsoper Hamburg, an der Opera Hongkong, an der Staatsoper Stuttgart, am Teatro Del Opera Roma, am Teatro Maestranza Sevilla, an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, an der Opéra de Montpellier, an der Opéra de Nice und bei den Maifestspielen Wiesbaden.

Uhl arbeitete mit den Dirigenten Christian Thielemann, Riccardo Chailly, Peter Schneider, Antonio Pappano, Gustavo Dudamel, Axel Kober, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Lorin Maazel, Rafael Frühbeck de Burgos, Leopold Hager, Pinchas Steinberg, Mark Albrecht, Donald Runnicles, Stefan Soltesz, Friedeman Layer, Ulf Schirmer, Bertrand de Billy und Jesús López Cobos zusammen.

Ihr Repertoire umfasst die Partien

  • Richard Wagner: Senta, Elisabeth, Elsa, Irene, Sieglinde, Venus, Freia,
  • Richard Strauss: Salome, Kaiserin, Marschallin, Chrysothemis, Danae, Daphne, Aminta,
  • Weber: Agathe,
  • Beethoven: Leonore,
  • Verdi: Desdemona, Elisabetta, Violetta,
  • Korngold: Marietta/Marie,
  • Hindemith: Ursula,
  • Schreker: Els, Irmgard.

Gastverträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manuela Uhl gastierte u. a. am Teatro Colón Buenos Aires (Frau ohne Schatten, Elektra), an der Semperoper Dresden (Tannhäuser, Elektra), am Teatro Real Madrid (Tote Stadt, Elektra), am National Theater Taipei (Salome), an der Opera Hongkong (Der Fliegende Holländer), an der Nederlandse Opera Amsterdam (Schatzgräber), am Nationaltheater München (Elektra), am Theater an der Wien (Mathis der Maler), an der Ungarischen Staatsoper Budapest (Frau ohne Schatten, Salome), an der Königlichen Oper Kopenhagen (Tannhäuser, Der Fliegende Holländer), am Teatro Massimo Palermo (Tote Stadt), an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Fliegender Holländer, Walküre, Lohengrin), bei den Festspielen Baden-Baden (Elektra), an der Hamburgischen Staatsoper (Tannhäuser), an der Opéra de Nice (Elektra), an der Opéra de Montpellier (Salome), am Teatro del Opera Roma (Rienzi), am Teatro Maestranza Seviglia (Freischütz), in Leipzig (Iphigenie in Aulis, Rosenkavalier) und an der Deutschen Oper Berlin (Lohengrin, Der Fliegende Holländer, Walküre, Rienzi, Tannhäuser, Salome, Danae, Elektra, Frau ohne Schatten, Turandot, Freischütz).

Konzert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem ist Manuela Uhl eine Konzert- und Liedersängerin und sang z. B. die Sopranpartien im Brahms-Requiem, im Elias von Mendelssohn Bartholdy und im Verdi-Requiem. Sie trat auch mit den Vier letzten Liedern von Richard Strauss und Wagners Wesendonck-Liedern auf. Beethovens 9. Sinfonie sang sie u. a. mit Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski und Miguel Gomez Martinez. Im Mahler-Jahr 2010 war sie häufig als Solistin in Mahlers 8. Symphonie zu hören, u. a. in Aufführungen unter Christian Thielemann, Lorin Maazel, Jonathan Nott und Christian Arming. Ab 2011 folgten Aufführungen unter Antonio Pappano, Gustavo Dudamel und Riccardo Chailly.

CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtaufnahmen, in denen Manuela Uhl die weibliche Hauptpartie singt:

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Feldhoff: Gesangsunterricht für Körper und Geist. In: Lübecker Nachrichten vom 31. Oktober 2015, S. 16.