Marie Auguste von Anhalt

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Marie Auguste von Anhalt
Marie Auguste von Anhalt (1917)

Marie Auguste Antoinette Friederike Alexandra Hilda Luise Prinzessin von Anhalt (* 10. Juni 1898 in Ballenstedt; † 22. Mai 1983 in Essen) war die Tochter von Eduard Herzog von Anhalt und Luise Charlotte Marie Agnes Prinzessin von Sachsen-Altenburg.

Marie Auguste war seit 11. März 1916 in erster Ehe mit Prinz Joachim von Preußen, dem sechsten Sohn Kaiser Wilhelms II., verheiratet. Aus der Ehe ging der Sohn Karl Franz Joseph von Preußen (1916–1975) hervor.

Nach dem Suizid ihres Mannes am 18. Juli 1920 heiratete sie kurz darauf wieder.

Auch die am 27. September 1926 geschlossene zweite Ehe mit Johannes-Michael Freiherr von Loën wurde 1935 wieder geschieden.

Marie Auguste von Anhalt war Mitte der 50er Jahre bis ins fortgeschrittene Alter Empfangsdame im Foyer der Essener Hauptverwaltung der WASAG-Chemie Aktiengesellschaft, einem Unternehmen der Brüder Berthold und Harald von Bohlen und Halbach. Nach dem Tod ihres Sohnes Karl Franz Joseph war sie 1980 inzwischen völlig verarmt. Deshalb adoptierte sie Robert Lichtenberg, den Betreiber mehrerer Sauna-Clubs, der für ihren Unterhalt sorgte und seitdem Frédéric Prinz von Anhalt heißt. Marie Auguste starb 1983 in Essen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marie Auguste von Anhalt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien