Marie-Luise Leutrum zu Ertingen

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Marie-Luise Gräfin Leutrum zu Ertingen (* als Marie-Luise Steiner am 16. Oktober 1905 in Laupheim; † 24. Mai 1980 in Heidelberg) war Diplom-Landwirtin. Sie entstammte einer jüdischen Familie.[1]

Gräfin Leutrum von Ertingen, die als eine der ersten Frauen in Hohenheim das landwirtschaftliche Studium mit Diplom abschloss, war 1948 mit anderen Gründerin des Deutschen Landfrauenverbandes und dessen 1. Vorsitzende. Später war sie Ehrenpräsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes.

Seit 1930 war sie mit Hubertus Graf Leutrum von Ertingen verheiratet und wohnte in Unterriexingen im Landkreis Ludwigsburg. Ihre Wohnstätte im Unterriexinger Schloss war zugleich auch die erste Geschäftsstelle des Deutschen Landfrauenverbandes. 1951 zog die Familie auf die Nippenburg bei Schwieberdingen. Gräfin Leutrum wohnte dort im Herrenhaus bis 1980 und nahm von dort ihre vielen Ehrenämter wahr.

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Leutrum zu Ertingen ist die Gräfin-Leutrum-Straße in Sersheim benannt[2] sowie der Marie-Luise-Gräfin-Leutrum-Platz in Schwieberdingen.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die jüdische Gemeinde Laupheim und ihre Zerstörung
  2. https://www.vkz.de/archiv/archiv-lokales/neubaugebiet-mit-frauennamen/