Maria Knilli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Maria Knilli (* 19. April 1959 in Graz) ist eine österreichische Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Filmproduzentin und Filmeditorin von Dokumentar- und Spielfilmen, die sowohl für das Fernsehen als auch für das Kino arbeitet. Sie lebt in München.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knilli studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Seit 1980 ist sie freiberufliche Filmschaffende für Spiel- und Dokumentarfilme. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, so gewann sie unter anderem für den Kurz-Spielfilm Spätvorstellung (1983) und den Spielfilm Lieber Karl (1985) jeweils den Bundesfilmpreis. 1993 begann sie, auch am Theater zu inszenieren (Markgrafentheater Erlangen, Schauburg in München). Sie lehrt Drehbuch, Regie und Schnitt an der HFF München und der Filmakademie Baden-Württemberg. 2006 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Volker Tittel die Tittel & Knilli Filmproduktion. Maria Knilli Ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Deutschen Filmakademie.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Fehlanzeige
  • 1982: Vom Kopf zur Leinwand, Regisseur Laslo Benedek erzählt
  • 1983: Spätvorstellung
  • 1984: Lieber Karl
  • 1988: Follow me
  • 1989: Falschmünzer der Weltgeschichte, Umberto Eco und das foucaultsche Pendel
  • 1990: Tatort: Die chinesische Methode
  • 1994: Verbrechen, die Geschichte machten – Tod einer Geisel
  • 1997: Polizeiruf 110: Feuer!
  • 1997: Prinz Friedrich von Homburg
  • 2000: Cymbelin
  • 2010: Konfliktbearbeitung mit Teams und Organisationen
  • 2010: Guten Morgen, liebe Kinder – Die ersten drei Jahre in der Waldorfschule
  • 2013: Eine Brücke in die Welt – Vierte bis sechste Klasse in der Waldorfschule
  • 2017: Auf meinem Weg – Siebte und achte Klasse in der Waldorfschule

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]