Marienhof (Fernsehserie)

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Seriendaten
OriginaltitelMarienhof
Marienhof.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1992–2011
Produktions-
unternehmen
Bavaria Film GmbH
Länge
  • (Folge 1–52): 50 Minuten
  • (Folge 53–4053): 25 Minuten
Episoden
  • 4053
  • 1 Dokumentation
  • GenreSeifenoper
    Titelmusik
  • 1992–1994: Norbert Jürgen Schneider[1] & Martin Grassl[2] – Titelmusik (ohne Gesang)
  • 1995–1999: S.O.S.
    Es wird viel passieren
  • 1999–2008: Kismet
    Es wird viel passieren
  • 2008–2011:
    Es wird viel passieren (Coverversionen)
  • ProduktionGeorg Feil, Wolfgang Wysocki, Ariane Krampe, Michael von Mossner & Martin Bach (Assistent), Stephanie Heckner, Stephan Bechtle, Bea Schmidt, Simon Müller-Elmau.
    MusikJoe Dachtler, Florian Erlbeck, Annette Focks, Martin Grassl, Tobi Hang, Didi Holesch, Andrej Melita, Siggi Mueller, Andreas Schmidt-Hoensdorf, Enjott Schneider, u. v. a.
    Erstausstrahlung1. Oktober 1992 auf Das Erste
    Besetzung

    Marienhof ist eine täglich im Vorabendprogramm des Ersten Deutschen Fernsehens gesendete Seifenoper, deren Ausstrahlung am 1. Oktober 1992 begann und schließlich am 15. Juni 2011 endete. Sie wurde von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH in Grünwald-Geiselgasteig bei München produziert, die Handlung selbst spielte in Köln.

    Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Serie drehte sich um die Geschichten und Probleme der Bewohner des Marienhofs, eines fiktiven Kölner Stadtteils, in dem zuletzt das Café Dailys, die Bäckerei und Konditorei Back Dat, das Restaurant Wilder Mann, die Kneipe Uns Veedel, die Pension Adler, der behindertengerechte Waschsalon W@sche-on-line, das Erich-Kästner-Gymnasium, die Diskothek Foxy sowie verschiedene Wohnhäuser angesiedelt waren. Hinzu kam eine Krankenstation im Marienhospital. Die Charaktere der Soap waren Lokal- und Ladenbesitzer, Handwerker, Ärzte, Schüler und Lehrer. Insgesamt wurde die Handlung – ganz im Gegensatz zum Handlungsrahmen der zweiten ARD-Soap Verbotene Liebe – anstatt vom wohlhabenden Adel eher vom kleinbürgerlichen Milieu dominiert, ähnlich wie in den anderen bekannten Daily Soaps Unter uns und Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

    Marienhof ist familiär, ohne verstaubt zu sein, und alltagsnah, ohne zu langweilen – Tag für Tag sind mehr als drei Millionen, vorwiegend junge Zuschauer in dem Kölner Stadtviertel zu Gast. Die Geschichten im Marienhof sind vom Leben abgeschrieben, Glaubwürdigkeit ist ihre größte Stärke. Dieses Stück moderner Fernsehheimat werden wir dem Publikum so lange, wie gewünscht, bewahren.“

    Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Planung der Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Konzept und erste Rahmenvorschläge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im April 1989 legte die Arbeitsgemeinschaft Bavaria Film/Film West unter der Leitung von Georg Feil ein erstes Papier vor, in dem Die Serie, die noch keinen eigenständigen Arbeitstitel trug, vorgestellt wurde. Geplant war demnach eine klassische 25-minütige Soap mit Geschichten und Ereignissen aus dem Privat- und Arbeitsleben, die allerdings nicht – wie es etwa bei der Lindenstraße und später bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten der Fall war – von ausländischen Formaten kopiert, sondern eigens von deutschen Autoren geschrieben werden sollten. Die Serie sah drei nach angelsächsischem Vorbild zopfartig verwobene Erzählstränge vor, d. h. pro Folge sollen drei unabhängige Geschichten erzählt werden, die gleichwohl Berührungspunkte haben.

    Um die Einhaltung dieses Konzepts sollten sich ein Script Editor und zwei fünfköpfige Autorenteams kümmern. Die AG entwickelte zunächst drei Vorschläge an Örtlichkeiten: Das Kleeblatt, Das Kaufhaus und Das Krankenhaus inmitten der Stadt. Nach der Bearbeitung des Serienpapiers wurden die Stoffe Kleeblatt und Krankenhaus verworfen, übrig blieb ein Vorschlag für das Kaufhaus, der im Mai 1989 der Projektgruppe Langlaufserie der ARDW vorgestellt wurde. Nachdem fast alle Redakteure für eine Weiterentwicklung des Kaufhaus-Stoffes gestimmt hatten, wurden umfangreiche Recherchen bei Langlaufproduktionen anderer europäischer Länder durchgeführt. Im Juli wurde daraufhin ein weiteres, überarbeitetes Papier zur Serie mit Erläuterungen zum dramaturgischen Konzept und der geplanten Manuskriptproduktion vorgelegt, worin der Kaufhaus-Stoff erweitert und abgerundet war. Letztendlich stieß das Kaufhaus Arnheim bei der ARDW-Projektgruppe jedoch auf Ablehnung, da man fürchtete, dass dieser Handlungsort nicht genügend Spielraum für private Geschichten und menschliche Schicksale bieten könnte, weshalb auch alle bisherigen Figuren-Vorschläge verworfen wurden.[4]

    Suche nach einem geeigneten Schauplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In anfänglichen Diskussionen um die örtliche Ansiedelung der Serie im April 1989, aus denen die angeführten Vorschläge entstammten, tauchte bei neuen Gesprächen mit den Redakteuren zum ersten Mal die Idee auf, ein Stadtviertel als Schauplatz zu etablieren. Ein gewachsenes Viertel mit vielen verschiedenen Figuren, die man in ihrem Privat- und Arbeitsleben zeigen kann, schien die Lösung aller Probleme zu sein. Um den idealen Schauplatz zu finden, wurden mehrere deutsche Städte in dieser Hinsicht untersucht, u. a. der Friesenwall in Köln, das Gutleutviertel in Frankfurt, die Hamburger Stadtteile Altona und Ottensen/Mottenburg, die Nordstadt und der Ölberg in Wuppertal, die Neckarstadt in Mannheim, sowie diverse andere Viertel, unter anderem in Berlin, Hameln, München, Salzhemmendorf, Amelgatzen und Bremen. Alle Recherchen ergaben, dass sich ein Stadtviertel hervorragend für eine Langlaufserie eignet. Da es solche Quartiere in vielen Städten gibt, fiel die Auswahl für die Serie nicht leicht. Bei einem Treffen der AG mit den zuständigen Sender-Redakteuren im Spätsommer 1989 einigte man sich zunächst auf Mannheim. Da die meisten Serien in Großstädten spielten, schien es an der Zeit, eine mittlere Stadt als Schauplatz einzuführen, zumal ein Großteil der Bevölkerung und somit die Zuschauer selbst in mittleren Städten und in der Provinz lebten.

    Eine neue Präsentation der Serie, der neu angelegten Schauplätze und eingeführten Figuren fand im November 1989 statt. Der Marienhof, wie das Quartier inzwischen genannt wurde, sollte ein idealtypisches, fiktives Viertel in einer konkreten Stadt, nämlich Mannheim, sein. Das neue Serienprojekt erschien der ARDW so zukunftsträchtig, dass Mittel für eine Konkretisierung bereitgestellt wurden. Nach dem Fall der Mauer im November 1989 stellte man Überlegungen an, den Marienhof in Berlin anzusiedeln. Da jedoch die zukünftigen Entwicklungen dort nicht absehbar waren und die Bavaria Film/West Film dort weder Kontakte noch Niederlassungen unterhielt, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.

    Obwohl bereits eine erste Skizze der Kulissenstadt, die für die Serie aufgebaut werden sollte, vorlag, konnte Mannheim als Schauplatz die Macher letztlich auch nicht überzeugen. Bei einer Studienreise im Januar 1990 schreckte der starke Dialekt die Besucher derart ab, dass befürchtet wurde, Zuschauer außerhalb der Stadt könnten sich nicht hinreichend mit dem Schauplatz identifizieren. Schwierig erschien es zudem, genügend Schauspieler zu finden, die den Dialekt sprechen können. Obwohl die Neckarstadt ansonst großen Anklang fand, entschied man sich, den Marienhof in irgendeiner anderen Stadt anzulegen, und hatte dabei Köln als neuen Schauplatz im Kopf. Die Autoschilder trugen jedoch (auch in der kompletten ersten Staffel) ein fiktives „V“ als Ortskennung, und weder Gebäude noch Sprache oder Ortsbezeichnungen sollten eine Identifizierung der Stadt erlauben.[5]

    Entwicklung der Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Parallel zum anschließenden Bau der Außenkulisse äußerte die Serienkommission, ein neu gegründeter Unterausschuss der ARDW, den Wunsch, die einzelnen Figuren aus der Präsentation von 1989, die noch Mannheim als Schauplatz vorsah, detaillierter auszuarbeiten. Zunächst blieben alle Rollen erhalten, wurden genauer beschrieben und erhielten eine Vergangenheit, allerdings konnten viele interessante Figuren auf Dauer nicht überzeugen. Eine neue Beschreibung wurde am 22. März 1990 mit der Serienkommission besprochen. Dabei baten die Redakteure darum, die Biografien weniger im sozial niedrigen Milieu anzusiedeln und die Rollen mit einer positiveren Grundhaltung auszustatten. Auch wünschte man sich, dass kleinere Geschichten und das Innenleben der Figuren einbezogen werden.

    Bis Juli 1991 sollten der Serienkommission die ersten Drehbücher, die Figurenbiografien, die detaillierte Beschreibung des Spielortes und die gesamte Manuskript- und Produktionsplanung vorliegen. Nebenbei wurden ein Corporate Design, ein Modell für die Zuschauerforschung und erste Besetzungsvorschläge erarbeitet. Die überarbeiteten Biografien enthielt viele neue Namen für die bereits bekannten Akteure und waren schließlich so konzipiert, wie sie dann in den ersten Marienhof-Folgen auch eingeführt wurden.[6]

    Probleme in der Produktionsplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Auf der Konferenz am 22. März wurde ebenso festgehalten, dass im ersten Jahr zwei getrennte 25-Minuten-Folgen pro Woche ausgestrahlt werden sollen, deren Dramaturgie es erlaubt, sie direkt hintereinander – eventuell durch einen Werbeblock unterbrochen – senden zu können. Die spätere Präsentation des Marienhofs bei einer Sitzung in München ist von Erfolg gekrönt: Die Verantwortlichen erteilten den Auftrag für 52 × 50 Minuten. Durch diese Planungen musste man damit rechnen, auf Vorrat zu produzieren, und dennoch würde die Produktion irgendwann von der Ausstrahlung eingeholt werden, so dass man eine Sendepause einlegen müsste. Ganz zufrieden waren die Macher mit dem Ergebnis deshalb nicht. Die ursprünglich geplante 25-minütige Serie, die als erste Daily Soap aus deutscher Hand konzipiert war, sollte sich durch einen möglichst kurzen zeitlichen Abstand zwischen Produktion und Ausstrahlung eng an dem orientieren, womit sich die Zuschauer aktuell beschäftigen.

    Bis zum nächsten Treffen am 16. Oktober wurden die Drehbücher also auf die neue, längere Sendeform zugeschnitten. Man entwickelte ein langwelliges Zopfmuster, nach dem die Geschichten miteinander verwoben werden. In den Wintermonaten erfolgte die weitere Bearbeitung der Bücher, Outlines und Treatments.

    Auch beim Bau der Außenkulisse traten Schwierigkeiten auf: Da die Häuser zwar nagelneu waren, aber alt aussehen mussten, war eine Patinierung der Oberflächen nötig, die trotz verschiedener Tests und Spezialfirmen zunächst nicht gelingen wollte. Auch konnten die neuen Kamerasysteme nicht eingesetzt werden, da sie für Außenaufnahmen und die damit verbundenen Temperaturschwankungen nicht geeignet waren, was sich allerdings erst herausstellte, als sie bereits auf die Stative montiert waren und für erste Tests gefahren wurden. Als weiteres Problem kristallisierte sich das seinerzeit noch nicht erprobte A.V.I.D.-Schnittsystem heraus, das eine schnellere und hinsichtlich der Tonebene störungsfreie Bearbeitung zulässt, da die Festplatten das Material nicht fassen konnten.[7]

    Dreh der ersten Weekly-Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Allen Widerständen zum Trotz fiel die erste Klappe für den Marienhof am 10. Februar 1992, die erste Staffel wurde am 24. November 1992 abgedreht. Um das gewaltige Pensum erfüllen zu können, arbeiteten zum ersten Mal in der deutschen Seriengeschichte zwei Produktionsteams gleichzeitig – das eine produzierte dreieinhalb Tage in der Außenkulisse, das andere in der Filmvilla sowie in diversen Hallen. Zunächst wurde noch nicht chronologisch gedreht, da man verhindern wollte, dass die ersten Folgen noch etwas „hölzern“ daherkommen. Daher wurden zuerst die Folgen 13–22 produziert. Nachdem sich das Team eingespielt hatte, wurden die Folgen 1–12 und schließlich – nun in chronologischer Reihenfolge – die Folgen 23–52 abgedreht. Noch bevor die erste Folge ausgestrahlt wurde, präsentierten sich die Darsteller am 10. Juli in der Außenkulisse.

    Der Auftrag für eine zweite Staffel erfolgte bereits im Mai 1992, also während der Produktion der ersten 52 Folgen. Die Auftraggeber strebten eine Langlaufserie an, die eine möglichst enge Bindung des Publikums an den Sender garantieren sollte. Das Auftragsvolumen von 50 Millionen DM deutet die Größenordnung an, in der diese Aufgabe angegangen wurde.[8] Bis zur Daily-Umstellung wurde während der ersten zweieinhalb Jahre an 397 Tagen gedreht.

    Tragischer Todesfall im Spätsommer 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 27. August 1996 verstarb der Schauspieler Claus-Dieter Reents während der Dreharbeiten plötzlich und unerwartet an Herzversagen. Dessen Figur Heinz Poppel hatte sich wegen einer Affäre von seiner Frau getrennt und weilte zuvor einige Monate in Brasilien, doch neue Szenen mit ihm waren bereits angedreht, weitere standen bevor. Außerdem waren die Bücher der nächsten drei Monate mit Reents geschrieben und ganze 40 Drehtage fertig koordiniert. Da an jedem Tag eine Folge gesendet wurde, musste auch täglich Material für eine Folge produziert werden. Nach nur drei Tagen musste das Ensemble weiterdrehen.[9]

    Noch am selben Tag mussten sich die Verantwortlichen überlegen, wie das Handlungsgeschehen weiter verlaufen sollte. Da Margit Geissler, die Reents’ Seriengattin spielte, nach diesem schockierenden Erlebnis nicht mehr in der Kulisse des Wilden Manns, wo das Unglück geschehen war, drehen wollte, entschied man sich dafür, das bereits aufgezeichnete Material nicht zu verwenden, sondern eine Versöhnung der Eheleute in Brasilien herbeizuführen und sie anschließend beide während ihrer Rückkehr in Folge 698 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen zu lassen.

    Einstellung der Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Auf der Fernsehprogrammkonferenz der ARD am 5. und 6. Juli 2010 beschlossen die Programmdirektoren aufgrund der seit Anfang 2008 kontinuierlich schwindenden und darauf anhaltend schlechten Einschaltquoten – 2010 erreichte die Serie nur noch einen durchschnittlichen Marktanteil von 8,5 Prozent[10] – einen Produktionsstopp des Marienhofs im Februar 2011.[11][12] Da die Daily in den vorigen Monaten des Öfteren den Richtwert von 10 Prozent Marktanteil bei der werberelevanten Zuschauergruppe erreichen konnte, war anderen Berichten zufolge lediglich eine Umstrukturierung des Vorabendprogramms ab 2011 geplant.[13] Am 15. Dezember 2010 gab die ARD jedoch offiziell bekannt, dass die Serie mit Folge 4053 zu Ende gehen und noch bis Anfang Juni 2011 zu sehen sein werde.[14][15] Nach genau 19 Jahren endete die Produktion am 11. Februar 2011 mit dem letzten Drehtag.

    Infolge der Produktionseinstellung mussten bei der Bavaria Fernsehproduktion die Verträge von über 100 Mitarbeitern gekündigt werden.[16] 30 von ihnen konnten für die neue Bavaria-Produktion Herzflimmern – Die Klinik am See, die bereits am 22. November 2010 begonnen hatte, übernommen werden.[17]

    Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Start im Vorabendprogramm „ARD vor 8“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 1. Oktober 1992 ging der Marienhof in „ARD vor 8“ zum ersten Mal auf Sendung und erreichte auf Anhieb 2,90 Millionen Zuschauer, was einer Einschaltquote von 24,2 Prozent entsprach. Zunächst wurde die Serie zweimal wöchentlich ausgestrahlt, immer dienstags und donnerstags um 17:35 Uhr. Im Laufe der ersten Staffel konnte mit der am 31. Dezember 1992 gesendeten Silvesterfolge Nr. 26 die insgesamt höchste Einschaltquote der Seriengeschichte erreicht werden, die ihr mit 4,74 Millionen interessierten Zuschauern einen Marktanteil von 27,4 Prozent einbrachte.[18]

    Nach 52 Folgen, die nun eine Länge von knapp 50 Minuten hatten und von einem kurzen Werbeblock unterbrochen wurden, ging der Marienhof am 8. April 1993 in die Sommerpause und kehrte erst am 28. September mit Folge 53 und einem neuen Sendeplatz auf die Bildschirme zurück. Die Episoden liefen nun knapp eine Stunde später um 18:25 Uhr und hatten außerdem nur noch eine Länge von 25 Minuten, ausgestrahlt wurde jedoch weiterhin nur dienstags und donnerstags. Kurz zuvor fand am 10. September 1993 das zweite große Sommerfest mit allen Darstellern statt. Eine Sommerpause war 1994 nicht mehr nötig, da nun 104 anstatt wie bisher 52 Folgen zur Verfügung standen.

    Umstellung zur Daily Soap[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    „Back to the roots“: Ab dem 2. Januar 1995 wurde der Marienhof als Daily Soap gesendet – also in der Form, wie er ursprünglich auch geplant gewesen war. Hauptziel des Senders war es, die Programme, die am werbewichtigen Vorabend bis dato von einem überwiegend älteren Publikum gesehen wurden, deutlich zu verjüngen[19], und als bestes Mittel schienen sich dafür Daily Soaps als aktuelle Trendserien zu eignen. Neben dem neu in Auftrag gegebenen Format Verbotene Liebe, das gleichzeitig mit dem Marienhof auf der aktualisierten Programmschiene startete, wollte man noch eine zweite tägliche Serie und fasste daher den Entschluss, den nach wie vor recht erfolgreichen, jedoch etwas „angestaubten“ Marienhof in ein Daily-Format umzuwandeln.

    Der Sendeplatz wurde beibehalten, das Konzept jedoch komplett umgeschrieben. Das Kardinalproblem stellten die vorliegenden Weekly-Drehbücher dar, die man nicht unter Daily-Bedingungen verfilmen konnte. Sie wurden so umgeschrieben, dass die Geschichten fortan in Blöcken à fünf Folgen entwickelt wurden und viele neue, vor allem jüngere Rollen eingeführt werden konnten. Andere Figuren, die nicht mehr in das neue Konzept passten, wurden dafür entfernt. Fünf Darsteller aus der Weekly-Zeit waren nicht bereit, unter den neuen Bedingungen zu drehen (an einem Tag musste nun soviel Material produziert werden wie zuvor in einer Woche). Da die Rollen allerdings durchgängig angelegt waren, wurden sie umbesetzt.[20]

    Thematisch wurden nun auch „heißere Eisen“ angefasst, durch die bereits im Vorfeld damit begonnen wurde, diese neue Serien-Ära inhaltlich einzuleiten. So setzten sich beispielsweise die ersten Folgen mit den Problematiken Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus auseinander, als der Gemüsestand des Türken Sülo Özgentürk (dargestellt von Giovanni Arvaneh) einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Nur einen Monat später wurde Mariella Lobefaro (Lola Mendes) von ihrem Verlobten Tullio Rostini (Marcus Grüsser) verfolgt, der Mitglied der italienischen Mafia war. Auch die Folgen des Nationalsozialismus fanden – wie auch schon zu Beginn der Serie am Beispiel der Jüdin Rosa Sievenich (Marianne Lindner) – Eingang in den Handlungsverlauf, wobei man den Aspekt der korrekten Kontextualisierung außer Acht ließ: In den Anfangszeiten wurde geschildert, dass der seinerzeit sechsjährige Sohn der Sievenichs von den Behörden geholt worden sei und man nie wieder etwas von ihm gehört hatte, wobei später in der Daily-Handlung erzählt wird, der fünfjährige Erich sei über einen Familienfreund in einen Kinderzug nach London gesetzt worden, den die Deutschen anschließend bombardierten. Als Grund wurde dabei angeführt, das Kind nicht jahrelang gemeinsam mit seiner Mutter im Keller der Kneipe Blauer Engel verstecken zu können, der im Gegensatz zu 1992 nun weitaus größer gebaut war. Laut Karls Aussagen fand seine Frau dort von 1943 bis 1945 Unterschlupf, während Gessner in den ersten Folgen erwähnt, sein Vater habe Rosa dabei geholfen, in ein anderes Land zu flüchten.

    Auf optischer Ebene überarbeitete man v. a. das Kulissenkonzept: Das Erich-Kästner-Gymnasium, welches zuvor eine Gesamtschule war, und die Kneipe Wilder Mann wurden ab Folge 175 bzw. 179 in neuen Dekorationen bespielt und bekamen damit einen moderneren Anstrich. Die Außenansicht der Schule befand sich nun außerdem nicht mehr direkt im Stadtviertel, wo sie zuvor über ein Schultor betretbar war, sondern lag etwas außerhalb und auf einer Anhöhung. Der Zeitschriftenladen der Poppels sowie das Café Ortrud’s, die beide seit Folge 1 das Straßenbild des Viertels mitbestimmten, wurden nun in die Galerie integriert, was im Falle des Ortrut’s, das nahtlos von Folge 178 auf 179 wechselte, eine deutliche Flächenverminderung bedeutete, wobei die zuvor mitverkauften Backwaren aber in eine direkt angeschlossene Ladenfläche umgelagert wurden. Der Zeitschriftenladen, welcher zuletzt in Folge 202 in gewohnter Optik zu sehen war, wurde in Erweiterung zum Schreibwarenladen dagegen erst in Folge 213 neu eingeführt, war in Außenansicht jedoch schon im Vorfeld als neue Mietfläche der Galerie zu erkennen. All diese Veränderungen vollzogen sich stillschweigend und wurden im Handlungsgeschehen weder erklärt noch kommentiert.

    Somit war der Marienhof, dessen neue, täglich ausgestrahlte Folgen ab dem 24. Oktober 1994 produziert wurden, wieder näher am Puls der Zeit und erzählte spannende Geschichten aus der Mitte des Lebens. Die Umwandlung eines wöchentlichen Serienformats in ein tägliches, mit dessen Planung im November 1993 begonnen wurde, ist bis heute einmalig im deutschen Fernsehen geblieben. Die Produktion der zweiten Daily-Staffel startete am 15. November 1995.

    Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Bis zur Einführung der täglichen Ausstrahlung trug jede Folge einen individuellen Titel.[21] Eine Ausnahme bildet in dieser Hinsicht die am 11. August 1995 gesendete Folge 287, die mit „Mord in der Galerie“ betitelt ist.
    • Während der Ausstrahlung der ersten Staffel wurden die jeweiligen Folgen von Oktober 1992 bis April 1993 am nachfolgenden Tag in diversen dritten Programmen wiederholt. Am 13. Januar 1996 begann die ARD mit der Ausstrahlung eines samstäglichen Rückblicks um 18:40 Uhr, dem „Verbotene Liebe- und Marienhof-Weekend“, in dem die Serieninhalte der vergangenen Woche in aller Kürze zusammengefasst wurden. Mangels Erfolg wurde dieses Projekt allerdings bereits im März wieder eingestellt. Von Januar bis September 1998 wurden im Vormittagsprogramm der ARD insgesamt 168 ältere Folgen wiederholt, von Januar bis Juli 1998 wiederum die ersten 52 Folgen, dieses Mal im MDR.[22]
    • Ab der 500. Folge wurden zu Jubiläen auf dem Bavaria-Gelände große Feiern veranstaltet, die jeweils unter einem bestimmten Motto standen und für die die Schauspieler besondere Shows einstudierten. Zur 500. Folge gab es eine große Street-Party im Marienhof, zur 750. Folge wurde eine große Show rund um die Hochzeit der Figuren Frank Töppers und Annalena Bergmann gestaltet, und die Feier zur 1000. Folge stand ganz unter dem Motto der 1970er Jahre. Hierbei sangen die Schauspieler zu Hits wie Moskau von Dschinghis Khan oder Aber bitte mit Sahne von Udo Jürgens neue Texte, die auf die Inhalte der Serie getrimmt wurden.
    • Mit der Geschichte um den todkranken Marco Busch (Lutz Winde) konnte die Serie im Februar 1997 mit über vier Millionen Zuschauern die höchsten Einschaltquoten seit Beginn der Daily-Ausstrahlung verbuchen, die stolze 18,7 Prozent Marktanteil ausmachten. Dieser Wert steigerte sich später noch weiter und lag bis ins Jahr 2000 hinein kontinuierlich bei rund 19,5 Prozent.[19]
    • Im Herbst 1997 wurde anlässlich des fünften Jahrestags die Dokumentation 5 Jahre Marienhof – Eine Soap feiert Geburtstag ausgestrahlt. Neben Ausschnitten aus den bisher gesendeten Folgen und Interviews mit einigen Darstellern wurden die Dreharbeiten begleitet und Teile der Feier zur 750. Folge gezeigt.
    • In Folge 1000 (16. Juli 1998) durften die Zuschauer erstmals in der deutschen Seriengeschichte bestimmen, wie ein Cliffhanger in der nächsten Folge aufgelöst werden sollte. Via TED konnten sie aus drei weitergeführten Versionen bestimmen, ob Tobias Kuczinski (Sascha Heymans) zu einer gefährlichen Mutprobe antreten soll oder nicht. Dieses Konzept wurde auch auf die 1500. Folge angewandt, als Serienfigur Nik Schubert (Sebastian Deyle) in der Flirtshow Herzblatt seine Traumfrau suchte. Diesmal durften die Zuschauer per Anruf eine der drei Kandidatinnen bestimmen. Im Vorfeld hatte die Produktion in Zusammenarbeit mit TV Movie und BRAVO junge Frauen zwischen 16 und 25 Jahren aufgerufen, sich durch eine persönliche Vorstellung und einer filmreifen Liebeserklärung auf VHS um die Gastrolle als Herzblatt-Kandidatin zu bewerben.[23] Eine der drei Gewinnerinnen war die spätere Hauptdarstellerin Shirli Volk, die als Kandidatin 2 allerdings nicht von den Zuschauern gewählt wurde.
    • 1999 hatten 20 Fans die Chance, im Rahmen der Aktion Marienhof goes to Malta gemeinsam mit den Darstellern Christof Arnold, Florian Karlheim, Judith Hildebrandt, Sascha Heymans, Melanie Marx und Annika Murjahn in den Urlaub zu fahren.
    • Bei der Marienhof-Trendscout-Aktion im Herbst 1999 durften die Zuschauer ihre Stars neu einkleiden. Die besten Kostüme wurden bei einer Modenschau vorgestellt, die durch eine Jury und das Publikum ermittelten Gewinner bekamen ein Praktikum bei der Marienhof-Produktion.
    • Neben dem Crossover mit Herzblatt am 3. und 4. August 2000 fand ein weiteres mit der Ärzteserie In aller Freundschaft statt, das in Folge 2223 am 11. September 2003 zu sehen war. Hierbei traten die Schauspieler Thomas Rühmann (Dr. Roland Heilmann) und Stephen Dürr (Vladi Nemetz) in ihren angestammten IaF-Rollen auf.
    • Einige „Treppenhaus-Sequenzen“ aus dem in der 2500. Folge gezeigten Hauseinsturz wurden im Jahr 2011 in die ebenfalls von der Bavaria produzierten Telenovela Sturm der Liebe geschnitten, in deren 1383. Episode eine Bombe im Hotel Fürstenhof detonierte. Dabei waren Sven Thiemann und Alfonso Losa kurz in ihren MH-Rollen zu sehen. Dies bot sich daher an, weil der Marienhof-Produktion im Jahr 2004 für diese Dreharbeiten die Villa Mann als Dekoration zur Verfügung gestellt wurde, in der seit 2006 die Innenaufnahmen des Fürstenhof-Westflügels entstehen.
    • Ab dem 14. November 2007 wurde Marienhof als zweite deutsche Daily Soap in 16:9 ausgestrahlt. Zuvor begann der Sender bereits, Verbotene Liebe ab dem 5. September 2007 in diesem Bildformat zu senden.
    • Auf Anregung des Darstellers Christian Volkmann entstand 2008 das Charity-Theaterstück Black Comedy – Komödie im Dunkeln, dessen Einnahmen größtenteils dem gemeinnützigen Münchner Verein ghettokids – Soziale Projekte e.V. zugutekamen, der sich für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Neben Volkmann, der hierbei die Rolle des Regisseurs übernahm, und den damals aktuellen Darstellern Giovanni Arvaneh, Christian Buse, Ivonne Polizzano, Jan Stapelfeldt und Wolfgang Seidenberg wirkte mit Katja Keller auch eine ehemalige Marienhof-Darstellerin in dem turbulenten Boulevardstück mit. Zudem waren Nadja Juretzka und Werner Winkler auf der Bühne zu sehen. Das Stück wurde vom 17. Februar bis 25. September 2009 im Münchner Drehleier-Theater aufgeführt.[24]
    • Von Juni 2009 bis Juli 2010 wurde mit den Figuren Toni Verhaag (Sandra Koltai) und Nic Stein (Hendrik Borgmann) erstmals eine Love Story nach Telenovela-Vorbild erzählt, allerdings ohne Voice-over. Von einem „Magic Moment“ in der eingestürzten Galerie bzw. während der Rettung aus der Ruine wurde über ein ganzes Jahr erzählt, wie sich Toni von ihrem Ehemann David Verhaag (Christian Volkmann) entfremdet und sich immer mehr zu dem jungen Arzt hingezogen fühlt. Hinzu kam das beinah tragische Ende, da Toni einen Schuss von David nur knapp überlebte. Schließlich entstand an Originalschauplätzen in München eine bayerische Heirat.
    • Zuvor feierten Amelie Verhaag (Julika Wagner) und Marlon Berger (Simon-Paul Wagner) Ende September 2009 eine Hochzeit im Bollywood-Stil. Gedreht wurde mit echten Dickhäutern und indischen Kostümen. Der Comedian Tetje Mierendorf hatte in dieser Folge einen Gastauftritt als Pfarrer.
    • Als im Herbst 2009 die neuen Kulissen eingeweiht wurden, startete man auf der offiziellen Webseite eine Werbeaktion mittels des Internet-Blogs T@lk-On-Line. Darin erzählte Inge Busch (Viktoria Brams) ab dem 16. Dezember 2009 aus ihrer Sicht den Zuschauern von den neuesten Ereignissen im Viertel – direkt aus dem neuen Waschsalon, zu dessen Inventar auch Internet-Stationen zählten. Als sich Inge im August 2010 in den Ruhestand verabschieden musste, übernahm Simon-Paul Wagner, der in der Serie den Journalisten Marlon Berger verkörperte, diese Aufgabe noch bis 6. Oktober 2010. Der Blog hieß fortan MarlONline.
    • Zum 18-jährigen Jubiläum waren ab dem 27. September 2010 über die ARD-Mediathek diverse Highlight-Episoden etwa einen Monat lang abrufbar. Dabei handelte es sich um die Folgen 1, 672, 750, 835, 1064, 1252, 1493, 1518, 1546–1549, 1677–1678, 1745, 2000, 2885–2886, 3000, 3617, 3858 und 3871. Vom 26. Januar bis 18. Mai 2011 wurden diese Episoden nochmals als Abschieds-Geschenk im wöchentlichen Rhythmus online gestellt, wobei die Folgen 1546–1549, 1677–1678 und 2885–2886 im Block gezeigt, da sie thematisch ineinander greifen. Die Beiträge waren bis zur letzten Sendewoche im Juni abrufbar.
    • In die letzte gezeigte Szene zwischen „Serien-Urgestein“ Viktoria Brams (Inge Busch) und Timothy Raschdorf (Tim Töppers) wurde der Abschied des gesamten Ensembles mit eingebunden, welches sich im Gruppenbild von den Zuschauern verabschiedete. Darunter mischten sich auch viele ehemalige Darsteller, die anlässlich des letzten Drehtags angereist waren. Dabei handelte es sich um Sabine Bohlmann (Jenny Deile), Berrit Arnold (Annalena Bergmann), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra Behrens), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Melanie Marx (Doro Stockner), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Ygal Gleim (Ronny Berger), Sebastian Gerold (Anton Klayber), François Smesny (Dr. Roman Westermeier), Carolin Gralla (Trixi van der Looh), Donia Ben-Jemia (Lucy Vogt), Shirli Volk (Annika Kruse) und Christian Volkmann (David Verhaag). Mit einem kurzen Schriftzug, der den Zuschauern für die Treue und Unterstützung über viele Jahre hinweg dankte, verabschiedete sich der Marienhof schließlich am 15. Juni 2011 von den Bildschirmen. Die letzte Folge erreichte mit verhaltenen 9,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum sowie 8,7 Prozent bei den Werberelevanten immerhin die jeweils besten Ergebnisse im Jahr 2011.[25]

    Kulissen im Wandel der Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bau der ersten Außenkulisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Ursprünglich sollte sich der Marienhof von einem Schulhof über die vorhandene Kulisse „Münchner Straße“ bis zur Dekoration für die Produktion Löwengrube erstrecken. Die Idee scheiterte jedoch, weil der Marienhof für seine vielen Figuren wesentlich mehr Handlungsorte benötigte als die bestehenden Kulissen bieten konnten. Zudem sollte die Serie Löwengrube über das Jahr 1991 fortgesetzt werden, und die Szenerie der „Münchner Straße“ waren wegen ihrer Häuser und Gebäude im Stil der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Jahre danach nicht mit den Vorstellungen der neuen Serie zu vereinbaren.

    Also sollte der Marienhof eine eigene, in sich abgeschlossene Dekoration bekommen. Mit der Anfertigung des Entwurfs wurde der Schweizer Rolf Engler beauftragt, nach dem schließlich auf 4450 m² Grundfläche ein komplettes Stadtviertel errichtet wurde, deren Grundsteinlegung im April 1991 erfolgte. Mit ihren 18 Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer Schule entstand auf dem Gelände der Filmstudios eine der größten Serien-Außenkulissen Europas, deren Fassadenfläche 3170 m² betrug. Fünf Gebäude waren komplett ausgebaut und somit innen wie außen bespielbar. In Halle 7 des Filmgeländes entstanden weitere Wohnungen und Büros sowie Varioflächen für seltene Szenenbilder. Als dritter Drehort beherbergte eine mehrstöckige Filmvilla die Fernsehfamilien Wagner und Pritzwalk sowie die Pension Sievenich. Unter dem Dach residierte stilgerecht in einer Mansardenwohnung der „Arme Poet“ H.W. Jensen.[26] Insgesamt standen 40 variable Räume mit einer Gesamtfläche von 3000 m² zur Verfügung. Als 1993 die Galerie-Kulisse gebaut wurde, kamen weitere 20 Räume hinzu, welche Ladenflächen beherbergten.

    Ein neues Stadtviertel entsteht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nachdem über tausend Zuschauer den Wunsch nach mehr Stadtviertelatmosphäre geäußert hatten, beschloss man im Januar 2000 – wahrscheinlich auch wegen der von vielen Fans kritisierten Establishing Shots von Köln – die Außenkulisse wieder stärker in die Serie zu integrieren. Im Mai 2001 wurde mit dem zehnmonatigen Bau einer neuen, erweiterten, aktualisierten und teilbespielbaren Version dieses Straßenzugs begonnen, da die alte Kulisse durch Witterung und Alter stark beschädigt und ein Neubau kostengünstiger und effektiver war. So wollte man vor allem möglichen Gefahren beim Dreh in den alten Kulissen vorbeugen und im Neubau die Häuser wesentlich funktionaler anlegen, als es bisher der Fall gewesen war.

    Durch eine Renovierungsaktion innerhalb der Serie wurde langsam damit begonnen, den Zuschauern die künftige Veränderung nachvollziehbar zu vermitteln. Der damalige Produzent Stephan Bechtle trat am 13. August 2001 in Folge 1744 als Galeriebesitzer König auf und präsentierte den Bewohnern ein Modell des umgestalteten Wohnviertels. Die ersten Aufnahmen in der neuen Kulisse begannen am 5. April 2002 mit der Produktion eines neuen Vorspanns, der die Darsteller erstmals seit 1994 nicht mehr in einem artspezifischen Rahmen zeigte, sondern an ihren typischen Wohn- und Arbeitsplätzen.[27]

    Zuvor wurden bereits einmal im Zuge der Daily-Umstellung neue Kulissen in die Serie eingeführt, jedoch ohne dies dem Zuschauer speziell im Handlungsgeschehen zu erklären, wie es etwa 1993 mit der Errichtung der Galerie geschehen war. So wurde beispielsweise zum einen die veraltete Schulkulisse durch ein moderneres Erich-Kästner-Gymnasium ersetzt, zum anderen integrierte man die Dekorationen des Cafés Ortruds und des Zeitschriftenlädchens von Hilde und Heinz Poppel, die sich beide zuvor direkt im Straßenbild befanden, als neue Ladenflächen der Einkaufspassage.

    Der große Relaunch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Als zum Jahresanfang 2009 Simon Müller-Elmau den Posten als Produzent von Bea Schmidt übernahm, kündigte er eine Überarbeitung der Serie auf visueller Ebene an. Diese schlug sich in einer neuen Bildsprache, einer tageslichtgetreuen Lichttechnik sowie einem neuen Vorspann nieder, womit dem Marienhof eine völlig neue Optik verliehen wurde. Den Startschuss für diesen Relaunch lieferte am 17. April 2009 eine organisierte Explosion in den Kulissen der Galerie, die um 13:21 Uhr sechs Schauplätze in Trümmer verwandelte. Die Folgen rund um den Einsturz der Einkaufspassage waren vom 19. bis 29. Juni 2009 im Fernsehen zu sehen, die Explosion selbst am 23. und 24. Juni.[28]

    Erstes Anzeichen für die großen Veränderungen war der Umbau des Wilden Manns. Die Kneipen-Kulisse wurde in Folge 3565 von einem Wasserschaden heimgesucht und musste renoviert werden, womit sie gleichzeitig einen Wandel zum italienischen Restaurant durchmachte. Der neue Wilde Mann war in Folge 3591 am 14. Mai 2009 zum ersten Mal zu sehen.

    Nach der großen Explosion begannen die Set-Designer und Bühnenbauer der Daily in dem zum Schluss komplett umgestalteten Studio 6 auf dem Bavaria-Filmgelände in Grünwald mit dem Bau weiterer neuer Kulissen, die am 21. Oktober 2009 in Folge 3693 im Rahmen eines Straßenfestes offiziell eingeweiht wurden, allerdings schon ab Folge 3689 zu sehen waren.[29][30]

    Nach Produktionsschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach Einstellung des Formats wurde bereits am 14. Februar 2011 – also in der ersten Woche nach dem letzten Drehtag – sofort damit begonnen, sämtliche Dekorationen des Serienviertels abzubauen. Während die Set-Kulissen ebenfalls wenige Tage nach Drehschluss abgerissen wurden, soll die große Außenkulisse aber weiterhin bestehen bleiben.

    In der Woche vom 21. bis 26. Februar 2011 konnten Fans aus dem riesigen Kostümfundus einige Erinnerungsstücke käuflich erwerben.[31] Auch der Kauf kleinerer Requisiten als Andenken war hierbei möglich. Im Juni verloste die Produktion zudem zehn Fanpakete unter verschiedenen Mottos mit den dazugehörigen Artikeln. Zudem war ein letztes Mal der Erwerb von Originalrequisiten, Kostümen, Fotos und Autogrammen möglich. Als Hauptpreis wurde das Brautkleid verlost, welches Sandra Koltai in ihrer Rolle Toni Port während der Hochzeit mit David Verhaag (Christian Volkmann) im September 2008 getragen hatte.[32]

    Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Anlässlich des Weltnichtrauchertags 2004 wurde der Serie das Rauchfrei-Siegel des Aktionsbündnisses Nichtrauchen verliehen, da vielen Zuschauern positiv aufgefallen war, dass die Hauptcharaktere Nichtraucher sind und rauchende Figuren Seltenheitswert besaßen.

    Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Schleichwerbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im September 2005 wurde durch eine von der ARD veröffentlichte Kundenliste bekannt, dass unter anderem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft 2002 per Schleichwerbung für 58.670 Euro Szenen und Dialoge zu Themen wie „Wirtschaft, schlanker Staat, Steuern“ platziert hatte. Die Gewerkschaft ver.di forderte die INSM daraufhin auf, ihre Aktivitäten in den Medien offenzulegen. Der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke kritisierte, ein „solcher Fall von Manipulation“ übertreffe „alle bisherigen Vermutungen über verdeckte Einflussnahmen durch die INSM“. Offenbar scheue man „die offene Auseinandersetzung über die sozialen und beruflichen Perspektiven von Jugendlichen“ und schleiche sich stattdessen in Jugendmedien ein. Weitere Bestellungen betrafen die Darstellung von Apotheken als kompetente Berater, die positive Darstellung von Alkoholkonsum im Allgemeinen und die von Ouzo im Speziellen, Thematisierung bestimmter Krankheiten sowie weitere Meinungsmache, weit über reine Produktplatzierung hinaus, so dass die Manipulationen den gesamten Handlungsverlauf derart beeinflussten, so dass ein reines Weglassen nach Bekanntwerden der Manipulationen gar nicht mehr möglich war.

    Der Verein Lobbycontrol kritisiert, dass die Initiative mit der Schleichwerbung den Rundfunkstaatsvertrag sowie professionelle Standards der Öffentlichkeitsarbeit wie den europäischen Code de Lisbonne missachtet habe.[33] Die INSM erklärte daraufhin, es sei nur darum gegangen, „Grundkenntnisse über unsere Wirtschaftsordnung“ zu vermitteln und die „Bedeutung eigenen Engagements bei der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle“ zu betonen. Später räumte sie jedoch ein, dass die Medien-Kooperation im Falle der Serie Marienhof ein Fehler war. Der Initiative sei aber von der Produktionsgesellschaft mehrfach versichert worden, dass die Form der Zusammenarbeit in Einklang mit dem Rundfunkstaatsvertrag stehe und die zuständige ARD-Redaktion die Stücke abnehme, was sich als falsch herausgestellt habe. Den Vorwurf, die INSM manipuliere die Medien, den die Gewerkschaft ver.di in ihrer Pressemitteilung vom 20. September 2005 erhoben hatte, wies die Geschäftsführung der Initiative zurück.[34]

    Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Serie umfasst 4053 Folgen, die im Zeitraum von 19 Jahren produziert wurden. Als das Format am 1. Oktober 2010 sein 18-jähriges Bestehen feierte, konnten ungefähr 160 Hauptdarsteller, 7300 Nebendarsteller und 88.000 Komparsen, die bis dato in der Serie mitgewirkt hatten, verzeichnet werden. Insgesamt gab es im Handlungsverlauf 27 Hochzeiten, drei weitere außerhalb des Seriengeschehens. 18 Haupt- und 24 Nebenfiguren sowie sechs Komparsenrollen und vier Tiere starben den Serientod, von denen zehn ermordet wurden. Es wurden 13 Kinder geboren und auch 13 während der Schwangerschaft verloren. Außerdem haben 50 Prominente mitgespielt.

    An folgenden Tagen beging die Serie ein Jubiläum: 22. März 1994 (Folge 100), 22. Mai 1996 (Folge 500), 19. Juni 1997 (Folge 750), 16. Juli 1998 (Folge 1000), 3. August 2000 (Folge 1500), 26. September 2002 (Folge 2000), 8. November 2004 (Folge 2500), 19. Dezember 2006 (Folge 3000), 4. Februar 2009 (Folge 3500), 23. März 2011 (Folge 4000).

    Merchandise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Begleitend zum Seriengeschehen bzw. an dieses angelehnt erschienen folgende Romane:

    • Rolf A. Becker, Marienhof – der Roman zur Fernsehserie (Ehrenwirth, 1991/Ullstein TB, 1997)
    • Rolf A. Becker, Marienhof – Mitten ins Herz (Ehrenwirth, 1993)
    • Marienhof Fanbuch (Herbig, 1997)
    • Julia Andersen, Es wird viel passieren (Loewe Verlag, 1998)
    • Julia Andersen, Umwege ins Glück (Loewe Verlag, 1998)
    • Ulrich Mathiessen, Verbrechen und Liebe (Burgschmiet-Verlag, 1999)
    • Ulrich Mathiessen, Wahre Liebe, falsche Freunde (Burgschmiet-Verlag, 1999)

    Daneben ist seit 1999 das Kochbuch Marienhof al dente bei Zeitgeist Media erhältlich.

    Anlässlich der 2000. Folge sowie dem 10-jährigen Serienbestehen veröffentlichte Frieder Scheiffele im Herbst 2002 sein Buch Marienhof – Hintergründe und Fakten, welches das Seriengeschehen der Folgen 1–2000 zusammenfasst, die Darsteller, die bis dato mitgewirkt hatten, in kurzen Biografien vorstellt und den Produktionsverlauf von der anfänglichen Planung der Serie bis hin zum Umbau der Außenkulisse im Frühjahr 2001 nachzeichnet.

    Zeitschriften & Kalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zwischen 1997 und 2004 gaben verschiedene Verlagshäuser das offizielle Magazin zur Serie heraus:

    Anlässlich der 1250. Folge erschien eine Sonderausgabe mit dem Titel Stars ’99, die ebenfalls aus dem OZ Verlag stammt.

    Über teNeues war zwischen 1999 und 2005 jeweils ein Broschürekalender für das kommende Jahr erhältlich.

    CDs & Hörspielkassetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Von 1995 bis 2002 wurden sechs Tonträger veröffentlicht, die zum einen Verbindungen zur Serie herstellten, etwa durch die jeweiligen Titelsongs [35], einige im Handlungsverlauf verwendeten musikalischen Liebesmotive oder Songs von Darstellern, zum anderen aber auch damalige Chart-Erfolge beinhalteten, die nicht direkt auf die Serie bezogen waren:

    • Marienhof (Polystar, 1995)
    • Es wird viel passieren - Marienhof (ZYX, 1995)
    • Marienhof Vol. 2 (Polystar, 1996)
    • Marienhof Vol. 3 (Polystar, 1997)
    • Marienhof – Es ist viel passiert (Warner Music Austria, 1999)
    • Marienhof – Just Love (Warner Music Group, 2002)

    Am 3. Juni 2011 erschien unter dem Label Bavaria Sonor Records noch eine Compilation mit dem Titel Marienhof – Deine Songs, die die schönsten Musikstücke aus 19 Jahren beinhaltet. Von Februar bis Mai konnten die Fans auf der offiziellen Website ihre Lieblingssongs für die Playlist wählen. Zu diesem Zweck wurden drei Mal 20 Titel vorgeschlagen.[36] Mit viel Liebe zum Detail wurde zudem ein zwölfseitiges Booklet entworfen, das mit einer kleinen Bildergeschichte die schönsten Momente aus fast zwei Jahrzehnten erzählt. Hierfür wurden auch bisher unveröffentlichte Fotos der Serie und Darsteller verwendet.

    1998 waren zwei Hörspielkassetten erhältlich, die jeweils einen Handlungsstrang aus der Serie enthielten. Dabei wurde die Original-Tonspur der Fernsehfolgen verwendet und zusätzlich durch Musik und Passagen, in denen ein Erzähler (Michael Harck) die Handlung erklärt, ergänzt.

    • Tims Entführung (Karussell)
    • Tobias und Lee (Karussell)

    Videos & DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1996 wurde mit Und täglich grüßt der Marienhof eine 20-minütige Persiflage auf die Dreharbeiten der Serie produziert. Nach einer Idee von Cyrus David und Peter Zwicker entstand unter Beteiligung vieler Darsteller und Mitarbeiter ein humorvoller Blick hinter die Kulissen des Alltags der Dreharbeiten. Der Film konnte über den Fanclub der Serie auf Video bestellt werden.

    1999 produzierten Frieder Scheiffele und Jonny Freifeld die 96-minütige Dokumentation Making of Marienhof, die ebenfalls über den Fanclub der Serie auf Video bezogen werden konnte. Präsentiert wird ein umfassender und chronologischer Einblick in die Geschichte der Serie, der bei ihrer Entstehung ansetzt, die Umwandlung zur Daily Soap behandelt und schließlich nahezu alle im Jahre 1999 aktiven Hauptdarsteller zu Wort kommen lässt. Ausschnitte aus der Serie runden den Film ab.

    2002 erschien bei Karussell das Video Hinter den Kulissen des Marienhofs, das ebenfalls unter Anleitung Scheiffeles und Freifelds entstand. Vor allem steht darin der Bau der neuen Außenkulisse im Vordergrund. Zudem wurden einige Spielszenen mit Wolfgang Seidenberg, Sven Thiemann und Berrit Arnold produziert, die den Zuschauer durch den 60-minütigen Film begleiten sollen. Außerdem gewährt er Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und unterhält durch Interviews, kommentierten Szenen, den schönsten Pannen und allen bisherigen Vorspann-Konzepten.

    Am 11. März 2011 veröffentlichte Diamant Video die erste DVD-Box zur Serie, welche die Episoden 170–219, also die ersten 50 Daily-Folgen, beinhaltet.

    Zwei Tage nach Ausstrahlung der letzten Episode erschien am 17. Juni 2011 ein zweites Set mit dem Titel Goodbye Marienhof – Die ultimative Fan-Box, das neben den ersten zehn Serienfolgen von 1992 auch 20 Highlight-Episoden beinhaltet (Folge 53, 667, 699, 750, 810, 1000, 1677–1678, 1745, 1920, 1929, 2500–2503, 3000–3001, 3617, 3858 und 4053). Außerdem ist eine Bonus-DVD enthalten, die unter dem Motto „Entstehung und Abschied“ steht. Sie enthält die Dokumentationen Making of Marienhof (1999) und Hinter den Kulissen des Marienhofs (2002), die beiden Alternativfassungen der 1000. Folge, einen Drehtag mit Michael Jäger (Matthias Kruse) und eine Set-Tour mit Antonio Putignano (Stefano Maldini), das Making-Of zum Hauseinsturz in der 2500. Folge, Eindrücke vom letzten Drehtag, den Abriss der Kulissen, Outtakes sowie das Special Marienhof in 6 Minuten, in dem Julia Dahmen (Constanze Riemer) einen groben Überblick über das Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Rollen gibt.

    Beide DVD-Kollektionen sind seit dem 16. November 2012 auch zusammen als „Große Geschenkbox“ erhältlich.

    Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hauptdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.

    Schauspieler Rolle Folgen Jahre
    Stefan Maaß Marco Busch #1 1–173 1992–1995
    Joachim Rebscher Rainer Effenberg 1–52 1992–1993
    Anke Sevenich Gerti Effenberg, geb. von Tronsberg 1–50 1992–1993
    Viktoria Brams Inge Busch, geb. Kranz 1–4053 1992–2011
    Wilm Roil Manfred Busch 1–107 1992–1994
    Mona Seefried Ortrud Winkelmann #1 1–178 1992–1995
    Marc & Marian Jung Thomas „Tom“ Winkelmann #1 1–185 1992–1995
    Marianne Lindner Rosa Sievenich † 1–110 1992–1994
    Alexandra Henkel Lisa Busch #1 1–160 1992–1994
    Eckhard Preuß Uwe Baumann 1–181 1992–1995
    Ulrike Mai Hilde Möhlmann-Poppel, geb. Möhlmann #1 1–173 1992–1995
    Claus-Dieter Reents Heinz Poppel † (698) 1–599 1992–1996
    Rolf Illig Karl Sievenich 1–394 1992–1995
    Peter E. Funck Hendrik Woldemar „H.W.“ Jensen † 1–131 1992–1994
    Günter Spörrle Willi H.M.E. („Hol mal eben“) 1–52 1992–1993
    Gisela Rening Hermine Pritzwalk 1–49 1992–1993
    Friedrich Theuring Willem Kranz 2–363 1992–1995
    Wolfram Mucha Kurt Schneider 2–52 1992–1993
    Wolfgang Wolter Wolfgang Wagner 2–490 1992–1996
    Sabine Bohlmann Jennifer „Jenny“ Deile, geb. Wagner 2–690
    1543–2415
    1992–1997
    2000–2004
    Günter Naumann Ludwig „Louis“ Gessner † 3–2xx 1992–1995
    E. Alexander Wachholz Enno Pritzwalk 4–51 1992–1993
    Ulrike Luderer Dr. Karin Wagner, geb. Heinemann 5–351 1992–1995
    Ygal Gleim Ronald „Ronny“ Berger 8–170 1992–1995
    Evelyn Palek Elfriede Voss, geb. Berger 8–87 1992–1994
    Joachim Jung Karlheinz „Charly“ Tigges 9–316 1992–1995
    Victoria Fast Stefanie Berger 10–87 1992–1994
    Sabine Nötzel Johanna Schwerdtfeger 11–107 1992–1994
    Volkmar Witt Hannes Voss 20–87 1992–1994
    Gert Burkard Friedrich Dettmer #1 29–1xx 1993–1994
    Alexander & Sebastian Gloning Thomas „Tom“ Winkelmann #2 39–1xx 1993–1994
    Patrick Pinheiro Branko Semenic 46–101
    2xx–243
    1993–1994
    1995
    Regina Lemnitz Fanny Ginster 53–212 1993–1995
    Bernhard Letizky Franz Ginster 53–16x 1993–1994
    Kerstin Wittemeyer Franziska „Fränzi“ Ginster #1 53–178 1993–1995
    Clarissa & Veronika Handel Christina Robinson #1 59–1xx 1993–1994
    Claus Ringer Peter Sommer 61–287 1993–1995
    Juana von Jascheroff Cassy Robinson, geb. Sievenich #2[37] 61–390 1993–1995
    Kathrin Ackermann Charlotte Meißner 83–186 1994–1995
    Stephanie Kellner Nadine Voss 85–913 1994–1998
    Berrit Arnold Annalena Bergmann 157–1051
    1659–2358
    2645–2646
    2731–2743
    3083–3103
    3871–3901
    3987–3988
    1994–1998
    2001–2004
    2005
    2005
    2007
    2010
    2011
    Giovanni Arvaneh Sülo Özgentürk † (3952) 161–758
    970–993
    2087–3953
    1994–1997
    1998
    2003–2010
    Iris Junik Lisa Busch #2 161–247
    657–672
    1994–1995
    1997
    Malte Friedrich Heiner Schmitz [38] 169–173
    26x–448
    1994–1995
    1995–1996
    Peter Priegann Sascha Arenth 169–173
    26x–599
    1994–1995
    1995–1996
    Caroline Grothgar Svenja Gerster 169–177
    2xx–713
    969–993
    1994–1995
    1995–1997
    1998
    Ingo Wirth Simon Wegener 169–620 1994–1996
    Johanna Klante Christina Robinson #2 176–409 1995–1996
    Olivia Augustinski Ortrud Winkelmann #2 179–933
    2364–2366
    1995–1998
    2004
    Florian Karlheim Oliver „Olli“ Ebert 179–1449 1995–2000
    Michael Jäger Matthias Kruse #2[39] 179–2570
    2780–2784
    3104–3164
    1995–2005
    2005–2006
    2007
    Lutz Winde Marco Busch #2 † 180–667 1995–1997
    Margit Geissler Hilde Möhlmann-Poppel, geb. Möhlmann #2 † (698) 181–657 1995–1997
    Natalie de la Piedra Teresa Lobefaro † 182–1110 1995–1998
    Jan Mrachacz Felix Hertel 187–669 1995–1997
    Nicole Belstler-Boettcher Sandra Behrens, geb. Lindner 194–783
    1167–3548
    3795–3796
    3850–3916
    1995–1997
    1999–2009
    2010
    2010
    Gerd Udo Feller Friedrich Dettmer #2 195–3157 1995–2007
    Julia Biedermann Franziska „Fränzi“ Ginster #3[40] 197–313 1995
    Jan Robert Müller Thomas „Tom“ Winkelmann #3 200–605
    855–1063
    1290–1291
    1995–1996
    1997–1998
    1999
    Diana Greifenstein Anna Förtig 201–1950 1995–2002
    Crisaide Mendes Paula Poppel, adopt., geb. Oliveira 223–1193
    1414–1444
    1731–1735
    2864–2958
    1995–1999
    2000
    2001
    2006
    Cyrus David Dr. Robert Eschenbach † (933) 236–934 1995–1998
    Wolfgang Seidenberg Frank Töppers 291–4053 1995–2011
    Sybille Heyen Babette von Dornhausen 312–568 1995–1996
    John Jürgens Konstantin Deile 331–639
    1936–1937
    1995–1997
    2002
    Andreas Bieber Philipp Wolfengruber 391–623 1995–1996
    Leonore Capell Andrea Süsskind, adopt., geb. Lindenfelser 393–2648 1995–2005
    Mia Martin Bettina Lindner 422–938 1996–1998
    Miriam Smolka Mascha Gellert 453–1246
    1285–1288
    1398–1408
    3871–3874
    1996–1999
    1999
    2000
    2010
    Christof Arnold Bastian Spranger 464–1442 1996–2000
    Matthias Freihof Boris Magnus 524–683 1996–1997
    Sebastian Fischer Emanuel Zirkowski 524–1906
    3153–3164
    1996–2002
    2007
    Susanne Steidle Regina Zirkowski, geb. Riemer 535–3160 1996–2007
    Sven Thiemann Karlheinz „Charly“ Kolbe 547–579
    684–4053
    1996
    1997–2011
    Susanna Wellenbrink Elena Zirkowski #1 564–912 1996–1998
    Katja Keller Sybille „Billi“ Vogt 699–1051
    1329–1868
    1997–1998
    1999–2002
    Klaus Nierhoff Hannes Port 709–933
    2364–2366
    1997–1998
    2004
    Katrin Filzen Meike Port 709–1562
    2364–2366
    1997–2000
    2004
    Marcus Kaloff Karl-Heinz „Kalle“ Kuczinski † (1003) 738–1004 1997–1998
    Judith Hildebrandt Christina „Tinka“ Kuczinski 738–1369
    1611–1658
    1997–2000
    2001
    Sascha Heymans Tobias „Tobi“ Kuczinski 738–1633
    4040–4049
    1997–2001
    2011
    Heike Thiem-Schneider Corinna Kuczinski, geb. Taubenrauch 739–1706 1997–2001
    Annika Murjahn Zoé Voss 760–1323
    1757–1768
    1997–1999
    2001
    Frank Ruttloff Dr. Sven Port 814–2738
    3263–3309
    1997–2005
    2008
    Melanie Marx Dorothea „Doro“ Stockner † (1678) 870–1679 1997–2001
    Michael Stölzl Luke-Robin „Robby“ Stockner #1 890–892, 939–941
    1052–1058, 1153–1161

    1203–1242
    1445–1718
    1796–1798, 1972–1983
    2081–2087
    1998
    1998, 1999

    1999
    2000–2001
    2001, 2002
    2003
    Nikolaus Gröbe Björn Hempken 896–1130
    1476–1482
    1998–1999
    2000
    Christopher Krieg Andreas „Andy“ Hackhofer 962–1170 1998–1999
    Laura Schneider Lee Neuhaus 994–1593
    4040–4053
    1998–2000
    2011
    Christian Buse Thorsten Fechner 1009–4053 1998–2011
    François Smesny Dr. Roman Westermeier 1012–1700 1998–2001
    Beatrice Masala Yvette Westermeier, adopt., geb. Mlope 1060–1088
    1249–1263
    1367–1428
    1998
    1999
    2000
    Birte Berg Ulla Neuhaus 1061–1593 1998–2000
    Erwin Aljukic Frederik Neuhaus 1097–4053 1998–2011
    Andreas Kaufmann Jürgen Jungmann 1148–1395 1999–2000
    Celia Kim Eun-Hi „Kim“ Töppers, geb. Kim 1210–2431 1999–2004
    Sebastian Deyle Niklas „Nik“ Schubert 1238–1907 1999–2002
    Melanie Rohde Hannah van der Looh 1301–1852 1999–2002
    Sebastian Winkler Lennard Fechner 1311–1542 1999–2000
    Imke Müller Natalie Hagen † 1354–1493 1999–2000
    Donia Ben-Jemia Lucretia „Lucy“ Vogt 1480–1907 2000–2002
    Frederik Babucke Dominik Kessler 1481–1852 2000–2002
    Alfonso Losa Carlos Garcia 1481–4053 2000–2011
    Henriette Richter-Röhl Elena Zirkowski #2 1516–2166
    3159–3164
    2000–2003
    2007
    Nina Louise Antonia „Toni“ Port, geb. Maldini #1 1519–2840 2000–2006
    Gabriel Andrade Dino Maldini #1 1520–2366 2000–2004
    Simon-Paul Wagner Marlon Berger 1521–4053 2000–2011
    Antonio Putignano Stefano Maldini 1544–4053 2000–2011
    Heike Ulrich Tanja Maldini, geb. Krüger 1544–4053 2000–2011
    Shirli Volk Annika Kruse 1669–2483
    3882–3888
    3954–3958
    2001–2004
    2010
    2010–2011
    Walter Unterweger Michael „Michi“ Derflinger 1694–2067 2001–2003
    Shary Reeves Josephine „Jo“ Achebe 1704–2132 2001–2003
    Andreas Jung Dr. Jochen Berger 1709–2415
    3537–3539, 3678
    2001–2004
    2009
    Sandra Keller Valerie Kniebe 1728–1753
    1883–2084
    2001
    2002–2003
    Carolin Gralla Beatrix „Trixi“ van der Looh 1729–2818 2001–2006
    Johannes Raspe Justus Hofmann 1926–2173 2002–2003
    Tanja Mairhofer Sophie Hofmann † 1929–2169 2002–2003
    Felix zu Knyphausen Nils Hofer 1954–2043 2002
    Mirco Wallraf Raul Garcia 2044–4053 2002–2011
    Isis Schabana Felicitas „Feli“ Hagedorn † (2510) 2058–2511 2002–2004
    Mary Muhsal Lilith „Lilli“ Karuba, geb. Weidemann 2230–3056 2003–2007
    Rebecca Goldblat Katharina „Kati“ Fuchs 2304–2581 2004–2005
    Jana Voosen Luna-Marie Seelig 2362–2673 2004–2005
    Jonathan Sonnenschein Dino Maldini #2 2372–2401 2004
    Nermina Kukic Susanne „Susi“ Schäfer 2380–3903 2004–2010
    Michael Meziani Kai Süsskind 2409–3363 2004–2008
    Isabella Hübner Dr. Lisa Busch #3 2426–4053 2004–2011
    Fabian Baier Steve Busch 2426–3632, 3718 2004–2009
    Clara-Maria Graf Pia Busch 2426–3463 2004–2008
    Janne Drücker Anne Maldini, adopt., geb. Bach 2506–3178
    3289–3298
    3422–3423
    2004–2007
    2008
    2008
    Roland Pfaus Dr. Jakob Weidemann #2 2626–2648
    2819–3548
    3851–3853
    3910–3914
    2005
    2006–2009
    2010
    2010
    Katrin Ritt Yasemin Garcia, geb. Özgentürk 2672–3260
    3403–3606
    3904–4053
    2005–2008
    2008–2009
    2010–2011
    Julia Dahmen Constanze Riemer 2711–3482
    3670–4053
    2005–2009
    2009–2011
    Bernd Bozian Luke-Robin „Robby“ Stockner #2 2732–3298
    3422–3423
    2005–2008
    2008
    Vaile Fuchs Jessica „Jessy“ Wieland † (3226) 2796–3228 2006–2007
    Sandra Koltai Antonia „Toni“ Stein, geb. Maldini #2 2912–4053 2006–2011
    Julika Wagner Amelie Berger, geb. Verhaag(3717/18) 3114–3697
    3716–3717
    3754–3755
    3797–3798
    2007–2009
    2009
    2010
    2010
    Christian Volkmann David Verhaag 3137–3866 2007–2010
    Maike Billitis Kerstin Töppers, geb. Adler 3195–3827, 3829 2007–2010
    Katharina Woschek Marie Töppers, anerk., geb. Adler 3195–3632
    3824–3826
    2007–2009
    2010
    Sebastian Reusse Harald „Harry“ Töppers 3202–3478
    3711–3713
    2007–2008
    2009
    Ivonne Polizzano Agnetha „Netty“ Töppers 3216–4053 2007–2011
    Jan Stapelfeldt Valentin Ernst 3305–3792
    3796–3798
    2008–2010
    2010
    Verena Mörtel Heidi Torg 3574–3598
    3665–4053
    2009
    2009–2011
    Hendrik Borgmann Dr. Nicolas „Nic“ Stein 3617–4053 2009–2011
    Simone Gorholt Ruth Horvath 3641–4027 2009–2011
    Maria Hönig Lea Horvath 3641–3792
    4009–4014
    2009–2010
    2011
    Tuna Ünal Tarek Berisi 3723–4053 2009–2011
    Marc Philipp Dino Maldini #3 3881–4053 2010–2011

    Nebendarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.

    Schauspieler Rolle Folgen Jahre
    Natalia Lapina Natalie Jensen 1, 27–32 1992, 1993
    Didi Schaak Joe Markert 1–48
    1xx–1xx
    1992–1993
    1994
    Gundis Zámbó Corinna Marx 4–49 1992–1993
    Matthias Klie Klaus Bock 5–48 1992–1993
    Sabi Dorr Dr. Mahmoud Etcherelli 13–22 1992
    Daniele Legler Dr. Reza Shirazi 25–52 1992–1993
    Mario Liberatore Ulrich Dettmer † 26–36 1992–1993
    Gundula Liebisch Roswitha Müller 27–39
    8x–xx
    1993
    1994
    Gerd Silberbauer Herbert Groth † 33–42 1993
    Renate Muhri Jutta Kelm, geb. Winkelmann 39–44 1993
    Jana Marangosoff Carina Müller 1xx–1xx
    2xx–287
    1994
    1995
    Michael Vogtmann Jürgen Danner 1xx–170 1994–1995
    Eric Stevens, adopt., geb. Erich Sievenich 185–188 1995
    Lola Mendes Mariella Lobefaro † (216) 201–217 1995
    René Schoenenberger Otto Gobrecht 218–247 1995
    Michaela Geuer Martina Irrgang 218–3311 1995–2008
    Ole Pfennig Andreas Perthold 2xx–2xx 1995
    Carlo Goeschel Stefan Hausner 2xx–2xx
    3xx–3xx
    1995
    Matthias Rimpler Gerhard Behrens #2[41] 269–319 1995
    Verena Rendtorff Ria Galani † 3xx–3xx 1995
    Hans Kraus Alexander Stollberg 387–451 1995–1996
    Theo Maalek Bernd Süsskind † 4xx–49x 1996
    Gerd Rigauer Günter Mertens 420–458
    625–639
    1996
    1996–1997
    Ricardo Eche Pedro Oliveira 4xx–47x 1996
    Yves-Yuri Garate Miguel Diaz de Solis 569–615 1996
    Lisa Potthoff Uschi Kleber † 579–804 1996–1997
    Justina del Corte Emilia Aicher, geb. Oliveira 596–600 1996
    Matthias Schlüter Gabriel Aicher 619–656 1996–1997
    Britta Gartner Dr. Carolin Berger 619–698 1996–1997
    Ivan Robert Sertic Dr. Bernd Kippert 643–698 1997
    Manuela Riva Mathilde „Tilli“ Troll † (1912) 645–653
    746–752
    840–841
    1286–1288
    1997
    1997
    1997
    1999
    Claus Peter Seifert David Langenbroich 654–684
    921–922
    1997
    1998
    Klaus Zmorek Jacques Deville 693–713
    974–983
    1997
    1998
    Yvonne de Bark Aishe Memis 746–758
    985–993
    1997
    1998
    Nicholas Loibl Tim „Timmi“ Töppers #1 751–2423
    2645–2646
    2724–2743
    3100–3103
    1997–2004
    2005
    2005
    2007
    Daniela Arden Livia Gellert 954–1034 1998
    Lomeo Camarda Ritchie Engel 994–1107 1998
    Dieter Bach Kai Aigner 1204–1232 1999
    Katja Marie Glienke Gabi Trilling, geb. Stockner 1210–1242
    1445–1475
    1999
    2000
    Michael Häfner Heinz Trilling 1211–1226
    1469–1474
    1999
    2000
    Sebastian Gerold Anton Klayber † 1324–1518 1999–2000
    Adelheid Thiel Marlies Frohberg 1371–1428 2000
    Oliver Sauer Thomas Wendel † 1384–1404
    1465–1478
    2000
    Luise Bähr Sarah Koch 1405–1435
    1655–1668
    2000
    2001
    Sven Kramer Hendrik Heltau 1406–1428 2000
    Hans Sigl Cjelko Nemec alias Bogdan Vogt 1429–1548
    1828–1838
    2000
    2001–2002
    Rade Radovic Dario Dincic † 1530–1544
    1837–1838
    2000
    2002
    Jürg D. Rieder Christoph Menger 1542–1609 2000–2001
    Errol Harewood K.C. Taylor 1561–1593 2000
    Gitte Rugaard Maria Sieber 1584–1610 2000–2001
    Jonathan Sonnenschein Dennis Sattler † (1645) 1603–1648 2001
    Hanna Köhler Francesca „Nonna“ Maldini 1724–3267 2001–2008
    Severin Tyroller Maximilian „Maxi“ Busch #3 1743–2415 2001–2004
    Jonathan Sonnenschein Kevin Sattler 1768–1779 2001
    Anette Daugardt Marina Kruse 1780–1800 2001
    Claudio Maniscalco Leonardo Maldini 1800–1815 2001
    Inka Calvi Laura Berger 1854–1868 2002
    Freya Trampert Gina Goldberg 1916–1982 2002
    Andreas Seyferth Valentin Hofmann 1929–2173 2002–2003
    Vanessa Loibl Nicole Deile 1936–2415 2002–2004
    Brigitte Antonius Renate Fechner † (2643) 1999–2009
    2603–2644
    2002
    2005
    Christian Petru Luca Maldini 2021–2035
    2090–2091
    2157–2168
    2289–2295
    2321–2323
    2002
    2003
    2003
    2003
    2004
    Jessica Boehrs Melanie Neuhaus alias Caris Newton 2023–2033 2002
    Andreas Zimmermann Florian Lichtenfels † 2123–2141
    2259–2268
    2003
    Isabella Jantz Dunja Sieben 2124–2141 2003
    Nadja Lenszen Justine Harris 2156–2167 2003
    Gaspar Cano Gaspar Garcia #1 2167–2179 2003
    Wookie Mayer Carola Berger 2194–2216 2003
    Marque Nigsch Tom Hirsch 2234–2250 2003
    Miriam Lahnstein Sabine Huber 2328–2349 2004
    Jens Koennecke Maurice Brunot 2328–2358 2004
    Joey Fechner Dr. Jakob Weidemann #1 2344–2357 2004
    Souzan Alavi Sina Achterberg 2437–2533 2004
    Julia Palmer-Stoll Simone Wolf 2557–2638 2005
    Thorsten Nindel Dr. Robert Schulte-Busch, geb. Schulte 2593–2698
    3031–3034
    3069–3103
    3456–3463
    3876–3879
    2005
    2007
    2007
    2008
    2010
    Yavuz Asanatucu Yilmaz Özgentürk † (3601) 2672–3548 2005–2009
    Özgür Özata Fari Erdokan 2729–2734
    3531–3548
    2005
    2009
    Christian Polito Leonard „Leo“ Fischer 2737–4031 2005–2011
    Hakan Can Cem Özgentürk 2758–2770
    3043–3067
    2005
    2007
    Antonio di Mauro Luigi Maldini 2794–2868
    2970–2972
    2006
    Claudius Zimmermann Gaspar Garcia #2 2822–2836
    2884–2886, 3105
    3468–3508
    2006
    2006, 2007
    2008–2009
    Ursula Michelis Carla „Carlita“ Garcia 2884–2886
    3499–3508
    3552–3573
    2006
    2009
    2009
    Lucia Thomas Carolina „Caro“ Behrens #2 2885–3548
    3679–3681
    2006–2009
    2009
    Mirja Mahir Katja Lang 2892–2948
    2973–3045
    2006
    2006–2007
    Baffour Nkrumah Baschirou Karuba 2918–3056 2006–2007
    Jana Hora Vivian Dünnwald 3007–3033 2006–2007
    Alexander Pelz Axel Tewes 3038–3113 2007
    Matthias Beier Mischa Hofmeister 3141–3247 2007
    Andreas Kaufmann Bernhard „Benno“ Richter 3144–3176 2007
    Rosetta Pedone Laura Conti 3300–3446
    3529–3627
    2008
    2009
    Daphne Wagner Annette Sandmann alias Gabriele Verhaag(3377) 3331–3378 2008
    Martina Maurer Camilla Töppers 3341–3368
    3386–3388
    3458–3459
    2008
    Maria Mittler Aurelia Maldini 3381–3478
    3811–3813
    2008
    2010
    Petra Gumpold Stefanie Hüsgen 3465–3518
    3583–3604
    2008–2009
    2009
    Tom Viehöfer Roman Sander 3554–3638 2009
    Gloria Nefzger Jule Busch 3592–3609 2009
    Tibor Taylor Walter Tennenberg 3634–3668 2009
    Daryl Jackson Brian Archer 3679–3699 2009
    Holger C. Gotha Peter Siegel 3687–3701
    3747–3753
    2009
    2010
    Chi Le Yuna Kapur 3689–3779 2009–2010
    Shayan Hartmann Bruno Zirkowski #2 3729–4053 2009–2011
    Maike von Bremen Juliette Gagnon 3734–3827, 3829 2009–2010
    Yvonne Burbach Frida Reichert 3766–3799
    3827–3917
    2010
    Valentina Pahde Carolina „Caro“ Behrens #3 3784–4053 2010–2011
    Leonie Kienzle Vanessa Krüger 3794, 3831–3833
    3971–4037
    2010
    2011
    Karyn von Ostholt Elisabeth von Seggern 3835–3858 2010
    Annika Preil Maximiliane „Maxi“ Engelein 3859–3992 2010–2011
    Timothy Raschdorf Tim „Timmi“ Töppers #2 3871–4053 2010–2011
    Cosima-Lucia Muck Leila Garcia 3907–4053 2010–2011
    Anna Lena Class Jutta Denka 3953–3967 2010–2011
    Lara-Isabelle Rentinck Sabina Breuer 3965–3986 2011
    Ramona Lutz Fariba Berisi 3983–3990 2011
    Jana Lissovskaia Olga Weberskaja 3994–4053 2011

    Zeitleiste der Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Anmerkungen und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Werke – Filmmusiken – TV-Serien / Reihen. Enjott.com. Abgerufen am 14. November 2011.
    2. Jovan Evermann, Das Lexikon der deutschen Soaps, S. 18.
    3. Günter Struve, ehemaliger Programmdirektor der ARD, zum 10-jährigen Bestehen der Serie, in: Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, Egmont vgs Verlagsgesellschaft mbH, Köln 2002, ISBN 3-8025-2909-X, S. 4.
    4. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 76–77.
    5. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 77–79.
    6. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 77–79, 80–81.
    7. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 81–83.
    8. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 83–85.
    9. Frieder Scheiffele, Marienhof – Hintergründe und Fakten, S. 87.
    10. Soap-Check 2010: Nur RTL gewinnt. Quotenmeter.de. Abgerufen am 21. Januar 2011.
    11. Produktionsstopp im „Marienhof“. Abendblatt.de. Abgerufen am 17. Juli 2010.
    12. Steht die ARD-Soap „Marienhof“ vor dem Aus?. T-Online.de. Abgerufen am 19. Juli 2010.
    13. Quotencheck: „Marienhof“. Quotenmeter.de. Abgerufen am 29. Juli 2010.
    14. „Marienhof“ verabschiedet sich 2011 von den Zuschauern. Marienhof.de. Archiviert vom Original am 18. Oktober 2000. Abgerufen am 15. Dezember 2010.
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    37. Die Rolle Cassy Robinson wurde in den Folgen 59–61 (1993) bereits von Nora von Collande gespielt.
    38. Die Rolle Heiner Schmitz hieß in den Folgen 169–173 (1994–1995) zunächst „Heiner Meier“.
    39. Die Rolle Matthias Kruse wurde in den Folgen 170–178 (1995) bereits von Herbert Trattnigg gespielt.
    40. Die Rolle Fränzi Ginster wurde in den Folgen 180–182 (1995) kurzzeitig von Marijana Kravos gespielt.
    41. Die Rolle Gerhard Behrens wurde 1995 bereits von Manfred Trilling gespielt.