Marcus Roloff

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Marcus Roloff (* 31. Januar 1973 in Neubrandenburg) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcus Roloff wuchs in Neustrelitz und nach der Übersiedlung der Familie in die Bundesrepublik in Bremen auf [1]. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1997 erschien sein erster Gedichtband Herbstkläger.

Seitdem erscheinen Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften und Anthologien, unter anderem im Jahrbuch der Lyrik, der nicht mehr existenten ndl, der im S. Fischer Verlag erscheinenden Vierteljahrsschrift Neue Rundschau und Tageszeitungen wie NZZ, FAZ oder Freie Presse, sowie online (zwischen 2007 und 2010) im Forum der 13 und aktuell auf lyrikkritik.de. Im März 2015 erschien sein vierter Gedichtband Reinzeichnung.

Marcus Roloff lebt in Frankfurt am Main.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Marcus Roloff […] ein hervorragender poetischer Geodät, kundig in der Kartografierung von 'Dauerlandschaften', demonstriert […] nicht nur seine Passion für die Entzifferung visueller Konstellationen, sondern auch sein Interesse an der Überschreibung tradierter Mythen.“

Michael Braun, Lyrik-Taschenkalender 2013 [2]

„Wenn nach all den Abgesängen auf Geschichte, Erzählung und Subjekt, auf Erkenntnismöglichkeit und der definitiven Abkehr aller fortschrittlichen Dichtung von naiver Abbildgläubigkeit noch irgendein lyrischer Realismus möglich ist, dann vielleicht der von Marcus Roloff.“

Hendrik Jackson, Signaturen Magazin, 2015 [3]

„Stattdessen handelt es sich bei Roloff um […] handelsübliche Allerweltswörter: Sie sind überall drin, leicht zu finden, ihre Bedeutung ist rasch erfasst; sie sind sozusagen Grundübungen der Denotation – und doch, man weiß nicht wie, macht Marcus Roloff sie zu unbegreiflichen Lexemen: zu rätselhaft tiefen, dunklen, prismatischen, schleppnetzartigen Begriffen, daran sich die Vielzahl ambivalenter Bedeutung einer gesamten Biographie festgesetzt hat.“

Paul-Henri Campbell, Fixpoetry, 2015 [4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literaturzeitschriften

Übersetzung (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertonungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Péter Kőszeghy (* 1971): PRIAPOS für 4 Stimmen, Flöte, Oboe, Fagott, Saxophon, Percussion und elektronisches Zuspiel. UA April 2010 (intersonanzen-Festival, Potsdam)
  • Christian Löffler (* 1985): Swift Code [Tonträger], Ki-Records, Köln 2012

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorisierter Eintrag auf Literaturport.de
  2. http://www.wunderhorn.de/content/buecher/pool/978_3_88423_399_3/index_ger.html
  3. http://www.signaturen-magazin.de/marcus-roloff--reinzeichnung.html
  4. http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/marcus-roloff/reinzeichnung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]