Marienhospital Herne

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Ostseite des Gebäudes (Standort Mitte)
Eingangsbereich an der Westseite (Standort Mitte)
Westseite nach Aufstockung und Umbau 2021

Das Marienhospital Herne, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, ist ein Krankenhaus in Herne. Es untersteht, wie vier weitere Krankenhäuser, der St. Elisabeth Gruppe.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus wurde 1883 an der Schulstraße/Marienstraße gegründet.[2] Der Bau wurde unter anderem durch Spenden der Bergwerksgesellschaft Zeche Shamrock und der Gewerken der Zeche Friedrich der Große ermöglicht. Das Krankenhaus hatte zunächst 28 Betten. Es gab zwei Stationen für chirurgische und Innere Medizin.[3] Die Pflege übernahmen drei Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul zu Paderborn (Vinzentinerinnen). 1902 errichtete man einen Erweiterungsbau an der Marienstraße; die Zahl der Betten stieg auf 180. Nach einer Erweiterung 1925 verfügte man über 302 Betten. 1931 wurde eine Intensivstation eröffnet. Am 29. September 1966 wurde der Neubau am Hölkeskampring eingeweiht. Er verfügte über 457 Betten.[4] Das Marienhospital Herne gehört zur St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr.[5]

Einrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Marienhospital verfügt über insgesamt 575 Betten und hat 1484 Beschäftigte. Pro Jahr werden 25.200 Patienten stationär und teilstationär sowie 47.300 Patienten ambulant behandelt (Stand 2016).[6] Die St. Elisabeth Gruppe zählt zu den größten Arbeitgebern der Stadt.

Das Marienhospital Herne ist am Bochumer Modell beteiligt (insbesondere Chirurgie und Innere Medizin) und heute ein Teil des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum. Somit findet am Marienhospital Herne neben der Patientenversorgung auch eine Ausbildung von Medizinstudenten der Ruhr-Universität Bochum statt.

Weitere Fachkliniken sind die Chirurgie (Abteilungen Hand-, Gefäß-, Unfall- und Bauchchirurgie), die Kardiologie (die zweite größte Kardiologie der nach der Kardiologie im Marienhospital Witten), die Nephrologie mit ihrer Dialyseabteilung, die Gastroenterologie mit einem interdisziplinären Bauchzentrum, die Onkologie, die Strahlentherapie, die Radiologie, die Klinik für Schmerztherapie, die Gynäkologie mit integrierter Geburtshilfe, die Urologie, die Klinik für Geriatrie.

Bedienung ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Verlauf Takt (Mo–Fr) Betreiber
303 (Wanne-Eickel Hbf Deutsche Bahn AG-Logo.svg S-Bahn – Solbad – Bobenfeld – Holsterhausen Süd –) Regenkamp – Bochumer Str. – Hölkeskampring Stadtbahn – Marienhospital – Düngelstr. – Archäologie-Museum/Kreuzkirche Stadtbahn – Glockenstr. – Herne Bf RWB Bahnhof.svg S-Bahn Stadtbahn
(Wanne-Eickel-Regenkamp nur wochentags)
30 min HCR
312 (Wanne Waldfriedhof –) Herne Im Dannekamp – Wanne Markt – Mondpalast – Wanne-Eickel Hbf Deutsche Bahn AG-Logo.svg S-Bahn – Juliastraße/Großmarkt – Herne Bf RWB Bahnhof.svg S-Bahn Stadtbahn – Herne Mitte Stadtbahn – Kulturzentrum – Hölkeskampring Stadtbahn – Marienhospital (→ Flottmann-Hallen) – Herne-Südpool
(ab/bis Wanne Waldfriedhof nur samstags, sonn- und feiertags tagsüber)
20 min HCR
337 (Vinckestr. –) Herne Bf RWB Bahnhof.svg S-Bahn Stadtbahn – Herne Mitte Stadtbahn – Archäologie-Museum/Kreuzkirche – Krankenhaus Wiescherstr. – Marienhospital – Hölkeskampring Stadtbahn – Bochumer Str. – Südstr. – Feldkampstr.
(ab/bis Vinckestraße nur sonn- und feiertags) Fahrten ab Herne Mitte montags bis freitags als Linie 351 und samstags als Linie 321 in Richtung Herne Bf
60 min HCR
366 Bochum-Langendreer Luchsweg – BO-Langendreer West S-Bahn-Logo.svg – Werne – Ruhr-Park – Kirchharpen – Rosenberg – Hiltrop Kirche – Marienhospital Herne – Archäologie-Museum/Kreuzkirche Stadtbahn – Herne Mitte Stadtbahn – Herne Bf RWB Bahnhof.svg S-Bahn Stadtbahn 60 min Bogestra
367 (Herne Bf RWB Bahnhof.svg S-Bahn Stadtbahn →) Herne Mitte Stadtbahn – Archäologie-Museum/Kreuzkirche – Marienhospital – Herne-Südpool – Bochum-Bergen – Hiltrop
Fahrten ab Herne Mitte montags bis freitags als Linie 351 und samstags als Linie 321 in Richtung Herne Bf
60 min HCR

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gudrun Graw-Seelke, Jens Kattner (Red.): Stiftung Katholisches Krankenhaus Marienhospital Herne (Festschrift anlässlich des 125-jährigen Bestehens). Schlumm, Herne 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einrichtungsträger. In: marienhospital-herne.de. Abgerufen am 2. August 2016.
  2. https://www.marienhospital-herne.de/untermenue/wir.html
  3. Karolin Schubert: Der erste Patient war ein Bergmann, abgerufen am 26. November 2021.
  4. Marienhospital (Herne)
  5. St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr, abgerufen am 26. November 2021.
  6. Wir. In: marienhospital-herne.de. Abgerufen am 2. August 2016.

Koordinaten: 51° 31′ 43,9″ N, 7° 13′ 33,2″ O