Maria Carlsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Maria Carlsson (auch: Maria Carlsson-Augstein; * um 1937) ist eine deutsche literarische Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maria Carlsson war bis zu dessen Tod im Jahr 1963 mit dem Journalisten Hans-Joachim Sperr verheiratet. Anschließend war sie mit dem Verleger Rudolf Augstein liiert. 1964 wurde die gemeinsame Tochter Franziska Augstein geboren. Aus einer Liaison mit Martin Walser stammt ihr Sohn Jakob Augstein (* 1967). 1968 heirateten Maria Carlsson und Rudolf Augstein – die Ehe wurde 1970 geschieden.

Maria Carlsson ist seit den 1950er Jahren als Übersetzerin von belletristischen Werken aus dem Englischen tätig; sie ist vor allem als Übersetzerin der Werke John Updikes hervorgetreten. 1994 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, 2002 mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Brett: Ultramarin. Reinbek bei Hamburg 1970
  • Lawrence Durrell: Balthazar. Hamburg 1959 (übersetzt zusammen mit Gerda von Uslar)
  • Lawrence Durrell: Justine. Hamburg 1958
  • Lawrence Durrell: Mountolive, Reinbek bei Hamburg 1960 (übersetzt zusammen mit Gerda von Uslar)
  • William Faulkner: Als ich im Sterben lag. Reinbek bei Hamburg 2012
  • James Hanley: Für immer und ewig. Reinbek bei Hamburg 1966
  • Paul Herr: Nicht enden soll die Fahrt. Frankfurt am Main 1964
  • David H. Lawrence: Lady Chatterley. Reinbek bei Hamburg 1960
  • Mary McCarthy: Der Zauberkreis. München [u. a.] 1967
  • Carson McCullers: Die Quadratwurzel aus wundervoll. Frankfurt am Main 1962
  • Yehudi Menuhin: Vom König, vom Kater und der Fiedel. Berlin 1983
  • David Mercer: Flint. Zürich 1971
  • Vladimir Nabokov: Lolita. Reinbek bei Hamburg 1964 (übersetzt zusammen mit Helen Hessel)
  • Reynolds Price: Ein ganzer Mann. Frankfurt am Main 1967
  • John Updike: Ehepaare, Reinbek bei Hamburg 1969
  • John Updike: Erinnerungen an die Zeit unter Ford. Reinbek bei Hamburg 1994
  • John Updike: Das Fest am Abend. Frankfurt am Main 1961
  • John Updike: Gegen Ende der Zeit. Reinbek bei Hamburg 2000
  • John Updike: Gertrude und Claudius. Reinbek bei Hamburg 2001
  • John Updike: Gesammelte Erzählungen. Reinbek bei Hamburg 1971
  • John Updike: Glücklicher war ich nie. Frankfurt am Main 1966
  • John Updike: Golfträume. Reinbek bei Hamburg 1999
  • John Updike: Gott und die Wilmots, Reinbek bei Hamburg 1998
  • John Updike: Hasenherz. Frankfurt am Main 1962
  • John Updike: Die Hexen von Eastwick. Reinbek bei Hamburg 1985
  • John Updike: Der Mann, der ins Sopranfach wechselte. Reinbek bei Hamburg 1997
  • John Updike: Rabbit, eine Rückkehr. Reinbek bei Hamburg 2002
  • John Updike: Rabbit in Ruhe. Reinbek bei Hamburg 1992
  • John Updike: Selbst-Bewusstsein. Reinbek bei Hamburg 1990
  • John Updike: Sucht mein Angesicht. Reinbek bei Hamburg 2005
  • John Updike: Die Tränen meines Vaters und andere Erzählungen. Reinbek bei Hamburg 2011
  • John Updike: Der weite Weg zu zweit. Reinbek bei Hamburg 1982
  • John Updike: Wie war’s wirklich. Reinbek bei Hamburg 2004
  • John Updike: Die Witwen von Eastwick. Reinbek bei Hamburg 2009 (übersetzt zusammen mit Angela Praesent)
  • John Updike: Der Zentaur. Frankfurt am Main 1966
  • Edward A.Whitehead: Alpha Beta. Berlin 1975

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Walser, Jakob Augstein: Das Leben wortwörtlich. Ein Gespräch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2017, ISBN 978-3-498-00680-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]