Marc Hennerici

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Marc Hennerici 2010 mit der Corvette Z06 des Teams Phoenix Racing

Marc Hennerici (* 10. Mai 1982 in Mayen) ist ein deutscher Rennfahrer deutsch-brasilianischer Abstammung, der in diversen Sport- und Tourenwagenrennen startet. 2005 gewann er die Independence Trophy in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC).

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hennerici fand durch die geographische Nähe zum Nürburgring und durch die familiäre Verwurzelung mit dem Motorsport schon früh zum Motorsport. So startete er bereits 1989 im Alter von sechs Jahren bei Kartslalom-Veranstaltungen. Hennerici fuhr bis einschließlich 1998 Kart und konnte u. a. zweimal Meister im Westdeutschen ADAC Kart Cup werden. 1994 gewann er die Clubmeisterschaft des Kart-Clubs in Kerpen.

Von 1999 bis 2001 nahm Hennerici an der Formel Junior und anschließend an der Formel BMW teil. 2002 erfolgte der Umstieg in den Tourenwagensport, in dem Hennerici 2005 die Independence Trophy in der WTCC gewinnen konnte. Seit 2007 startet Hennerici in der FIA-GT-Meisterschaft. 2009 gewann er die GT3-Klasse des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps und zusammen mit Teamkollege Luca Ludwig die Vizemeisterschaft im ADAC GT Masters.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hennerici stammt aus einer Rennfahrerfamilie. Sein Großonkel Günther Hennerici war Gründer und Teamchef des Teams Eifelland Caravans, das Anfang der 1970er Jahre an einigen Formel-1-Rennen teilnahm. Sein Großvater Heinz Hennerici, der im Zweiten Weltkrieg einen Arm verloren hatte, war ebenfalls Rennfahrer.

Hennerici lebt in Bonn, wo er zurzeit Volkswirtschaftslehre studiert.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Clubmeister Kart Club Kerpen
  • 1996: 1. Platz Westdeutscher ADAC Kart Cup (POP Junioren); 3. Platz Deutsche ADAC POP Juniorenmeisterschaft
  • 1997: 1. Platz Westdeutscher ADAC Kart Cup (POP Senioren);
  • 1998: 2. Platz Westdeutscher ADAC Kart Cup (IC/A Senioren)
  • 1999: 5. Platz BMW ADAC Formel Junior Cup
  • 2000: BMW Formel ADAC
  • 2001: BMW Formel ADAC
  • 2002: VLN
  • 2003: Deutscher Meister Alfa 147 Cup; 3. Platz Tourenwagenweltfinale Macau
  • 2004: 4. Platz Deutsche Produktionswagenmeisterschaft
  • 2005: 1. Platz Independence Trophy WTCC (5 Siege); Klassensieg (SP3) 24h Nürburgring
  • 2006: 1. Platz VLN Junior Trophy; 8 Klassensiege(SP10)in der VLN, 5. Platz gesamt und Klassensieg (SP10) 24h Nürburgring
  • 2007: 5 Gesamtsiege VLN; 3. Platz gesamt 24h Nürburgring
  • 2008: 10. Platz ADAC GT Masters (1 Sieg)
  • 2009: Vizemeister ADAC GT Masters, Teammeister ADAC GT Masters, 1. Platz 24h Spa (GT3), 7. Platz FIA GT1 Oschersleben

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]