Marc Bernhard

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Marc Bernhard (2017)

Marc Bernhard (* 5. Februar 1972 in Reutlingen) ist ein deutscher Politiker (AfD) und Rechtsanwalt. Er ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2018 Landesgruppensprecher der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Augsburg wurde Bernhard als Rechtsanwalt zugelassen. Über ein Fernstudium erwarb er außerdem in London den Grad eines MBA. Von 2011 bis 2017 war Bernhard Geschäftsführer der INIT Innovative Informatikanwendungen in Transport-, Verkehrs- und Leitsystemen GmbH, eines Tochterunternehmens der init innovation in traffic systems SE.

Marc Bernhard ist geschieden, lebt in Karlsruhe und hat zwei Kinder.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach kurzer Aktivität bei den Jusos trat Bernhard 1991 in die Junge Union und auch in die CDU ein. Bei der Jungen Union engagierte er sich im Kreisvorstand des Alb-Donau-Kreises, im Landesvorstand Baden-Württemberg sowie im JU-Bundesvorstand als integrationspolitischer Sprecher. Bernhard war außerdem 13 Jahre Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dornstadt, sowie 14 Jahre stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender.

2013 verließ Bernhard die CDU und trat in die neu gegründete AfD ein. 2014–2019 war er stellvertretender Sprecher und seit 2019 ist er Sprecher des AfD-Kreisverbandes Karlsruhe. Seit 2017 ist er Mitglied des Landesvorstands der AfD Baden-Württemberg.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernhard gehörte von 1999 bis 2012 dem Gemeinderat von Dornstadt an. Von 2014 bis 2019 war er Mitglied im Gemeinderat von Karlsruhe.

Bei der Bundestagswahl 2017 wurde Bernhard über die Landesliste Baden-Württemberg in den Deutschen Bundestag gewählt. Seit 2018 ist er Sprecher der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg.

Im Bundestag ist Bernhard ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, sowie im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen. Darüber hinaus gehört er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Arbeit und Soziales, dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie, sowie dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur an.

Politische Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernhard wendete sich gegen einen möglichen Parteiausschluss von Björn Höcke. Den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg bezeichnete er als „rot-grünen Siff“ und forderte seine Abschaffung.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manchmal blinkt er links, abgebogen wird rechts. Abgerufen am 16. November 2019.