Marie-Madeleine Duruflé

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marie-Madeleine Duruflé (* 8. Mai 1921 in Marseille, Bouches-du-Rhône; † 5. Oktober 1999 in Louveciennes; geborene Chevalier) war eine französische Organistin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie erhielt den ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter. Im achten Lebensjahr schrieb sie bereits ihre erste Komposition. Mit elf Jahren wurde sie zur Titularorganistin an der Kathedrale von Cavaillon ernannt. Mit 13 Jahren erhielt sie nach einem Jahr Ausbildung am Konservatorium von Avignon den ersten Preis für Klavier, im darauffolgenden Jahr den ersten Preis für Harmonielehre. 1939 wurde sie von Marcel Dupré in dessen Orgelklasse am Conservatoire National Supérieur de Paris eingeladen. Sie folgte diesem Angebot erst nach dem Krieg und schloss ihre Studien 1949 mit dem ersten Preis ab. 1947 wurde sie Assistentin von Maurice Duruflé, den sie 1953 heiratete.

Sie gab zusammen mit ihrem Mann Konzerte in ganz Europa, der UdSSR und den USA. Sie begleitete regelmäßig die Chorwerke ihres Mannes auf der Orgel. 1987 ehrte das französische Kultusministerium sie mit dem Titel Officier des Arts et Lettres. Bis 1997 versah sie noch den Organistendienst in der Orgel der Pfarrkirche Saint-Étienne-du-Mont.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Grand Orgue de St-Etienne-du-Mont
  • Souvenirs sur les Amis de l’orgue

Tondokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marie-Madeleine Duruflé - Memorial (St. Eustache - Paris)
  • M. Duruflé : Prélude et fugue ALAIN
  • M. Duruflé : Trois danses pour orchestre

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]