Mape

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mape (Begriffsklärung) aufgeführt.
Mape
Der Suco Mape liegt im Norden vom Verwaltungsamt Zumalai.
Daten
Fläche 23,61 km²[1]
Einwohnerzahl 313 (2015)[1]
Chefe de Suco Afonso Amaral
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Daro 36
Mape Canua 238
Polo 39
Mape (Osttimor)
Mape
Mape
Koordinaten: 9° 5′ S, 125° 25′ O

Mape ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Zumalai (Gemeinde Cova Lima). Der Ort Mape im Verwaltungsamt liegt im Suco Raimea. „Mape“ ist das Bunak-Wort für „Fischadler“.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Mape eine Fläche von 30,59 km².[3] Nun sind es 23,61 km².[1] Der Suco liegt im Norden des Verwaltungsamts Zumalai. Nördlich liegt der Suco Ucecai, westlich Zulo, südlich Lepo und Fatuleto und südöstlich Lour. Im Nordosten liegt der Suco Mau-Nuno (Verwaltungsamt Ainaro, Gemeinde Ainaro). Die Nordgrenze fließt der Fluss Beleten entlang, in den aus dem Suco der Seldena mündet. Die West- und Südgrenze bildet der Fluss Fatoro, in dem von Mape aus der Tale mündet. Alle diese Flüsse enden schließlich im Fluss Mola. Es gibt keine größeren zusammenhängenden Siedlungen im Suco.[4]

In Mape befinden sich die Ruinen einer Festung aus dem 20. Jahrhundert.[5]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Daro, Mape Canua und Polo.[6]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 313 Einwohner (2015), davon sind 154 Männer und 159 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 13,3 Einwohner/km². Im Suco gibt es 59 Haushalte.[1] Über 81 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Fast 19 % sprechen Tetum Prasa.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Fereira zum Chefe de Suco gewählt.[8] Bei den Wahlen 2009 gewann Afonso Amaral.[9]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, abgerufen am 28. September 2014.
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Facebook-Auftritt von Rui Maria de Araújo: Parede do Forte de Mape, construído no século 19?, abgerufen am 15. Januar 2015.
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  7. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Mape (tetum; PDF; 8,3 MB)
  8. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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