Maria Mutter der Kirche (Dzierżoniów)

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Seitenansicht der Kirche

Die katholische Pfarrkirche Maria Mutter der Kirche in Dzierżoniów (Reichenbach im Eulengebirge) wurde nach einem Entwurf von Carl Gotthard Langhans errichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenansicht
Kirchturm

Die Kirche entstand ursprünglich als evangelische Kirche an der Stelle der Burgruine. Die Bauarbeiten erfolgten von 1795 bis 1798.[1]

Nach 1945 wurde das Kirchengebäude der dortigen evangelisch-augsburgischen Gemeinde übergeben. Wegen der geringen Anzahl der Gläubigen wurde die Kirche seit 1962 als Möbellager und -verkaufsstelle genutzt. 1973 wurde sie der römisch-katholischen Pfarrei St. Georg übergeben. 1974 bis 1979 wurde das Gebäude renoviert und dem katholischen Ritus angepasst. Es wurde am 27. Mai 1979 geweiht und am 15. Oktober 1981 zur Maria-Mutter-der-Kirche-Pfarrkirche erhoben.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kirchengebäude steht auf einem rechteckigen Grundriss (37 × 22,5 m), der Glockenturm an der Ostfassade auf einem 9 × 15 m großen Sockel mit einer mächtigen, auf zwei Säulen ruhenden Bogenarkade, ähnlich wie bei anderen Kirchenbauten von Langhans. Der Turm mit zwei Etagen trägt eine Gloriole auf vier Pfeilern mit einem Kreuz an der Spitze.

Die drei Emporen mit schlanken Säulen bilden einen ovalen Innenraum, eingefügt in die rechteckigen Außenwände. Die glatte ovale Kuppel entspricht in Form und Größe dem Fußboden des Erdgeschosses.

Die Kirche wurde am 3. März 1960 in das Verzeichnis der Baudenkmäler unter der Nr. A/4093/654 aufgenommen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stanisław Majda: Parafia Maryi Matki Kościoła w dziejach kościoła dzierżoniowskiego. „Edytor“ Drukarnia-Wydawnictwo, Dzierżoniów 2006, ISBN 83-8981855-8 (polnisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maria Mutter der Kirche (Dzierżoniów) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://zabytki.ocalicodzapomnienia.eu/zabytek-2-9-1-1416.html Vergessenes Baudenkmal (polnisch)
  2. http://www.nid.pl/pl/Informacje_ogolne/Zabytki_w_Polsce/rejestr-zabytkow/zestawienia-zabytkow-nieruchomych/DLN-rej.pdf (polnisch)

Koordinaten: 50° 43′ 45,3″ N, 16° 38′ 54,9″ O