Mariadorf

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Mariadorf
Stadt Alsdorf
Koordinaten: 50° 51′ 48″ N, 6° 11′ 30″ O
Höhe: ca. 175 m
Einwohner: 6357 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 52477
Vorwahl: 02404
Pfarrkirche St. Mariä Empfängnis

Mariadorf ist ein Stadtteil von Alsdorf in der Städteregion Aachen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mariadorf grenzt an die Alsdorfer Stadtteile Begau, Blumenrath, Broicher Siedlung, Kellersberg, Ost, Schaufenberg, Warden und Hoengen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mariadorf wurde nach der Steinkohlenzeche Mariagrube benannt und war ein Gemeindeteil von Hoengen, welches am 1. Januar 1972 nach Alsdorf eingemeindet wurde.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Schule Mariadorf
Gedenkschild am Dreieck

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Bf. Mariadorf (jetzt Mevlana Moschee) mit Bahnübergang Blumenrather Straße

Mariadorf ist über die Ausfahrt Alsdorf an der A 44 zu erreichen.

Der Ort hatte früher einen eigenen Bahnhof mit einem Empfangsgebäude am Bahnübergang der Blumenrather Straße. Das befindet sich heute in Privatbesitz und wurde zu einer Moschee (Mevlana Moschee) umfunktioniert.

Seit Dezember 2011 ist der Stadtteil über die Euregiobahn-Haltestelle „Alsdorf-Mariadorf“ erreichbar.

Linie Linienverlauf Takt
RB 20 Euregiobahn:
Stolberg (Rheinl) Hbf – Eschweiler-St. Jöris – Alsdorf-Poststraße – Alsdorf-Mariadorf – Alsdorf-Kellersberg – Alsdorf-Annapark – Alsdorf-Busch – Herzogenrath August-Schmidt-Platz – Herzogenrath-Alt-Merkstein – Herzogenrath – Kohlscheid – Aachen West – Aachen Schanz – Aachen Hbf – Aachen-Rothe Erde – Eilendorf – Stolberg (Rheinl) Hbf hier Flügelung; Zugteil 1:Eschweiler-West – Eschweiler Talbahnhof/Raiffeisenplatz – Eschweiler-Nothberg – Eschweiler-Weisweiler – Langerwehe – DürenZugteil 2:Stolberg (Rheinl) Hbf (Gleis 27) – Stolberg-Schneidmühle – Stolberg Mühlener Bahnhof – Stolberg-Rathaus – Stolberg-Altstadt
(aufgrund von Hochwasserschäden längerfristig im Schienenersatzverkehr zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt, sowie Stolberg Hbf und Eschweiler Talbahnhof)
Stand: 2. Mai 2022
60 min
Stadtbus der ASEAG an der Haltestelle Mariadorf Dreieck

Der Ort wird von den Buslinien 11, 28, AL1, AL4, AL6 (ASEAG), sowie 220 (Rurtalbus) angefahren. Diese kreuzen sich an der zentralen Rendezvous-Haltestelle „Mariadorf, Dreieck“.

Linie Betreiber Verlauf
11 ASEAG Walheim Hasbach – Walheim – Nütheim – Schleckheim – Oberforstbach / Oberforstbach Gewerbegebiet – Lichtenbusch – Waldfriedhof – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Würselen Kaninsberg – Weiden – Vorweiden – Linden-Neusen – (Broich –) Broicher Siedlung – Blumenrath – Montanstraße – Mariadorf – Hoengen
28 ASEAG Alsdorf-Annapark – Schaufenberg – Siedlung Ost – Mariadorf – Hoengen – Warden – Kambach – Kinzweiler – Hehlrath – Röhe – Eschweiler Bushof – Rathaus – Herz-Jesu-Kirche – Weisweiler – Hücheln (– Langerwehe Bf – Langerwehe Schulzentrum)
29 ASEAG (Alsdorf KuBiZ –) Alsdorf-Annapark – Schaufenberg – Siedlung Ost – Blumenrath / Hoengen – Mariadorf
220 Rurtalbus Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Mariadorf – Hoengen – (Bettendorf – Siersdorf –) Schleiden – Aldenhoven – Neubourheim – Jülich Walramplatz – Neues Rathaus – Bahnhof/ZOB – (Krankenhaus – Solar Campus –) (Forschungszentrum Bf RTB ←) Forschungszentrum Jülich
AL4 ASEAG Mariadorf – Blumenrath – Hoengen – Mariadorf
AL6 ASEAG Mariadorf – Begau – Warden – Mariadorf

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mariadorf ist der ehemalige Tischtennisbundesligist TTG RS Hoengen (Tischtennis; 1. Bundesliga 1998–2002, TT-Inter-Cup Gewinner 1999, ETTU-Europapokal-Sieger 2000) beheimatet. Der Fußballverein Alemannia Mariadorf spielte zwölf Jahre in der höchsten mittelrheinischen Amateurliga.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum kulturellen Leben des Ortes tragen insbesondere gemeinnützige Vereine wie beispielsweise die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Alsdorf-Mariadorf bei.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mariadorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lage und Siedlungsstruktur. (PDF; 3,5 MB) In: Auswirkungsanalyse zur geplanten Erweiterung des Lidl Lebensmittel-Discountmarktes am Standort Eschweilerstraße 1b in Alsdorf. BBE Handelsberatung GmbH, März 2019, S. 14, abgerufen am 10. März 2021 (Abbildung 8: Einwohnerzahlen der Stadt Alsdorf; Quelle: Stadt Alsdorf, Stand 31.12.2016).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 305.