Margot Lee Shetterly

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Margot Lee Shetterly 2016

Margot Lee Shetterly (* 1969 in Hampton, Virginia) ist eine US-amerikanische Sachbuchautorin. Ihr erstes Buch Hidden Figures wurde in 16 Sprachen übersetzt, unter demselben Namen verfilmt und 2017 mit einem Anisfield-Wolf Book Award ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shetterly wurde 1969 in Hampton, Virginia geboren. Ihr Vater arbeitete als Wissenschaftler am NASA-Langley Research Center,[1][2] ihre Mutter war eine Englischprofessorin an der Hampton University.[3] Sie besuchte die Phoebus High School in Hampton, (Virginia) und die McIntire School of Commerce an der University of Virginia.

Nach dem College zog sie um nach New York und arbeitete mehrere Jahre im Investment Banking, zuerst bei J.P. Morgan, dann bei Merrill Lynch. Anschließend wechselte sie in die Medienbranche und arbeitete bei verschiedenen Start-up-Unternehmen, u. a. der von HBO finanzierten Website Volume.com.

Im Jahr 2005 zogen sie und ihr Mann, der Schriftsteller Aran Shetterly, nach Mexiko um. Dort gründeten sie das englischsprachige Magazin Inside Mexico[4] für Expats, welches bis 2009 erschien.

Von 2010 bis 2013 arbeiteten die Shetterlys als Berater für die mexikanische Tourismusindustrie.

Shetterly begann 2010 mit der Recherche von Hidden Figures. 2014 wurden die Buchrechte an HarperCollins verkauft, die Filmrechte gingen an Donna Gigliotti von Levantine Films.[5][6]

2013 gründete sie The Human Computer Project. Das Ziel dieser Organisation ist ein Archiv der Arbeit sämtlicher Frauen, die als „menschliche Computer“ und Mathematikerinnen in den frühen Jahren bei National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) und National Aeronautics and Space Administration (NASA) gearbeitet hatten, z.B. in der West Area Computing Unit.[7]

Im Herbst 2016 erschien ihr Buch Hidden Figures und wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem New York Times Bestseller.[8] Das Buch wurde im gleichen Jahr von Fox 2000 als Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen verfilmt. Taraji P. Henson spielt darin Katherine Johnson. In weiteren Rollen spielen Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst, und Jim Parsons.[9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen. HarperCollins, Hamburg 2017, ISBN 978-3-95967-084-5 (400 S., amerikanisches Englisch: Hidden Figures. New York 2016.).
  • NASA-Langley Women's History Month 2014 Keynote: "Hidden Figures: The Female Mathematicians of NACA and NASA."[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shetterly erhielt 2014 die Alfred P. Sloan Foundation Fellowship [10] für ihr Buch Hidden Figures und zwei Zuschüsse der Virginia Foundation for the Humanities für ihre Arbeit an The Human Computer Project.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sonia Epstein: NASA Mathematician Katherine Johnson Receives Presidential Medal. Abgerufen am 13. Juli 2016.
  2. In 'Hidden Figures,' NASA'S African American Mathematicians Wil Land on the Big Screen. In: Bitch Media, 23. Mai 2016. Abgerufen am 13. Juli 2016. 
  3. Joe Atkinson: From Computers to Leaders: Women at NASA Langley. Abgerufen am 13. Juli 2016.
  4. Speaking the Same Language. In: LA Times, 14. Februar 2007. Abgerufen am 13. Juli 2016. 
  5. Book Deals: Week of March 10, 2014. In: Publishers Weekly, 10. März 2014. Abgerufen am 14. Juli 2016. 
  6. Ted Melfi & Fox 2000 in Talks For 'Hidden Figures'; How A Group of Math-Savvy Black Women Helped NASA Win Space Race. In: Deadline, 9. Juli 2015. Abgerufen am 13. Juli 2016. 
  7. Joe Atkinson: From Computers to Leaders: Women at NASA Langley. Abgerufen am 13. Juli 2016.
  8. The Story Behind This Week’s Best Sellers. 16. September 2016, abgerufen am 31. Oktober 2016.
  9. Uncovering a Tale of Rocket Science, Race and the '60s. In: The New York Times, 20. Mai 2016. Abgerufen am 13. Juli 2016. 
  10. Sonia Epstein: NASA Mathematician Katherine Johnson Receives Presidential Medal. Abgerufen am 13. Juli 2016.
  11. David Bearinger: The Human Computer Project. Abgerufen am 13. Juli 2016.