Maria Grand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maria Grand

Maria Grand (* 1992 in Genf) ist eine Schweizer Jazzmusikerin (Tenorsaxophon, Komposition).[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand wuchs in einer musikalischen Familie auf und begann im Alter von zehn Jahren Saxophon zu spielen. Im Jahr 2011 zog sie nach New York, um im Alter von 18 Jahren Musik zu studieren. Sie nahm kurz nach ihrer Ankunft in den USA bei Ohad Talmor, Steve Coleman und Antoine Roney Unterricht. Drei Semester studierte sie am New Yorker City College, um dann als professionelle Musikerin zu arbeiten.

Grand tourte 2012 mit dem Antoine Roney Quartett durch Europa. Als Mitglied des Quintetts von Doug Hammond trat sie beim North Sea Jazz Festival auf. Mit Steve Coleman und dessen Talea Ensemble konzertierte sie 2013 beim Newport Jazz Festival[1]; als Saxophonistin ist sie auch an zwei von Colemans Alben (Synovial Joints, Morphogenesis) beteiligt. Mit eigenen Gruppen legte sie zwei Alben vor. Weiterhin spielte sie mit Larry Roland, Valery Ponomarev, Howard Williams, Steve Lehman, Julian Priester, Vijay Iyer, Craig Taborn, Dafnis Prieto, John Zorn und Darcy James Argue. Sie ist auch auf Alben von Román Filiú, Greg Fox, Tamara Renée und Doug Hammond zu hören. Sie gehörte zu den Gründerinnen des We Have Voice Collective, das die MeToo-Bewegung auf die Jazzmusik ausweitete.[2]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kurzbiographie
  2. Women Fighting Sexism in Jazz Have a Voice. And Now, a Code of Conduct. New York Times 30. April 2018
  3. Besprechung (Down Beat)
  4. Maria Grand: Reciprocity. All About Jazz, 11. Mai 2021, abgerufen am 30. Mai 2021.