Mao Zemin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mao Zemin

Mao Zemin (chinesisch 毛泽民, Pinyin Máo Zémin; * 3. April 1896; † 27. September 1943) war der ältere der beiden jüngeren Brüder von Mao Zedong. Er war mit Wang Shulan verheiratet, mit der er eine 1922 geborene Tochter hatte. Zemin trat im Herbst 1922 der Kommunistischen Partei Chinas bei.[1] Er heiratete 1926 seine zweite Frau, Quian Xijun, mit der er später am Langen Marsch teilnahm.[2] Ab 1931 agierte er als Leiter der Bank des Roten Staates in Ruijin, einer kleinen Kreisstadt in Ganzhou.[2] 1937 organisierte Mao Zemin zusammen mit seiner Frau Quian Xijun die Weiterleitung von Geld der Kommunistischen Internationalen von Schanghai nach Xi’an.[3] 1941 heiratete er seine dritte Ehefrau, Zhu Danhua, mit der er einen 1941 geborene Sohn hatte.

Am 27. September 1943 wurde er auf Befehl des chinesischen Kriegsherrn Sheng Shicai, für den er seit 1940 gearbeitet hatte, in Xinjiang umgebracht.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander V. Pantsov, Steven I. Levine: Mao: The Real Story. Simon and Schuster, 2013, S. 111
  2. a b Lily Xiao Hong Lee, A. D. Stefanowska: 中國婦女傳記詞典 (Biographical Dictionary of Chinese Women): The Twentieth Century, 1912-2000, M. E. Sharpe, 2003, S. 425 online
  3. Aida Yuen Wong: Visualizing Beauty: Gender and Ideology in Modern East Asia, Hong Kong University Press, 2012, S. 68 online
  4. Alexander V. Pantsov, Steven I. Levine: Mao: Die Biographie, S. Fischer Verlag, 2014 online