Margery Allingham

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Margery Louise Allingham (* 20. Mai 1904 in London; † 30. Juni 1966 in Colchester, Essex) war eine englische Schriftstellerin und Krimi-Autorin. Sie wird heute zu den Vertreterinnen des klassischen Detektivromans gezählt.

Allinghams Eltern waren Journalisten und Schriftsteller. Sie selber begann sehr früh zu schreiben, konzentrierte sich anfangs aber auf Theaterstücke und Kurzgeschichten. Ihren ersten größeren Durchbruch hatte sie mit ihrem zweiten Kriminalroman The Crime at Black Dudley (auf Deutsch unter den Titeln Mord in Black Dudley beziehungsweise Der Italienische Dolch erschienen), der 1927 veröffentlicht wurde. In diesem Roman führt sie auch ihren wichtigsten Protagonisten Albert Campion ein. Bereits ihr dritter Kriminalroman Mystery Mile (Gefährliches Landleben), in dem sie die Figur des Magersfontein Lugg als Diener von Campion einführt, wurde vom Doubleday Crime Club zur Buchempfehlung des Monats gewählt.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allingham ist unter den wesentlichen Schriftstellerinnen, die im sogenannten Goldenen Zeitalter der Detektivgeschichte die einzige, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts geboren wurde. Agatha Christie, Dorothy Sayers, Ngaio Marsh und Josephine Tey wurden im Gegensatz zu ihr alle im ausgehenden 19. Jahrhundert geboren.[1]

Familie und Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allingham war das erste Kind von Emily „Em“ Hughes und Herbert Allingham und kam in London zur Welt. Zwei Jahre später kam ihr Bruder Phil und 1913 ihre Schwester Joyce auf die Welt. Erzogen wurde sie allerdings von Hausangestellten. Ihr Vater war zum Zeitpunkt ihrer Geburt Herausgeber des London Journals, einer Wochenzeitschrift, die als Fortsetzungsserie die Erzählungen populärer viktorianischer Schriftsteller veröffentlichte. Zeitschriften dieser Art trafen auf ein zunehmend geringeres Interesse beim Lesepublikum und Herbert Allingham gab diese Tätigkeit auf als Margery fünf Jahre alt war und arbeitete ab dann als freier Schriftsteller für verschiedene Publikationen. Allinghams Mutter Emily Hughes war - nachdem sich ihre Mutter vom Alkoholabhängigen Ehemann getrennt hatte - in materiell sehr begrenzten Verhältnissen aufgewachsen und hatte vor der Heirat als Hutmacherin gearbeitet. Sie schrieb zum Zeitpunkt von Margery Allinghams Geburt gleichfalls für diverse britische Publikationen. Beide Elternteile standen sozialistischen Ideen aufgeschlossen gegenüber und gehörten zum Umkreis der Fabian Society, einer intellektuell-sozialistischen Bewegung. Em Hughes experimentierte außerdem mit verschiedenen religiösen Richtungen, kennzeichnend war aber ihre Ablehnung einer traditionellen Mutter- und Hausfrauenrolle.[2]

1909 zog das Ehepaar Allingham mit seinen Kindern in die Nähe von Colchester in Essex. Das neue Familienheim war eine ehemalige heruntergekommene Pfarrei, dessen Wohnkomfort all die Annehmlichkeiten fehlten, die damals schon zum Wohnstandard der Mittelschicht gehörten.[3] In diesem weitläufigen Haus richtete das Ehepaar Allingham anlässlich des siebten Geburtstags ihrer Tochter für sie einen Raum im Dienstbotentrakt als Büro ein: Hier begann sie unter Aufsicht ihres Vaters zu schreiben. Herbert Allingham gab ihr eine Handlung vor und ließ seine älteste Tochter dann eine Geschichte schreiben, die diese Vorgabe ausfüllte. Er lehrte ihr unter anderem sorgfältiges Überarbeiten ihres ersten Entwurfes. Ihre erste Geschichte war ein Märchen, wenig später begann sie eine Familienzeitung zu schreiben, die unter anderem Fortsetzungsgeschichten, Gedichte und sogar Werbung enthielt.[4]

Kurz nach ihrem siebten Geburtstag wurde Margery Allingham in einem Mädchenpensionat eingeschrieben und kehrte nur noch an den Wochenenden zu ihrer Familie zurück. Nach einem Jahr erkrankte sie allerdings schwer an Typhus. Der behandelnde Arzt empfahl nach ihrer Genesung, sie nicht mehr auf die Schule zurückkehren zu lassen. Margery Allingham wurde entsprechend bis 1915 von einer Reihe unterschiedlicher Gouvernanten erzogen, bevor sie in des Mädchenpensionat zurückkehrte.

Erste Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erste Weltkrieg veränderte das britische Verlagsgeschäft nachhaltig - eine Reihe von Zeitschriften, Zeitungen und Magazine, für die Herbert und Em Allingham geschrieben hatten, wurden entweder eingestellt oder verschmolzen mit anderen. Nach fünf Jahren relativen Wohlstands sah sich das Ehepaar Allingham ihre ländliche Idylle in Essex aufzugeben und nach London zurückzukehren, wo sie eine Wohnung in Bayswater bezogen. Die veränderten Lebensumstände belasteten die Ehe erheblich. Ems Schwester Maud war in der Lage, dem Ehepaar behilflich zu sein. Sie war eine der ersten Herausgeberinnen des britischen Frauenmagazins Woman's Weekly und beauftragte Em Allingham mit einer Serie von Detektivgeschichten. Wenig später begann auch Herbert für dieses neue Magazin zu schreiben. In einem Ableger des Magazins, nämlich Mother and Home, erschien 1917 Margery Allinghams erste verkaufte Geschichte, ein Märchen.[5]

Salzmarschen von Mersea Island. Ein Urlaubsaufenthalt auf der abgeschiedenen Insel inspirierte Allingham zu ihrem ersten Roman, einer Abenteuergeschichte.

Im Jahre 1919 wurde Margery Allingham in einem anderen Internat in Cambridge angemeldet. The Peres High School for Girls war bekannt für ihren Schwerpunkt auf einer klassischen Erziehung und bereitete ihre Schülerinnen auf die Universität vor. Allingham erwies sich jedoch auch hier als schlechte Schülerin, wenn sie auch unter anderem zwei Theaterstücke verfasste, die von ihren Klassenkameradinnen aufgeführt wurde. 1920 verließ sie das Internat und wurde für weitere drei Jahre von Barbara Harper, einer Lehrerin des Queen's College in London, privat unterrichtet. Auf Harper werden Allinghams Kenntnisse von Literatur und Geschichte zurückgeführt. Parallel zu diesem Unterricht belegte sie einzelne Kurse an Londons Regent Street Polytechnic. Wegen ihrer ersten Erfolge im Schauspielunterricht dieser Universität zielte sie auf eine Schauspielkarriere ab, parallel dazu schrieb sie unter der Anleitung von Harper weiterhin Theaterstücke und Kurzgeschichten schrieb.[6] 1921 begann Allingham, inspiriert von einem Familienurlaub auf der abgeschiedenen Mersea Island mit dem Schreiben eines ersten Romans. Die Abenteuergeschichte Blackerchief Dick (in deutscher Sprache nicht veröffentlicht) erschien 1923.

1925 beendete Margery Allingham ihre Studien an der Regent Street Polytechnic. Groß gewachsen und schwergewichtig hatte sie ihren Traum von einer Theaterkarriere aufgegeben. Arbeit bot ihr erneut ihre Tante Maud an. Maud Hughes betreute als Herausgeberin von Frauenzeitschriften auch zwei, deren Schwerpunkt die Filmwelt und eine, die sich an junge, arbeitende Frauen - den sogenannten Flappern - richtete. Allingham begann regelmäßig für diese Publikationen zu schreiben.[7]

Der erste Kriminalroman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1927 erschien Allinghams erster Kriminalroman Ein böser Nachbar (The White Cottage Mystery) als Fortsetzungsserie in einer Zeitung. Im gleichen Jahr, nämlich am 29. September 1927, heiratete sie Philip „Pip“ Youngman Carter, der Bruder einer Studienkollegin ihrer Schauspielkurse. Beide Ehepartner waren gerade 23 Jahre alt. Carter versuchte sich in der Kunstszene als Maler zu etablieren. Geld verdiente er nur gelegentlich, wenn er Bucheinbände entwarf. Den größeren Teil des Einkommens des Ehepaars steuerte Allingham durch ihre Schreibereien für diverse Zeitschriften und Zeitungen bei. Carter ermutigte sie, als 1928 Allinghams erster Kriminalroman auch in Buchform erschien, zur Arbeit an einer zweiten Detektivgeschichte, die später unter The Crime at Black Dudley (Mord in Black Dudley) erschien. Allingham schrieb später über die Arbeit an diesem Roman:

„... ich lernte es, überall und jederzeit zu schreiben - selbst wenn im selben Raum eine Partygefeiert wurde oder ein Hundekampf stattfand. Besser noch, ich wurde immer heiterer. Es war das erste mal, dass ich den Mut hatte, auch humorvoll zu schreiben - etwas, was ich bislang stets vermieden hatte.“[8]

Allinghams Kriminalromane erwiesen sich schnell als erfolgreich: Der US-amerikanische Doubleday Crime Club wählte ihren dritten Kriminalroman Mystery Mile (Gefährliches Landleben) zum Buch des Monats.[9]

Schwieriges Eheleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erfolg von Allingham als Autorin blieb nicht ohne Einfluss auf ihre Ehe. Ihr Ehemann Pip Carter nahm zunehmend die Rolle eines Mentors ein - zum Zeitpunkt des Erscheinens von Mystery Mile bezeichnete Allingham ihn als wichtigsten Ideengeber für ihre Romanhandlungen. Zwei Drittel der Handlung von Mystery Mile und die Hälfte des Humors dieses Romans schrieb Allingham unmittelbar ihrem Ehemann zu, der etwa Mitte der 1930er Jahre jegliche Hoffnung auf eine künstlerische Karriere aufgegeben hatte. Die mittlerweile stark übergewichtige Allingham war zunehmend die einzige, die zum Haushaltseinkommen beitrug. Nicht zuletzt auch, weil Allingham zusätzlich zu ihrer Arbeit an ihren Kriminalromanen unverändert für Zeitungen und Zeitschriften schrieb. Pip Carter führte zunehmend das Leben eines Landedelmanns der Gentry: Spielen und Trinken war seine Hauptbeschäftigung. Zwischen den beiden Ehepartnern kam es zunehmend zu Streitigkeiten und es gibt Indizien, dass es dabei auch zu Handgreiflichkeiten zwischen den beiden kam. In einem Tagebucheintrag hielt Allingham 1934 fest:

„...fühle mich ausgenutzt, aber mit dem unangenehmen Gefühl, dass es meine Schuld ist. Entweder habe ich mir mehr aufgeladen, als ich verdauen kann, oder ich versuche die Arbeit eines Mannweibs zu erledigen und dieses in einer netten und weiblichen Art zu erledigen.“[10]

In der Öffentlichkeit wurde das Ehepaar, das mittlerweile auf dem Land lebte, als ein glückliches, etwas außergewöhnliches Ehepaar wahrgenommen, das zufrieden Seite an Seite arbeitete und regelmäßig Freunde zum fröhlichen Wochenende in ihr Landhaus einlud, mit einem Kostümfest und einem Cricketturnier als jährliche Höhepunkte. Allingham schien in der öffentlichen Wahrnehmung der Motor dieses Eheglücks zu sein: Schreibend, aber gleichzeitig einen umfangreichen Haushalt führend, eine geduldige Gastgeberin, deren bevorzugte Freizeitbeschäftigungen Kochen und Nähen waren. Presseartikel stellen Allingham als eine Person dar, die ihr berufliches und privates Leben mit Grazie und Selbstvertrauen ausführte. Tatsächlich war sie jedoch überarbeitet und fühlte sich von den Personen, die ihr am nächsten stand, wenig wertgeschätzt. Vermutlich ging sie bereits zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass ihr Mann sie betrog. Gleichzeitig litt sie an ständigen Nackenschmerzen und vermutlich auch an Bronchitis und Sinusitis.[11]

Die finanzielle Verantwortung, die Allingham übernahm, wuchs im Jahr 1935 weiter: Auf Betreiben ihres Ehemanns erwarben sie 1935 ein weitläufiges Landhaus in Tolleshunt D'Arcy in Essex. Zum Haushalt der Carter gehörte neben dem seit Jahren mit ihnen lebenden Grog Gregory nun auch Mary Orr, eine alte Freundin aus Zeiten an der Regent Street Polytechnic. Daneben gab es eine Haushälterin, eine Köchin und einen Gärtner. Allingham schrieb mehr und mehr Fortsetzungsserien und Kurzgeschichten und trotz der erfolgreichen Veröffentlichung mehrerer Kriminalromane fiel es ihr schwer, ausreichend Geld für den Unterhalt des Landhauses in Essex aufzubringen.

Anerkennung als Schriftstellerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1937 veröffentlichte Allingham ihren Kriminalroman Dancers in Mourning (Tänzer in Trauer), der sehr wohlmeinende Besprechungen erhielt. Kritiker verglichen ihn mit Dorothy Sayers letztem vollenden Kriminalroman Busman's Honeymoon und urteilten häufig, dass Allinghams Roman das gelungenere Werk war. Der Roman verkaufte sich besser als jeder ihrer vorherigen Romane und erhielt erstmals auch Anerkennung aus Literaturkreisen. Sie wurde zu Veranstaltungen eingeladen, an denen auch anerkannte Personen der literarischen Welt wie E. C. Bentley und Freeman Wills Crofts teilnahmen. Der Schriftsteller und Literaturkritiker Frank Swinnerton und seine Frau wurden zu ihren Freunden. Das einflussreiche Literaturmagazin Time and Tide bat sie darum, Rezensionen für sie zu schreiben.[12] Noch wohlwollender als Dancers in Mourning wurde ihr nächster Roman The Fashion in Shrouds (Mode und Morde) aufgenommen. Auch für die an sich selbst zweifelnde Allingham war nun offensichtlich, dass sie anspruchsvolle literarische Werke in Form von Kriminalgeschichten schreiben konnte. Im Observer erschien eine bis heute häufig zitierte Romanbesprechung, in der der Kritiker festhielt:

„Albert Campion muss man die Ehre zubilligen, der erste serienmäßige Detektiv zu sein, der in einer Erzählung erscheint, die selbst an den hohen Maßstäben literarischer Kritik gemessen ein herausragender Roman ist.“[13]

Einordnung des Werkes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Margery Allingham begann ihre Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken. Ihren ersten Erfolg hatte sie bereits im Alter von 17 Jahren während ihres Theaterstudiums in London. Ihr erster Roman Blackerchief, der sehr stark von Robert Louis Stevenson beeinflusst ist, erhielt nach Ansicht von Martha Hailey Dubose bei Erscheinen mehr Besprechungen als die literarische Qualität rechtfertigt. Allingham selber distanzierte sich von diesem Roman und kaufte später antiquarische Druckexemplare auf, um so den Roman aus dem Verkehr zu ziehen.[14]

1927 entdeckte sie das Krimi-Genre für sich und veröffentlichte ihren ersten Kriminalroman. 1929 erschien Mord in Black Dudley (The crime at Black Dudley), wo zum ersten Mal die Figur auftrat, die sie berühmt machen sollte: Albert Campion. Er ist eine etwas nervige Person, die fast keinen vernünftigen Satz herausbringt, die Handlung aber voranbringt. Allingham plante ursprünglich nicht, Campion zu ihrem wichtigsten Protagonisten zu machen. Allerdings überstrahlte seine merkwürdige Persönlichkeit und sein eigenartiger Stil den eigentlichen Protagonisten diesen zweiten Romans, den Pathologen und Berater des Scotland Yards Abbershaw. Dubose sieht viele Charakterzüge Albert Campions bei Dorothy Sayers Protagonisten Lord Peter Wimsey und P. G. Wodehouses Bertie Wooster entlehnt. Zeitgenossen Allinghams nennen als Inspiration für diese Figur jedoch auch ihren Ehemann sowie Grog Gregory, einen Freund des Ehemanns. Literaturhistoriker wie Julia Thorogood haben aber auch darauf verwiesen, dass „Duffer“, der Held in einer Fortsetzungsserie von Allinghams Vater, diese Figur wesentlich beeinflussten.[15]

Wie auch Dorothy L. Sayers' Lord Peter Wimsey stammt Albert Campion aus hohen Adelskreisen, versteckt sich jedoch hinter dem Pseudonym Albert Campion und seinen Maskeraden. Der Grund ist sein Bruder. Aus welchen Kreisen er stammt und warum er sich hinter einem falschen Namen versteckt, wird nie verraten. Er tritt als manchmal naiv und abwesend wirkender jugendlicher Dandy auf und wird deshalb von anderen gerne unterschätzt, aber mit seinem scharfen Verstand gelingt ihm immer wieder die Lösung verworrener Fälle. Sein fiktives Geburtsdatum ist der 15. Mai 1900; er ist damit älter als seine Erfinderin. Campion hat die für eine Romanfigur seiner Zeit seltene Eigenschaft, sich zu entwickeln und auch zu altern. Campions Diener ist Magersfontein Lugg, eine Figur, die Allingham in ihrem zweiten Campion-Kriminalroman Mystery Mile (Gefährliches Landleben) einführte. In diesem 1930 erschienenen Kriminalroman ermittelt Campion zum ersten Mal als Hauptakteur. Er ist Protagonist in weiteren 16 Romanen und zahlreichen Geschichten bis 1965. Ihr letztes Buch konnte Allingham nicht mehr vollenden, weil sie an Krebs erkrankte und 1966 verstarb. Ihr Ehemann P. Y. Carter schrieb Verschwundene Fracht zu Ende und ließ zwei weitere Campion-Abenteuer folgen, bevor auch er 1970 starb.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Dank des Einbrechers. Kriminalgeschichten. Diogenes Verlag, Zürich 1993, ISBN 3-257-22651-9.
  • Die Handschuhe des Franzosen. 5 Kriminalgeschichten („Mr. Campion and others“). Diogenes Verlag, Zürich 1981, ISBN 3-257-20929-0.
  • Unschuldige gesucht. Zwei Geschichten („Take two at bedtime“). Diogenes Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-257-22433-8.
  • Der vollkommene Butler. Geschichten („The Allingham Minibus“). Diogenes Verlag, Zürich 1994, ISBN 3-257-22707-8.

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der alte Mann am Fenster. Eine Albert-Campion-Geschichte („The old man in the window“). Diogenes Verlag, Zürich 1983, ISBN 3-257-79519-X.
  • Blackkerchief Dick. London 1923.
  • Blumen für den Richter. Roman („Flowers for the judge“). Diogenes Verlag, Zürich 1990, ISBN 3-257-21821-4.
  • Ein böser Nachbar. Roman („The White Cottage Mystery“). Neuauflage. Diogenes Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-257-21962-8. Erstveröffentlichung in Großbritannien 1927.
  • Der Fall Pig. Roman („The Case of the Late Pig“). Neuauflage. Diogenes Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-257-21901-6.
  • Gedankenschnüffler. Roman („The Mind Readers“). Diogenes Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-257-22434-6.
  • Gefährliches Landleben („Mystery Mile“). Neuauflage. Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-05393-5.
  • Der Geist der Gouvernante. Roman („The China governess“). Diogenes Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-257-21900-8.
  • Das Haus am Golfplatz Roman („Safer than love“). Goldmann, München 2000, ISBN 3-442-03001-3.
  • Der Hüter des Kelchs. Ein Albert-Campion-Roman („Look to the Lady“). Neuauflage. Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-03079-X.
  • Der italienische Dolch („The Crime at Black Dudley“). Neuauflage. Goldmann, München 2001, ISBN 3-442-05392-7 (früherer Titel Mord in Black Dudley). Allinghams zweiter Kriminalroman.
  • Judaslohn. Roman („Traitor's purse“). Diogenes Verlag, Zürich 1988, ISBN 3-257-21570-3.
  • Mode und Morde. Ein Albert-Campion-Roman („The Fashion in Shrouds“). Neuauflage. Goldmann, München 2004, ISBN 3-442-03243-1.
  • Die Patientin in der Pfauenvilla. Roman („The patient at peacock's hall“). 2. Auflage. Goldmann, München 1989, ISBN 3-442-03251-2.
  • Polizei am Grab. Ein Albert-Campion-Roman („Police at the Funeral“). London 1931. Neuauflage. Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-05491-5.
  • Schlag mich mit Blindheit. Kriminalroman („Hide my eyes“). Rowohlt, Reinbek 1964.
  • Schwarze Pflaumen. Ein klassischer Kriminalroman aus dem Jahre 1940 („Black Plumes“). Neuauflage. Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03832-0.
  • Die Spur des Tigers. Ein Albert-Campion-Roman („The Tiger in the Smoke“). Neuauflage. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-06215-2.
  • Süsse Gefahr. Ein Albert-Campion-Roman („Sweet anger“). 2. Auflage. Goldmann, München 2004, ISBN 3-442-02251-7.
  • Tänzer in Trauer. Roman („Dancer in mourning“). Neuauflage. Diogenes Verlag, Zürich 1989, ISBN 3-257-21691-2.
  • Trau keiner Lady. Roman („The Beckoning Lady“). Neuauflage. Diogenes Verlag, Zürich 1987, ISBN 3-257-21567-3 (früherer Titel Die lockende Dame).
  • Überstunden für den Totengräber. Roman („More work for the undertaker“). Diogenes Verlag, Zürich 1988, ISBN 3-257-21630-0.
  • Verschwundene Fracht. Roman („Cargo of Eagles“). Diogenes Verlag, Zürich 1993, ISBN 3-257-22596-2.
  • Wenn Geister sterben. Roman („Death of a Ghost“). Diogenes Verlag, Zürich 1988, ISBN 3-257-21616-5.
  • Zur Hochzeit eine Leiche. Roman („Coroner's Pidgin“). Diogenes Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-257-22432-X.

Verfilmungen von Werken Allinghams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1956: Tiger im Nebel (Tiger in the smoke) – Regie: Roy Ward Baker
  • Ende der 90er wurden acht von Campions Fällen für das englische Fernsehen verfilmt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martha Hailey Dubose: Women of Mystery - The Lives and Works of Notable Women Crime Novelists. Thomas Dunne Books, New York 2011, ISBN 978-0-312-27655-3.
  • Marianne van Hoven (Hrsg.): Margery Allingham. 100 years of a great mystery writer. Lucas Books, Aylsham 2004, ISBN 1-903797-35-7.
  • Richard Martin: Ink in her blood. The life and crime fiction of Margery Allingham. UMI Research Press, Ann Arbor, Mich. 1988, ISBN 0-8357-2028-4.
  • Barry A. Pike: Campion's career. A study of the novels of Margery Allingham. Popular Press, Bowling Green, Ohio 1987, ISBN 0-87972-380-7.
  • Julia Thorogood: Margery Allingham. A biography. Heinemann, London 1991, ISBN 0-434-77906-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 281.
  2. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 282.
  3. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 283.
  4. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 284.
  5. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 285.
  6. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 287.
  7. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 288.
  8. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 290. Im Original lautet das Zitat: ...now I learned to work anywhere at any time with anything from a party to a dogfight going on in the same room. Better still I grew gay myself. For the first time I venture to Entourage the humour which until then I had always tried to keep out of my work.
  9. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 291.
  10. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 292. Im Original lautet das Zitat: Feel put upon but have uncomfortable feeling that it's my fault. Have either taken on more than I can chew or else am trying to do a he-woman's job and ... do it nicely and in a feminine fashion.
  11. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 294.
  12. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 296.
  13. zitiert nach Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 297. Im Original schrieb der Literaturkritiker des Observers: To Albert Campion has fallen the honour of being the first Detektive to figure in a story which is also, even when junget by the fixed stars of criticism, a distinguished novel.
  14. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 287.
  15. Martha Hailey Dubose: Women of Mystery. S. 290.