Marco Polo (Spiel)

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Das Kinderspiel Marco Polo ist eine Variante des Blindekuh-Spiels, das als Fangspiel im Wasser gespielt wird. Unter anderem ist es in England, den USA, Australien und Südamerika sehr verbreitet.

Spielverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genau wie bei Blindekuh werden die Augen eines Mitspielers verbunden. Dieser hat dann die Aufgabe, einen der um ihn herumschwimmenden Spieler durch Berührung „zu fangen“. Der Sucher orientiert sich dabei an den Schwimmgeräuschen der Mitspieler. Zusätzlich kann er „Marco“ rufen, worauf die Mitspieler verpflichtet sind, mit „Polo“ zu antworten. Berührt der Sucher solch einen Mitspieler, ist dieser an der Reihe und das Spiel beginnt von vorne. Sollte sich einer der Teilnehmer außerhalb des Wassers befinden und somit nicht mehr erreichbar sein, kann der „Sucher“ rufen: „fish out of Water“. Er nimmt die Augenbinde ab, und derjenige, der nicht im Wasser ist, bekommt die Rolle des Suchenden.[1]

Im Schwimmunterricht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marco Polo fördert das Dauerschwimmen. Die Kinder halten sich auf spielerische Weise längere Zeit über Wasser und trainieren dabei ihre Ausdauer. Im Schwimmunterricht wird es deshalb methodisch eingesetzt. Andere dazu geeignete Spiele sind Wassertennis und Wasserball.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baartz, Remus, Tempke:Schwimmen spielend lernen-Elemente für einen sicheren und praxisorientierten Schwimmunterricht in der Schule, Herausgeber: Unfallkasse Nord, überarbeitete Auflage 2009, Seite 24 in: PDF