Marek Harloff

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Marek Harloff (* 22. April 1971 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marek Harloff wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Sein Vater Jan ist wie sein Großvater Hans Harloff Regisseur, seine Mutter Annegret Harloff ist Regieassistentin. Sein älterer Bruder Fabian ist ebenfalls Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher.

Harloff studierte Musik, weil es sein Wunsch war, Opernsänger zu werden. Zum Fernsehen kam er, nachdem er bereits als Kind vor der Kamera gestanden hatte, als sein Bruder Fabian in einer Serie ausfiel und Marek für ihn einsprang.

Nachdem er bereits in Theaterstücken am Thalia Theater Hamburg, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Nationaltheater Weimar gespielt hatte, wurde er 2015 am Schauspiel Köln erstmals fester Teil eines Ensembles.[1] Zum gleichen Team gehört auch seine Cousine, die Schauspielerin Melanie Kretschmann.

Fernsehserien, in denen Harloff mitspielte, sind z. B. Tatort, Ein Fall für zwei, Die Kommissarin, Faust und Charité. Hauptrollen hatte er in Filmen wie Der Schrei des Schmetterlings (1999), Kaliber Deluxe (2000), Vergiss Amerika (2000) oder Blackout Journey (2005).

Für seine Rolle im Fernsehfilm Der Skorpion erhielt Harloff 1998 eine Auszeichnung bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels und für seine Rolle in Bella Block − Tod Eines Mädchens den RTL-Fernsehpreis Goldener Löwe.

Zusammen mit Jan Plewka und Stephan Eggert gründete er 2004 die Band TempEau.

Harloff lebt in Schleswig-Holstein.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Die Luther Matrix

Sprechrollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 166 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Bos: Schauspiel Köln: Es ist der Glaube, der zählt. 4. Februar 2015, abgerufen am 3. Juni 2021 (deutsch).
  2. Hass! Mehr Hass! Die Geschichte von Eric und Dylan. in der ARD-Hörspieldatenbank, abgerufen am 12. Januar 2019.