Maria Klementine von Österreich (1777–1801)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Erzherzogin Maria Klementine von Österreich

Maria Klementine Josepha Johanna Fidelis (* 24. April 1777 in Poggio; † 15. November 1801 in Neapel) war eine Erzherzogin von Österreich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzherzogin Maria Klementine war eine Tochter von Leopold II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von 1790 bis 1792, sowie König von Böhmen, Ungarn und Kroatien aus dem Haus Habsburg-Lothringen und der Prinzessin Maria Ludovica von Spanien.

Nachdem Leopold II. 1790 den Kaisertitel erhalten hatte, vereinbarte er eine Dreifachhochzeit seiner Kinder mit drei Kindern seiner Lieblingsschwester Maria Karolina: Seine Söhne Franz und Ferdinand erhielten Maria Karolinas Töchter Maria Theresia bzw. Luisa zur Gemahlin, während für Maria Klementine ihr Cousin Franz I. di Borbone, der spätere König von Neapel-Sizilien, als Gatte ausgesucht wurde. Da Maria Klementine zu diesem Zeitpunkt erst 13 Jahre alt war, wurde sie zwar am 19. September 1790 in Wien ihrem Bräutigam per procuram angetraut, ihre persönliche Hochzeit mit Franz fand aber erst am 25. Juni 1797 in Foggia statt. Ihre Schwiegermutter war als Schwester von Kaiser Leopold II gleichzeitig ihre Tante.

Die Ehe von Maria Klementine verlief glücklich, und sie brachte zwei Kinder zur Welt. Sie litt aber an einer schweren Lungenkrankheit, an der sie, weiter durch ihre Geburten geschwächt, am 15. November 1801 mit nur 24 Jahren starb. Sie wurde in der Grabkapelle der Bourbonen in der Basilika Santa Chiara in Neapel beigesetzt.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]